DE22380C - Lederwalkmaschine - Google Patents
LederwalkmaschineInfo
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- DE22380C DE22380C DENDAT22380D DE22380DA DE22380C DE 22380 C DE22380 C DE 22380C DE NDAT22380 D DENDAT22380 D DE NDAT22380D DE 22380D A DE22380D A DE 22380DA DE 22380 C DE22380 C DE 22380C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D8/00—Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
- A43D8/003—Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks specially adapted for forming upper blanks or leggings by stretching
Landscapes
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
A. HERSCHEL in LAUBAN. Lederwalkmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. November 1882 ab.
Die auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte Maschine hat den Zweck, Schäfte und
andere Theile von Stiefeln, Halbstiefeln etc. zu walken.
Das Leder wird durch diese Maschine nicht angegriffen, sondern gleichmäfsig gedehnt, ohne
zerrissen oder in einander gewalkt zu werden. Gleichzeitig, wird es zugerichtet. Die Lederecken
werden gleichzeitig mit dem Walken ausgezogen. Die Maschine ahmt das Walken durch
Hand vollkommen nach.
In beiliegender Zeichnung stellt dar:
Fig. ι die Seitenansicht der ganzen Maschine mit Bock, ■
Fig. 2 den Längenschnitt der Maschine in der Richtung C-D der Fig. 4,
Fig. 3 den Verticalschnitt .der Maschine mit Bock in der Richtung E-F der Fig. 4,
Fig. 4 den Grundrifs und Querschnitt in der Richtung A-B der Fig. 2,
Fig. 5 die Seitenansicht und
Fig. 6 den Schnitt in gröfserem Mafsstabe der mit G bezeichneten Walkzange.
Die Maschine ist in allen Darstellungen in dem Zustande, in welchem sie sich vor der
Operation des wirklichen Pressens befindet, gezeichnet.
Sie besteht im wesentlichen aus folgenden Theilen:
1. dem Walkblock a, welcher mit Lappen auf den Bock b aufgeschraubt ist und in seiner
oberen Traverse ein Auge für die Aufnahme der Prefsspindel besitzt;
2. dem Walkdaumen d, auf welchen die beiden Federn e drücken und in dessen verticalen
Schlitzen die noch zu erwähnenden beiden oberen Schraubenbolzen 'h gleiten;
3. den beiden Walkbacken /, welche mit ihren oberen Kanten bis an das untere Ende
der Prefsspindel c reichen;
4. den beiden Prefsschildern g, welche durch Schraubenbolzen mit Flügelmuttern /2 mit einander
und mit den Walkbacken f, sowie mit dem Walkdaumen d verbunden sind und mittelst
der Flügelmuttern, je nach der Stärke des Leders, enger 'oder weiter gestellt werden
können. Zum Auseinanderhalten der Walkbacken / und der Preisschilder g dienen zwei
Spiralfedern 0 auf den zwei unteren Schraubenbolzen h. Das verstärkte Ende der Prefsspindel c
liegt zwischen den oberen, mit entsprechender Bohrung versehenen Ansätzen der Backen ff.
Durch das untere Ende der Schilder g g gehen noch die Druckschrauben //;
5. der Walkzange G, Fig. 5 und 6, welche zwischen den beiden am Block α befestigten
Drähten i i hängt. Diese Zange G hat zwei Mäuler und umschliefst mit ihrem Schaft das
Ende des Blockes a;
6. dem Bock b mit drei Füfsen, welcher die
Maschine trägt und zugleich in k ein Brett besitzt, auf welchem in einem Gefäfs das ausgewalkte
Fett und Wasser gesammelt wird.
Die Arbeitsmanipulation ist nun folgende:
In den Spalt, der sich zwischen dem Walkblock α und dem Walkdaumen d bildet, wird das zugeschnittene nasse Leder eingeschoben und richtig gelegt. Die Prefsspindel c wird nun heruntergeschraubt, so dafs die daranhängenden Theile, als Walkdaumen d, Walkbacken / und Preisschilder .g, heruntergehen. Zuerst kommt
In den Spalt, der sich zwischen dem Walkblock α und dem Walkdaumen d bildet, wird das zugeschnittene nasse Leder eingeschoben und richtig gelegt. Die Prefsspindel c wird nun heruntergeschraubt, so dafs die daranhängenden Theile, als Walkdaumen d, Walkbacken / und Preisschilder .g, heruntergehen. Zuerst kommt
der Walkdaumen d auf das Leder, drückt es auf den Walkblock α fest, wird durch seine
Federn e darauf festgehalten und verhindert die Faltenbildung in der ganzen Länge des
Lederschaftes. Die Flügelmuttern der Walkbacken und Preisschilder werden nun entsprechend
der Dicke des Leders angezogen.
Die Stellung von / und g läfst sich mittelst der Flügelmuttern (da das Leder selten gleichmäfsig
dick ist) leicht so reguliren, dafs jede Stelle des Leders, gleichviel, ob schwach oder
stark, gleichmäfsig ausgewalkt wird.
Beim weiteren Niederschrauben der Prefsspindel c fassen die Walkbacken / das Leder.
Sie werden durch die Prefsschilder g und beso"nders durch deren Sährauben / vor dem
Wegdrücken gesichert, gleiten auf dem Leder, welches an die Flächen des Walkblockes α angedrückt
wird, herab und bringen das Leder in die beabsichtigte Form. Die unter den WaIkbäcken
noch hervorstehenden Schaftecken werden nun zu jeder Seite in je einem Maul der Zange G
befestigt. Die untere Kante der Prefsschilder g hat jetzt die Zange G erreicht, drückt beim
weiteren Niederschrauben auf den Kopf der Zange und zieht somit die Ecken des Leders
so weit wie erforderlich aus, und das Walken ist beendet.
Das Herausnehmen des Schaftes geschieht, ' indem die Schrauben gelöst und die Prefsspindel
in die Höhe geschraubt wird. Währenddessen halten der Daumen d und die Walkzange
G den Schaft noch auf dem Walkblock fest, bis die Walkbacken von dem Leder entfernt
sind. Hierauf hebt sich der Walkdaumen vollkommen vom Leder ab, die Muttern der
Zange G werden gelöst und der Schaft kann fertig gewalkt herausgenommen und zum Trocknen
aufgehängt werden.
Die Theile, welche beim Pressen mit dem Leder in Berührung kommen, als Walkblock a,
Walkbacken /, sind (damit das Leder nicht schwarz wird) mit Zink überzogen. Der Walkdaumen
d ist aus dem gleichen Grunde aus Messing hergestellt.
Man kann bei besonders grofsen Pressen auch zwei Spindeln anordnen oder an Stelle
der Spindeln auch Hebel zum Pressen verwenden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Lederwalkmaschine, gebildet durch einen feststehenden Walkblock α mit Prefsspindel c, durch welche Walkbacken._/ und Prefsschilder g mit Regulirbolzen h und Druckschrauben / niedergedrückt werden, so dafs Walkdaumen d durch Federn e das Leder festklemmt, hierauf Walkbacken / sich über α zum Walken schieben und schliefslich Schilder g auf !,sccigZ G zum Ausziehen der Ecken drücken.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22380C true DE22380C (de) |
Family
ID=299018
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22380D Active DE22380C (de) | Lederwalkmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22380C (de) |
-
0
- DE DENDAT22380D patent/DE22380C/de active Active
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