DE223560C - - Google Patents
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- DE223560C DE223560C DENDAT223560D DE223560DA DE223560C DE 223560 C DE223560 C DE 223560C DE NDAT223560 D DENDAT223560 D DE NDAT223560D DE 223560D A DE223560D A DE 223560DA DE 223560 C DE223560 C DE 223560C
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- Germany
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- knife
- punching
- cutting edge
- brackets
- shaped
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Links
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B5/00—Clicking, perforating, or cutting leather
- C14B5/02—Stamps or dies for leather articles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 223560 KLASSE 2Sb. GRUPPE
HERMANN C.GROS in LEIPZIG-LEUTZSCH.
Die Erfindung bezieht sich auf ein rahmenförmiges Stanzmesser zum Ausstanzen von
Leder, Filz, Textil- und anderen weichen Stoffen. Es sind rahmenförmige Stanzmesser bekannt,
die mit einem auf dem Messerrücken befestigten, bügeiförmigen Griff versehen sind, der gleichzeitig
als Druckempfänger dient. Bei solchen Stanzmessern können die während des Ausstanzens
im Innern des Messerrahmens sich ansammelnden, ausgestanzten Stücke sich nicht
nach oben entleeren, da die Befestigungsweise des bügelartigen Griffes im Wege ist. Das Neue
der Erfindung besteht darin, daß der oder die bügeiförmigen Druckempfänger derart angeordnet
sind, daß sie das Stanzmesser überspannen und mit ihren Schenkelenden an der Außenseite
etwa in der Mitte des Messerkörpers angreifen. Der oder die Bügel lassen bei dieser
Anordnung genügend Raum frei, um eine Entleerung der gestanzten Stücke nach oben zu
gestatten. Eine weitere wesentliche Bedeutung erhält die Anordnung solcher bügeiförmigen
Druckempfänger an rahmenförmigen Stanzmessern mit doppelter Schneide. Es sind ver-
schiedene Versuche gemacht worden, Druckempfänger für doppelschneidige Messer zu
schaffen und deren Verwendung zu ermöglichen. Wirklich praktische Bedeutung in dieser Richtung
kann bloß dann erzielt werden, wenn das Stanzmesser mit Druckempfänger bei Benutzung
der einen Schneidkante zum Gebrauch der gegenüberliegenden Schneide rasch gewendet
werden kann und eine solche Anordnung derart einfach ist, daß die Herstellung nicht zu viel
Kostenaufwand verursacht.
Bei vorliegender Anordnung werden bügeiförmige Druckaufnehmer verwendet, die an
ihren beiden Enden mit Zapfen oder Bolzen versehen sind, die in genau in der Mitte des rahmenförmigen
Messers vorgesehene Löcher eingreifen. Auf diese Weise sind die Bügel derart im Messerkörper
von außen her drehbar gelagert, daß sie leicht und rasch um den Messerkörper von einer
Seite zur anderen gedreht werden können. Um die Bügel in den zu den Schneidkanten senkrechten
Stellungen festzuhalten, ist in der inneren Bügellaümmung, dieser folgend, eine Feder
angebracht, deren beide Enden in am Messerkörper vorgesehene Nuten eingreifen und beim
Drehen des Bügels von der einen zur anderen Seite hin sich ein- und auslösen.
Da sich bei Verwendung solcher mit Druckempfängern oder Druckbügeln versehener doppelschneidiger
Messer die im Innern des Messers aufgenommenen ausgestanzten Materialstücke gar nicht oder nur schwer nach oben entleeren
und das jedesmalige Entfernen bzw. das Nachuntenentleeren der ausgestanzten Stücke aus
dem Innern des Messers für den bedienenden Arbeiter umständlich und zeitraubend ist, so
kommt gemäß der Erfindung eine Ausstoßvorrichtung zur Anwendung, die aus zwei im
Innern des Stanzmessers angeordneten, der Schnittform ziemlich entsprechenden, beweglichen
Platten besteht, zwischen denen Druckfedern vorgesehen sind, die auf die Platten
gegen die Messerschneide zu einen ständigen Druck ausüben. Durch Stifte \verden diese
Platten in ihrer Ruhelage gehalten.
Auf der Zeichnung ist ein Stanzmesser gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Querschnitt,
Fig. 2 eine Längsansicht,
Fig. 3 einen Grundriß des Messers.
ίο Das Stanzmesser α besitzt in bekannter Weise oben und unten eine Schneide und demgemäß ein Profil, das nach oben und unten keilförmig verläuft, während sich die stärkste Stelle in der Mitte befindet, die auf ein gewisses Stück abgeflacht ist. Die Bügel b besitzen oben einen Aufsatz c, während in den freien Enden d \ Stifte oder Bolzen e befestigt oder angegossen sind. Das nach innen vorstehende, abgesetzte, zylindrische, glatte Ende f jedes Bolzens greift in ein im Messer befindliches passendes Loch ein. An der Innenfläche der Bügel b sind Federn g befestigt, deren freie Enden sich in Nuten h ein- j . legen, die in die äußere Messerfläche eingearbeitet sind. Um beim Drehen der Bügel ein leichtes Auslösen der Federn zu erzielen, können die Kanten der Nuten etwas abgeschrägt oder abgerundet sein.
Fig. ι einen Querschnitt,
Fig. 2 eine Längsansicht,
Fig. 3 einen Grundriß des Messers.
ίο Das Stanzmesser α besitzt in bekannter Weise oben und unten eine Schneide und demgemäß ein Profil, das nach oben und unten keilförmig verläuft, während sich die stärkste Stelle in der Mitte befindet, die auf ein gewisses Stück abgeflacht ist. Die Bügel b besitzen oben einen Aufsatz c, während in den freien Enden d \ Stifte oder Bolzen e befestigt oder angegossen sind. Das nach innen vorstehende, abgesetzte, zylindrische, glatte Ende f jedes Bolzens greift in ein im Messer befindliches passendes Loch ein. An der Innenfläche der Bügel b sind Federn g befestigt, deren freie Enden sich in Nuten h ein- j . legen, die in die äußere Messerfläche eingearbeitet sind. Um beim Drehen der Bügel ein leichtes Auslösen der Federn zu erzielen, können die Kanten der Nuten etwas abgeschrägt oder abgerundet sein.
Die beiden Auswerfplatten i und k besitzen Nuten I, in die am Messer angeordnete Stifte m
eingreifen, wodurch die Platten parallel zur Schnittbewegung geführt werden. Um die Endstellung
der Platten festzulegen, sind die Nuten in ihrer Länge durch an den Auswerfplatten vorgesehene
Leisten η und 0 begrenzt. Zwischen den Platten i und k sind Federn p angeordnet,
die durch an den Leisten η und 0 angeordnete Zapfen q gehalten werden. '
Claims (3)
1. Rahmenförmiges Stanzmesser zum Ausstanzen von Leder und ähnlichen weichen
Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Stanzmesser ein oder mehrere Bügel angeordnet sind, die das Stanzmesser überspannen
und deren Schenkel an der Außenseite des Messerkörpers angreifen.
2. Stanzmesser nach Anspruch 1 mit doppelter Schneide, dadurch gekennzeichnet,
daß der oder die Bügel (b) umlegbar sind und in den zu den Schneidkanten senkrechten
Stellungen durch federnde Glieder festgehalten werden.
3. Stanzmesser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die je einer Schneidkante
des Messers zugeordneten Auswerfplatten (i, k) einander als Widerlager dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE223560C true DE223560C (de) |
Family
ID=484371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT223560D Active DE223560C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE223560C (de) |
-
0
- DE DENDAT223560D patent/DE223560C/de active Active
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