DE223383C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/02—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
- F23Q2/14—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and torch ignited by striking or pushing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lighters Containing Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Funkenfeuerzeug derjenigen Art, bei welcher die Zündung von
Brennstoff oder eines mit Brennstoff getränkten Dochtes durch die Reibung funkengebender
Teile gegeneinander erfolgt. Das Wesen der Erfindung ist dabei in erster Linie darin zu erblicken,
daß der eine der zur Funkenerzeugung erforderlichen Teile, z. B. der Reibkörper oder Kratzer, in einem Gassammeiraum angeordnet
ist, so daß die beim Reiben dieses Körpers mit dem anderen der zur Funkenerzeugung
erforderlichen Teile, z. B. dem Pyrophor, sich bildenden Funken in dem Gassammeiraum selbst
entstehen. Hierdurch, wird die Entzündung des Brennstoffs vollkommen gesichert, indem
die beim Reiben entstehenden Funken zunächst den in dem Gassammeiraum befindlichen Brennstoffdampf
entzünden müssen und die sich hierbei bildende Flamme dann ohne weiteres auf den Docht oder die Mündung des Brennstoffbehälters
überspringt.
Um dabei das Vorhandensein eines zündfähigen Gemisches von Brennstoffdämpfen und
Luft im Gassammeiraum zu sichern, ist es zweckmäßig, daß eine an dem verschlossenen Feuerzeug
von außen nach innen führende Luftleitung vorgesehen ist, deren innere Öffnung zweckmäßigerweise
durch den beim Öffnen des Feuerzeuges abgehobenen Stopfen oder Deckel verschlossen
wird in solcher Weise, daß bei der Öffnungs- und Reibungsbewegung Luft von außen in den mit Brennstoffdämpfen gefüllten
Gassammeiraum hineingesogen wird. Nur die eben beschriebene Art der Anordnung dieser
Luftleitung wird als Erfindung beansprucht. An sich sind Luftleitungen, die in das Innere
von Feuerzeugen führen, bekannt.
Ferner sind Feuerzeuge bekannt, bei denen eine Reibung der für die ■ Funkenerzeugung
nötigen Teile' gegeneinander nur bei Bewegung dieser und der damit. verbundenen Teile in der
einen, nicht aber bei Bewegung in der entgegengesetzten Richtung erfolgt. Bei dem Feuerzeug
der vorliegenden Erfindung ist dies besonders wichtig, weil die Funken stets in einer von der
Richtung der Reibungsbewegung abhängigen Richtung fliegen und für ihre Entstehung und
ihr Hineinfliegen in den Gassammeiraum daher die Reibungsbewegung in einer bestimmten
Richtung von Bedeutung ist. Anderseits muß auch darauf geachtet werden, daß nicht etwa
beim Verschließen des Feuerzeuges durch Reibung der betreffenden Teile gegeneinander Funken
in dem mit einem Brennstoffluftgemisch erfüllten Gassammeiraum entstehen, die zu Explosionen
Anlaß geben könnten. Zur Erreichung des angegebenen Zieles werden gemäß der Erfindung
die zur Funkenerzeugung erforderlichen oder mit ihnen verbundenen Teile so geformt und
angeordnet, daß sie bei entsprechender Stellung ohne Reibung aneinander entlang bewegt, durch
Drehung mit der Hand aber in Betriebsstellung gebracht werden können.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veran-
schaulicht.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 im Längsschnitt mit abgehobenem Deckel und in einem Querschnitt
gezeigten Feuerzeug ist eine Doppelhülse verwendet, um die funkengebende Masse b
von dem Brennstoff und den Brennstoffdämpfen getrennt aufbewahren zu können. Die Doppelhülse
wird mit einem Zwillingsdeckel n, n1 verschlossen,
dessen einer Teil n1 die funkengebende
Masse b trägt, die bei Nichtgebrauch des Feuerzeuges in der im übrigen leeren Hülse ο liegt.
Die andere Hülse enthält die seitlich gelagerten Reibkörper f, welche zweckmäßig aus elastischein
oder' nachgiebigem Material bestehen, wie z. B. aus Stahldrähten oder Stahllamellen.
Unterhalb dieser Reibkörper ist die zum Aufsaugen des Brennstoffs bestimmte Dochtmasse k
angeordnet, welche von den Reibkörpern f
ίο zweckmäßigerweise durch einen den Übertritt
der Feuchtigkeit zu diesen verhindernden Isolierring getrennt wird. An der Oberseite ist
der Docht k in der aus der Fig. ι ersichtlichen Weise ausgehöhlt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die funkengebende Masse b im Querschnitt länglich gestaltet,
so daß sie nach Abheben des Deckels in den Zwischenraum zwischen den beiden Reibkörpern
f eingeführt werden kann, ohne sie zu berühren. Wird die Masse b dann entsprechend
gedreht, so kommt sie beim Herausziehen aus der Hülse d mit den Teilen fm reibende Berührung,
wobei die Funkenbildung erfolgt.
Das oben und unten offene, den Brennstoffbehälter durchlaufende Rohr p dient zur Luftzuführung. Beim Abheben des dicht schließenden Deckels η wird auf dieses Rohr eine Saugwirkung ausgeübt, so daß ein kräftiger Luftstrom in den Raum I eintritt, welcher seitlich von dem ausgehöhlten Docht und den darüberliegenden Reibkörpern f begrenzt wird. Die eintretende Luft vermischt sich in dem Raum I mit dem teils schon vorher, teils durch dieselbe
Das oben und unten offene, den Brennstoffbehälter durchlaufende Rohr p dient zur Luftzuführung. Beim Abheben des dicht schließenden Deckels η wird auf dieses Rohr eine Saugwirkung ausgeübt, so daß ein kräftiger Luftstrom in den Raum I eintritt, welcher seitlich von dem ausgehöhlten Docht und den darüberliegenden Reibkörpern f begrenzt wird. Die eintretende Luft vermischt sich in dem Raum I mit dem teils schon vorher, teils durch dieselbe
. Saugwirkung verdampften Brennstoff, so daß der ganze Raum l,. insbesondere auch zwischen
den Reibkörpern f, mit einem brennbaren Gemisch von Luft und Brennstoffdampf erfüllt
wird und bei der in diesem Raum alsdann erfolgenden Funkenbildung die Zündung mit
Sicherheit erfolgt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Reibkörper f zentral im Innern des Brennstoffbehälters
über dem Luftrohr p angebracht und durch eine Stange am Deckel des in diesem
Falle einhülsigen Feuerzeuges befestigt. Die funkengebende Masse b ist hingegen an der
Innenseite des Halses des flaschenartigen Brennstoffbehälters α angeordnet und besteht bei
der gezeigten Ausführungsform aus mehreren warzenartigen Erhöhungen im Flaschenhals.
Da der Reibkörper / gleichzeitig zum Verschluß der inneren Mündung des Luftrohres
dient, so wird diese beim Abziehen des Deckels gleichzeitig freigelegt, so daß dann auch hier
Luft in den mit Brennstoffdämpfen gefüllten Raum gelangt und die beim Vorbeiführen des
Reibkörpers f an der Masse b sich bildenden Funken in diesem mit dem Dampfluftgemisch
gefüllten Räume entstehen. Die zur Funkenbildung erforderliche Reibung kann in diesem
Falle auch durch Drehung des Deckels nach entsprechender Hebung erfolgen.
Die Art der Anordnung der funkengebenden Masse und des Reibkörpers kann wechseln.
Ebenso kann auch das Luftzuführungsrohr in anderer Weise angeordnet sein, z. B. kann statt
eines senkrechten durch den Boden der Feuerzeughülse hindurchragenden Rohres ein seitliches,
gegebenenfalls gebogenes Rohr angeordnet sein.
Claims (3)
1. Funkenfeuerzeug, bei welchem die Zündung von Brennstoff durch die Reibung
funkengebender Teile gegeneinander erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der
zur Funkenerzeugung erforderlichen Teile
(z. B. der Kratzer) in einem Gassammeiraum angeordnet ist, so daß beim Reiben mit dem
anderen dieser Teile (z. B. dem Pyrophor) die Funken in dem Gassammeiraum selbst
gebildet werden.
2. Funkenfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine an dem
verschlossenen Feuerzeug von außen nach innen führende Luftleitung so angebracht
ist, daß bei der Öffnungs- und Reibungsbewegung Luft von außen in den mit Brennstoffdämpfen
gefüllten Gassammeiraum hineingesogen wird, wobei die innere Öffnung zweckmäßigerweise durch den beim Öffnen
des Feuerzeuges abgehobenen Stopfen oder Deckel verschlossen sein kann.
■
3. Funkenfeuerzeug nach Anspruch 1 mit Einrichtung zum Ausschalten des Kratzers
beim Verschluß, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Funkenerzeugung erforderlichen
oder mit ihnen verbundenen Teile so geformt und angeordnet sind, daß sie, beim Schließen
ohne Reibung aneinander entlang bewegt, durch Drehung mit der Hand aber in Betriebsstellung
gebracht werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT47122D AT47122B (de) | 1908-02-18 | 1908-10-29 | Funkenfeuerzeug. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE223383C true DE223383C (de) |
Family
ID=484205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908223383D Expired - Lifetime DE223383C (de) | 1908-02-18 | 1908-02-18 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE223383C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4937036A (en) * | 1986-04-28 | 1990-06-26 | Xerox Corporation | Concurrent display of data from two different display processors and user interface therefore |
-
1908
- 1908-02-18 DE DE1908223383D patent/DE223383C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4937036A (en) * | 1986-04-28 | 1990-06-26 | Xerox Corporation | Concurrent display of data from two different display processors and user interface therefore |
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