DE22326C - Vorrichtung an Falzziegelpressen etc. zur Entfernung des Grates der geprefsten Waaren - Google Patents

Vorrichtung an Falzziegelpressen etc. zur Entfernung des Grates der geprefsten Waaren

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DE22326C
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Germany
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pressed
cutting
clay
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j. b. foinant in Paris:
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/18Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing burr

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerung bezweckt eine selbsttätige Vorrichtung an Backstein- und anderen Pressen für Thonwaaren, um den Grat von dem soeben geprefsten Stück zu entfernen.
Die Fig. 1 und 2 auf beiliegender Zeichnung geben diese neue Vorrichtung im Aufrifs und Grundrifs.
An dem Prefsbalken ist ein gebogener Arm B festgeschraubt, welcher an seinem Ende zwei Schraubenbolzen CC1 trägt, die mit doppelten Muttern versehen" sind, so dafs sie in vertical er Richtung mit dem daranhängenden Rahmen A, welcher die eigentliche Ausschneidevorrichtung in sich einschliefst, verstellt werden können.
Sollte der Rahmen A in der Art und Weise verstellbar sein, dafs eine beliebige Ecke desselben gehoben und gesenkt werden kann, so hat man denselben nur vermittelst eines Kreuzes, welches an den Enden vier Schraubenbolzen hat, die in den Ecken des Rahmens eingelassen sind und deren Löcher einigen Spielraum für die Bewegung des Rahmens zulassen, mit dem Arm B zu verbinden.
In diesem Rahmen sind vier Stahlklingen kreuzweise durch die Schrauben D und D1 an jedem Ende befestigt.
Diese Klingen sind unten messerartig geschärft und lassen sich in verticaler Richtung verstellen. Sie bilden einen inneren Rahmen, welcher genau die äufsere Gestalt des zu liefernden Stückes oder Backsteines umschliefst.
Dieser innere Rahmen bewerkstelligt das Abtrennen des Grates durch Ausschneiden; er senkt sich mit dem Rahmen A auf den zu beschneidenden Stein, welcher sich in der Form F befindet, während ein neuer Stein bei der nämlichen Senkung des Prefskolbens bei E geformt wird.
Ist die Form F aus Gyps gemacht, so hat man keine Beschädigung der schneidenden Klingen durch die Berührung mit dieser Form zu befürchten, wenn man nur die Muttern, welche die Schraubenbolzen C und C1 halten, elastisch oder z. B. aus Gummi macht.
Ist dagegen die Form aus Metall, so mufs dieselbe so gestaltet sein, dafs die Klingen nicht in eine feste Berührung mit der Oberfläche dieser Form kommen.
Der Prefskolben sowie die Ausschneidevorrichtung und Ausstofsungsmechanismen arbeiten über einer Drehscheibe (s. Fig. 2), so dafs gleichzeitig mit dem Abtrennen des Grates durch den Ausschneiderahmen die Pressung eines Steines aus der Thonmasse, sowie die Ausstofsung eines unmittelbar vorher ausgeschnittenen Steines aus der Form stattfindet.
Damit die Thonmasse nicht an den Klingen hängen bleibt, werden die letzteren beständig durch folgende Vorrichtung mit einer schmierenden Substanz in Berührung gebracht:
Der zwischen den vier Klingen des Rahmens befindliche Raum ist durch einen Oelbehälter oder ein das Schmiermaterial enthaltendes Kästchen ausgefüllt, welches sich der Gestalt dieses Rahmens anschliefst und dessen Ränder aus Bürsten gebildet sind, die zwischen Metallplatten durch Schrauben und Muttern eingeklemmt sind. Diese Bürsten streichen gegen die inneren Flächen der Messerklingen und schmieren dieselben, indem die schmierende Flüssigkeit durch Haarröhrchenanziehung oder
Capillarität aus dem Innern des Schmierbehälters an die Spitzen der Bürsten gezogen wird.
Da dieser das Schmiermittel enthaltende Kasten mit den Bürsten durch einen Arm G (mit punktirten Linien gezeichnet) fest mit dem Gestell verbunden ist, so ist bei der auf- und abwärtsgehenden Bewegung des Rahmens eine regelmäfsige Schmierung der Klingen gesichert.
Für den Fall, dafs für gewisse Thonarten trotz dieser Schmierung und der Politur des Rahmens A sich Theile dieses Thones an den Theilen des Rahmens anheften würden und die Wirksamkeit des Apparates hierdurch beeinträchtigen könnten, braucht nur ein Bürstenrahmen, welcher den Rahmen A von aufsen umgiebt, an dem Arm G befestigt zu werden. Die Bürsten dieses Rahmens wirken kräftig reinigend von aufsen auf den Rahmen A1 wenn der letztere sich auf- und niederbewegt, und lassen in Verbindung mit dem inneren, ebenfalls am Arm G befestigten Bürstenrahmen, durch welchen die Schmierung der Klingen vermittelt wird, ein Ankleben von Thontheilchen an dem Rahmen und dessen Klingen nicht zu.

Claims (3)

  1. Patent-AnSprüche:
    An Pressen für Backsteine und sonstige Thon-
    waaren:
    ι. Das Verfahren, um den Grat von den geprefsten Thonwaaren zu trennen, vermittelst einer fest mit der Presse verbundenen, durch Fig. ι und 2 dargestellten Abschneidevorrichtung, welche aus verstellbaren, den Umfang des geprefsten Gegenstandes umschliefsenden Klingen gebildet wird und ihre Arbeit selbstthätig an dem soeben geprefsten Gegenstand verrichtet, während der Prefskolben sich herabbewegt, um einen zweiten Stein auszupressen.
  2. 2. Die selbstthätige Schmierung der Ausschneideklingen vermittelst einer in dem Ausschneiderahmen angebrachten feststehenden, schmierenden Bürste während der aufsteigenden Bewegung des Prefskolbens, um das Kleben des Thones an den Ausschneideklingen zu verhindern.
  3. 3. Die Anbringung einer Bürste behufs Reinigung der ausschneidenden Klingen während der aufwärts steigenden Bewegung dieser Klingen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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