DE2230992B2 - Zentral geführter Walzlagerausrucker fur Reibungskupplungen - Google Patents

Zentral geführter Walzlagerausrucker fur Reibungskupplungen

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Description

V) Die Erfindung bezieht sich auf einen zentral geführten Wälzlagerausrücker für Reibungskupplungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit zwischen einem umlaufenden und einem nicht umlaufenden Wälzlagerring angeordneten Wälzkörpern sowie mit einer auf einem zur Kupplungsabtriebswelle koaxialen Rohr verschiebbaren Schiebehülse, auf welcher der nicht umlaufende Wälzlagerring mittels einer Halterung befestigt ist, die durch Eingreifen eines zur Kupplungsdrehachse senkrecht verlaufenden Flanschringes in eine - im gegenüberliegenden Teü angebrachte - Führungsringnut das Wälzlager auf der Schiebehülse axial ohne Vorspannung haltert und radial frei beweglich führt
Ein solcher Wälzlagerausrücker ist beispielsweise aus der DE-OS 2131285 bekannt. Aus dieser Schrift ist es bekannt, einen Wälzlagerausrücker gegenüber einer Schiebehiiks axial und radial lose zu führen, mit dem Ziel, bei jedem Ausrückvorgang der Kupplung dieses Lager erneut exakt gegenüber den umlaufenden Teilen der Kupplung zu zentrieren. Nachteilig ist bei einer solchen Ausführung allerdings, daß während des eingerückten Zustandes der Kupplung der Wälzlagerausrücker exzentrisch zur Schiebehülse auf dieser aufliegt und dadurch beispielsweise zu Klappergeräuschen neigt. Zudem bedingt jeder neue Ausrückvorgang der Kupplung eine neue Zentrierung des Wälzlagerausrückers mit seiner Verschiebung aus der exzentrischen Ruhelage in die zentrische Lage.
Weiterhin ist aus der DE-QP 1600080 bekannt, einen Wälzlagerausrücker an einem senkrecht zur Drehachse angeordneten Anschlag in axialer Richtung durch Federkraft so zu verspannen, daß der Wälzlagerausrücker auch bei eingerückter Kupplung eine selbstzentrierte Lage beibehält. Allerdings wird sich dieser Wälzlagerausrücker bei geringeren Abweichungen von der selbst zentrierten Lage nicht sofort neu zentrieren, da erst die nicht unerhebliche Reibkraft der Reibeinspannung überwunden werden muß. Der hierzu notwendige Kraftbedarf bedingt gleichzeitig einen Verschleiß zwischen den gegenseitig zu verschiebenden Teilen.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Wälzlagerausrücker so zu gestalten, daß er mit möglichst geringem Aufwand in der Lage ist, einen Ausgleich nicht übereinstimmender Bewegungen zwischen dem Ausrücker und den zu betätigenden Ausrückteilen wie Ausrückhebel bzw. Federzungen von Tellerfedern zu ermöglichen, unter gleichzeitiger Ausschaltung der Nachteile des Standes der Technik.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einem Ausfükker der eingangs genannten Gattung, durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale a und b gelöst. Die radiale, in axialer Richtung im wesentlichen spielfreie Führung sowie die Füllung des abgedichteten Hohlraumes zwischen Flanschring und Nutgrund mit einem viskosen DämDfunesmaterial
ermöglicht einen für die Praxis sehr vorteilhaften Bereich eines selbst zentrierenden Wälzlagerawsrückers, wobei auf der einen Seite die Kraft zur radialen Einstellung zum Zwecke der Selbstzentrierung durch die im wesentlichen spielfreie Anordnung sehr gering gehalten ist und zum anderen das viskose Dämpfungsmaterial einmal eine allzu schnelle Änderung der erreichten zentrischen Position des Wälzlagerausrückers verhindert und zum anderen im eingekuppelten Zustand der Kupplung Klappergeräusche verhindert.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt Durch die Maßnahme nach Anspruch 2 wird gleichzeitig zum erzielten Dämpfungseffekt noch eine einwandfreie Schmierung der gleitenden Teile erreicht, wodurch sowohl die Lebensdauer erhöht als auch die radiale Verschiebekraft abgesenkt wird. Die Maßnahmen gemäß den Ansprüchen 3 und 4 ermöglichen eine in radialer Richtung sehr raumsparende Wälzlagereinheit in Verbindung mit einer äußerst geringen Rückwirkung der Ausrückkraft auf die Schiebehülse. Die Maßnahmen gemäß den Ansprüchen 5 und 6 erweisen sich als ganz besonders günstig im Hinblick auf eine sog. gezogene Kupplungsausführung. Durch die Maßnahmen gemäß den Ansprüchen 7 und 8 ergibt sich zusätzlich zur radialen Verschiebbarkeit und Selbstzentrierungsmöglichkeit noch eine Schwenkmöglichkeit des Ausrücklagers gegenüber der Schiebehülse, so daß nicht nur reine Radialversätze zwischen Kupplung und Ausrücksystem, sondern auch Winkeifehler zwischen beiden Systemen ausgeglichen werden können. Dabei zeigen die Maßnahmen gemäß den Ansprüchen 9 und 10 preiswerte und einfach herzustellende Möglichkeiten auf, um diese Schwenkmöglichkeit des Ausrückers gegenüber der Schiebehülse sowohl einfach zu erstellen als auch betriebssicher zu gestalten.
Die Erfindung wird anschließend an Hand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt im einzelnen
Fig. 1 einen nicht teilbaren Wälzlagerausrücker mit in einer Nut der Schiebehülse verschiebbarem Wälzlager,
Fig. 2 einen Wälzlagerausrücker mit in die Nut eingefülltem Dämpfungsmaterial,
Fig. 3 einen Wälzlagerausrücker mit in der Nut angeordnetem radial nach innen vorgespanntem Ring,
Fig. 4 einen Wälzlagerausrücker in gezogener Bauart mit der Nut im Außenring,
Fig. 5 einen Wälzlagerausrücker in gezogener Bauart mit gegenüber der Schiebehülse schwenkbar angeordnetem Wälzlager,
Fig. 6 die vergrößerte Darstellung der Einzelheit »/1« gen/. Fig. 5.
Der in Fig. 1 wiedergegebene Wälzlagerausrücker ist einstückig ausgeführt, d. h., er läßt sich nach der Montage nicht ohne weiteres trennen. Das Wälzlager 4 besteht aus dem nicht umlaufenden Außenring 1, dem umlaufenden Innenring 2 sowie aus Wälzkörpern 22. Die Schiebehülse 9 weis! an ihrem einen Ende einen Einstich 12 auf, in welchen zwei Nutringe ι 10 und 11 eingelassen und mit ihr fest verbunden sind. Beide Nutringe 10 und Il bilden eine Nut 7, in welche ein radial nach innen gerichteter Flanschring 8 des nicht umlaufenden Außenringes 1 eingreift. Der Außenring 1 sitzt mit dem Flanschring 8 ohne Vorspan- ι nunglose in der Nut 7. Im Bereich des Flanschringes 8 des Außenringes 1 ist der Nutring 10 <*Ηρπ p.usgef'ührt und al* Aniagc tür den Hanschring 8 ausgebildet. Ra-
dial außerhalb des Wälzlagers 4 ist dar Nutring 10 gekröpft ausgeführt und dient der Anlage der Ausrückgabel 14, Der dem Wälzlager 4 zugewandte Nutring 11 ist im gleichen Einstich β wie der Nutring 10 befestigt, er ist jedoch in axialer Richtung gekröpft ausgeführt, um die Nut 7 zusammen mit dem Nutring 10 zu bilden.
Die Wirkungsweise des in Fig. 1 dargestellten Wälzlagerausrückers ist folgende:
Während des Ausrückvorganges bewegt sich der Ausrücker durch die Kraft der Ausrückgabei 14 in axialer Richtung auf einer nicht dargestellten, fest angeordneten Hülse. Die Führung auf dieser Hülse übernimmt die Schiebehülse 9. Während des Ausriickvorganges kommt der Innenring 2 des Wälzlagers 4 mit den Ausrückelementen der Kupplung in Berührung und dreht sich mit. Die Ausrückkraft wird hierbei von der Ausrückgabei 14 über den Nutring 10, den Außenring 1 des Wälzlagers, über die Wälzkörper 22 auf den Innenring 2 und von hier auf die Ausrückhebel bzw. auf die Fedenusngen der Tellerfeder übertragen. Zwischen dem Nut ing 10 und der Schiebehülse 9 sind nur sehr geringe Führungskräfte zu übertragen. Bei Versatz zwischen den umlaufenden Teilen der Kupplung, also dem Schwungrad mit dem Kupplungsgehäuse und den Ausrückelementen, und dem die Schiebehülse tragenden Rohr zentriert sich das Wälzlager 4 infolge seiner leichten radialen Verschiebbarkeit gegenüber dem Nutring 10 und somit gegenüber der Schiebehülse 9 selbsttätig^ Durch Schmierung der Anlagefläche zwischen dem Nutring 10 und dem radial nach innen gerichteten Flanschring 8 des Außenringes 1 ergibt sich während des Ausrückvorganges an dieser Stelle eine erheblich geringere Reibungskraft als beispielsweise zwischen dem Innenring 2 und den Ausrückelementen der Kupplung. Durch die Selbstzentrierung vermindert sich das Lagergehäuse und die Lagerbelastung sowie der Verschleiß zwischen den verschiedenen Berühryngsstellen.
Der in Fig. 2 dargestellte Wälzlagerausrücker besteht aus dem bereits von Fig. 1 her bekannten Wälzlager 4, welches auf der Schiebehülse 9 zwischen zwei mit dieser fest verbundenen Nutringen ίΟ und 11 radial leicht verschiebbar geführt ist. Beide Nutringe 10 und 11 sind in einem gemeinsamen Einstich 12 in der Schiebehülse 9 befestigt und weisen jeweils eine voneinander weggerichtete Kröpfung auf. Durch diese Kröpfung besteht zwischen beiden eine Nut 7, weiche den radial nach innen gerichteten Flanschring 8 des Außenringes 1 aufnimmt. In dem noch verbleibenden freien Raum der Nut 7 zwischen den beiden gekröpften Nutringen 10 und 11 und dem Flanschring 8 des AuPenringes 1 ist ein Schmiermittel 20 angeordnet.
Die Wirkungsweise des in Fig. 2 dargestellten Wälzlagerausrüclers ist folgende:
Der Unterschied dieses Ausrückers gemäß dem der Fig. 1 beschränkt sich in der Hauptsache auf die Füllung der Nut 7 mit einem Schmiermittel 20. Die Funktion der übrigen Teile läßt sich von der Beschreibung gemäß Fig. 1 herleiten. Bei Radialversatz zwischen der Führung der Schiebehülse 9 und der zu betätigenden Kupplung wird das Wälzlager 4 gegenüber der Schiebehülse 9 radial verschoben und stellt sich selbst ein. Dieser Verschiebung wirkt eine Verschiebekraft entgegen, welche durch die Verdrängung des Sdimiujiiiüijh. 2Oi(HJCr Nut 7 entsteht. Das Schmiermittel erzeugt somit eine Dämpfkraft, welche bei-
spielsweise Klappergeräusche im eingerückten Zustand der Kupplung vermeidet, und stellt gleichzeitig ein Reservoir für die Schmierung der Gleitflächen zwischen den Nutringen 10 und 11 und dem Flanschring 8 des Außenringes 1 dar. Die Dämpfkraft ist hierbei in Abhängigkeit von der Viskosität des Schmiermittels 20 entsprechend den Anforderungen veränderbar.
Der in Fig. 3 dargestellte Ausrücker zeigt ein Wälzlager 4, welches aus dem Außenring 1, den Wälzkörpern 22 und dem Innenring 2 besteht. Zur gegenseitigen Abdichtung beider Wälzlagernnge ist eine Dichtung 23 angeordnet. Das Wälzlager 4 wird durch eine Schiebehülse 9 geführt, welche zwei gekröpfte Nutringe 10 und 11 in einem Einstich 12 aufweist. Ein radial nach innen weisender Flanschring 8 des Außenringes 1 ist in der durch die beiden Nutringe 10 und 11 gebildeten Nut 7 ohne Vorspannung geführt. Im Grund der Nut 7. in welchem die. beiden Nutringe 10 und 11 infolge ihrer Kröpfung zusammenführen, ist ein radial nach innen vorgespannter Ring 13 angeordnet. Es kann sich hierbei sowohl um einen Ring aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, als auch um einen geschlitzten Stahlring handeln. Die Befestigung der beiden Nutringe 10 und 11 im Einstich 12 der Schiebehülse 9 ist auf sehr verschiedene Weise durchführbar, so ist beispielsweise eine Verstemmung genausogut denkbar wie eine rein axiale Sicherung durch einen Sicherungsring.
Die Funktion dieses Ausrückers ist folgende:
Das Wälzlager 4 ist durch den Flanschring 8 des Außenringes 1 in der Nut 7 der beiden Nutringe 10 und 11 radial leicht verschiebbar und ohne axiale Vorspannung geführt. Da beide Nutringe 10 und 11 fest mit der Schiebehülse 9 verbunden sind, ist das Wälzlager 4 während des Ausrückvorganges in der Lage, Achsversätze durch Selbstzentrierung auszugleichen. Durch entsprechende Ausbildung der nicht dargestellten Ausrückgabel ist es möglich, diese direkt in axialer Richtung gesehen - im Bereich des radial nach innen gerichteten Flanschringes 8 des Außenringes 1 anzuordnen. Auf diese Weise werden die Ausrückkräfte direkt von der Ausriickgabel über den Nutring 10 auf den Außenring 1 des Wälzlagers 4 übertragen und von da in bekannter Weise auf die Ausrückelemente der Kupplung. Es sind somit nur sehr geringe Kräfte vom Nutring 10 auf die Schiebehülse 9 zu übertragen. Dadurch kann die Verbindung vom Nutring 10 sowie vom Nutring 11 zur Schiebehülse 9 mit großzügig bemessenen Toleranzen an den bearbeiteten Stellen ausgeführt werden. Um beispielsweise Klappergeräusche einer lose ausgefallenen Befestigung zwischen diesen Teilen auszuschalten, sind in der Nut 7 radial nach innen vorgespannte Ringe 13 vorgesehen. Dabei kann es sich sowohl um Ringe aus elastischem Material als auch um radial nach innen vorgespannte, geschlitzte Stahlringe handeln.
Fi g. 4 zeigt einen Wälzlagerausrücker in gezogener Ausführung. Der nicht umlaufende Außenring 1 ist mit einem Bund versehen, an welchem die Ausrückgabel 14 angreift. Der zumindest während des Ausruckvorganges umlaufende Innenring 2 weist an seinem den Wälzkörpern 22 abgewandten Ende einen Stützring 24 auf. Die Führung zwischen dem Wälzlager 4 und der Schiebehülse 9 erfolgt über zwei in einem Einstich des Außenringes 1 angeordnete Nutringe If und 11, welche zur Bildung der Nut 7 einen
Abstand voneinander aufweisen. In diese Nut 7 greift ein radial nach außen gerichteter Flanschring 15 der Schiebehülse 9 ein. In axialer Richtungsind die beiden Nutringe 10 und 11 durch einen Bund und einen Sicherungsring 21 geführt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die Ausrückelemente der Kupplung, Ausrückhebel bzw. Zungenenden von Membranfederzungen, reichen in den Raum zwischen Stützring 24 und Außenring 1 des Wälzlagers 4. Die durch die Ausrückgabel 14 eingeleitete Ausrückbewegung führt nach rechts, wobei der gesamte Ausrücker in diese Richtung gezogen wird. Die Führung des Ausrückers in axialer Richtung erfolgt in bekannter Weise über die Schiebehülse 9, wobei das Wälzlager 4 unabhängig von dieser Führung einen Versatz zwischen Schiebehülse 9 und den Kupplungsausrückelementen durch leichte radiale Verscniebbarkeit in der Nut 7 ausgleichen kann. Durch den Angriff der Aiisrückgahel 14 direkt am Außenring 1 des"Wälzlagers 4 werden über die Berührungsflächen zwischen dem Flanschring IS der Schiebehülse 9 und den Nutringen 10 und 11 des Außenringes 1 nur unwesentliche Kräfte übertragen. Zudem weisen diese Flächen durch Schmiermittelzugabe einen geringen Reibungswert auf.
Fig. 5 zeigt einen Wälzlagerausrücker, welcher sich von Fig. 4 nur durch die Ausgestaltung der Schiebehülse 9 "nterscheidet. Die Schiebehülse 9 ist in ihrem radial nach außen gerichteten Flanschring zweiteilig ausgeführt und besteht aus dem inneren Teil 17 und dem äußeren Teil 16. Das äußere Teil 16 ist vom inneren Teil 17 getrennt und koaxial zu diesem angeordnet. Beide Teile verbindet eine gemeinsame kugelförmige Trennfläche. Die übrigen Teile dieses Ausriikkers sind mit denen gem. Fig. 4 identisch. So weist das äußere Teil 16 einen radial nach außen gerichteten Flanschring 15 auf, welcher die Führung in radialer Richtung für das Wälzlager 4 darstellt. Er greift in eine entsprechende Nut 7 im Außenring 1 des Wälzlagers 4 ein, welche von zwei Nutringen 10 und 11 begrenzt wird, wie insbesondere aus Fig. 6 hervorgeht. Beide Nutringe 10 und 11 stützen sich in entsprechendem Abstand voneinander im Außenring 1 ab und bilden zusammen mit dem Flanschring 15 die Führung des Wälzlagers 4. Durch die Ausbildung als gezogener Ausrücker weist der umlaufende Innenring 2 einen Stützring 24 auf, an welchem die Ausrückhebel bzw. die Zungenenden der Membranfeder anliegen. Wie insbesondere aus Fig. 6 zu ersehen ist, weist das äußere Teil 16 an seinem inneren Durchmesser eine kugelförmige Trennfläche 18 auf, welche - in ax*aler Richtung gesehen - auf beiden Seiten von je einem Bord 19 begrenzt wird.
Die Wirkungsweise des in den Fig. S und 6 dargestellten Wälzlagerausrückers ist folgende:
Die Schiebehülse 9 ist auf einer nicht dargestellten Hülse axial verschiebbar gelagert Während des Ausrückvorganges wird der gesamte Wälzlagerausrücker durch eine schwenkbar gelagerte Ausrückgabel 14 nach rechts bewegt Auf diese schwenkbare Lagerung der Ausrückgabel 14 braucht nicht näher eingegangen zu werden, da sie bekannt ist und beispielsweise die Form eines Kugelgelenkes haben kann. Während des Ausruckvorganges wird die Ausrückkraft von der Ausrückgabel 14 auf den Außenring 1, über die Wälzkörper 22, den Innenring 2 und den Stützring 24 auf die nicht dargestellten Ausrückteile der Kupplung übertragen. Bei einem Achsversatz zwischen der La-
gcrung der Schiebehülse 9 und dem Schwungrad der Brennkraftmaschine mit der angebauten Kupplung kann sich das gesamte Wälzlager 4 durch seine leichte radiale Verschiebbarkeit in der Nut 7 entsprechend der Größe des vorhandenen Versatzes radial selbst einstellen. Diese Selbsteinstellung wird dadurch erheblich erleichtert, daß der Reibwert des Flanschringes 15 <-. der Nut 7 durch Schmiermittelzugabe sehr niedrig gehalten ist, während der Reibwert zwischen dem Stützring 24 und den Ausrückelementen der Kupplung größer ist. Tritt zusätzlich zu e;ner Achsverschiebung noch eine Schrägstellung der Ausrückteile gegenüber der Senkrechten auf der Schiebehülse 9 auf, so stellt sich das vorliegende Lager selbsttätig entsprechend dieser Schrägstellung ein, d. h., es tritt eine Verschwenkung des gesamten Wälzlagers 4 mit dem äußeren Teil 16 gegenüber dem inneren Teil 17 der Schiebehülse 9 ein. Diese Verschwenkung des gesamten Wälzlagers 5 ist u. a. deshalb so vorteilhaft, weil nach einer einmaligen Ausrichtung entsprechend den Anlageverhältnissen an den Ausrückteilen der Kupplung während des
Ausrückvorganges keine Bewegungen der verschiebbaren Teile gegeneinander mehr auftreten. Die gesamte Wälzlagerausführung ist somit einmal besonders geräuscharm, und zum anderen weist sie eine > hohe Lebensdauer auf, da keine unkontrollierbaren Kräfte, resultierend aus nicht übereinstimmenden Mittellinien bzw. aus Schrägstellung zwischen Kupplung und Ausrückiagerführung, vom Lager aufgenommen werden müssen.
ι» Wie insbesondere aus Fig. 6 hervorgeht, weist das äußere Teil 16 der Schiebehülse 9 als Begrenzung der kugelförmigen Trennfläche 18 je einen Bord 19 auf. Durch Verwendung von elastischem Material, beispielsweise Kunststoff, zur Herstellung dieses äußeren
ι > Teiles 16 ist eine sehr einfache Montage möglich, indem dieses Teil radial nach außen bei der Montage elastisch verformt wird, um über den Durchmesser des inneren Teiles 17 geschoben zu werden. Die zu beiden Seiten angeordneten Borde 19 verhindern während
-'<> der Montage, Lagerung und Transport des Ausrückers eine zu große Verschwenkung der Teile gegeneinander.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche;
1. Zentral geführter Wälzlagerausrücker für Reibungskupplungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit zwischen einem umlaufenden und einem nicht umlaufenden Wälzlagerring angeordneten Wälzkörpern sowie mit einer auf einem zur Kupplungsabtriebswelle koaxialen Rohr verschiebbaren Schiebehülse, auf welcher der nicht umlaufende Wälzlagerring mittels einer Halterung befestigt ist, die durch Eingreifen eines zur Kupplungsdrehachse senkrecht verlaufenden Flanschringes in eine- im gegenüberliegenden Teil angebrachte — Führungsringnut das Wälzlager auf der Schiebehiflse axial ohne Vorspannung haltert und radial frei beweglich führt, dadurch gekennzeichnet, daß
a) die Halterung zwischen dem Flanschring (8, 15) und der Nut (7) in axialer Richtung im wesentlichen spielfrei ist und
b) der abgedichtete Hohlraum zwischen dem Flanschring und dem Nutgrund mit einem viskosen Dämpfungsmaterial gefüllt ist.
2. Wälzlagerausrücker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Dämpfungsmaterial Fett vorgesehen ist.
3. Wälzlagerausrücker nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschring (8) als radial nach innen gerichtetes Teil des nicht umlaufenden Außenringes (1) ausgebildet ist und in die von zwei hintereinander auf der Schiebehülse (9) in einem Einstich (12) angeordneten Nutringe (10, 11) gebildc« Nut (7) eingreift.
4. Wälzlagerausriickcr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß d.r dem Wälzlager (4) abgewandte Nutring (10) gleichzeitig dem Angriff der Ausrückgabel (14) dient.
5. Wälzlagerausrücker nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschring (15) als radial nach außen gerichteter Teil der Schiebehülse (9) ausgebildet ist und in die von zwei Nutringen (10,11) im Innendurchmesser des Außenringes (1) gebildete Nut (7) eingreift (Fig. 4).
6. Wälzlagerausrücker nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückgabel (14) am Außenring (1) angreift.
7. Wälzlagerausrücker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschring (15) zweiteilig ausgeführt, das äußere Teil (16) koaxial zum inneren Teil (17) angeordnet ist und die Trennfläche (18) zwischen beiden eine kugelige Form aufweist (Fig. 5, 6).
8. Wälzlagerausrücker nach Anspruch 7, da- -.-> durch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt der kugeligen Trennfläche (18) auf der Mittellinie der Schiebehülse (9) und etwa radial innerhalb des beweglichen äußeren Teiles (16) angeordnet ist.
9. Wälzlagerausrücker nach Anspruch 8, da- m> durch gekennzeichnet, daß das bewegliche äußere Teil (16) aus Kunststoff besteht.
10. Wälzlagcrausriicker nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfläche (18) des äußeren Teiles (16) in axialer Richtung durch h, radial nach innen überstehende Borde (19) begrenzt ist.
11. Wälzlagcrausriicker nach Anspruch 3, da-
dwch gekennzeichnet, daß in der Nut (7) ein nach innen vorgespannter Ring (13) zum Vermeiden von Relativbewegungen zwischen den Nutringen (10,11) einerseits und der Scbiebebülse (9) andererseits vorgesehen (Fig. 3),
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