DE2227593C2 - Anordnung zur Befestigung des einen Laufrings eines Drehkranzes eines Krans - Google Patents

Anordnung zur Befestigung des einen Laufrings eines Drehkranzes eines Krans

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DE2227593C2
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    • B66C23/62Constructional features or details
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    • F16C19/34Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for both radial and axial load
    • F16C19/38Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for both radial and axial load with two or more rows of rollers
    • F16C19/381Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for both radial and axial load with two or more rows of rollers with at least one row for radial load in combination with at least one row for axial load
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsanordnung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art.
Aus der DE-AS 1099 710 ist eine Anordnung dieser Art bekannt, bei der die Befestigungselemente als das Untergestell durchgreifende und von unten anziehbare Schraubbolzen ausgebildet sind.
Diese Schraubbolzen müssen die gesamten durch den Drehkranz hindurch übertragenen Kräfte aufnehmen. Die Erfindung befaßt sich mit fahrbaren Kränen für hohe Lasten, beispielsweise für 2501. Wenn bei solchen Lasten eine Festlegung des Lauf rings nach der bekannten Ausführungsform mit Schraubbolzen erfolgen soll, so sind mindestens dreißig Bolzen mit einem Durmesser von mehr als 5 cm erforderlich. Das Anziehen derartiger Bolzen erfordert Drehmomentschlüssel erheblichen Ausmaßes, die im Gebrauch unhandlich und für das Montagepersonal schwer zu handhaben sind. Darüber hinaus ist der Bereich unterhalb des Kran-Untergestells meist beengt und nicht gut zugänglich, wodurch die Montage weiter erschwert wird.
Bei fahrbaren Kränen für besonders hohe Lasten, für die die Erfindung in erster Linie bestimmt ist, kommt als Erschwernis hinzu, daß zur Vermeidung des Überschreitens der Höchstlastgrenze für öffentliche Straßen es ίο notwendig ist, den Ausleger und den die Winden tragenden Oberteil von dem Untergestell des Krans abzunehmen und separat zu transportieren. Die Zusammenfügung erfolgt an der Einsatzstelle, also häufig auf einer Baustelle oder dergleichen, auf der ungünstige Montagebedingungen herrschen, die mit denen in einer Werkhalle nicht zu vergleichen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsanordnung der dem Oberbegriff zugrundeliegenden Art so auszugestalten, daß die Befestigung ohne die Notwendigkeit des Anziehens einer Vielzahl schwerer Schraubbolzen möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Verwendung von Laschen und Keilen ist eine Befestigung geschaffen, zu deren Verwirklichung keine Vorrichtung zur Aufbringung großer Drehmomente auf Schraubbolzen erforderlich ist. Außerdem ist der für die Vornahme der Befestigung erforderliche frsie Raum unterhalb des Untergestells viel kleiner als bei einer Schraubbolzenbefestigung, weil keine langen Drehmomentschlüssel eingesetzt zu werden brauchen. Zur Vermeidung zu hoher Flächenpressungen an dem Keil und einer vorzeitigen Lockerung der Befestigung durch Einarbeiten des Widerlagers in die Keilfläche -*5 empfiehlt sich die Maßnahme nach Anspruch 2.
Um eine Lockerung des Keils auf jeden Fall zu
unterbinden, kann gemäß Anspruch 3 eine Einrichtung zur Festlegung desselben in dem Durchbruch der Lasche vorgesehen sein, die im einzelnen nach Anspruch 4 ausgebildet werden kann.
Das Merkmal des Anspruchs 5 erleichtert das
Herausziehen des Keils bei der Demontage des Kraus.
Die Laschen durchgreifen natürlich Öffnungen in dem
Untergestell mit einem gewissen Spiel. Um Verlagerungen in Umfangsrichtung innerhalb dieses Spiels, die durch das Drehmoment des Schwenkantriebs für den Ausleger Zustandekommen könnten, zu unterbinden, ist die Ausgestaltung nach Anspruch 6 vorgesehen.
Die Maßnahme nach Anspruch 7 gewährleistet eine symmetrische Kraftausübung, während das Merkmal des Anspruchs 8 die bevorzugte Anbringung der Laschen wiedergibt, die den Vorteil hat, daß der andere Laufring des Drehkranzes für Montagezwecke frei zugänglich bleibt.
Es ist ein großer Vorteil der Erfindung, daß keine Spezialwerkzeuge oder Kraftmeßvorrichtungen notwendig sind, um die Keile zu setzen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines fahrbaren Krans.
Fig.2 zeigt eine perspektivische Ansicht gegen die Unterseite des Kranaufbaus mit dem Drehkranz.
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Oberseite des Kran Untergestells.
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht des auf dem Kran-Untergestell angebrachten Drehkranzes vor der Befestigung.
Fig.5 ist eine Ansicht von oben des auf dem Kran-Untergestell befestigten Drehkranzes.
F i g. 6 ist eine Schnittansicht entsprechend F i g. 4 des auf dem Kran-Untergestell befestigten Drehkranzes.
F i g. 7 ist ein Teilschnitt nach der Linie 7-7 in F i g. 5.
F i g. 8 ist eine Einzelansicht einer das Kran-Untergestell durchgreifenden und mittels des Keils daran festgelegten Lasche.
Der fahrbare Kran 10 nach F i g. 1 umfaßt ein Fahrgestell 12 mit einem horizontalen flachen Kran-Untergestell 13, auf welchem ein Kranaufbau 14 mittels eines Drehkranzes 15 schwenkbar gelagert ist Der Kranaufbau 14 trägt einen Ausleger 16, der mittels einer Winden- und Seilrollenanordnung 17 heb- und senkbar ist Die Kranführerkabine ist mit U bezeichnet Das Fahrgestell 12 ist mit seitlich ausfahrbaren Stützen 19 ausgerüstet
Gemäß F i g. 2 weist der Kranaufbau 14 eine Bodenplatte 20 auf, an welcher der äußere Laufring 21 des Drehkranzes 15 befestigt ist. Der äußere Laufring 21 kann aus einem oberen Teil 23 und einem unteren Teil 24 zusammengesetzt sein, wei aus F i g. 8 ersichtlich. Der äußere Laufring 21 bildet einen ringförmigen Kanal mit einer oberen Lagerfläche 23a und einer unteren Lagerfläche 24a sowie einer Seitenlagerfläche 25.
Der Zusammenhalt der Teile 23, 24 des äußeren Laufrings 21 erfolgt mittels der Bolzen 27, wie aus den Fig.2 und 8 ersichtlich ist Die Bolzen 27 legen gleichzeitig den äußeren Laufring 21 an der Bodenplatte 20 fest.
Gemäß Fig.8 weist der innere Laufring 22 des Drehkranzes 15 eine im wesentlichen zylindrische Gestalt auf und ist am Außenumfang mit einem radialen Tragflansch und am Innenumfang mit einer Antriebsverzahnung 30 versehen. Der Tragflansch 29 greift in den im äußeren Laufring 21 gebildeten ringförmigen Kanal ein. Zwischen den oberen Lagerflächen 23a und der oberen Fläche des Tragflansches 29 ist ein Doppelrollenlager 31 angeordnet, während zwischen der Lagerfläche 24a und der unteren Fläche des Tragflansches 29 das Doppelrollenlager 32 vorgesehen ist. Die Rollenlager 31,32 werden durch Rückhalteglieder 33, 34 in ihrer Lage gehalten. Zwischen der Umfangsfläche des Tragflansches 29 und der Lagerfläche 25 im äußeren Laufring 21 ist das seitliche Rollenlager 35 angeordnet.
Von dem inneren Laufring 22 stehen mehrere Laschen 37 nach unten vor. Bei einem 250-t-Kran sind zehn derartige Laschen 37 über den Unifang des inneren Laufrings verteilt. Die Laschen 37 sind so angeordnet, daß sie sich bezüglich des Drehkranzmittelpunktes diametral gegenüberstehende Paare bilden. Der Winkelabstand zwischen in Umfangsrichtung benachbarten Laschen 37 muß aber nicht überall der gleiche sein. Dies ermöglicht die Anordnung der Laschen 37 an solchen Stellen, an welchen der Zugang, der von der Anordnung von Rahmenstegen an der Unterseite des Kran-Untergestells abhängig sein kann, sich möglichst leicht bewerkstelligen läßt.
Jede Lasche 37 ist mit einem horizontalen länglichen Durchbruch 38 versehen. Die untere Begrenzungsfiäche 39 dieser Durchbrüche 38 ist bei einigen der Laschen 37 entsprechend dem Keilwinkel in Richtung auf den Drehkranzmittelpunkt geschrägt. Andere Begrenzungsflächen 39 sind entgegengesetzt geneigt. Die Durchbrüche 38 nehmen einen Keil 40 auf. Die verschiedenen Neigungen der Begrenzungsfiäche 39 lassen die Einfügung der Keile 40 von verschiedenen Seiten her zu, wie es aus F i g. 5 erkennbar ist Beim Zusammenbau des Krans werden die Laschen 37 von oben durch die Schlitze 43 im Kran-Untergestell 13 hindurchgesteckt (Fig.3). Die Oberseite des Kran-Untergestells ist in einer ebenen kreisförmigen Bahn 44 bearbeitet um eine einwandfreie Auflagefläche für den inneren Lauf'-ig 22 zu bilden. Bei mit dem Kran-Untergestell 13 zusammengefügtem Drehkranz 21 (Fig.4) befindet sich die obere Begrenzungsfläche eines jeden Durchbruchs 38 oberhalb der Unterseite des Kran-Untergestells 13 (Fig.6). Die Keile 40 legen sich gegen die Unterseite des Kran-Untergestells 13 an.
Jede Lasche 37 ist mit zwei neben dem Durchbruch 38 angeordneten Gewindebohrungen versehen, in die Schraubbolzen 48 einschraubbar sind, welche ein Querstück 49 durchgreifen, welche sich gegen die Rückseite des Keiles 40 legt nachdem der Keil 40 durch eine hydraulische Vorrichtung oder einen Schlaghammer eingetrieben worden ist. Jeder der Keile 40 weist an seiner Rückseite eine Gewindebohrung 50 auf, in welche eine Vorrichtung eingeschraubt werden kann, um den Keil bei der Zerlegung des Krans zurückzuziehen und zu entfernen.
In den Fig.5 und 6 ist an der Unterseite des Kran-Untergestells ein Rahmenwerk mit rostartig verbundenen Stegen in gestrichelten Linien angedeutet und in seiner Gesamtheit mit 52 bezeichnet. Das Rahmenwerk ist so ausgebildet, daß jeweils zwei einander parallele Stege 53, 53a zu beiden Seiten derjenigen Schlitze 43 angeordnet sind, die sich gemäß Fig. 5 in der 3-Uhr-Stellung und der 9-Uhr-Stellung befinden. Es kann einer bestimmten Lasche 37 ein Paar von zu ihren beiden Seiten gelegenen Stegen 53, 53a zugeordnet sein oder aber jeweils einer Lasche 37 nur ein Steg, wie bei den Stegen 54 und 55 in F i g. 5. Die Stege 53, 53, 54 und 55 dienen als Widerlager, um eine Drehung des inneren Laufrings 22 zu verhüten. Die Ausbildung der Festlegeglieder ist aus F i g. 7 ersichtlich. In dem Steg 53 ist eine Lochung 56 und in dem Steg 53a eine Lochung 57 angebracht Ein Gewindebolzen 58 durchgreift die Lochung 56 und trägt eine Mutter 59 sowie eine Scheibe 60, die an der Innenseite des Steges 53 am Rand der Lochung 56 anliegt. Nach dem ordnungsgemäßen Eintreiben der Keile 40 in die Durchbrüche 38 der Laschen 37 wird der Bolzen 58 gedreht, während die Mutter 59 festgehalten wird, bis er an der in Umfangsrichtung gelegenen Stirnseite der Lasche 37 zur Anlage kommt, wodurch die Bewegung der Lasche 37 gemäß F i g. 7 nach rechts gehindert ist. In
so der gleichen Weise ist der Lochung 57 ein Schraubbolzen 62 mit Mutter 63 und Schraube 64 zugeordnet, der, wenn er angezogen ist, eine Bewegung der Lasche 37 gemäß F i g. 7 nach links verhindert.
Bei den Laschen 37 in der 5-Uhr-Stellung und 12-Uhr-Stellung gemäß Fig. 5 ist jeweils nur ein Festlegeglied wirksam, welches mit 67 bzw. 68 bezeichnet ist Die Festlegeglieder 67, 68 wirken an in Umfangsrichtung benachbarten Laschen 37 in entgegengesetzte Richtung und verhindern so die Drehung des inneren Laufringes 22.
Die zu dem gemäß F i g. 5 oberen bzw. unteren Paar von Laschen 37 gehörenden Keile 40 sind von der Innenseite des Drehkranzes 15 eingefügt, während die übrigen drei Keile an jeder Seite der Zeichnung von der Außenseite des Drehkranzes 15 montiert werden. Die untere Begrenzungsfläche 39 der betreffenden Durchbrüche ist in Abhängigkeit von der Einführungseinrichtung der Keile 40 geneigt, um zu voller Anlage mit der
Keilfläche 41 des jeweiligen Keils zu gelangen. Am Innenumfang des inneren Laufringes 22 ist eine Bodenabdeckung 70 angebracht, welche den Drehkranz im vom Kran-Untergestell 13 abgenommenen Zustand schützt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Befestigung des einen Lauf rings eines Drehlcranzes eines Krans auf dem Kran-Untergestell mittels Befestigungselementen, die von oben durch das Kranuntergestell hindurchgesteckt und von unten fixiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Befestigungselemente als Lasche (37) ausgebildet ist, die unterhalb des Kran-Untergestells (13) einen Durchbruch (38) aufweist, durch den ein sich gegen die Unterseite des Kran-Untergestells (13) legender Keil (40) treibbar ist
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Begrenzungsfläche (39) des Durchbruchs (38) dem Keilwinkel entsprechend geschrägt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Festlegung des Keils (40) in dem Durchbruch (38) vorgesehen ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung ein über die Breite des Keils (40) seitlich überstehendes Querstück (49) umfaßt, welches mittels seitlich des Keils (40) angreifender Schraubbolzen (48) gegen die Lasche (37) anziehbar ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (40) in seiner Rückseite eine Gewindebohrung (50) aufweist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Untergestells (13) vorgesehenen Rahmen- oder Versteifungsstegen (53, 53a^ angreifende Festlegeglieder (58,59,60) vorgesehen sind, die die Laschen (37) in Umfangsrichtung des Drehkranzes (15) fixieren.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine gerade Zahl von Laschen (37) vorgesehen ist und die Laschen (37) sich paarweise bezüglich des Drehkranzmittelpunkts gegenüberliegen.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (37) an dem inneren Laufring (22) des Drehkranzes (15) vorgesehen sind.
DE2227593A 1971-07-01 1972-06-07 Anordnung zur Befestigung des einen Laufrings eines Drehkranzes eines Krans Expired DE2227593C2 (de)

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