DE222736C - - Google Patents

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DE222736C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/04Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
    • F26B11/0436Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis comprising multiple stages, e.g. multiple rotating drums subsequently receiving the material to be dried; Provisions for heat recuperation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 222736 . KLASSE 82«. GRUPPE
Heizgase im Gegenstrom zueinander geleitet werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. März 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Trockenvorrichtung für Kohle und ähnliche Stoffe, bei welcher zwei drehbare Trockentrommeln übereinander angeordnet sind, durch die das Gut und die Heizgase im Gegenstrom zueinander geleitet werden.
Es erstreckt sich der Patentschutz nicht auf eineine Vorrichtungen, sondern die Erfindung wird vielmehr in der Vereinigung von
ίο bekannten Einrichtungen gesehen. Gerade durch diese Vereinigung soll beim Trocknen von Kohle u. dgl. eine vollkommene Ausnutzung der Heizgase und eine ungemein schnelle Trocknung des Gutes erreicht werden, ohne daß eine Zündung desselben zu befürchten stände. Die von der Feuerung kommenden Heizgase kommen in der unteren Trommel mit der darin befindlichen trockenen Kohle nicht in unmittelbare Berührung, wodurch eine Vergasung und Verunreingung der Kohle verhütet wird, in der oberen Trommel aber kommen sie, nachdem sie mittlerweile von Asche und Staub gereinigt sind, mit der noch nassen Kohle in unmittelbare Berührung,
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel in Fig. ι im lotrechten Längsschnitt und in Fig. 2 in Vorderansicht.
Der neue Trommeltrockner besteht aus zwei wagerecht gelagerten, übereinander angeordneten drehbaren Trommeln 1, 2, welche in bekannter Weise auf Rollen 3 ruhen und während des Betriebes ständig in Drehung gehalten werden. In das vordere Ende der oberen Trommel 1 mündet ein Einwurfstrichter 4, durch welchen das Trockengut in die Trommel gebracht wird. Bei Drehung der Trommel wird das Trockengut in Richtung der Pfeile 5 voranbewegt, zu welchem Zweck man an der inneren Trommelwand vorteilhaft Leisten, Schaufeln o. dgl. anbringt. Das Gut fällt am hinteren Trommelende durch seitliche Öffnungen 6 in den abwärts führenden Kniestutzen 7, von dem es in die untere Trommel 2 gelangt. Bei Drehung der Trommel 2 wird das Trockengut in Richtung der Pfeile 5 an deren vorderes Ende gefördert und fällt schließlich in einen Trichter 8, aus dem es durch eine Schnecke 9 abgeleitet wird. Die Trommel 2 ist von dem festliegenden Flammrohr 10 durchzogen, durch das die von der Feuerung 11 kommenden Heizgase ziehen, die also nicht in unmittelbare Berührung mit dem in der Trommel 2 befindlichen Trockengut kommen, dieses also nicht entzünden und durch mitgeführte Flugasche verunreinigen können. Aus dem Flammrohr 10 ziehen die Heizgase durch, einen Kanal 12, in dem sich die Ascheteilchen ablagern, zu welchem Zweck Prellwände 13 eingebaut sind, und gelangen durch die siebartig durchbrochene Stirnwand 14 in die Trommel 1, welche sie in Richtung der Pfeile 15, also entgegen der Bewegungsrichtung des Trockengutes, durchziehen. Am vorderen Trommelende werden sie durch einen Exhaustor 16 abgesaugt. In der Trommel 1
kommen die gereinigten Heizgase also, wie oben bereits gesagt, in unmittelbare Berührung mit dem Trockengut und trocknen dieses vor, während das eigentliche Trocknen unter mittelbarer Einwirkung der Heizgase in der Trommel 2 erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Trockenvorrichtung für Kohle und ähnliche Stoffe mit zwei übereinander angeordneten drehbaren Trocken trommeln, durch die das Gut und die Heizgase im Gegenstrom zueinander geleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Trommel (2) von einem festgelagerten Flammrohr (10) durchzogen ist, das in einen mit Prellwänden (13) versehenen Schacht (12) mündet, der die Heizgase aus dem Flammrohr (10) durch die obere Trommel (1) leitet, 'die kein Flammrohr besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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