DE222296C - - Google Patents

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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01G—WEIGHING
    • G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/02—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles
    • G01G19/04—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles for weighing railway vehicles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gleiswage mit oberhalb oder unterhalb der Brücke angeordnetem Gleis, welche quer zur Fahrbahn verschiebbar gelagert ist. In der Zeichnung ist zwar nur eine Wage für sogenannte Hängebahnen mit einer Schiene abgebildet, die Erfindung kann jedoch auch bei Gleiswagen mit zwei Schienen benutzt werden.
α stellt die eigentliche Gleiswage dar, welche
ίο mit Laufrollen b versehen ist und unten eine Wägeschiene c trägt. In der gezeichneten Stellung liegt die Wägeschiene c in der Fluchtlinie der Fahrbahn, und die Wage wird durch einen Sperrhebel d in dieser Lage festgehalten.
Die Wage tritt somit in Tätigkeit, wenn die Fahrzeuge über die Wägeschiene laufen. Soll nun aus irgendeinem Grunde eine Reparatur der Wage vorgenommen werden, oder sollte es sich aus Rücksichten auf den Betrieb, in dem die Wage verwendet wird, als erforderlich erweisen, die Wage zeitweise auszuschalten, so hat man nur eine Verschiebung der Wage nach links vorzunehmen, in der Zeichnung also in der angedeuteten Pfeilrichtung. Zu diesem Zweck muß der Sperrhebel d, welcher in der Sicherungskerbe 1 sitzt, gelöst und, nachdem die Verschiebung vorgenommen ist, in die Sicherungskerbe 2 eingerückt werden. Hierbei wird die an dem Wagerahmen festsitzende zweite Wägeschiene e in die Fahrbahn gerückt, wodurch diese wieder geschlossen wird, so daß alsdann wieder ein Darüberfahren der Fahrzeuge möglich ist. ■
Besonders hervorzuheben ist, daß die erste Wägeschiene c mit dem eigentlichen Wiegemechanismus in Verbindung steht, während die zweite Schiene e nur mit dem Wagerahmen fest verbunden ist. Die Wage wird daher nicht beeinflußt, wenn über die zweite Schiene gefahren wird. '
Der in der Zeichnung angedeutete Kasten f dient zur Aufnahme der eigentlichen Auswiegevorrichtung. !

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verschiebbare Gleiswage mit oberhalb oder unterhalb der Brücke angeordnetem Gleis, gekennzeichnet durch ein mit dem Wagerahmen fest verbundenes Gleisstück (e), welches nach der Querverschiebung der Wage und des Wiegegleises die Lücke (oder Lücken) im Gleis wieder ausfüllt, um die Wage nach Belieben aus dem Gleis ein- oder ausschalten zu können, ohne den Fahrbetrieb unterbrechen zu müssen.
2. Wage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine verschließbare Verriegelung (d) am Wagegestell, welche in Einkerbungen (1, 2) der quer zur Gleisrichtung laufenden Fahrbahn der Wage eingreift und so die Gleisstücke in ihrer genauen Lage feststellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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