DE2222367C3 - Verschluß, insbesondere Bordwandverschluß für Lastfahrzeuge - Google Patents

Verschluß, insbesondere Bordwandverschluß für Lastfahrzeuge

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DE2222367C3
DE2222367C3 DE19722222367 DE2222367A DE2222367C3 DE 2222367 C3 DE2222367 C3 DE 2222367C3 DE 19722222367 DE19722222367 DE 19722222367 DE 2222367 A DE2222367 A DE 2222367A DE 2222367 C3 DE2222367 C3 DE 2222367C3
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DE19722222367
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Jürgen 3301 Broitzem Mündörfer
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß, insbesondere einen Bordwandverschluß für Lastfahrzeuge, mit einem an einem Fahrzeugteil angeordneten Schließteil, einem mit diesem zusammenwirkenden, am anderen Fahrzeugteil angebrachten, durch einen Handhebel bewegbaren Schüeßstück und einer Feder, die mit einem Ende am Schüeßstück und mit dem anderen Ende am Handhebe! über jeweils ein Auge angelenkt ist und beim Schwenken des Handhebels über einen Totpunkt mit größter Streckung der Feder geführt wird.
Ein Hauptproblem solcher bekannter Bordwandverschlüsse liegt darin, daß während der voraussichtlichen Gesamtbetriebsdauer infolge Korrosionseinwirkung von außen die lasttragenden Federn so von Rost angegriffen werden, daß diese vorzeitig brechen, wodurch nicht nur erhebliche Reparaturkosten verursacht werden, sondern insbesondere im Straßenverkehr eine erhebliche Gefährdung gegeben ist
So sind z. B. in den deutschen Gebrauchsmustern 19 22 860 und 19 85 875 Bordwandverschlüsse bekanntgeworden, bei denen die tragenden Federn aus dünnem Federdraht bestehen, und mehr oder weniger offen der durch Witterungsbedingungen entstehenden Korrosion ausgesetzt sind. Bei diesen bekannten Verschlüssen muß deshalb mit einem frühzeitigen Bruch der Schließfedern gerechnet werden, wodurch dann der Fall eintritt, daß die Griffe der Bordwandverschlüsse von den Ladeflächen abstehen und bereits aus diesem Grunde eine Verkehrsgefährdung darstellen. Auch der in der CH-PS 3 00427 offenbarte Bordwandverschluß verwendet eine offenliegende Schließfeder aus dünnem Federdraht, die erheblich bruchgefährdet ist Darüber hinaus weist der dort gezeigte Bordwandverschluß kompliziert geformte Bauteile auf, die entsprechend hohe Herstellungskosten verursachen. In der GB-PS 6 00 976 ist eine Schließvorrichtung mit den gattungsgemäßen Merkmalen bekanntgeworden, die jedoch nicht als Bordwandverschluß sondern als Verschluß für 5 eine Motorhaube angeordnet ist, und bei der das Problem der Korrosion der Schießfeder deshalb nicht auftritt weil sie sich vollständig innerhalb eines abgeschlossenen Motorrauines befindet Diese Vorrichtung wäre aber als offenliegender Verschluß für Bordwände ίο von Lastfahrzeugen aus den obengenannten Gründen nicht brauchbar.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen gattungsgemäßen Bordwandverschluß für Lastfahrzeuge zu schaffen, der trotz Korrosionseinwirkung sicher und über lange Dauer funktionsfähig bleibt und der einfach und kostensparend aufgebaut ist
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, daß die Feder eines gattungsgemäßen Bordwandverschlusses zwischen den μ beiden Augen W-förmig gebogen und das ScMJeßstück nur in Richtung seiner Längsachse verschiebbar ist
Der Hauptvorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß durch die W-Form der Feder die Verwendung von dickem Federdraht ermöglicht wird, der sehr viel weniger bruchgefährdet ist als der dünne für die Federn nach dem Stand der Technik erforderliche Federdraht Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt in ihrem besonders einfachen Aufbau, der eine kostengünstige Herstellung erlaubt
Die Feder und das Schüeßstück können in bekannter Weise in einem auch den Handhebel aufnehmenden Gehäuse angeordnet sein, wodurch sich der von Korrosion besonders gefährdete Schließmechanismus in geschützten Anordnung abgedeckt durch das Gehäuse befindet und somit von vornherein weniger anfällig für Korrosion ist
Schließlich kann in bekannter Weise die Feder und das Schüeßstück etwa waagrecht angeordnet und der Handhebel parallel zur Bordwandebene schwenkbar sein, was den Vorteil leichter Bedienbarkeit ergibt und zusätzlich, wie an sich bekannt, ein Abstehen des Handhebels von der Bordwand in geöffneter Stellung ausschließt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt Es zeigt
F i g. 1 die Ansicht des Verschlusses (in geschlossener und geöffneter Stellung) und
F i g. 2 die Draufsicht auf den Verschluß nach der Fig. 1.
Der Verschluß ist auf ein in die Bordwand eingelassenes Blech 1 montiert und stirnseitig durch die Einfassung 2 abgedeckt Das Schüeßstück 3 greift in die dafür vorgesehene öffnung 4 der Runge 5. Der Verschluß weist ein Gehäuse 6 auf. Der außenliegende Handgriff 7 ist durch die Achse 8 fest mit dem innenliegenden Kniehebel 9 verbunden. Die Feder 10 ist W-förmig gebogen und über die an ihren Enden vorgesehenen Augen und die Bolzen 11 und 12 mit dem Kniehebel 9 und dem Schüeßstück 3 verbunden. Die Vorspannung der Feder 10 ist so groß, daß sie selbst dann noch gewährleistet ist, wenn der Spalt 14 zwischen Runge 5 und Einfassung 2 infolge Durchbiegung der Brücke geringer oder Null wild. Beim öffnen wird der Handhebel 7 nach T um die Achse 8 gedreht. Dabei wird die Feder 10 über den Totpunkt gezogen; dann entspannt sie sich, bis sie schließlich die Form 10' animmt Dabei wird das
Schließstöck 3 soweit nach vorn bewegt, bis die Endstellung 3' erreicht ist
Die. Bordwand kann nun geöffnet werden, indem das Schließstück 3' aus der öffnung 4 in der Runge 5 freigegeben wird.
Hierzu 1 Bl?tt Zeichnungen

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    !. Verschluß, insbesondere Bordwand Verschluß für Lastfahrzeuge, mit einem an einem Fahrzeugteil angeordneten Schließteil, einem mit diesem zusammenwirkenden am anderen Fahrzeugteil angebrachten, durch einen Handhebel bewegbaren Schließstück und einer Feder, die mit einem Ende am Schließstück und mit dem anderen Ende am Handhebel über jeweils ein Auge angelenkt ist und beim Schwenken des Handhebels über einen Totpunkt mit größter Streckung der Feder geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (10) zwischen den beiden Augen W-förmig gebogen und das Schließstück (3) nur in Richtung seiner Längsachse verschiebbar ist
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (10) und das Schüeßstück (3) in bekannter Weise in einem auch den Handhebel (7) aufnehmenden Gehäuse (6) angeordnet sind.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise die Feder (10) und das Schüeßstück (3) etwa waagrecht angeordnet sind und der Handhebel (7) parallel zur Bordwandebene schwenkbar ist.
DE19722222367 1972-05-06 Verschluß, insbesondere Bordwandverschluß für Lastfahrzeuge Expired DE2222367C3 (de)

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DE2222367A1 DE2222367A1 (de) 1973-11-15
DE2222367B2 DE2222367B2 (de) 1976-01-15
DE2222367C3 true DE2222367C3 (de) 1976-08-19

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