DE222014C - - Google Patents

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DE222014C
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DE
Germany
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support plate
lever
machine
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roller
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DENDAT222014D
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00—Making hollow objects
    • B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26—Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/30—Folding the circumferential seam
    • B21D51/32—Folding the circumferential seam by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 222014 KLASSE 7c. GRUPPE
WILLIAM WALLER in LONDON.
Es sind Maschinen zur Herstellung des Falzverschlusses von Gefäßen, insbesondere von Konservenbüchsen, bekannt, bei denen die Gefäße gegen die Bördelfutter von Tragtellern angehoben und dadurch festgeklemmt werden, und bei denen diese Tragteller auf einem drehbaren Tisch so angeordnet sind, daß bei dessen fortschreitender Drehung nach Herstellung der Falzung die von einer Kurvenscheibe in Hochlage gehaltenen Tragteller gesenkt, die verschlossenen Gefäße dadurch freigegeben und von einer Auswerfvorrichtung selbsttätig abgeführt werden.
Den Gegenstand der Erfindung bildet die besondere Ausgestaltung der Einspann- und Auswerfvorrichtung bei derartigen Maschinen, und zwar besteht die neue Erfindung darin, daß mit dem den Tragteller bewegenden Hebel ein Arm. mit gabelartigem Ende starr verbunden ist, welcher beim Niedergang des Tragtellers das freigegebene Gefäß von der Seite her aus der Maschine hinausstößt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Oberansicht, Fig. 2 teilweise einen senkrechten Schnitt, teilweise eine Seitenansicht, Fig. 2a in vergrößertem Maßstab eine der Einspannvorrichtungen, Fig. 3 einen Teil der Falzscheibe im Schnitt. Fig. 4 ist eine Oberansicht von Fig. 3. Fig. 5 zeigt eine Einspannvorrichtung teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt: Fig. 6 zeigt die Einspannvorrichtung in der Stellung, in welcher die Büchse abgeworfen wird. Fig. 7 ist eine Oberansieht von Fig. 6.
Die Maschine (Fig. 1 und 2) besitzt einen oberen Tisch 2 und einen unteren Tisch 3. Diese beiden Tische sind durch Bolzen und Schrauben 4 oder in sonstiger Weise einstellbar miteinander verbunden, so daß ihre Entfernung je nach Größe der zu bearbeitenden Büchsen geändert werden kann.
Der Tisch 2 trägt eine Anzahl von Einspannbacken (Bördelfutter) 5, welche um ihre Achsen 6 drehbar sind und deren zum Aufsetzen auf die Büchse dienender Teil eine Einkehlung 7 besitzt, in welcher der Flansch oder die Flanschen der Falzscheiben oder Falzrollen eintreten. Der untere Tisch 3 trägt eine Anzahl von Einspannfuttern oder Tragtellern 8, die ebenfalls um ihre Achsen 9 drehbar sind und sich heben und senken lassen. Das untere Ende 10 jeder Achse 9 liegt, wie insbesondere aus den Fig. 5 bis 7 ersichtlich ist, gegen den mit dem Hebel 11 verbundenen Daumen an. Der Hebel 11 ist bei 12 drehbar gelagert und trägt an seinem inneren Ende eine Rolle 13, die auf einer Daumenfläche 14 am Ständer der Maschine geführt ist. An dem Hebel 11 sitzt außerdem ein einstellbares Gewicht 15.
Die Einrichtung ist so getroffen, daß, wenn die Rolle 13 von der Daumenfläche 14 angehoben ist, der Tragteller 8 frei herabgeht, dagegen zwangläufig unter dem Einfluß des Gewichtes 15 nach aufwärts gehalten wird, wenn die Rolle 13 mit der Daumenfläche 14 außer Eingriff ist. Die Einspannfutter oder Teller 5 und 8 sind in Gleitstücken 16 befestigt, welche unter Vermittlung von Stell-
schrauben 17 mit abgekantetem Kopf 20 nach außen oder nach innen bewegt werden ' können, um das Einstellen der Teller je nach dem Durchmesser der zu bearbeitenden Büchsen zu ermöglichen. Die Gleitstücke 16 (Fig. 2a) sind mit Flanschen 18 versehen, so daß sie auf dem Rand der öffnung 19 des Tisches gleiten können.
Zwischen den zwei die Einspannvorrichtungen tragenden Tischen 2 und 3 ist eine Scheibe 21 vorgesehen, deren Umfang die Falzwerkzcuge 22 trägt, durch deren Ineingrifftreten mit den Flanschen der Büchse und des Büchsendeckels das Verschließen der Büchse bewirkt wird. Solcher Scheiben können auch mehrere angeordnet sein. Die Scheibe 21 ist an dem Ständer Z der Maschine frei drehbar angeordnet. Die Tische 2 und 3 werden in Richtung des in Fig. 1 gezeichneten Pfeiles um den Ständer Z der Maschine beispielsweise durch einen Riemen oder Seiltrieb 23 angetrieben. Die oberen Backen oder Gegenteller 5 werden dabei von einem Zahntrieb 24 aus, welcher am oberen Ende der Standsäule Z angeordnet ist, unter Vermittlung eines Zahnrades 25 in Umdrehung versetzt. Dieses Zahnrad 25 sitzt auf einem Querbalken 26, welcher durch Bolzen 27 o. dgl. mit dem Tisch 2 verbunden ist. Auf der Achse des Zahnrades 25 ist eine Seilscheibe 28 befestigt, über welche ein endloses Seil 29 o. dgl. gelegt ist, das gleichzeitig über entsprechende Rollen der Einspannvorrichtung läuft und dabei über Spannrollen 30 gelegt ist. Letztere sitzen in geschlitzten Lagerstücken 31, innerhalb welcher sie entsprechend eingestellt werden können. Beim Umlaufen des Tisches 2 wird das Zahnrad 25 durch den Eingriff mit dem Zahntrieb 24 in Umdrehung versetzt, wodurch die Backen 5 entsprechend angetrieben werden. Die aus · Stahl bestehenden Falzwerkzeuge 22, welche an den Rändern der Scheiben 21 sitzen, können die Gestalt von Segmenten der in Fig. 3 und 4 dargestellten Form und Anordnung haben.
Diese Segmente sind mit Nuten und Falzleisten ausgestattet und an der Scheibe 21 bei 32 aufgenietet oder mit ihr in sonstiger Weise fest verbunden. Die Scheibe 21 ist mit einer Nabe um den Ständer Z frei drehbar.
Jeder Tragteller 8 kann auf- und abwärts bewegt werden, um die eingespannte Büchse 37 gegen die obere Backe 5 anzupressen oder von derselben wegzubewegen. Dies geschieht (Fig. 5 bis 7) unter Vermittlung des Hebels 11, welcher bei 12 drehbar gelagert ist, und dessen unter die Achse 9 des Tragtellers 8 greifendes Ende für gewöhnlich durch das Gewicht 15 nach aufwärts gepreßt wird. Die Kurvenscheibe 14 ist an dem Ständer Z der Maschine befestigt, und zwar durch die in Schlitzen der ■ Nabe eingesetzten Bolzen 59 (Fig. 2), so daß sie sich nach ab- und aufwärts einstellen läßt. Diese Kurvenscheibe ist so gestaltet, · daß sie in einem Teile eine Bahn bildet, entlang welcher die Rollen 13 des Hebels 11 sich nach aufwärts bewegen, wenn der Tisch 2 umläuft. Diese Neigung ist derart getroffen, daß der Tragteller 8 sich senken kann, wenn die Falzarbeit vollendet ist, und daß der so herabgegangene Tragteller 8 eine genügend lange Zeit in seiner tiefsten Stellung verbleibt, um das Aufsetzen einer neuen Büchse zu gestatten. Wenn dies erfolgt ist, hört die Unterstützung der Führungsrolle 13 durch die Daumenbahn 14 auf, so daß das Gewicht 15 den Hebel 11 nach abwärts schwenkt und dadurch die eingespannte neue Büchse gegen die obere Backe 5 hebt. ■
Zur Aufnahme und ztim Auswerfen der Büchsen ist eine Gabel 60 vorgesehen, deren Greif arme entsprechend mit Leder o. dgl. ausgestattet sind. Diese Gabel sitzt an einer Stange 61, welche in eine Muffe 62 ausläuft. Diese ist auf einer Spindel 63 unter Vermittlung einer Stellschraube 64 einstellbar befestigt. Die Spindel 63 endigt in eine Muffe 65, welche auf dem Hebel 11 mittels einer Stellschraube 66 befestigt ist.
Beim Umlaufen der Tische 2, 3 und nach jeweiliger Vollendung eines Falzes beginnt die Führungsrolle 13 des Hebels 11, sich entlang des Anstieges 67 der Kurvenscheibe 14 zu heben, bis sich der Tragteller 8 entsprechend gesenkt hat, worauf die Weiterbewegung der Rolle 13 ein Vorgehen der Gabel 60 veranlaßt. Dadurch wird die fertiggestellte Büchse 37 aus der Maschine herausgestoßen. Fig. 5 zeigt das Ansteigen der Rolle 13 auf der Bahn 67 der Kurvenscheibe 14 und Fig. 7 zeigt diese Rolle 13 auf dem steilsten Punkte dieser Bahn, wobei die Büchse 37 gerade auf den Fangtisch 68 abgegeben wird. In dieser Weise ist es möglich, durch entsprechende Ausbildung der Kurvenbahn 14 dem Hebel 11 zu verschiedenen Zeiten verschiedene Bewegungen zu erteilen, so daß beispielsweise der untere Teller 8 während einer gewissen Zeit gehoben gehalten wird, um das Aufsetzen einer neuen Büchse zu gestatten. Dabei wirkt die Gabel 60 für diese neue Büchse als Führung. Nun geht die Rolle 13 die Daumenbahn 14 herab und hebt den Tragteller 8, »um die neue Büchse gegen den sich stets, drehenden Gegenteller 5 anzupressen, wobei die Gabel 60 von der Büchse zurückgezogen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zum Verschließen von Gefäßen, insbesondere von Konservenbüchsen, durch Falzung der Deckel- oder Bodenränder, bei iao der die die Gefäße gegen das Bördelfutter anhebenden und sie dadurch festklemmen-
    den Tragteller auf einem drehbaren Tisch angeordnet sind, durch dessen fortschreitende Drehung nach Herstellung der Falzung die von einer Kurvenscheibe beeinflußten Tragteller gesenkt, die verschlossenen Gefäße dadurch freigegeben und von einer Auswerfvorrichtung selbsttätig abgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem den Tragteller (8) bewegenden Hebel (ii) starr ein Arm (61) mit gabelartigem Ende (60) verbunden ist, welcher beim Niedergang des Tragtellers das freigegebene Gefäß (37) von der Seite her aus der Maschine hinausstößt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT222014D Active DE222014C (de)

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