DE222005C - - Google Patents
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- valve
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- flushing device
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D1/00—Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
- E03D1/02—High-level flushing systems
- E03D1/14—Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 222005 KLASSE 85/*. GRUPPE
Wassermengen.
Die Erfindung besteht in einer durch Einfachheit, sichere Wirkung, bequeme Handhabung
und leichte Einstellbarkeit ausgezeichneten Ausgestaltung der Heberspülkästen mit
Einrichtung zur Verabfolgung verschieden großer Wassermengen; sie ist in zwei Ausführungsbeispielen
auf der Zeichnung dargestellt. Die Fig. ι und 3 zeigen Vorderansichten,
die Fig. 2 und 4 Grundrisse.
Die in gebräuchlicher Weise durch die Deckelöse c mit einem Hebel δ verbundene Heberglocke
α ist mit zwei Zapfen d ausgestattet,
gegen welche die Köpfe f1 eines zweiten, um g drehbaren zweiarmigen Steuerhebels f gerichtet
sind.
Die Heberglocke α steht oben durch eine Bohrung mit einem Ventilgehäuse i mit seitlichen
Lufteintrittslöchern in Verbindung, in dem das Ventil h nach unten dichtet. Der
nach unten aus dem Gehäuse i heraustretenden Ventilstange gegenüber trägt der Hebel f
eine Stellschraube k.
Beim Anheben des Hebels b wird die Glocke gehoben, ohne daß das Ventil h im Gehäuse i
sich bewegt. Die eintretende Spülung wird also genau die gleiche sein, als wenn das
Ventilchen h nicht vorhanden wäre.
Beim Anziehen des Lüftungshebels f dagegen wird zunächst die Stellschraube k gegen
den Stift des Ventiles h stoßen, das letztere also anheben und dadurch das Innere der
Heberglocke mit der Außenluft verbinden. Bei der weiteren Bewegung des Hebels f werden
dessen Kopfteile f1 gegen die Zapfen d der
Glocke α stoßen und diese heben, so daß Wasser aus dem Spülkasten durch die Fenster I1
des Standrohres I hindurch in das Fallrohr fließt, und zwar so lange, bis das Ventil I2
der Standsäule beim Niedergang der Glocke auf seinem Sitz wieder angelangt ist. Sobald
dies der Fall ist, hört die Spülung auf; denn die Köpfe ^1 des Hebels f sind noch in Berührung
mit den Zapfen d der Heberglocke; das Ventil h ist also durch die Stellschraube k
noch in die Höhe gehalten. Infolgedessen kann in dem Glockeninneren keine Luftverdünnung
eintreten und keine Heberwirkung einsetzen.
Durch die Stellschraube k läßt sich die Vorrichtung regeln, wenn z. B. die Zughebel
für die große und die kleine Spülung aus irgendeinem Grunde versetzt wurden.
In den Fig. 3 und 4 sitzt das Ventil an derjenigen Seite der Heberglocke α, die der
Drehachse g des Lüftungshebels abgewandt ist. Hierbei tritt der günstige Umstand ein, daß
der Hub des Ventiles h sich noch vergrößert, wenn der Hebel f bereits an den Zapfen d
anliegt, die Glocke also gehoben wird.
Der Lüftungsverschluß kann auch aus einer Klappe, einem Kolben o. dgl. bestehen.
. Um die Größe der Luftzuführungsöffnungen verändern zu können, ist auf das Gehäuse ein Ring m aufgesetzt, dessen Löcher m1 den Bohrungen im Ventilgehäuse entsprechen. Je nach der Stellung der Öffnungen im Gehäuse i
. Um die Größe der Luftzuführungsöffnungen verändern zu können, ist auf das Gehäuse ein Ring m aufgesetzt, dessen Löcher m1 den Bohrungen im Ventilgehäuse entsprechen. Je nach der Stellung der Öffnungen im Gehäuse i
und im Ring m gegeneinander werden sich die freien Durchgänge verschieden groß gestalten.
Die Feststellung des Ringes m und zugleich die Abdeckung des Ventilgehäuses
kann durch einen aufgeschraubten Deckel η erfolgen.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ίο i. Heberspülvorrichtung mit Einrichtungzur Verabfolgung verschieden großer Wassermengen, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Steuerhebel (f) für die kleine Spülung beim Anziehen zunächst einen oben am Heberscheitel befindlichen Belüftungsverschluß (h) öffnet, bevor er die Heberglocke (a) mit dem unten das Bodenventil (I2J tragenden Standrohr (I) anhebt.
- 2. Spülvorrichtung nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch ein nach unten dichtendes Ventil (h) mit einem gegen den Steuerhebel (f) gerichteten Verlängerungsstift.
- 3. Spülvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Stellschraube (k oder k1) im Steuerhebel (f) als Auflager für den Ventilstift.
- 4. Spülvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen verstellbaren Abdecklochring (m) für die Lufteinlaßöffnungen des Ventilgehäuses (i).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE222005C true DE222005C (de) |
Family
ID=482939
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT222005D Active DE222005C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE222005C (de) |
-
0
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