DE2212367C3 - Flüssigkeitsreibungskupplung, insbesondere für den Lüfterantrieb bei Brennkraftmaschinen - Google Patents
Flüssigkeitsreibungskupplung, insbesondere für den Lüfterantrieb bei BrennkraftmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitsreibungskupplung nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1, die
durch die DE-OS 20 09 268 bekannt ist
Die 2um Betrieb von Fahrzeug-Brennkraftmaschinen notwendigen Lüfter werden im allgemeinen bei kleinen
Lüfterleistungen proportional zur Motordrehzahl vom Motor her angetrieben, wenn nicht Fremdantrieb, wie
z. B. über Elektromotor, vorgesehen ist.
Bei größeren Lüfterleistungen, insbesondere bei hohen Motordrehzahlen finden sehr oft Flüssigkeitskupplungen anderer Art Verwendung, die drehzahlabhängig
abschalten (DE-OS 21 53 720). Das geschieht deshalb, weil einerseits im Leerlauf oder bei kleinen
Fahrgeschwindigkeiten mit hoher Motorbelastung die Kühlung ohne Lüfter nicht möglich ist, was entsprechend
dimensionierte Lüfter erfordert, andererseits bei hohen Motordrehzahlen und Fahrgeschwindigkeiten
diese Lüfter eine zu hohe Leistungsaufnahme und Geräuschentwicklung verursachen.
Bei Flüssigkeitsreibungskupplungen allgemein wird die zum Zwecke des Ein- und Ausrückens veränderliche
Füllung dadurch erreicht, daß der Betriebsflüssigkeit durch ein Ventil der Zutritt zum Arbeitsspalt freigegeben
oder versperrt wird. Bei bekannten Ausführungen der die Erfindung betreffenden Art wird dieses Ventil
über einen Bimetallschalter in Abhängigkeit von der Lufttemperatur hinter dem Motorkühler und damit
neben anderen Umgebungseinflüssen indirekt von der Wassertemperatur des Kühlers — dagegen bei den
bekannten Ausführungen anderer Art mit ausschließlich drehzahlabhängigem Abschalten - durch einen Fliehkraftschalter
betätigt Bei geschlossenem Ventil sorgt eine geeignete Einrichtung, wie Fördergewinde oder
Abstreifer, in beiden Fällen für die Entleerung des Arbeitsspaltes.
Während die bekannten bimetallgeschalteten Kupplungen also nur oberhalb einer bestimmten Temperaturschwelle
zuschalten und die hohe Lüfterdrehzahl ermöglichen, sind die bekannten fliehkraftgesteuerten
ίο Systeme unterhalb einsr bestimmten Schaluirehzahl
unabhängig von der Motortemperatur immer eingeschaltet
In vielen Fällen genügen die bekannten fliekraftgeschalteten
Kupplungen, die nur im unteren Motordrehzahlbereich zugeschaltet sind, den Anfordemngen des
normalen Betriebes. Beim Kaltstart aus tiefen Temperaturen haben diese Kupplungen aber den großen
Nachteil, daß die Übertragungsfähigkeit — vor allem diejenige unterhalb der Abschaltdrehzahl — infolge der
stark erhöhten Viskosität des Übertragungsmittels, meist SilikonöL erheblich vergrößert ist
Deshalb können sehr hohe Überdrehzahlen des Lüfters mit entsprechender Leistungsaufnahme und
Geräuschentwicklung auftreten, weil im Normalbetrieb bei entsprechenden Öltemperaturen bereits vor der
Abschaltdrehzahl ein erheblicher Schlupf auftritt der sich bei tiefen Temperaturen stark verkleinert und zu
Überdrehzahlen fükirt Das läßt sich nicht etwa dadurch
vermeiden, daß man die Kupplung größer dimensioniert und entsprechend des fehlenden Kupplungsschlupfes
früher abschaltet weil man den Lüfter bis zu höheren Motordrehzahlen zwar braucht aber nicht mit der
proportional zur Motordrehzahl angestiegenen Lüfterdrehzahl, andererseits auch nicht wegen des verstärkten
Lüftergeräusches. Diese Geräuschentwicklung stört um so mehr, als infolge des stark verringerten
Kupplungsschlupfes die Ölerwärmung nur langsam vor sich geht und der ungünstige Zustand noch lange nach
dem Kaltstart anhält
Aus der DE-AS 12 18 227 ist eine nicht unter den
Oberbegriff von Patentanspruch 1 fällende Flüssigkeitsreibungskupplung
vorbekannt, bei der nicht der Querschnitt der den Speicherraum mit dem Arbeitsraum
verbindenden Öffnung von den auf der einen Seite
der die Öffnung aufweisenden Wandung angeordneten Ventilteilen temperaturabhängig gesteuert wird, sondern
ein in der Öffnung unter Belassung eines konstanten Durchtrittsquerschnittes beweglich gelagertes
Stauglied. Die Wandung ist zur getriebenen Kupplungshälfte drehfest, um in dem eine zur
treibenden Kupplungshälfte drehfeste Scheibe aufnehmenden Arbeitsraum einen zur Verringerung der
Füllung des Arbeitsraumes führenden Staudruck unter dem Einfluß des Staugliedes zu bilden. Bei niedrigen
Temperaturen ist das Stauglied durch die temperaturabhängigen Ventilteile in eine erste Endstellung betätigt in
der es am weitesten in den Arbeitsraum hineinragt, wodurch der erzeugte Staudruck auf den höchsten und
damit die Füllung im Arbeitsraum infolge des durch den konstanten Durchtrittsquerschnitt sich einstellenden
Druckgefälles zum Speicherraum auf den kleinsten Wert eingestellt ist. Unter diesen Umständen geht die
Drehzahl der getriebenen Kupplungshälfte gegen Null.
Bei hohen Temperaturen ist das Stauglied durch die
μ (emperaturabhängigen Ventilteile in eine zweite Endstellung
betätigt, in der es vollständig außerhalb des Arbeitsraumes liegt, wodurch der Staudruck auf seinen
niedrigsten und damit die Füllung im Arbeitsraum auf
den höchsten Wert eingestellt ist Unter diesen
Umständen bleibt die Drehzahl der getriebenen Kupplungshälfte um einen relativ kleinen Schlupf
gegenüber der Drehzahl der treibenden Kupplungshälfte zurück.
Bei mittleren Temperaturen stellen sich bei dieser bekannten Flüssigkeitsreibungskupplung jedoch gravierende
Nachteile ein, weil an den temperaturabhängigen Ventilteilen ein Fliehgewicht aufgehängt ist, das — da
die temperaturabhängigen Ventilteile an der getriebenen Kupplungshälfte gehaltert sind — mit der Drehzahl
der getriebenen Kupplungshälfte umläuft. Bei mittleren Temperaturen befindet sich das Stauglied in Zw'schensiellungen,
in denen es nur teilweise in den Arbeitsraum hineinragt, wodurch sowohl der Staudruck als auch die
Füllung im Arbeitsraum auf kleine oder mittlere Werte eingestellt ist. Unter diesen Umständen wird der die
Drehzahl der getriebenen Kupplungshälfte verringernde Schlüpf relativ hoch, wenn die Drehzahl der
treibenden Kupplungshälfte, d.h. die Motordrehzahl, ansteigt Unter diesen Umständen ist der Einfluß der
Motordrehzahl auf das im Sinne des Abschaltens auf die temperaturabhängigen Ventilteile einwirkende FHehgewicht
mehr oder weniger beeinträchtigt, so daß die Gefahr besteht, daß die getriebene Kupplungshälfte —
also der Lüfter — auch bei höheren Motordrehzahlen noch angetrieben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese geschilderten Nachteile zu vermeiden. Es soll also eine
Kupplung nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 mit gutem Kaltstartverhalten und stabiler Regelcharakteristik
geschaffen werden, die auch hinsichtlich der Geräuschentwicklung befriedigt.
Diese Aufgabe ist in vorteilhafter Weise mit den kennzeichnenden Merkmalen von Patentanspruch 1
gelöst
Bei der Flüssigkeitsreibungskupplung nach der Erfindung ist es von wesentlichem Vorteil, daß die
Öffnung bzw. öffnungen durch voneinander getrennte Ventilteile von der Temperatur und unabhängig davon -to
von der Drehzahl steuerbar sind.
Die erfindungsgemäße Anordnung der drehzahlabhängigen Ventilteile auf der zu den temperaturabhängigen
Venlilteilen entgegengesetzten Seite der den Speicherraum vom Arbeitsraum abteilenden Wandung
ist bei der bekannten Flüssigkeitsreibungskupplung mit Einwirkung eines Fliehgewichtes auf die temperaturabhängigen
Ventilteile nicht möglich, weil bei dieser die beiden Stirnflächen der im Arbeitsraum angeordneten,
zur treibenden Kupplungshälfte drehfesten Scheibe mit den benachbarten Flächen der getriebenen Kupplungshälfte bzw. der Wandung zur Bildung von engen
radialen Arbeitsspalten für die viskose Flüssigkeit zusammenarbeiten. Wegen des Staudruckprinzipes muß
die den konstanten Durchtrittsquerschnitt aufweisende öffnung der Wandung radial außen zu den Arbeitsspalten
liegen, um den Arbeitsraum entleeren zu können. In diesem Bereich des Arbeitsraumes besteht jedoch keine
Unterbringungsmöglichkeit für ein auf das Stauglied einwirkendes Fliehgewicht und seiner kinematischen
Anlenkungsteile, die an der Wandung verankert sein müssen. Zudem gibt diese Druckschrift keinen Hinweis,
das Fliehgewicht direkt mit der treibenden Kupplungshälfte umlaufen zu lassen.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Flüssigkeitsrei- hi
biingskupplung ergibt ein günstiges Kaltstartverhalten
und eine stabile Regelung über den gesamten Betriebsbereich, weil die .Schaltpunkte für jedes
Ventilteil getrennt ganz genau festgelegt werden können. Außerdem ergibt sich auch insofern eine
Vereinfachung, als die Justierung der Ventilteile sich ganz wesentlich leichter durchführen läßt und überhaupt
bei der Herstellung derselben keine besonders engen Toleranzen zu beachten sind.
Die Steuerung der öffnung durch das drehzahlabhängige
Ventilteil kann mittelbar erfolgen, jedoch bevorzugt die Erfindung eine möglichst unmittelbare Steuerung
nach Patentanspruch 2. Dabei kann auch für die zweite Lage gemäß Patentanspruch 2 ein besonderer
Anschlag vorgesehen sein. Es ist aber auch möglich, den Innenumfang des Ringkörpers selbst als Anschlag zu
benutzen.
Ein besonderer Vorteil kann darin liegen, wenn erfindungsgemäß die Ausgestaltung des drehzahlabhängigen
Ventilteiles nach Patentanspruch 3 vorgenommen ist, weil dann hohe Beschleunigungen ein kurzzeitiges
Schließen der öffnung bewirken und ein Hochdrehen des Lüfters in der Beschleunigungsphase vermieden
wird.
Und schließlich wird für die Lnger- bzw. Befestigungsstellen
der Ventilteile die Anordnung nach Patentanspruch 4 vorgeschlagen. Auf diese Weise kann
man vermeiden, daß etwa die Ventilteile durch die Relativbewegung der viskosen Flüssigkeit gegenüber
dem fcibenden Kupplungsteil abgehoben werden.
Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen in Verbindung mit der
Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen. In
der Zeichnung bedeutet
F i g. 1 den schematischen Aufbau eines Lüfterantriebs mit einer Flüssigkeitsreibungskupplung nach der
Erfindung im Schnitt,
Fig.2 eine Ansicht (auszugsweise) der treibenden
Kupplungshälfte von Fig. 1 mit einem Bimetallstreifen
als temperaturabhängiges Ventilteil,
Fig.3 eine Ansicht (auszugsweise) der treibenden
Kupplungshälfte von Fig. 1 mit einer ersten Ausführungsform des drehzahlabhängigen Ventilteiles und
Fig.4 eine Ansicht (auszugsweise) der treibenden
Kupplungshälfte von F i g. 1 mit einer anderen Ausführungsform des drehzahlabhängigen Ventilteiles.
Nach F i g. 1 wird eine Flüssigkeitsreibungskupplung 10 aus einer treibenden Kupplungsliälfte 11 und einer
getriebenen Kupplungshälfte 12 gebildet. Die treibende Kupplungshälfte U ist unmittelbar auf der Kurbelwelle
13 angeordnet bzw. steht mit dieser in drehfester Verbindung. Die getriebene Kupplungshälfte 12 trägt
das Lüfterrad 14 bzw. ist mit diesem in Triebverbindung.
Die getrisbene Kupplungshälfte 12 ist gehäuseartig ausgebildet und weist eine Umfangsfläche 15 auf, In
diesem Gehäuse ist der mit einem T-förmigen Querschnitt ausgebildete Ringkörper der treibenden
Kupplungshälfte U angeordnet. Seine äußere Umfangsfläche 16 bildet mit der inneren Umfangsfläche 15 der
getriebenen Kupplungshälfte 12 den Arbeitsspalt 17. In der Umfangsfläche 16 ist ein Fördergewinde 18
vorgesehen, welches dafür sorgt, daß die viskose Kupplungsflüssigkeit im Arbeitsspalt 17 stets von rechts
nach links - auf die Zeichnung bezogen - bewegt wird. Die Wandung 19 des die treibende Kuppiungshälfte
11 bildenden Ringkörpers ist aus der Symmetrieebene heraus nach dem Einlaß des Arbeitsspalts 17 hin
versetzt. Auf diese Weise wird auf seiner linken Seite ein Speicherraum 20 gebildet. Die Wandung 19 bildet also
gewissermaßen — da im Arbeitsspalt 17 stets von rechts
nach links gefördert wird — eine Trennwand zwischen
dem Speicherraum 20 und dem den Arbeitsraum darstellenden Arbeitsspalt 17. In der Wandung 19 ist
eine Öffnung 2) vorgesehen, deren Einlaß durch ein drchzahlabhängiges Ventilteil 22 und deren Auslaß
durch ein temperaturabhängiges Ventilteil 23 gesteuert ist. Nach F i g. 2 dient als temperaturabhängiges
Ventilteil ein Bimetallstreifen 24. der an einem Ende an der Wandung 19 befestigt ist und mit seinem anderen
Ende die öffnung 21 überdeckt. Eine Unterlegscheibe zwischen dem Streifen 24 und der Wandung 19 dient zur
IEinjustierung des Bimetallstreifens 24. Bei entsprechender
Erwärmung dieses Bimetallstreifens biegt er sich von der Wandung 19 mehr oder weniger nach außen ab
(siehe Γ i g. 1). so daß die Öffnung 21 dann mehr oder weniger freigegeben wird. Eine Schraube 25 begrenzt
mit ihrem Kopf den Öffnungshub des Bimetallstreifens 24.
Nach Fi" ? Hipnt ak Hrrh/ahlnbhängiees Ventilteil
ein Schwenkhebel 26. der an einem Ende mittels eines Bolzen 27 an der Wandung 19 gelagert ist. Der
Schwenkhebel 26 wird durch eine am anderen Ende angreifende Feder 28 gegen einen Anschlag 29 nach
innen gezogen. In dieser Stellung gibt er die Öffnung 21
frei. Bei steigender Drehzahl überwindet die am Schwenkhebel 26 angreifende Fliehkraft die Kraft der
Feder 28. so daß die öffnung 21 mehr oder weniger verschlossen wird. In der Endlage liegt dann der
Schwenkhebel 26 am äußeren Anschlag 30 an. d. h. die Schließstellung ist dann erreicht.
Nach F i g. 4 ist als drehzahlabhängiges Ventil toil ein Schwenkhebel 31 knieförmig ausgebildet, sein Ende Ϊ2
weist etwa parallel nach innen. Im übrigen entspricht die Anordnung derjenigen nach F i g. 3. Lediglich der
äußere Anschlag 10 ist nunmehr in Fortfall gekommen. Der Rand 33 der treibenden Kupplungshälfte 11 dient
nunmehr selbst als Anschlag in der Schließstellung. Diese Ausbildung hat die Wirkung, daß bei Beschleunigungen
am Schwerpunkt 34 des Schwenkhebels Jl eine Tangentialkomponente 35 angreift, die den Schwenkhebel
31 kurzzeitig in die Schließstellung bringt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen flüssigkeitsreibungskupplung
leuchtet aus den Zeichnungen und der vorstehenden Beschreibung ein. Der Arbeitsspalt 17
wird nur dann mit der viskosen Flüssigkeit versorgt, wenn beide Ventilteilc 22 und 23 zumindest teilweise
offen sind. In allen anderen Fällen wird der Arbeitsspalt 17 durch das Fördereewinde 18 leer gefördert, d. h. die
Kupplung ist dann gelöst. Solange die Temperatur unterhalb eines bestimmten Wertes liegt, z. B. beim
Kaltstart, bleibt die Öffnung 21 stets verschlossen, so
daß möglichst schnell Betriebstemperatur erreicht wird. Oberhalb einer bestimmten Temperatur wird dann
durch den Bimetallstreifen 24 die öffnung 21 freigegeben,
und in diesem Zustand erfolgt die Regelung der Kupplung in Abhängigkeit von der Drehzahl durch den
Schwenkhebel 26 bzw.3l.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Flüssigkeitsreibungskupplung, insbesondere für
den Lüfterantrieb von Brennkraftmaschinen, mit einem zwischen der treibenden und der getriebenen
Kupplungshälfte angeordneten, mindestens einen Arbeitsspalt aufweisenden, durch eine Wandung von
einem Speicherraum getrennten Arbeitsraum und mindestens einer beide Räume verbindenden und
einen Flüssigkeitsübertritt erlaubenden Öffnung, deren Querschnitt temperaturabhängig durch auf
der einen Seite der Wandung angeordnete Ventilteile steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnung (21) zusätzlich durch ein auf der anderen Seite der Wandung (19) liegendes drehzahlabhängiges
Ventilteil (22) steuerbar ist.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das drehzahlabhängige Ventilteil durch
einen an der Wandung (19) gelagerten fliehkraftbeaufschlagbaren Schwenkhebel (26, 31) gebildet ist,
der durch eräe Feder (28) gegen einen Anschlag (29) in eine die Öffnung (21) freigebende erste Lage
gezogen wird und durch Fliehkraft oberhalb einer bestimmten Drehzahl in eine die Öffnung (21)
überdeckende zweite Lage bewegbar ist
3. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (31) knieförmig
ausgebildet und mit seinem radial einwärts gekehrten Ende (32) an der Wandung (19) gelagert ist
4. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die- Lager- bzw. Befestigungsstellen
(25, 27) der Ventilteile (23, 22) gegenüber der Öffnung (21) in Drehrichtung der treibenden
Kupplungshälfte (11) versetzt sind.
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