DE22098C - Schirmträger - Google Patents

Schirmträger

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DE22098C
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DE
Germany
Prior art keywords
umbrella
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Active
Application number
DENDAT22098D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. A. HENSCHEL : inHamburg, GrofserBurstah 56
Publication of DE22098C publication Critical patent/DE22098C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B11/00Umbrellas characterised by their shape or attachment

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
ISRAEL ABRAHAM HENSCHEL in HAMBURG. Schirmträger.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1882 ab.
Der vorliegende Mechanismus soll dazu dienen, das Tragen der Schirme bequemer zu machen, •und kann bei jeder Art derselben zur Anwendung kommen, jedoch ist derselbe hauptsächlich bei Sonnenschirmen zu verwenden. .
In der beiliegenden Zeichnung ist der Mechanismus klar zur Veranschaulichung gebracht.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht, Fig. 2 den Durchschnitt desselben, Fig. 3 denselben von vorn, Fig. 4 die Aufsicht. A ist die Befestigungsplatte für den Schirmhalter und B der Schirmhalter selbst.
Die Befestigungsplatte A wird mittelst der Scheibe c durch eine Schraube mit dem Riemen d verbunden und trägt zunächst den Schirmhalter B, welch letzterer vertical um A drehbar ist und durch zwei Lappen mit der Befestigungsplatte durch eine Schraube vereinigt ist. Man kann den Schirmhalter dadurch in eine verticale Drehung versetzen, dafs man den Schieber f durch den Schieberknopf e in dem Schlitz q gegen die Feder g drückt. Durch diese Verschiebung löst sich der Schieber f mit seinem Endzapfen von A aus und läfst dadurch die Bewegung zu. A ist mit mehreren Einschnitten α versehen, um zu ermöglichen, dafs der Schirmhalter B möglichst horizontal bei den verschiedentlich vorkommenden Taillenschrägungen zu tragen ist.
Der Riemen d ist in der Zeichnung nur durch einen Theil desselben ' dargestellt, und zwar so, dafs die Schnalle wie gewöhnlich in der Mitte nach vorn zu sitzen kommt. Der Schirmhalter ist ca. 11/2 cm , von der Schnalle entfernt am Riemen d angeschraubt. Von dem betreffenden Schirm ist jedoch nur der Griff r desselben in der Zeichnung im Durchschnitt dargestellt worden, und ist am Ende desselben das Messingfutter i, mit Holzgewinde versehen, in den Griff r fest eingeschraubt. Der Knopf η ist als Verbindung des Schirmes mit dem Halter angebracht. Sobald man den Schirm durch den Halter tragen lassen will, schraubt man den Knopf η vom Griff r ab und hält den Schirm mit dem Griffende auf die Platte, in welche der Schirmhalter B am Ende ausläuft, steckt den Knopf η mit der Schraube h durch das in der Platte vorhandene Loch und schraubt so den Griff r mit der Schraube h und dem Knopf η fest zusammen. Damit der Griff des Schirmes nicht zu lang beim Tragen mit der Hand erscheint, und da die Länge der Schirmgriffe bezw. der Stöcke verschieden ist, so ist in dem Griff r ein Messingrohr k angebracht, in welchem man ein zweites Rohr p aus- und einschieben kann, und zwar aus dem Grunde, dafs, wenn man den Schirm durch den Schirmhalter tragen lassen will, der ganze Schirm . bezw. der Schirmgriff r so viel weiter nach unten kommt, um an dem Schirmhalter befestigt werden zu können. Dadurch wird aber die Dimension von der Unterkante des Schirmes an, bis zum Schirmknopf η gerechnet, zu klein, um bequem unter dem Schirm gehen zu können, und ist für diesen Fall die herbeizuführende Verlängerung des Schirmstockes angeordnet. Um einem gänzlichen Herausziehen des Rohres/ vorzubeugen, ist das Rohr k mit einem Schlitz / und das Rohr p mit einem Stift m versehen; sobald man nun den Schirmstock verlängern mufs, schlägt der Stift m am oberen Ende des Schlitzes / an; es wird daher ein Heraus-
ziehen vermieden. Damit man je nach Erfordernifs den Schirmstock verlängern kann, sind in dem Rohr k zwei seitliche Schlitze y und s angebracht; durch eine seitliche Drehung des Schirmstockes setzt sich der Stift m in einem der Schlitze fest und bleibt somit der Schirm in der entsprechenden Höhe stehen. Sollte eine weitere Verlängerung nöthig werden, so zieht man den Schirmstock bis an die oberste Kante des Schlitzes 7, wo wiederum zwei seitliche Schlitze s angebracht sind und wodurch die gröfste Verlängerung des Schirmstockes erreicht ist. Um einem zu starken Schütteln des Schirmes, welches durch das Gehen mit demselben erzeugt werden könnte, vorzubeugen, ist an der Befestigungsplatte A eine Feder u angebracht, welche an ihrem unteren Ende einen ovalen Knopf w trägt, der durch eine Schraube nebst Mutter mit der Feder verbunden ist und dazu dienen soll, der Reibung der Feder gegen die Kleider vorzubeugen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der an der Gürtelplatte A dreh- und feststellbar angebrachte Arm B zur Aufnahme des Schirmes.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT22098D Schirmträger Active DE22098C (de)

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