DE220970C - - Google Patents

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DE220970C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/32Washing wire-cloths or felts

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220970 KLASSE 55 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1909 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Reinigen von Papiermaschinensieben oder -filzen, bei der eine Reinigungsflüssigkeit durch das Metalltuch oder den Filz hindurchgesaugt wird, wie dies beim Reinigen von Papiermaschinenfilzen bereits bekannt ist. Das Hindurchsaugen der Reinigungsflüssigkeit erfolgt bei der neuen Vorrichtung mit Hilfe eines beweglichen Saugmundstückes, und zwar
ίο von unten nach oben., so daß man auf diese Weise nacheinander die einzelnen Teile des Metalltuches reinigen kann und die Saugwirkung auf kleinere Flächen mit größerer Intensität zu konzentrieren vermag.
Unter dem Metall tuch oder Filz der Papiermaschine ist ein Behälter mit einer Reinigungsflüssigkeit aufgestellt und so weit gefüllt, daß das darüberlaufende Metalltuch oder der Filz mit' der Flüssigkeit in Berührung steht. Dabei ist dieses Gefäß durch Röhren mit einem Behälter in Verbindung gebracht, aus welchem die Reinigungsflüssigkeit zufließt, so daß in dem Behälter immer der gleiche Flüssigkeitsstand erhalten werden kann. Zweckmäßig wird hierbei der Behälter zur Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit noch mit einem Gewebe überspannt, so daß mit Hilfe der Zuflußröhren unter dem Druck des. Inhaltes eines holier gelegenen Gefäßes das Gefäß zur Aufnahme der Reinigungsflüssigkeiten stets bis zu derselben Höhe gefüllt erhalten werden und die Flüssigkeit durch Berührung mit diesem Gewebe dem darüber laufenden Filz- oder Metalltuch zugeführt werden kann. ■
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 in einer Ansieht und in Fig. 2 in einer Draufsicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in schematischer Darstellung.
In der dargestellten Ausführungsform ist der erste der drei Saugkästen α einer Papiermaschine durch einen Kasten b ersetzt, welcher durch ein Rohr c mit einem höher liegenden Gefäß d in Verbindung steht. Das Rohr c endet ungefähr unter der Mitte des Kastens b und ebenfalls unter der Mitte des Kastens d. Die Mündung ist im Kasten d durch ein fein gelochtes Blech oder Sieb /"überdeckt, durch welches verhindert wird, daß Unreinlichkeiten in den Kasten b gelangen. Der Behälter d dient zur Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit, beispielsweise Sodalösung, und ist durch einen Siebeinsatz m abgedeckt, in welchen beispielsweise Soda eingebracht und durch Einführung von Dampf durch das Rohr η in Lösung gebracht wird. Der Wasserstand in dem Gefaß d wird an dem Standglas 0 kontrolliert. Der Kasten b ist mit einem Gewebe r überspannt, welches mit Hilfe der Kluppen p und der Schrauben q befestigt wird. Die Reinigung des Filzes oder Metalltuches u geschieht mit Hilfe des Saugmundstückes g, welches mit .:Hilfe eines.Schlauches h an der Saugleitung i
befestigt ist. Die Saugwirkung wird durch einen Dampfstrahlsauger k, der von der Frischdampfleitung / aus gespeist wird, bedient. Der Kasten δ kann auch an jeder anderen Stelle angeordnet sein. · ■ '
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird derselbe von einem Brett s aus bedient, welches auf die Schienen t aufgelegt ist, und auf welchem.der Arbeiter Platz nimmt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Reinigen von Papiermaschinensieben und -filzen, bei welcher eine Reinigungsflüssigkeit durch das Sieb oder den Filz hindurchgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Hindurchsaugen der Reinigungsflüssigkeit mit Hilfe eines beweglichen Saugmundstückes (g) von unten nach oben durch das Metalltuch oder den Filz (u) erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Metalltuch oder Filz (u) ein Behälter (b) mit einer Reinigungsflüssigkeit aufgestellt und so weit gefüllt ist, daß das darüberlaufende Metalltuch oder der Filz mit der Flüssigkeit im Behälter (b) in Berührung steht. '■' ;
  3. ■3/ Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (b) durch Röhren (c) mit einem höher gelegenen Vorrätsbehälter (d) in steter Verbindung steht.
  4. 4.. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (b) mit einem Gewebe oder ähnlichem Stoff überspannt ist. -
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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