DE2207216A1 - Draenageelement - Google Patents

Draenageelement

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DE2207216A1
DE2207216A1 DE19722207216 DE2207216A DE2207216A1 DE 2207216 A1 DE2207216 A1 DE 2207216A1 DE 19722207216 DE19722207216 DE 19722207216 DE 2207216 A DE2207216 A DE 2207216A DE 2207216 A1 DE2207216 A1 DE 2207216A1
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DE
Germany
Prior art keywords
drainage
liquid
permeable material
drainage element
compact body
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Application number
DE19722207216
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English (en)
Inventor
Guenter Ziegler
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B11/00Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
    • E02B11/005Drainage conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

  • D r ä n a g e e 1 e m e n t Dränageelement Die Erfindung bezieht sich auf ein Dränageelement fur die Ableitung und Versickerung von Flüssigkeiten, da6s zu einem als Rohr ausgebildeten Kompaktkörper aus flüssigkeitsdurchlässigem Material, wie z. B. Grobkies, kugel- bzw. granulatförmigen Kunststoff, anderen körnigen Materialien und dgl. zu fertigen ist, wobei die eigentliche Wandung besonders dick gehalten werden soll.
  • Alle bekannten Dränageleitungen sind wie folgt aufgebaut: In einem vorhandenen Graben wird eine Schicht Filtermaterial, wie: Schlacke, Grobkies oder neuzeitlich auch Schaumstoff -Flocken gebracht.
  • Dann werden die eigentlichen Dränagerohre, die entweder aus kurzen Tonrohrstücken oder auch aus endlosen geschlitzten Kunststoffröhren bestehen, in den Graben gelegt.
  • Nun kommt an den Seiten und über dem Dränagerohr wieder eine Schicht Filtermaterial.
  • Meistens wird dann noch eine Lage Dachpappe oder dgl. darüber gelegt, um endlich dann den Graben mit Sand oder Erde aufzufüllen.
  • Das ist nicht nur eine relativ teure, sondern auch eine zeitraubende Angelegenheit.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Dränageelement zu schafen, da für die Ableitung und Versickerung von Regenwasser, Schmutzwasser aus Fäkaliengruben oder dgl.; sowie auch gleichzeitig für die Dränung und Ableitung von Überschußwasser aus dem Boden, wie z.B. bei Sport - und Spielplätzen, Parkanlagen und in der Landwirtschaft geeignet ist, wobei Dränageleitung und Filtermaterial zu einer Einheit ausgebildet sind.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Dränageelement, da9 zu einem als Bohr ausgebildeten Kompaktkörper geformt ist, wobei eine innere und äußere Formgebung von rund bis eckig möglich ist, eine besonders dicke Wandung erhält, die aus flüssigkeitsdurchlässigem Material, wie z.B. Grobkies, kugel- bzw.
  • granulatförmigen Kunststoff, anderen körnigen Materialien; oder dgl. besteht.
  • Dieses Dränageelement arbeitet für sich vollkommen selbstständig und bedarf keiner weiteren Filterschüttungen.
  • Durch die große Oberfläche des Dränageelements ist eine sehr hohe Flüssigkeitszirkulation gewährleistet.
  • Die einzelnen Dränageelemente, die vorzugsweise in Längen von ca. 1 Meter zu fertigen sind, brauchen nur noch aneinander gelegt zu werden.
  • Dann kann der Graben sofort zugeworfen werden. - Das bedeutet eine große Arbeits- und Zeitersparniß und somit rinanzielle Vorteile.
  • Auch kann das Dränageelement an den Enden zu den verschiedensten Mit den und Steckverbindungen ausgebildet werden.
  • Zur besseren Festigkeit, bei extrem hoher Belastung; kann das Dränageelement an der Oberseite, bzw. auch an allen anderen Seiten, im Material dicker gehalten werden.
  • Auch wird die Möglichkeit in Betracht gezogen, das Dränageelemeint innenwandig, in Form eines mit Öffnungen versehenden Rohrkörpers zu verstärken, bzw. an den Außenflächen mit einem gleichartigen Rohrkörper zu ummanteln.
  • Es kann auch bei sehr hoher Belastung ausreichend sein, das Dränageeleient mit Klammerschalen von oben äbzudecken, die in kurzer Ausführung für die Abdeckung der einzelnen aneinandergereihten Dränageelemente ebenfalls zur Verwendung kommen können.
  • Das Dränageelement eignet sich auch zur Vervollkommnung handelsüblicher Dränageleitungen, wobei es bei diesen bekannten Dränageleitungen als Filterkomplex zu betrachten ist.
  • Hierbei sind dann nur noch diese Rohrleitungen durch die einzelnen Dränageelemente hindurchzuziehen, bzw. die Dränageelemente über die Rohrleitungen zu streifen.
  • Die lästigen und ungleichmäßigen Filterschüttungen können somit entfallen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an Beispielen dargestellt, und zwar: Abb.- Fig. 1 stellt das Dränageelement 1 mit rohrartigem Hohlkörper 3, aus flüssigkeitsdurchlässigem Material 2 in eckiger Form in der Perspektive dar.
  • Abb.- Fig. 2 zeigt das Dränageelement 1 mit verstärkter Oberdecke und Überlappungsmuffe.
  • Abb.- Fig. 3 ist das Dränageelement 1 mit runder Außenfläche im Schnitt.
  • Abb.- Fig. 4 zeigt eine Klammerschale im Schnitt für runde Dränageelemente 1 Abb.- Fig. 5 ist ebenfalls eine Klammerschale, Jedoch für eckige Dränageelemente 1 Abb.- Fig. 6 verbildlicht die eventuelle Fertigung mehrerer Dränageelemente r nebst ihren rohrartigen Hohlkörpern 3 aus flüssigkeitsdurchlässigem Material 2 zu einem Block zusammengefügt, wobei in einem Arbeitsgang eine ganze Batterie derartiger Dränageelemente 1 hergestellt werden. -- Der aus flüssigkeitsdurchlässigem Material 2 zusammengepreßte, geklebte, bzw. anderweitig zusammengefügte Block kann dann in die einzelnen Dränageelemente 1 zerteilt werden.

Claims (6)

  1. P a t e n t a-n s p r ü c h e
    9 ränageelement (1) für die Ableitung und Versickerung von Flüssigkeiten dadurch gekennzeichnet, daß der dickwandige, als Rohr ausgebildete Kompaktkörper mit einer inneren und äußeren Formgebung von rund bis eckig, aus flüssigkeitsdurchlässigem Material (2), wie Kunststoff oder dgl.
    besteht.
  2. 2. Dränageelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus flüssigkeitsdurchlässigem Material (2) bestehende Kompaktkörper innenwandig durch ein mit Öffnungen verseh enden Rohrkörper verstärkt wird.
  3. 3. Dränageelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnqet, daß der aus flüssigkeitsdurchlässigem Material (2) bestehende Kompaktkörper zur Verstärkung eine mit Öffnungen versehende Ummantelung erhält.
  4. 4. Dränageelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus flüssigkeitsdurchlässigem Material (2) bestehende Kompaktkörper zur Verstärkung und zur Verbindung mehrerer Dränageelemente (1) Klammerschalen bekommt.
  5. 5. Dränageelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur besseren Belastbarkeit und Funktionsfähigkeit des aus flüssigkeitsdurchlässigem Material (2) bestehenden Kompaktkörper's, die Oberfläche, bzw. Oberseite und auch andere Seiten, im Material dicker gehalten und zur Muffen- und Steckverbindungen ausgebildet sind.
  6. 6. Dränageelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus flüssigkeitsdurchlässigem Material (2) bestehenden Kompaktkörper zu mehreren Stück vereint in einem Block zusammen gefertigt werden.
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