DE220697C - - Google Patents

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DE220697C
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lever
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drive motor
engaging device
switched
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DENDAT220697D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/02General arrangements of driving mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Jiß 220697 ■-KLASSE 86 c. GRUPPE .26.
in FRANKFURT a. M.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einschalten und Einrücken von Webstühlen, bei welchen es bekanntlich von Wichtigkeit ^ist,"; daß der Webstuhl erst dann eingerückt wird, nachdem der Antriebsmotor angelassen ist. Die Vorteile einer solchen Arbeitsweise bestehen beispielsweise darin, daß der Motor leer anläuft und deshalb wegen des kleineren Drehmoments beim Anlaufen mit
ίο kleinerer Schlüpfung, größeren cos φ und größerem Wirkungsgrad gebaut werden kann. Diese Arbeitsweise ist zum Antriebe anderer Arbeitsmaschinen bereits verwendet worden. Es handelt sich demnach bei der vorliegenden Erfindung um die Anpassung dieser Arbeitsweise an den Webstuhl.
Der Erfindungsgegenstand soll es insbesondere unmöglich machen, den Webstuhl einzurücken, ehe der Antriebsmotor angelaufen ist.
Die Neuerung besteht in der Anwendung einer Verriegelung der zum Einrücken der Kupplung der Arbeitsmaschine dienenden Vorrichtung mittels der üblichen, die Bewegung der ersteren Vorrichtung mitmachenden Einrichtung zum Anlassen des Antriebsmotors, so daß die Kupplungsvorrichtung erst nach Bedienung der Anlaßeinrichtung freigegeben wird.
Nach dem Ausführungsbeispiel der beiliegenden Zeichnung ist der an seinem unteren Ende federnd befestigte Einrückhebel c in dem üblichen Schlitze s des Tisches t verschiebbar angeordnet und trägt einen Hebel d, der beim Drehen in der Pfeilrichtung unter Vermittlung
derJStange I das Einschalten des Motorschalters b bewirkt. An dem unterhalb des Tisches befindlichen Arm des Hebels d ist ein Ansatz k vorgesehen, der gegen die Stoßfläche einer am Tische angebrachten Gleitbahn f anstößt, wenn der Antriebsmotor nicht eingeschaltet ist. Durch die Feder g wird der den Ansatz k tragende Arm des Winkelhebels d gegen die Kante der Gleitbahn f gedrückt, so daß durch den Ansatz k der Einrückhebel c, welcher zum Einrücken der Kupplung der Arbeitsmaschine, des Webstuhles, dient, gesperrt wird. Das Einschalten der mechanischen Getriebe ist erst dann möglich, nachdem der Hebel d bewegt bzw. der Antriebsmotor in den Stromkreis eingeschaltet worden ist. Bei Drehung des Hebels d wird durch Abwärtsbewegen der Ansatz k von der Stoßfläche der Gleitbahn f frei, und der Hebel c kann nun, da die Sperrung aufgehört hat, zwecks Einrückens der Arbeitsmaschinen durch die Reibungskupplung α unter Vermittlung des Gestänges m entgegen der in der Richtung der Zeichenebene auf den Hebel c einwirkenden Federkraft bewegt werden. Der Hebel c ist noch einer Federkraftwirkung in der Richtung senkrecht zur Zeichenebene unterworfen, so daß in der Stellung, wo die Kupplung eingerückt ist, der Hebel c durch Einschnappen hinter eine Nase des Schlitzes s gesperrt wird.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung können Änderungen getroffen werden. Die einzelnen Mittel, Winkelhebel, Federung usw.
können durch andere geeignete Mittel ersetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrückvorrichtung für Webstühle mit elektromotorischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrücker (c) des Webstuhles durch den mit demselben verbundenen Motoranlaßhebel (d, I) verriegelt (k, f) wird, derart, daß der Anlaßhebel erst nach Bewegung in die Anlaßstellung die Einrückvorrichtung freigibt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT220697D Expired DE220697C (de)

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