DE220401C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE220401C DE220401C DENDAT220401D DE220401DA DE220401C DE 220401 C DE220401 C DE 220401C DE NDAT220401 D DENDAT220401 D DE NDAT220401D DE 220401D A DE220401D A DE 220401DA DE 220401 C DE220401 C DE 220401C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- cylinder
- printing
- rollers
- rod
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 12
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 12
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 12
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000007373 indentation Methods 0.000 claims 1
- 238000004040 coloring Methods 0.000 description 3
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000034303 cell budding Effects 0.000 description 1
- 230000005021 gait Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F31/00—Inking arrangements or devices
- B41F31/30—Arrangements for tripping, lifting, adjusting, or removing inking rollers; Supports, bearings, or forks therefor
- B41F31/301—Devices for tripping and adjusting form rollers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F5/00—Rotary letterpress machines
- B41F5/02—Rotary letterpress machines for printing on sheets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 220401 -KLASSE 15 d. GRUPPE
Bei Rotationsmaschinen für Bogendruck sind Vorrichtungen für ein gemeinsames An- und
Abstellen des Druckzylinders und der Auftragwalzen bekannt, bei welchen diese Bewegungen
zu gleicher Zeit von einer unrunden Scheibe aus erfolgen. Da bei den genannten Maschinen
die Mittellinie des Farbwerkes um etwa 90 ° hinter der Stelle liegt, wo beide Zylinder zum
Druck einander berühren und die Druckfläche ungefähr den halben Druckzylinderumfang einnimmt,
so erfolgt bei diesen Vorrichtungen das Abheben der Auftragwalzen, während sich
dieselben über der Druckfläche befinden. Hierdurch entsteht der Mißstand, daß die Druckfläche
ungleich eingefärbt wird, d.h. nicht so, wie es bei normalem Gang erfolgen würde.
Ferner kann eine Beschädigung der Druckfläche stattfinden, was wieder einen unsaube- :
ren Druck zur Folge hätte.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, durch welche die erwähnten
Bewegungen zu verschiedenen Zeiten in der Weise vollführt werden, daß die Auftragwalzen
die Einfärbung niemals unterbrechen und auch zur Einfärbung nicht abgehen, so lange
sich die Druckplatte unter ihnen befindet. Die Färbung der letzteren geschieht daher
stets so wie bei ganz normalem Gang der Maschine.
Die Zeichnung zeigt in zwei Seitenansichten (Fig. ι und 2) die in Frage kommenden Teile
einer Rotationsmaschine für Bogendruck. 1 ist das Seitengestell der Maschine, 2 der Druckzylinder,
3 der Plattenzylinder, 4 das im Seitenteil verschiebbare Druckzylinderlager. Die
Feder 5 schiebt das Druckzylinderlager gegen die Stellschraube des Gleitstückes 6, das durch
das Exzenter 7 und den Kniehebel 8 durch Schwingung des Exzenters vor- und zurückgeschoben
wird. Eine an dem Plattenzylinder angeschraubte unrunde Scheibe 9 erteilt eine Bewegung dem drehbar auf der Welle 10
angeordneten Hebelarm 11. Fest auf der Welle
10 sitzt der kurze Hebelarm 12 mit dem seitlichen
Anschlag 13 und dem drehbar angeordneten Kupplungshaken 14. Dieser umfaßt einen
schräg nach unten ragenden Teil 15 des Armes
11 und verbindet im gekuppelten Zustande
den lose auf der Welle 10 sitzenden Hebel 11
mit dem Hebelarm 12. Ein vor dem Maschinengestell fest auf der Welle 10 sitzender Hebelarm
16 ist durch die Stange 17 mit dem Hebelarm des Exzenters 7 verbunden. Eine schematisch
dargestellte Bewegungsvorrichtung, bestehend aus Fußtritt 18 und Winkelhebel 19,
Schraubenfeder 20 nebst der zum Haken 14 gehenden Verbindungsstange 21, gestattet, durch
einen Fußdruck den Haken 14 einzurücken. Die unrunde Scheibe 9 hat eine solche Form
und Stellung, daß die auf Hebel 11 übertragene Bewegung bei eingerücktem Kupplungshaken 14 in Verbindung mit dem seitlichen ,
Anschlag 13 dem Druckzylinder eine an- und abgehende Bewegung erteilt. Die abgehende;
Bewegung des Zylinders kann so erst statt-. finden, nachdem die Greifer 22 den Bogen
von dem Anlegetisch 23 gefaßt haben, und die angehende Bewegung erst, nachdem die Druckfläche
an der Druckstelle vorbei ist. Der Druckzylinder ist also ganz abgerückt, wenn die Greifer an der Druckstelle angelangt sind,
und ganz angerückt, bevor der Anfang der Druckplatte unter die Auftragwalzen gekommen
ist. Hierdurch wird erzielt, daß. jeder Bogen immer in derselben Lage auf den Druckzylinder
zu liegen kommt, ob die. Zylinderabstellvorrichtung in Tätigkeit ist oder nicht.
Die oben auf dem P attenzylinder 3 angebrachten Auftragwalzen 24 sind in drehbar angeordneten
Lagern 25 gelagert und werden durch Schieber 26, Verbindungsstangen 27 und die konzentrisch um die Zylindermitte schwingbar
angeordnete Scheibe 28 in bezug auf den Plattenzylinder an- und abgerückt. Die erwähnte
Scheibe 28 bekommt ihre schwingende Bewegung durch die Verbindungsstange 29 von der fest auf der Stange 30 sitzenden
Kurbel 31, zugleich durch die ebenfalls fest auf der Stange 30 sitzende s Kurbel 32 und
die sich anschließende Verbindungsstange 33 von einem Gesperre, welches seine Bewegung
von der auf dem Plattenzylinder sitzenden unrunden Scheibe 34 erhält. Das Gesperre
besteht aus einem lose auf dem Stift 35 sitzenden Hebelarm 36, der mittels Stift mit dem
einen Ende der Verbindungsstange 33 verbunden ist. Ferner trägt dieser Hebelarm 36
einen schwingbaren Kupplungszahn 37, der, wenn eingerückt, mit dem Zahn des Hebels 38
die Bewegung der unrunden Scheibe 34 auf den Hebel 36 überträgt. Das Ein- und Ausrücken
des Kupplungszahnes 37 erfolgt durch einen Gewichtshebel, der aus den Teilen 39 und 40 besteht. Diese sind schwingbar auf
Stift 41 angeordnet, und Teil 39 ist durch Verbindungsstange 42 mit dem kurzen Hebelarm
43 verbunden, welcher fest auf Welle 10 sitzt und sich mit dieser bewegt, wenn der
Druckzylinder an- und abgerückt wird. Die schwingende Bewegung des Hebels 43 wird
durch die Stange 42 auf den Teil 39 des Gewichtshebels übertragen, der je nach der Stellung
des Hebels 43, welcher die Unterstützung von Hebel 39 durch Stange 42 aufhebt oder
bewirkt, den Teil 40 des Gewichtshebels gegen den Kupplungszahn 37 drückt und einlöst
oder ihn freiläßt, so daß die Feder 51 den Kupplungszahn 37 herausziehen kann. Der untere
Teil 40 des Gewichtshebels ist durch eine Verbindungsstange 44 mit einem Sicherungshebel
45 verbunden, der schwingbar auf dem Stift 46 angeordnet ist und an seinem oberen Ende
ein Führungsstück 47 trägt. Die unrunde Scheibe 34 hat auf ihrer inneren Seite einen
schmalen, konzentrischen Ring, der nur ein kurzes Stück unterbrochen ist und dessen
unterbrochene Enden zugespitzt sind. Der unterbrochene Teil des Ringes 48 gestattet
dem Führungsstück 47, von außerhalb des Ringes nach innerhalb desselben zu treten
oder umgekehrt. Der Ring ist so auf der unrunden Scheibe 34 gestellt, daß das Ein- und
Austreten des Führungsstückes um die Zeit geschieht, in welcher die Rolle des Hebels 38
in der Vertiefung der Scheibe 34 sich befindet. Um dieselbe Zeit ist das Druckende an den
Auftragwalzen vorbei und nähert sich der Druckstelle. Der Druckzylinder hat, vorausgesetzt
daß er abgerückt war, noch nicht angefangen vorzugehen. 49 ist ein lose auf der Welle 30 sitzender Handhebel, der in bekannter
Weise mittels eines geteilten Handgriffes durch einen Riegel mit der fest auf der Welle 30
sitzenden Kurbel 50 gekuppelt werden kann.~ Der Zweck dieses Handhebels ist, die Walzen
mit der Hand dauernd abzustellen, ohne daß der Handhebel beim selbsttätigen Aufheben
der Walzen die Schwingung der Welle 30 mitmacht. Ein an dem Teil 39 des Gewichtshebels
befindlicher Stift 52 kann durch die schwingbar auf Bolzen 54 gelagerte Handkurbel 53
hochgehalten werden und den Gewichtshebel verhindern, der durch die Stange 42 abschwingenden
Unterstützung zu folgen, was dann ein Stillstehen des ganzen Gesperres zur Folge
hat, so lange der erwähnte Gewichtshebel 39 durch die Kurbel 53 hochgehalten bleibt. Hierdurch
ist es möglich, den Zylinder abzustellen, ohne daß die Auftragwalzen abgehoben werden.
In dem Falle ist die mehrmalige Einfärbung der Platte gestattet.
Der Arbeitsvorgang ist der folgende: Soll der Druckzylinder sich drehen, ohne daß ein
Abdruck erfolgt, so genügt ein Druck auf den Fußtritthebel 18, um den Druckzylinder abzurücken.
So lange der Druckzylinder zurücksteht, ist die Verbindungsstange 42 durch Hebel
43 heruntergeschwungen, so daß, da dem Gewichtshebel 39 seine Unterstützung genommen
ist, derselbe mittels Hebel 40 gegen den Kupplungshaken 37 einen Druck ausüben kann.
Die Auftragwalzen sind unten und färben die ganze Platte ein. Erst wenn das Ende der
Druckplatte sich der Druckstelle nähert, ist die Rolle des Hebels 38 in der Vertiefung der
unrunden Scheibe 34 angelangt, der Kupplungszahn 37 kann einschnappen, und das Zurückschwingen
des Hebels 38 vermittels Scheibe 34 hat ein Abrücken der Auftragwalzen zur Folge. Der Druckzylinder fängt jetzt an vorzugehen,
und der Teil 39 des Gewichtshebels wird durch die Schwingung der Welle 10 von
der Verbindungsstange 42 wieder unterstützt. Der Kupplungshaken 37, der von der Feder 51
mit dem Hebel 36 verbunden ist, kann aber von dieser nicht herausgezogen werden, weil
das Führungsstück 47 auf der inneren Seite des konzentrischen Ringes sich befindet und
mittels der Stange 44 und Teil 40 des Gewichtshebels dieses verhindert. Ist bei der nächsten
Umdrehung des Druckzylinders der Kupplungshaken 14 ausgerückt und verbleibt der Druckzylinder
angestellt, macht die Welle 10 keine Schwingung und der Gewichtshebel 39 bleibt
unterstützt, so wird der Kupplungszahn 37 von der Feder 51 in dem Punkt ausgelöst, wo
die Rolle des Kupplungshebels 38 sich in der Vertiefung der unrunden Scheibe 34 befindet.
Die Walzen 24 sind jetzt heruntergekommen und bleiben bei der folgenden Umdrehung
unten. - Erst nachdem der Druckzylinder abgerückt war und die Platte voll eingefärbt ist,
heben sich die Walzen ab und werden erst dann wieder heruntergelassen, nachdem ein
Druck von dieser eingefärbten Platte stattgefunden hat.
Claims (4)
- Patent-An Sprüche:i. Selbsttätig wirkende An- und Abstellvorrichtung für den Druckzylinder und die Auftragwalzen von Rotationsmaschinen für Bogendruck, dadurch gekennzeichnet, daß zum An- und Abstellen des Druckzylinders und der Auftragwalzen zwei verschieden geformte Scheiben (9, 34) dienen, welche so gestellt sind, daß bei der Einrückung eines Kupplungshakens (14) zuerst der Druckzylinder (2), dann die Auftragwalzen (24) abgestellt werden, letztere erst, nachdem die volle Druckfläche von sämtlichen Auftragwalzen eingefärbt ist, und bei Auslösung dieses Kupplungshakens (14) zuerst der Druckzylinder und dann die Auftragwalzen, nachdem die Druckfläche an den letzteren vorbeigegangen ist, angestellt werden.
- 2. Selbsttätig wirkende An- und Abstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der unrunden Scheibe (9) abgeleitete Bewegung zum An- und Abstellen des Druckzylinders mittels einer Stange (42) und eines Gewichtshebels (39,40) so auf einen Kupplungszahn (37) einwirkt, daß dieser zur bestimmten Zeit die Bewegung der unrunden Scheibe (34) auf die Auftragwalzen überträgt.
- 3. Selbsttätig wirkende An- und Abstellvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Handkurbel (53) den durch die Zylinderabstellvorrichtung von einer Stange (42) beeinflußten Gewichtshebel (39) der Einwirkung der Stange (42) entziehen kann, wodurch der Kupplungszahn (37) durch seine Feder (51) von dem Zahnhebel (38) abgehalten wird.
- 4. Selbsttätig wirkende An- und Abstellvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ganzabstellung der Auftragwalzen ein mit geteiltem Handgriff versehener Handhebel (49) dient, welcher nur beim Zusammendrücken des Handgriffes mit einer Kurbel (50) der Abstellvorrichtung gekuppelt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220401C true DE220401C (de) |
Family
ID=481451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220401D Active DE220401C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220401C (de) |
-
0
- DE DENDAT220401D patent/DE220401C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE220401C (de) | ||
| DE335765C (de) | Bogenzufuehrungsvorrichtung fuer Vervielfaeltigungsmaschinen, z. B. Schablonendruckmaschinen | |
| DE526090C (de) | Ausrueckvorrichtung fuer Rotationsdrucker beim Fehlen eines Bogens | |
| DE373500C (de) | Bogenzufuehrungsvorrichtung fuer Vervielfaeltigungsmaschinen | |
| DE426152C (de) | Mehrfarben-Rotationsgummidruckmaschine | |
| DE2315287C3 (de) | Einrichtung zum axialen Verschieben und Drehen eines sternförmigen Werkzeugträgers in einer Presse | |
| DE178368C (de) | ||
| DE141593C (de) | ||
| DE232571C (de) | ||
| DE820534C (de) | Stoffdrueckervorrichtung an Ledernaehmaschinen | |
| DE186399C (de) | ||
| DE471939C (de) | Tiegeldruckpresse fuer Mehrfarbendruck | |
| DE507532C (de) | Vorrichtung an Tiegeldruckpressen | |
| DE2136093B2 (de) | Steuereinrichtung einer Farbzufuhrvorrichtung für eine Rotationsschablonendruckmaschine | |
| DE625079C (de) | Freistempelmaschine mit Vorrichtung zum Drucken von Markenstreifen | |
| DE245227C (de) | ||
| DE85362C (de) | ||
| DE128260C (de) | ||
| DE70480C (de) | Maschine zur Prägung von Briefumschlägen u. dergl | |
| DE615036C (de) | Zeilensetz- und Druckmaschine | |
| DE190632C (de) | ||
| DE882342C (de) | Vorrichtung zur Betaetigung des Pressstempels einer Arbeitsmaschine | |
| DE129836C (de) | ||
| DE224762C (de) | ||
| DE61363C (de) | Rotationsmaschine für Zinkdruck |