DE22037C - Neuerungen an Vacuumbremsen für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Neuerungen an Vacuumbremsen für EisenbahnfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T13/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
- B60T13/10—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
- B60T13/24—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
- B60T13/46—Vacuum systems
- B60T13/465—Vacuum systems for railway vehicles
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in Fig. ι bis 6 dargestellte Vacuümbremse
unterscheidet sich von der gewöhnlichen Vacuumbremse durch die Anordnung der Vacuumleitung
O bezw. des Ausblaserohres / /, indem dasselbe nicht ins Freie oder in die Rauchkammer,
sondern in das Blaserohr des Dampfcylinders B, dessen Mündung abgeschlossen
werden kann, eingemündet wird. Der Verschlufs des Blaserohres B geschieht am einfachsten durch
eine Klappe D, welche durch Welle, Zug und Handgriff»; vom Führerstand aus bewegt werden
kann. Hierdurch ist ermöglicht, auf Gefallen, bei geschlossenem Ventil D und mehr
öder minder reversirter Steuerung, ein mehr oder minder grofses Vacuum in der Leitung Ho
zu erhalten, ohne dafs der Ejector J wirken mufs, und zugleich ist hierbei die besondere
Bremsung der Triebräder nicht nöthig, indem dieselben mittelst des Treibmechanismus das
Vacuum erhalten müssen und bereits hierdurch gebremst werden. Die durch das Blaserohr aus
der Vacuumleitung ausgesaugte Luft, wird durch Kolben und Schieberkasten in die Dampfeinströmungsrohre geprefst und comprimirt; dieselbe
entweicht durch ein an passender Stelle aufgesetztes Sicherheitsventil v, wenn ihre Pressung
etwas höher als der Arbeitsdruck steigt. Um übrigens die Bremswirkung auf die Triebräder
genau reguliren zu können, wird von den Einströmungsröhren noch ein besonderes Abblaserohr
ww abgezweigt, das durch einen Durchgangshahn h mehr oder minder verschlossen
und hierdurch der Compressionsdruck ebenfalls regulirt werden kann. Damit die comprimirte
Luft nicht in den Kessel geprefst wird, mufs der Regulator derart eingerichtet sein, dafs der
Schieber nicht abgehoben wird, was bei der, gewöhnlichen Anordnung durch Anbringung der
Keilebene s s, Fig. 4, geschieht.
Für automatische Bremsen, wo während des Bremsens im Gefalle ein dauerndes Vacuum zu
erhalten nicht nöthig ist, sondern nur während des Arbeitens der Lokomotive, wird das Rohr /
innerhalb des Blaserohres derart fortgesetzt und ausgestaltet, dafs es im Blaserohr oder um dasselbe
eine Saugdüse bildet, welche ebenfalls bei der Dampfausströmung im Rohr / ein mehr
oder minder starkes Vacuum auch ohne Wirkung des besonderen Ejectors erzeugt. Die derartige
Einrichtung zeigt Fig. 5 und 6, und wird hier ein besonderes Feueranblaserohr überflüssig, dagegen
ist bei Benutzung auf längeren Gefallen etwas Wasser in die Cylinder zu leiten, damit
dieselben nicht zu sehr erhitzt werden.
Die Fig. 7 bis 10 zeigen verschiedene Modificationen
des vom Führerstand aus verstellbaren Abschlusses des Blaserohres B.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Die Einmündung des Ausblaserohres / von Vacuumbremsen in das Blaserohr der Lokomotive, Fig. 3, um mittelst Reversirens der Steuerung bei vom Führerstand aus her-gestelltem Äbschlufs D ein Vacuum in der Leitung / ο herzustellen.
Die Ausgestaltung dieser Einmündung nach Fig. 5 und 6 zur "Voll- oder Hohldüse, um da, wo das Vacuum auch während des Ärbeitens der Lokomotive nöthig ist, mittelst des ausblasenden Lokomotivdampfes eine l\ /Ejectionswirkung in der Vacuumleitung zu erhalten.In Combination mit i. und 2. das Sicherheitsventil ν und das durch' Regulirhahn h verschliefsbare Luftrohr w, um eine auf die Dampfkolben wirkende Luftcompressionsbremse zu erhalten.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22037C true DE22037C (de) |
Family
ID=298697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22037D Active DE22037C (de) | Neuerungen an Vacuumbremsen für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22037C (de) |
-
0
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