DE220293C - - Google Patents

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DE220293C
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ribs
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
    • E03B9/14Draining devices for hydrants

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht in einer besonderen Ausbildung der bekannten Vorrichtungen, die bei Schließung des Hauptventiles eines Wasserpfostens diesen selbsttätig entwässern.
Ιτι der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein senkrechter Längsschnitt durch das untere Ende des Wasserpfostens,
ίο Fig. 2 ein Schnitt durch das Ventil nach der Linie a-b der Fig. i.
ι ist das Hauptventil, das sich nach unten öffnet und unter welchem ein sich gleichartig nach unten öffnendes Hilfsventil 2 in bekannter Weise angebracht ist. Das Druckwasser wird von einem mit der Wasserleitung verbundenen Rohransatz 3 in die untere Kammer 4 geleitet, strömt nach Öffnung des Hilfsventiles 2 an diesem vorbei und gelangt durch die obere Kammer 5 an dem Hauptventil 1 vorbei in die über Flur führende Ablaufleitung A. Nach Benutzung des Wasserpfostens bleibt eine Wassersäule im Lauf A stehen, der zur Vermeidung des Einfrierens bekanntlich durch eine Entleerungsöffnung entwässert wird, die von dem geöffneten Ventilkörper abgedeckt, von dem geschlossenen aber freigegeben wird.
Der Erfindung gemäß sind von den Ventilrippen 6 und 7 eine oder mehrere, z. B. die Rippen 7 hohl (Fig. 2), so daß sie Kammern 8 bilden. Ihre radialen Seitenwände sind mit einer Reihe von Löchern 9 und ihre äußeren Wände am Fuß je mit einem einzigen Loch 10 versehen, das in der Schlußstellung des Ventiles 1 (Fig. 1) je mit einem Kanal 11 im Ventilsitz 12 bündig liegt. Der Kanal 11 führt nach der Straßenentwässerung, so daß das nach Benutzung des Wasserpfostens in dem Auslauf A zurückbleibende Wasser auf dem Wege 9, 8,10,11 in diese abgeführt wird.
Sollte Schlamm, Sand ο. dgl. die Löcher 9 verstopfen, so spült das Druckwasser, sobald der Wasserpfosten geöffnet wird, bei seinem Durchgang durch die Löcher 10, die Kammern 8 und die Löcher 9 diese letzteren rein.
Die äußere Wand der Kammern 8 besteht aus einem Winkelstück, dessen senkrechter Teil 18 in Nuten der Seitenwände dicht eingepaßt ist (Fig. 2) und dessen wagerechter Teil 19 über die Oberkante der Rippen 7 greift und sich hier mit einem radialen Schlitz 21 an einer Stiftschraube 20 führt. Das Winkelstück wird daher bei geöffnetem Ventil 1 durch den Wasserdruck in der Kammer 8 gegen die Lochkanten des Sitzes 12 angepreßt.
Das Hauptventil 1 wird von der Stange 22 mittels einer in der Ventilnabe 23 niederge schraubten Schraubenhülse 13,14 bewegt, in deren oberes viereckiges Loch das entsprechend geformte Ende 15 der Stange 22 lose eingesteckt wird. Während der Einstellung des Ventiles 1 wird seine Drehung durch Anschläge, z. B. kleine Zapfen 16, verhindert, die gegen die Rippen 17 des Ventiles anliegen.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Wasserpfosten mit einer oder mehreren von dem geöffneten Ventil geschlossen gehaltenen Entwässerungsöffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der auf dem Ventilkörper (i) stehenden Führungsrippen (7) hohl, an ihren radialen Wänden siebartig durchlocht und an der Stirnseite (18) mit einer unteren öffnung (10) versehen sind, die sich bei geschlossenem Ventil (1) mit einem Entleerungskanal (11) im Ventilsitz (12) deckt.
  2. 2. Wasserpfosten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lose Stirnwand (18) der hohlen Ventilrippen (7) in Nuten der seitlichen Rippenwände eingesetzt ist und mit einer oberen Abbiegung (19) über die zugehörige Rippe (7) greift und sich hier mit einem radialen Schlitz (21) an einem Stift (20) der Rippe (7) führt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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