DE2201675A1 - Alkylsulfonsaeureester 1,3,2-oxazaphospha-cyclischer verbindungen, verfahren zu ihrer herstellung und pharmazeutische praeparate - Google Patents
Alkylsulfonsaeureester 1,3,2-oxazaphospha-cyclischer verbindungen, verfahren zu ihrer herstellung und pharmazeutische praeparateInfo
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Description
- Alkylsulfonsäureester 1,3,2-oxazaphospha-cyclischer Verbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und pharmazeutische Präparate.
- (Zusatz zu Patent. (Patentanmeldung P 21 07 936.7 vom 19.2.1971) Die vorliegende Erfindung betrifft Alkylsulfonsäureester 1,3,2-oxazaphospha-cyclischer Verbindungen, die sich durch eine immunsuppressive Wirksamkeit auszeichnen, und Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese Verbindungen enthaltende pharmazeutische Präparate.
- Die erfindungsgemäßen Verbindungen entsprechen der allgemeinen Formel I worin R ein Halogenatom, vorzugsweise ein Chloratom, oder eine Niederalkylsulfonsäuregruppe mit gerader oder verzweigter Niederalkyl-Kette mit 1 - 6 Kohlenstoffatomen, R1 und R2 Wasserstoff oder ein niedermolekularer Alkylrest mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen, der ein Halogenatom, vorzugsweise ein Chloratom, oder die Niederalkylsulfonsäuregruppe mit 1 - 6 Kohlenstoffatomen in gerader oder verzweigter Niederalkyl-Kette tragen kann, wobei R1 und R2 gleich oder verschieden sein können und die Niederalkylsulfonsäuregruppe mindestens einmal im Nolekül der Formel I vorhanden ist, und alk eine verzweigte Alkylengruppe mit zwei oder drei Kohlenstoffatomen in der Kette und insgesamt 3 bis 4 Kohlenstoffatomen, X Sauerstoff oder Schwefel, Z Wasserstoff oder eine Niederalkylgruppe mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen und m 2 oder 3 bedeuten.
- Wegen ihrer guten Verträglichkeit sind die Verbindungen der Rllgemeinen Formel I bevorzugt, in denen X Sauerstoff bedeutet. Besonders bevorzugt infolge einer hohen immunsuppressiven Wirkung sind Verbindungen der allgemeinen Formel II worin R, R1, R2 und alk die gleiche Bedeutung wie in Formel I besitzen. Insbesonders bevorzugt sind dabei Verbindungen der Formel I1I in der R4 ein unsubstituierter Niederalkylrest mit 1 - 6 Kohlenstoffatomen in gerader oder verzweigter Kette bedeutet und alk der Rest ist. Aus dieser Gruppe von Verbindungen ist wegen ihrer besonders hohen immunsuppressiven 'Wirkung die Verbindung der Formel III herausragend und daher besonders bevorzugt, in der R4 die Methylgruppe ist.
- Bs ist überraschend, daß Verbindungen der allgemeinen Formel 1 eine starke Immunsuppression zeigen, die bisher bei AlkylsulfonsEureestern nicht bekannt geworden ist. Insbesondere die Verbindungen der nachfolgenden Beispiele 1 und 2 bewirken eine weitgehende bis vollständige Unterdrückung der Antikörperbildung bis zum 7. Tag nach der Antigengabe. Als Modell wurde die Immunwirkung bei der Brucella-Immunisierung der Ratte benutzt.
- Die erfindungsgemäßen neuen Verbindungen der Formel I lassen sich nach vorbekannten Methoden herstellen Das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemaßen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, daß man A) eine Verbindung der allgemeinen Formel IV worin R3 die gleiche Bedeutung wie R in Formel I hat oder eine Hydroxygruppe ist, R4 die gleiche Bedeutung wie R1 in Formel I hat oder ein niedermolekularer Alkylrest mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen ist, der eine Hydroxygruppe trägt, alk und X die gleiche Bedeutung wie in Formel I haben und X ein Halogenatom, vorzugsweise ein Chloratom ist, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel V worin R5 die gleiche Bedeutung wie R4 in Formel TV hat und Z und m die gleiche Bedeutung wie in Formel I haben, umsetzt oder B) eine Verbindung der allgemeinen Formel VI worin R3 und R4 die gleiche Bedeutung wie in Formel IV alK und / die gleiche Bedeutung wie in Formel I haben, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel VII worin X1 die gleiche Bedeutung wie in Formel IV, R3 die gleiche Bedeutung wie in Formel V und X, Z und m die gleiche Bedeutung wie in Formel I haben umsetzt oder C) eine Verbindung der allgemeinen Formel VIII worin R5 die gleiche Bedeutung wie in Formel V und X, alk Z, m und 5 e gleiche Bedeutung wie in Formel I haben, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel IX worin R3 die gleiche Bedeutung wie in Formel IV hat, umsetzt und in erhaltenen Verbindungen der Formel X in denen einer oder mehrere der Substituenten R3, R4 und R5 eine Hydroxygruppe sind bzw. tragen, in an sich bekannter Weise eine oder mehrere dieser Hydroxygruppen in ein Halogenatom oder in die Gruppe - OSO2fl6, worin R6 eine gerade oder verzweigte Niederalkylgruppe mit 1 - 6 Kohlenstoffatomen ist, umwandelt oder in Verbindungen der Formel X, in denen keiner der Substituenten RD, R4 und R5 eine Hydroxygruppe sind bzw. tragen und einer oder mehrere der Substituenten R3, R4 und R5 ein Halogenaton sind bzw. tragen, gegebenenfalls eines oder mehrere dieser Halogenatome durch Umsetzung mit einer Verbindung der allgemeinen Formel XI MeOS02R6 XI worin R6 die vorstehende Bedeutung hat und Me ein Metall der ersten oder zweiten Haupt- oder Nebengruppe des periodischen Systems, vorzugsweise Silber ist, gegen die Gruppe -OSO2R6 austauscht.
- Vorzugsweise werden die Umsetzungen in einem inerten Lösungsmittel wie Acetonitril oder einem niedermolekularen Halogenkohlenwasserstoff, wie Chloroform oder Methylenchlorid, oder in einem Äther, wie Diäthyläther oder Dioxan, oder in einem aromatischen Kohlenwasserstoff, wie Benzol oder Toluol, durchgeführt. Dabei wird bei einer Temperatur im Bereich von Raumtemperatur bis zum Siedepunkt des Reaktionsgemisches erhöhter Temperatur gearbeitet.
- Das säurebindende Mittel wird zweckmäßig in einer Menge von 1 oder.2 Moläquivalenten eingesetzt. Als säurebindende Mittel sind zahlreiche, dem Fachmann bekannte basische Verbindungen einsetzbar, wie Alkali- oder Erdalkalicarbonate und -bicarbonate und insbesondere tertiäre Amine, wie Triäthylamin oder Pyridin.
- Halogenierungsmittel zum Austausch aliphatisch gebundener Hydroxylgruppen gegen Halogenatome sind dem Fachmann ebenfalls bekannt. Verwendbar sind z.B. die Phosphorhalogenide, wie Phosphortrichlorid oder Phosphortribromid, Phosphorpentachlorid, Phosphoroxychlorid oder Phosphoroxybromld, die Schweflig- und Schwefelsäurehalogenide, wie Sulfurylchlorid und Thionylchlorid, oder Phosgen. Wegen seiner leichten Handhabung wird für den Austausch von Hydroxygruppen gegen Chloratome bevorzugt das Thionylchlorid veredelt.
- Als übliche Trägerstoffe für pharmazeutische Präparate, die die erfindungsgemäBen Produkte der Formel I als Wirkstoff enthalten, sind dem Fachmann bekannte, pharmakologisch inerte Produkte, wie sie für die Herstellung von Tabletten, Dragees, Suppositorien und Injektionslösungen bekannt sind, verwendbar.
- Die nachfolgenden Beispiele erläutern die vorliegende Erfindung. Die erhaltenen erfindungsgemäßen Verbindungen sind durch IR-Spektren in ihrer Struktur belegt und zeigen u.a.
- charakteristische p=0 - Banden bei 1188 - 1275 cm 1, -C-S03-C- Banden bei 1330 -1376 cm 1, 1165-1175, 905-975 u. 787--P-O-C- Banden bei ca. 1050 und 975 cm und /805 cm NH - - Banden bei 3200 - 3300 cm1.
- Beispiel 2-( (2-Mesyloxy-propylamino)-3- (2-chloräthyl)-tetrahydro-2H-1,3,2-osazaphosPhorin-2-oxid Zu einer Lösung von 25,7 g (1/10 Mol) 2-(2-Hydroxy-propylamino)-3- (2-chloräthyl )-tetrahydro-2H-1, 3, 2-oxazapho sphorin-2-oxid und 10,5 g (1/10 Mol) Triäthylamin in 60 ml abs. Dioxan läßt man unter Rühren 11,5 g (1/10 Mol) Methansulfonsäure chlorid in 70 ml abs. Dioxan innerhalb 20 Minuten bei 28 - 300 C zutropfen. Nach Entfernung des ausgeschiedenen Triäthylaminhydrochlorids wird das Filtrat im Wasserstrahlvakuum eingeengt. Pls resultiererio Öl wird im Perforator mit einer Mischung Äther/Methylenchlorid (1:1) ca. 1 Stunde extrahiert. Beim Stehen im Eisbad scheiden sich farblose Kristalle ab, die aus dem gleichen Lösungsmittelgemisch von Äther/Methylenchlorid (5:1) umkristallisiert werden.
- Ausbeute: 22,4 g = 67,0 % der Theorie Fp.: 100 - 101° C Beispiel 2 2" (1-Äthyl-2-mesyloxy-äthylamino)-3-(2-chloräthyl) -tetrahydro -2H-1,3t2-oxazaphosphorin-2-oxid Zu einer Lösung von 27 g (1/10 Mol) 2-(1-Äthyl-2-hydroxyäthylamino)-3-(2-chloräthyl)-tetrahydro-2H-1,3,2-oxazaphosphorin-2-oxid und 10,5 g (1/10 Mol) Triäthylamin in 65 ml abs. Dioxan läßt man unter Rühren innerhalb 20 Minuten bei 28 - 320 C eine Lösung von 11,5 g (1/10 Mol) Methansulfonsäurechlorid zutropfen. Nach Entfernung des ausgeschiedenen Triäthylaminhydrochlorids wird das Filtrat im Wasserstrahlvakuum eingeengt. Es hinterbleibt ein Öl, das nach kurzer Zeit erstarrt.
- Man kristallisiert zweimal aus Isopropanol um, wobei farblose Kristalle resultieren.
- Ausbeute: 21,0 g = 60 96 der Theorie Fp.: 129 - 1300 C.
Claims (6)
1. Alkylsulfonsäureester 1,3, 2-oxazaphospha-cyclischer Verbindungen
der allgemeinen Formel I
worin R ein Halogenatom oder eine Niederalkylsulfonsäure Gruppe mit gerader oder
verzweigter Niederaikyl-Kette mit 1 - 6 C-Atomen ist, R1 und R2 Wasserstoff oder
ein nieder molekularer Alkylrest mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen ist, der ein Halogenatom
oder die Niederalkylsulfonsäure-Gruppe mit 1 - 6 C-Atomen in gerader oder verzweigter
Niederalkyl-Kette tragen kann, wobei R1 und R2 gleich oder verschieden sein können
und die Niederalkylsulfonsäure-Gruppe mindestens einmal im Molekül der Formel I
vorhanden ist, und alk eine verzweigte Alkylengruppe mit zwei oder drei Kohlenstoffatomen
in der Kette und insgesamt 3 bis 4 Kohlenstoffatomen, X Sauerstoff oder Schwefel,
Z Wasserstoff oder eine Niederalkylgruppe mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen und m 2 oder
3 bedeuten.
2. Verbindungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeiclmets daß X Sauerstoff
ist.
3. Verbindungen gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
m 3 und Z Wasserstoff ist.
4. Verbindungen gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß R ein
Niederalkylsulfonsäurerest mit gerader oder verzweigter Niederalkyl-Kette mit 1
- 6 C-Atomen, R1 Wasserstoff, R2 die ß-Chloräthylgruppe und alk der Rest
oder
ist.
5. Verfahren zur Herstellung der Alkylsulfonsäureester 1,3,2-oxazaphospha-cyclischer
Vertindlngen gemäß Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man A) eine Verbindung
der allgemeinen Formel IV
worin R3 die gleiche Bedeutung wie R in Formel I hat oder eine HydrO'ygrUppe ist,
R4 die gleiche Bedeutung wie R1 in Formel I hat oder ein niedermolekularer Alkylrest
mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen ist, der eine alk - Hydroxygruppe trägt,alk und X die
gleiche Bedeutung wie in Formel X haben und X1 ein Halogenaton, vorzugsweise ein
ChlorXltom ist,
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel V
worin R5 die gleiche Bedeutung wie R4 wie in Formel IV hat und Z und m die gleiche
Bedeutung wie in Formel 1 haben, umsetzt oder B) eine Verbindung der allgemeinan
Formel Vi
worin R3 und R4 die gleiche Bedeutung wie in Formel alk IV und alk die gleiche Bedeutung
wie in Formel I haben, mit einer Verbindung der allgemeInen Formel VII
worin X1 die gleiche Bedeutung wie in Formel IV, R5 die gleiche Bedeutung wie in
Formel V und X, Z und m die gleiche Bedeutung wie in Formel 1' haben umsetzt oder
C) eine Verbindung der allgemeinen Formel VIII
worin R5 die gleiche Bedeutung wie in Formel V und X, Z, alk und m die gleiche Bedeutung
wie in Formel I haben, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel IX
worin R3 die gleiche Bedeutung wie in Formel IV hat, umsetzt und in erhaltenen Verbindungen
der Formel X
in denen einer oder mehrere der Substituenten R3, R4 und R5 eine Hydroxygruppe sind
bzw. tragen, in an sich bekannter Weise eine oder mehrere dieser Hydroxygruppen
in ein Halogenatom oder in die Gruppe -OS02R6, worin R6 eine gerade oder verzweigte
Niederalkylgruppe mit 1 - 6 Kohlenstoffatomen ist, umwandelt oder in Verbindungen
der Formel X, in denen keiner der Substituenten R3, R4 und R5 eine Hydroxygruppe
sind bzw.
tragen und einer oder mehrere der Substituenten n3, R4 und R5 ein
Halogenatom sind bzw. tragen, gegebenenfalls eines oder mehrere dieser Halogenatome
durch Umsetzu0g mit einer Verbindung der allgel;leincll Formel XI
MeOS02R6
XI worin R6 die vorstehende Bedeutung hat und le ein Metall der ersten oder zweiten
Haupt- oder Nebengruppe des periodischen Systems ist, gegen die Gruppe -OSO2R6 austauscht.
6. Pharmazeutische Präparate, dadurch gekennzeichnet, daß sie neben
üblichen Trägerstoffen eine Verbindung gemäß Ansprüchen 1 bis 4 als Wirkstoff enthalten.
Priority Applications (26)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722201675 DE2201675A1 (de) | 1972-01-14 | 1972-01-14 | Alkylsulfonsaeureester 1,3,2-oxazaphospha-cyclischer verbindungen, verfahren zu ihrer herstellung und pharmazeutische praeparate |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19722201675 DE2201675A1 (de) | 1972-01-14 | 1972-01-14 | Alkylsulfonsaeureester 1,3,2-oxazaphospha-cyclischer verbindungen, verfahren zu ihrer herstellung und pharmazeutische praeparate |
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Country Status (1)
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| FR2502626A1 (fr) * | 1981-03-24 | 1982-10-01 | Asta Werke Ag Chem Fab | Acides oxazaphosphorin-4-thio-alcanesulfoniques, leurs sels neutres, procede pour leur preparation et preparations pharmaceutiques qui les contiennent |
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1972
- 1972-01-14 DE DE19722201675 patent/DE2201675A1/de active Pending
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