DE220101C - - Google Patents

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DE220101C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/423Fastening devices for slides or guides
    • A47B88/43Fastening devices for slides or guides at cabinet side

Landscapes

  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 220101 .-KLASSE 341 GRUPPE
LOUIS APPEL und OTTO APPEL in WÖLCHINGEN b. BOXBERG i. Baden.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen von Gleitleisten für Schubladen, welche ein Lösen und Auswechseln der Gleitleisten gestatten.
Bisher wurden die Gleitleisten für Schubladen fest mit den Möbelwänden verbunden, so daß beim Unbrauchbarwerden der Leiste durch Abnutzung ihr Auswechseln sehr schwierig und zeitraubend war. Durch den
ίο Erfindungsgegenstand ist eine lösbare Befestigung der Gleitleisten geschaffen worden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfmdungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι die Gleitleisten einer Schublade von oben gesehen,
Fig. 2, 3 und 4 Schnitte nach den Linien A-B, C-D und E-F der Fig. 1.
Wie in der Zeichnung dargestellt ist, ist bei jeder Vorrichtung nach der Erfindung ein Winkelblech mit seinem Schenkel α durch Schrauben an der Möbelwand befestigt. Auf diesem Winkelblech α ist ein zweites U-förmig gestaltetes Blech mit seinem Steg b durch Schrauben c, welche durch das Winkelblech a hindurch in die Möbel wand d eingeschraubt sind, mittels Schlitze b1 verschiebbar angebracht, so daß der Abstand der senkrecht abgebogenen Schenkel a1, b2 der Winkelbleche entsprechend der Stärke der Gleitleisten eingestellt werden kann. Zum Feststellen der Gleitleiste dient ein Bolzen e, welcher durch Bohrungen der abgebogenen Schenkel δ3 und b2 des Winkelbleches b hindurchgeht und durch eine Feder, f nach unten gedrückt wird. Der Halt der Feder f wird durch den oberen Schenkel δ3 des U - förmigen Bleches b und einen durch den Bolzen e gesteckten Stift g bewirkt.
Das Befestigen der Gleitleisten geschieht in folgender Weise:
Jede Gleitleiste h wird mit dem mit einem Zapfen versehenen Ende in die Aussparung η der Leiste i eingesetzt, das andere zunächst noch von der Möbelwand k abstehende Ende wird dann zwischen die Schenkel a1 und δ2 der Blechwinkel α und b eingeschoben, wobei der Bolzen e mittels einer in der Gleitleiste angeordneten, flacher werdenden Nut I aufwärts gedrückt wird, bis er in die am Ende der Nut I befindliche Bohrung m einspringt und dadurch die Gleitleiste festhält.
Zum Herausnehmen der Gleitleiste h braucht man nur den Bolzen e so weit herauszuziehen, bis er aus der Bohrung m der Gleitleiste heraustritt, und die Leiste alsdann seitwärts drehen.
Die Befestigungsvorrichtung kann, je nach Bedarf und Bauart des Möbels, sowohl an der Rückwand als auch an den Seitenwänden befestigt werden, auch können unter Fortfall des Zapfens an einem Ende zwei Vorrichtun-
gen nach der Erfindung zum Befestigen einer Gleitleiste benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum lösbaren Befestigen von Gleitleisten für Schubladen, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Winkelblech (a, O1J und ein auf ihm mittels Schlitze. (bx) verschiebbar angeordnetes U-formiges Blech (b, δ2, δ3/ ein der Gleitleistenstärke entsprechend einstellbares Lager gebildet wird, in welchem ein federnder Bolzen (e, f) die Gleitleiste (h) festhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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