DE21993C - Klavierstuhl mit veränderlicher Sitzhöhe - Google Patents

Klavierstuhl mit veränderlicher Sitzhöhe

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Publication number
DE21993C
DE21993C DENDAT21993D DE21993DA DE21993C DE 21993 C DE21993 C DE 21993C DE NDAT21993 D DENDAT21993 D DE NDAT21993D DE 21993D A DE21993D A DE 21993DA DE 21993 C DE21993 C DE 21993C
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DE
Germany
Prior art keywords
teeth
chair
pins
seat height
adjustable seat
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Active
Application number
DENDAT21993D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. CalIX-TOUSSAINT in Zürich, Schweiz
Publication of DE21993C publication Critical patent/DE21993C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00—Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/20—Chairs or stools with vertically-adjustable seats
    • A47C3/26—Chairs or stools with vertically-adjustable seats with vertical, or inclined toothed rack; with peg-and-notch mechanism

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Klavierschemel hat die Form eines gewöhnlichen Stuhles, ist als Klavierstuhl, Büreaustuhl und als Kinderstuhl zu benutzen, ist viereckig und mit einem Mechanismus versehen, mit Hilfe dessen die Sitzfläche nach Belieben gehoben und gesenkt werden kann, und zwar ohne Drehung derselben.
Das Sitzbrett wird von vier Zahnstangen getragen, die an den vier Stuhlbeinen Führung erhalten. Der Mechanismus ruht an zwei Eisenplatten, die längs der vorderen und hinteren Stuhlwange befestigt sind. Eine quer hindurchgehende Stange mit zwei Hebedaumen oder Zähnen vermittelt bei Rechts- bezw. Linksdrehung das Heben und Senken der Sitzfläche. Um bei gehobenem Sitzbrett den unschönen Zwischenraum der sich zwischen ihm und den Stuhlwangen gebildet hat, zu bedecken, versieht man die Kante des Sitzbrettes ringsherum mit Franzen oder ähnlichen Decorationen.
In beiliegender Zeichnung, Fig. 1,2,3 ur>d 4> ist der Mechanismus, die verschiedenen Stellungen der Organe zeigend, dargestellt. Fig. 5 ist eine Seitenansicht des Stuhles und Fig. 6 ein Grundrifs des Untergestelles.
An den Wangen α und 6, vorn und hinten, liegen die eisernen Führungsplatten mit den beweglichen Organen, wie Fig. 4 in gröfserem Mafsstabe zeigt, c ist die quer durchgehende Welle, welche vorn und hinten den Hebedaumen oder Zahn ζ, Fig. 1, 2 und 3, trägt und in ein Vierkant endigt, welches, im Holz der hinteren Stuhlwahge versenkt, einen Schlüssel d aufnehmen kann, Fig. 5 und 6.
Fig. 7 bis 14 stellen einzelne Details dar.
Die eisernen Führungsplatten, Fig. 7 und 8, von welchen eine an der vorderen und eine zweite an der hinteren Stuhlwange befestigt wird, nehmen sämmtliche Bewegungsorgane auf. Die schwalbenschwanzförmigen Nuthen e e nehmen die Zahnstangen des Sitzes auf, die Vertiefung/ dient zur Führung der Platte £·, Fig. 13, welche durch den Zahn ζ der Welle c auf- und niederbewegt wird. Das Loch h dient zur Lagerung dieser Welle, i i sind Schlitze, zur Führung der Riegel k kl, Fig. 9, 10 und 11. // sind fest eingenietete Stifte, auf denen die Platten m, Fig. 14, sich drehen.
Fig. 9, 10 und 11 zeigen die Riegelt von der Seite und von oben gesehen; sie tragen Zähne q q, welche in die Zahnstangen eintreten und diese festhalten. Die Stifte η η, welche nach hinten heraustreten und eine Scheibe und Mutter aufnehmen, haben einen Querschnitt, wie die punktirten Linien, Fig. 9 und 10, andeuten, und führen sich in den Schlitzen i i der Führungsplatten. Nach vorn treten die Stifte ο vor und dienen als Drehzapfen für die Hebel u1, Fig. 12, welche in einen Zahn/ endigen, der in die Zahnstange abwechselnd mit den Zähnen qq eingreift. Auf dem Schaft des Riegels k ist ein Stift r befestigt, welcher eine Spiralfeder aufnimmt, die den Riegeln k kx das Bestreben giebt, ihre Zähne q q q1 q1 stets in die Zahnstangen einzuführen. Das Ende des Stiftes r führt sich in einer Oese s, die am Riegel/έ1 angebracht ist. In der oberen Ansicht, Fig. 4, ist der
Stift r mit Feder nicht dargestellt, um die Deutlichkeit nicht zu beeinflussen.
Die Form der Theile, Fig. 12, 13 und 14, ist aus der Zeichnung ersichtlich, nur sei noch bemerkt, dafs tt Stifte auf der Platte g sind, welche sich in die Gabeln u des Hebels u\ Fig. 12, legen und diese um ihre Drehpunkten auf den Riegeln schwingen lassen.
Fig. ι zeigt die Theile in Ruhe; die Zähne q q q1 q1 sitzen in den Zahnstangen fest und halten somit die Sitzfläche selbst bei stärkster Belastung in Stellung. Soll die Sitzfläche tiefer gestellt werden, so setzt man den Schlüssel d auf, dreht die Welle c links herum, soweit es die Drehbewegung (ca. Y8 Kreis) gestattet, und in die Ruhestellung wieder zurück. Hierdurch werden die Zahnstangen um einen Zahn gesenkt, wie sogleich näher beschrieben werden soll. Wiederholt man diese oscillirende Bewegung der Welle c, so sinkt die Sitzfläche wiederum um eine Zahntheilung und so fort. Erfolgt die Drehung nach rechts, so tritt die entgegengesetzte Wirkung ein, und die Sitzfläche steigt.
Bei der Linksdrehung also treibt der Zahn ζ die Platte g mit den Stiften t1 herauf; diese liegen in den Einschnitten der Plättchen m m, welche somit um die festen Stifte / / der Führungsplatte gedreht werden. Hierdurch werden die Riegel k k1, die Spiralfeder des Stiftes r zusammendrückend, gegen einander verschoben, die Zähne q qft verschieben sich mit k1 nach links, während q1 q1 ft1, am Riegel k sitzend nach rechts gehen. Während also die Zähne q q q1 q1 aus den Zahnstangen heraustreten, gehen die Zähne//1 hinein. Bei der Weiterverschiebung der Platte^ wirken die Stifte tt in den Gabeln u der Hebel«1 und drehen diese um die Stifte 0, wodurch natürlich die Zahnstangen gesenkt werden. Jetzt läfst man die Rückdrehung der Achse c erfolgen. Die Stifte t haben in den Gabeln u bedeutenden Spielraum, die Hebel liegen daher einen Augenblick still, während die Platten m m sich zurückdrehen und die Zähne q q q1 q1, von der Spiralfeder r angetrieben, wieder vorschiefsen können, was das Zurücktreten der Zähne//1 bedingt. Erst wenn dies geschehen, werden die Hebel durch die Stifte tt auf die Mittelstellung zurückgeführt, was durch Flachfedern, wie in Fig. 1, 2 und 3 rechtsseitig angedeutet ist, bewirkt wird. Hiernach ist leicht verständlich, wie die Höherstellung durch Rechtsdrehung des Schlüssels erfolgt. Fig. 3 stellt die noch in Bewegung begriffenen Theile dar.
Um das Wackeln des vierbeinigen Stuhles auf unebenem, Boden zu vermeiden, versehe ich das Ende der Beine mit Gewinde und setze Schraubenhülsen darauf, so dafs der Stuhl auf den schlechtesten Dielen durch Rechtsoder Linksdrehen der einen oder anderen Hülse festgestellt werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Stühlen mit veränderlicher Sitzhöhe:
    ι. Die Anordnung einer unter dem Sitz quer durchgeführten Welle c mit Zähnen ζ ζ und zweier sich gegenüberliegenden Führungsplatten zur Führung von und in Combination mit den horizontal verschiebbaren Riegeln kkx, die Hebeln tragend, welche mit Zähnen q q1 ftp1 versehen sind, die abwechselnd in die das Sitzbrett tragenden . Zahnstangen eingreifen.
  2. 2. Die Anordnung der vertical geführten verschiebbaren Platte g mit Stiften 11 in Combination mit den um / drehbaren Platten m m zum Zweck der Verschiebung der Riegel und Drehung der Hebel.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT21993D Klavierstuhl mit veränderlicher Sitzhöhe Active DE21993C (de)

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DE21993C true DE21993C (de)

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ID=298653

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DENDAT21993D Active DE21993C (de) Klavierstuhl mit veränderlicher Sitzhöhe

Country Status (1)

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DE (1) DE21993C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248432B (de) * 1963-08-10 1967-08-24 Arthur E Bishop Vorrichtung zum Schneiden einer Globoidschnecke fuer Automobil-Lenkgetriebe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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