DE219852C - - Google Patents

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DE219852C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M13/00Insufflators for therapeutic or disinfectant purposes, i.e. devices for blowing a gas, powder or vapour into the body

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Biomedical Technology (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 219852-KLASSE 30&. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1908 ab.
Die Erfindung bezweckt, die bekannten Scheidenspritzen mit zwei durch ein Kupplungsglied verbundenen Bällen besonders geeignet zum Einblasen pulverförmiger Heilmittel zu machen und eine bequeme Handhabung und Reinigung zu ermöglichen. Es wird dies dadurch erreicht, daß der eine den Druckball tragende Teil des Kuppelgliedes das Rohr, das zur Aufnahme des einzuspritzenden Heilmittels dient und mit einer siebartig durchlöcherten Scheibe abgedeckt ist, im anderen Kupplungsteil festhält. Der an diesem befestigte Scheidenball ist mit seiner Öffnung verschiebbar über das Spritzrohr gezogen, um es mehr oder weniger tief einführen zu können und dabei mittels des Scheidenballes eine sichere Dichtung herzustellen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist ein teilweiser Mittelschnitt durch die Spritze,
Fig. 2 ein Schnitt durch den Spritzenkopf nach Linie 2-2 der Fig. 1 in größerem Maßstabe,
Fig. 3 eine vergrößerte Endansicht des Spritzrohres in der Richtung des Pfeiles χ der Fig. ι gesehen und .
Fig. 4 eine Stirnansicht des Spritzkopfes in Richtung des Pfeiles x1 der Fig. 2 gesehen.
Der ballonartige Druckball 5 aus elastischem Material (z. B. Gummi) ist mit dem konischen oder birnenförmigen, gleichfalls elastischen Scheidenball 6 durch das aus zwei Teilen 7 und ja bestehende Kuppelglied aus Hartgummi verbunden. Die dichte Verbindung der Bälle mit der Kupplung ist dadurch bewirkt, daß der Druckball 5 mit seinem Hals· $a straff über den Ringwulst c des Teiles 7 und der Scheidenball 6 mit seinem Hals a2 ebenso über den Wulst c des Teiles ya gezogen ist.
Das trichterförmig erweiterte Ende e des Spritzrohres 8 ist in eine entsprechende konische Bohrung des Kuppelteiles ηα eingesetzt und durch eine von Öffnungen e2· siebartig durchlöcherte Scheibe e1 abgedeckt. Der zweite Kuppelteil 7 hat eine zylindrische Bohrung d und einen mit Muttergewinde ausgerüsteten Ringansatz a, der auf den Gewindezapfen a1 des Kuppelteiles ya aufgeschraubt wird. Dabei wird durch Vermittlung der elastischen Unterlegscheibe i das trichterförmige Ende des Spritzrohres 8 im Kuppelteil ηα festgespannt.
Auf das mit Gewinde versehene andere Ende g des Spritzrohres (s. Fig. 2) ist der Ringansatz g1 des Spritzkopfes 8" aufgeschraubt. Durch feine strahlenförmig auseinandergehende Bohrungen h der Kappe 8a, auf die das verjüngte Ende des Scheidenballes 6 verschiebbar aufgezogen ist, kann das pulverförmige Heilmittel austreten.
Zum Einfüllen des Heilmittels in das Rohr 8 hat man nur die Kappe 8a loszuschrauben. Nach Einführung des wieder aufgeschraubten
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Spritzkopfes 8a und eines Teiles des Balles 6 in die Scheide wird durch Druck auf den Ballon 5 eine geringe Menge des pulverförmigen Heilmittels durch die feinen öffnungen h ausgeblasen und in direkte Berührung mit den erkrankten Geweben gebracht. Der Scheidenball legt sich dabei dicht an die Körperöffnung und verhindert eine Beschmutzung durch Austreten des Heilmittels, auch wenn kein Pulver, ίο sondern eine Flüssigkeit eingespritzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Scheidenspritze mit zwei durch ein Kupplungsglied verbundenen, zweckmäßig birnenförmig gestalteten Bällen, dadurch gekennzeichnet, daß in dem einen Teil des Kupplungsgliedes das mit einer Erweiterung ausgerüstete, zur Aufnahme des Heilmittels dienende Rohr mit einer siebartig durchlöcherten Scheibe abgedeckt und von dem zweiten den Druckball tragenden Kupplungsteil festgehalten wird, während der Scheidenball mit seiner öffnung über das Spritzmittelrohr lose und verschiebbar aufgezogen ist, um mittels des Scheidenballes beim Einführen eine sichere Dichtung herzustellen, ohne das Maß des Eindringens des Spritzrohres zu beschränken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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