DE219770C - - Google Patents
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- DE219770C DE219770C DENDAT219770D DE219770DA DE219770C DE 219770 C DE219770 C DE 219770C DE NDAT219770 D DENDAT219770 D DE NDAT219770D DE 219770D A DE219770D A DE 219770DA DE 219770 C DE219770 C DE 219770C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
- D04B11/04—Straight-bar knitting machines with fixed needles with two sets of needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 219770-KLASSE 25 a. GRUPPE
Mit vorliegender Erfindung wird bezweckt, einen flachen Ränderwirkstuhl mit auf und ab
beweglichem Abschlagkamm in der Weise auszubilden, daß der Abschlagkamm das Ein-.
schließen ' von »Ränderwäre« mit gleicher . Sicherheit als bisher bei glatter Ware bewirkt,
ohne jedoch den Arbeitsbewegungen der Maschinennadeln irgendwie hinderlich zu sein. Um dies zu erreichen, sind die Kammzähne
des Abschlagkammes mit einem seitlichen Vorsprung versehen, mit denen sie sich bei der Abwärtsbewegung des Abschlagkammes
auf die »Stuhlmaschen« aufsetzen, um die Ware in den erforderlichen Zeitpunkten niederzuhalten. Da diese Vorsprünge
bzw. Einschließnasen sich außerhalb des Bereiches der Maschinennadeln befinden, so können
sie diese auch nicht am Arbeiten behindern.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines Ränderwirkstuhles mit
einem Abschlagkamm der bezeichneten Art sowie seiner Wirkungsweise bei der Maschenbildung,
c sind die gebräuchlichen Kämmzähne und d die seitlich angesetzten Vorsprünge
bzw. Einschließnasen (Fig. 1, 3 und 5).
Die Wirkungsweise ist dann folgende :
Nach Fig. i-.befinden sich die Stuhlnadeln a, die Maschinennadeln b und der Abschlagkamm c in der bei Ränderstühlen gebräuchlichen und daher bekannten Anfangsstellung. Auf den Stuhlnadeln hängt vorn die für eine neu zu bildende Ränderreihe bestimmte Schleifenreihe c, welche beim Zurückbewegen der Stuhlnadeln in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung durch die alte Stuhlmaschenreihe hindurchgezogen wird. Währenddem haben die Maschinennadeln durch Ausführung einer Bewegung in den Pfeilrichtungen 1 und 2 (Fig. 2) eine solche Stellung eingenommen, daß sie die für das Abpressen ihrer alten Maschen geeignete Lage einnehmen. Damit hierbei die Maschen im Falle einer Unterbrechung des Warenabzuges, z. B. bei der Entstehung von Löchern, sich nicht selbst überlassen sind, sondern in der. erforderlichen Lage verbleiben, hat sich während der Bewegung der Maschinennadeln auch der Abschlagkamm c niederbewegt und mit den seitlichen Vorsprüngen seiner Zähne (die beispielsweise als Nasen d, Fig. 3, ausgebildet sein können) im Sinne von Fig. 2 und 5 auf die Stuhlmaschen aufgesetzt. Hierdurch werden die Stuhl- und Maschinenmaschen niedergehalten, so daß das Zupressen der zwischen der alten Masche und dem neuen Henkel e stehenden Haken der Maschinennadeln erfolgen kann (Fig. 2 und 4). Sobald das Scheuerblech / die Maschen auf die Nadelhaken aufgetragen hat, bewegt sich beim weiteren Anheben des Scheuerbleches zwecks Abschlagens der Maschen auch der Abschlagkamm aufwärts (Fig. 4), um die Ware loszulassen, damit das Abschlagen der Maschen nicht behindert wird. Bevor sodann nach erfolgtem Abschlagen der Maschen die Stuhl- und Maschinennadeln zwecks Arbeitens einer neuen Maschenreihe in die aus Fig. 1 ersichtliche Anfangsstellung überführt werden, setzt sich der Abschlag-
Nach Fig. i-.befinden sich die Stuhlnadeln a, die Maschinennadeln b und der Abschlagkamm c in der bei Ränderstühlen gebräuchlichen und daher bekannten Anfangsstellung. Auf den Stuhlnadeln hängt vorn die für eine neu zu bildende Ränderreihe bestimmte Schleifenreihe c, welche beim Zurückbewegen der Stuhlnadeln in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung durch die alte Stuhlmaschenreihe hindurchgezogen wird. Währenddem haben die Maschinennadeln durch Ausführung einer Bewegung in den Pfeilrichtungen 1 und 2 (Fig. 2) eine solche Stellung eingenommen, daß sie die für das Abpressen ihrer alten Maschen geeignete Lage einnehmen. Damit hierbei die Maschen im Falle einer Unterbrechung des Warenabzuges, z. B. bei der Entstehung von Löchern, sich nicht selbst überlassen sind, sondern in der. erforderlichen Lage verbleiben, hat sich während der Bewegung der Maschinennadeln auch der Abschlagkamm c niederbewegt und mit den seitlichen Vorsprüngen seiner Zähne (die beispielsweise als Nasen d, Fig. 3, ausgebildet sein können) im Sinne von Fig. 2 und 5 auf die Stuhlmaschen aufgesetzt. Hierdurch werden die Stuhl- und Maschinenmaschen niedergehalten, so daß das Zupressen der zwischen der alten Masche und dem neuen Henkel e stehenden Haken der Maschinennadeln erfolgen kann (Fig. 2 und 4). Sobald das Scheuerblech / die Maschen auf die Nadelhaken aufgetragen hat, bewegt sich beim weiteren Anheben des Scheuerbleches zwecks Abschlagens der Maschen auch der Abschlagkamm aufwärts (Fig. 4), um die Ware loszulassen, damit das Abschlagen der Maschen nicht behindert wird. Bevor sodann nach erfolgtem Abschlagen der Maschen die Stuhl- und Maschinennadeln zwecks Arbeitens einer neuen Maschenreihe in die aus Fig. 1 ersichtliche Anfangsstellung überführt werden, setzt sich der Abschlag-
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kamm mit seinen Nasen nochmals auf die Stuhlmaschen auf, um ein Mithochnehmen der
Ware bzw. Einstechen der Stuhlnadeln in letztere zu verhindern und somit die Aufgabe
des sonst benötigten Warenabzuges zu erfüllen (Fig. 5). Erst wenn die beiden Nadelreihen·
die bezeichnete Anfangsstellung erreicht haben, bewegt sich auch der Abschlagkamm
aufwärts in die Anfangslage (Fig. 1).
Durch diese Wirkungsweise des Abschlagkammes wird dann beim Arbeiten von Ränderware im Falle des Entstehens von Löchern,
ferner nach erfolgtem Absprengen gewisser Warenpartien sowie zu Beginn neuer Warenstücke
selbsttätig ein Anfang gebildet und das Abziehen, der entstehenden Ware von den
Nadeln bewirkt, zumal die Stuhlmaschen nicht nur einfach vom Abschlagkamm niedergehalten,
sondern straff gespannt werden, wie mittels einer Abzugsvorrichtung.
Ist nicht, wie bei vorstehender Erläuterung angenommen wurde, für die neu zu bildende
Maschenreihe bereits eine alte Maschenreihe auf den beiden Nadelreihen vorhanden, sondern
fehlt diese, wie dies bei Entstehung eines Loches oder beim Absprengen der Ware der
Fall sein würde, so bleibt der geschilderte Arbeitsvorgang zwecks Bildung einer neuen
Maschenreihe trotzdem derselbe, denn es wird dann die kulierte erste Schleifenreihe genau
wieder in der beschriebenen Weise vom Abschlagkamm gehalten sowie angespannt, so
daß die Erzeugung neuer Maschen sich regelrecht vollziehen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Flacher Ränderwirkstuhl mit auf und ab beweglichem Abschlagkamm, dadurch gekennzeichnet, daß seine Zähne seitlich vorstehende Einschließnasen (c) besitzen, die bei der Abwärtsbewegung des Abschlagkammes sich auf die Stuhlmaschen aufsetzen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219770C true DE219770C (de) |
Family
ID=480879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219770D Active DE219770C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219770C (de) |
-
0
- DE DENDAT219770D patent/DE219770C/de active Active
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