DE219472C - - Google Patents

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DE219472C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B3/00Folding or stowable tables
    • A47B3/12Stowable tables with detachable top leaves

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  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 219472-KLASSE 34/. GRUPPE
OSCAR LEHMANN und CAMILLE ARPIN in PARIS.
Zerlegbare, aas zwei oder mehreren Rahmen bestehende Gestelle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1909 ab.
auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 5. September 1908 anerkannt.
Die Erfindung betrifft zerlegbare, aus zwei oder mehreren Rahmen bestehende Gestelle. Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß die Rahmen so ausgebildet sind, daß sie mittels an den Kreuzungsstellen in bekannter Weise angeordneter Ein- und Ausbuchtungen oder Zapfen und Zapfenlöcher o. dgl. nach erfolgtem Ineinanderfügen infolge der ihnen innewohnenden Federkraft zusammengehalten wer-
Die Gestelle nach der Erfindung können je je nach Beschaffenheit und Form der die Einzelteile bildenden federnden Rahmen für die verschiedenartigsten Zwecke Verwendung finden und in kurzer Zeit fest und starr zusammengestellt und ebenso schnell auch wieder zerlegt werden, ohne daß es erforderlich ist, besondere Verbindungsmittel, wie Bolzen, Schrauben, Nägel o. dgl., anzuwenden.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι und 2 die Rahmen eines zerlegten Gestelles, bei welchen Ein- und Ausbuchtungen an den Kreuzungsstellen angeordnet sind,
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der ineinandergefügten Rahmen nach Fig. 1 und 2,' welche eine Stütze für Modewaren bilden,
Fig. 4 eine ähnliche Ausführungsform wie Fig. 3 zur Verwendung als Toilettenständer,
Fig. 5 eine andere Ausführungsart als Eierhalter,
Fig. 6 und 7 zwei Ausführungsformen, welche als Schutzmantel, Gerippe oder Umrahmung für eine Laterne oder für andere aufzuhängende Gegenstände Verwendung finden können,
Fig. 8 eine Ausführungsform als Gestell für Federhalter, Bleistifte o. dgl.,
Fig. 9 eine andere Ausführungsform, bei welcher Zapfen und Zapfenlöcher an den Kreuzungsstellen der Rahmen angeordnet sind, z. B. bei Tischgestellen,
Fig. 10 und 11 verschiedene an sich bekannte Arten der Verbindung der Rahmen an den Kreuzungsstellen,
Fig. 12 eine schräge Verbindung von mehr als zwei Einzelteilen im Grundriß,
Fig. 13 einen Untersatz aus mehr als zwei Rahmen bestehend.
Zwei oder mehrere Rahmen a, b aus genügend elastischem Material werden je nach der Ausbildung der Kreuzungsstellen entweder rechtwinklig oder schräg so ineinandergefügt, daß die an den Kreuzungsstellen angeordneten Ein- und Ausbuchtungen, Zapfen und Zapfenlöcher o. dgl. ce, df ineinandergreifen und durch die den Rahmen innewohnende Federkraft fest ineinandergepreßt werden, wodurch eine feste und starre Verbindung der Rahmen erzielt wird. Die Ein- und Aus-
buchtungen c e, d f können unmittelbar aus dem Rahmen selbst herausgebogen oder auch an die Rahmenenden angesetzt oder über die Rahmenenden festgezogen sein, wie Fig. 3 zeigt. " '" ■
Die Rahmen α und b eines Gestelles können von gleicher oder verschiedener Gestaltung sein, sie können ferner aus jedem Material hergestellt werden, das genügend Federkraft besitzt,
um die Kreuzungssteilen nach erfolgtem Ineinanderfügen fest zusammenzupressen. Zur Verwendung eignet sich demnach Metall, Holz, Hartgummi ebenso wie Eisenguß, Bronze o. dgl. bei genügend schwacher Ausbildung.
Bei den dargestellten Ausführungsformen bestehen die Rahmen α und b aus Metalldraht von rundem oder rechteckigem Querschnitt, bei welchen die in dem Rahmen a wechselweise angeordneten Einbuchtungen cd fast an der gleichen Stelle gelegen sind ' wie die Ausbuchtungen e f in dem Rahmen b. Zur Verbindung der beiden Rahmen a, b genügt es, den Rahmen α derart in den Rahmen b zu fügen, daß zunächst die Kerben c und e miteinander in Eingriff kommen, und alsdann auf die genannten Rahmen einen Druck auszuüben, worauf das1 Mittelstück des einen Rahmens mit dem des anderen Rahmens durch Einschnappen der Einbuchtung d in die Ausbuchtung f in Eingriff kommt. Während dieses Druckes geben die beiden Rahmen an den Berührungsstellen infolge ihrer- Federkraft etwas nach und nehmen ihre gewöhnliche Lage wieder ein, sobald die Ein- und Ausbuchtungen oder Zapfen und Zapfenlöcher o. dgl. ce, df ineinandergreifen. Die Entfernung zwischen den Einbuchtungen c d kann auch etwas größer gemacht werden als diejenige zwischen den Ausbuchtungen e f, damit, wenn die Rahmen a, b miteinander vereinigt sind, der eine, noch fester gegen den anderen preßt. Eine · solche ■ Anordnung ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, denn die Standfestigkeit der verbundenen Elemente kann auch durch die Beschaffenheit lediglich der Vereinigungsstellen der Elemente an sich erzielt werden. :
Wenn die Rahmen auseinandergenommen sind, so können sie neben- oder übereinander gelegt und aufgehängt oder weggepackt werden, wobei sie äußerst wenig Raum einnehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zerlegbare, aus zwei oder mehreren Rahmen bestellende Gestelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen (a, b) mittels an den Kreuzungsstellen in bekannter Weise angeordneter Ein- und Ausbuchtungen, Zapfen und Zapfenlöcher o. dgl. (c e, d f) nach erfolgtem Ineinanderfügen infolge der ihnen innewohnenden Federkraft zusammengehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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