DE219367C - - Google Patents
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- DE219367C DE219367C DENDAT219367D DE219367DA DE219367C DE 219367 C DE219367 C DE 219367C DE NDAT219367 D DENDAT219367 D DE NDAT219367D DE 219367D A DE219367D A DE 219367DA DE 219367 C DE219367 C DE 219367C
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Landscapes
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Drahtziehtrommeln ist ein elastischer Anzug erforderlich, weil sonst der Ziehdraht
reißt. Man hat deshalb zwischen Trommel und Drahtzug Federn eingeschaltet. Auch hat man elastisch wirkende Kupplungen in
Anwendung gebracht. In beiden Fällen ist aber der elastische Widerstand von konstanter
Größe. Es ist daher nicht möglich, mit der-, selben Trommel Draht von erheblich unterschiedlichem
Kaliber zu ziehen, denn bei dünnem Draht muß der elastische Widerstand ganz bedeutend geringer sein als. bei dickem.
Die vorliegende Erfindung. hat eine Drahtziehtrommel zum Gegenstande, die für die
verschiedensten Drahtstärken geeignet ist, indem zwischen die Feder und den Drahtzug
ein als Wälzhebel ausgebildeter Doppelhebel eingeschaltet ist, der das Übersetzungsverhältnis
mit dem Anwachsen des Zuges ändert, und zwar derart, daß zunächst der. Schenkel, an
welchem der Drahtzug wirkt, lang ist, sich aber bei weiterem Zug und mit dessen Zunahme
verkürzt. Es wird also zu Beginn des Zuges der elastische Widerstand am kleinsten sein,
und mit dem Wachsen des Zuges wird auch der Widerstand sich vergrößern, ohne daß
die Feder eine wesentlich stärkere Beanspruchung erfährt.
Der Wälzhebel ist an Führungslaschen aufgehängt. Selbstverständlich ist es gleichgültig, ob auf der dem Drahtzug entgegengerichteten Hebelseite eine Druck- oder eine Zugfeder wirkt. Auch kann statt einer Feder ein Luftpolster oder irgendein anderes elasti-
Der Wälzhebel ist an Führungslaschen aufgehängt. Selbstverständlich ist es gleichgültig, ob auf der dem Drahtzug entgegengerichteten Hebelseite eine Druck- oder eine Zugfeder wirkt. Auch kann statt einer Feder ein Luftpolster oder irgendein anderes elasti-
!5 sches Organ angewendet werden. ' .
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer derartigen Drahtziehtrom-'
mel.
Auf der Welle α sitzt fest der Boden b; dieser
trägt den Scheibenkranz c. Die Nabe d des Bodens ist in bekannter Weise zur Kupplung
mittels der Klauen e ausgebildet. Ein Teil des Scheibenkranzes ist an der Stelle f ausgespart,
um für eine sich an den Umfang anlegende Ziehkette und das Drahtende festhaltende
Zange genügend Raum zu schaffen. Eine ebensolche kleinere Aussparung ist bei g vorgesehen.
Durch letztere tritt das kürzere Ende i1 des zum Wälzhebel ausgebildeten
Doppelhebels i, der an die Kettenglieder h angelenkt ist. Der kurze, als Wälzhebel ausgestaltete
Arm i1 des Hebels i wälzt sich auf der Fläche k, die wegen der ziemlich großen
Abnutzung auswechselbar ist. Sie wird durch die Schraube I auf dem von der Nabe zum
Scheibenkranz gehenden Steg m befestigt. Der Doppelhebel i hängt mittels Bolzens 0
frei beweglich in den Führungslaschen n, die ihrerseits an einer Nase ρ der Nabe angelenkt
sind. Der Hebel i ist geschweift, um die größtmögliche Bewegung für dessen Ende i2
zu erzielen. Zwischen dieses Ende und ein am Scheibenkranzinnem vorgesehenes Auge ist
die Spiralfeder q geschaltet.
Die Wirkungsweise der beschriebenen An-Ordnung ist nun folgende: In die Backen der
Zange r wird das zu ziehende Drahtende eingespannt; der Hebel i befindet sich dabei in
der in vollen Linien gezeichneten Stellung. Durch Einrücken der hier nicht gezeichneten
Klauenkupplung wird die Trommel c im Sinne der Pfeilrichtung gedreht. Der noch in Ruhe
befindliche Draht nebst Schere zieht dabei den auf der Fläche: k anliegenden Wälzarm
gegen die Wirkung der am anderen Ende angreifenden Feder nach der in punktierten
Linien gezeichneten Stellung. Je nach der Höhe des Widerstandes wird er diese Stellung ,
erreichen oder in einer Mittelstellung zwischen to beiden stehen bleiben. Mit dieser nur ganz
kurze Zeit währenden,-den plötzlichen Anzugausgleichenden Einstellung legt sich dann die
Kette h in die vorgesehene Vertiefung bzw. Rinne s, während die Zange in der Aussparung f
Platz findet. Der Draht wickelt sich dann in bekannter Weise weiter um die Trommel.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Drahtziehtrommel mit elastischem Anzug, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Ziehkette (h) und das deren Zug auf die Trommel übermittelnde elastische Organ (q) ein. als Wälzhebel ausgebildeter Doppelhebel (i, i1) eingeschaltet ist, zum Zweck, den elastischen Widerstand dem Widerstand der Ziehkette selbsttätig anzupassen, ohne die Beanspruchung des elastischen Organs wesentlich zu verändern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219367C true DE219367C (de) |
Family
ID=480504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219367D Active DE219367C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219367C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938599C (de) * | 1952-08-17 | 1956-02-02 | Buckau Wolf Maschf R | Diffusionsverfahren, insbesondere fuer Zuckerruebenschnitzel |
-
0
- DE DENDAT219367D patent/DE219367C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938599C (de) * | 1952-08-17 | 1956-02-02 | Buckau Wolf Maschf R | Diffusionsverfahren, insbesondere fuer Zuckerruebenschnitzel |
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