DE21928C - Neuerung an Scheibenmühlen - Google Patents

Neuerung an Scheibenmühlen

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Publication number
DE21928C
DE21928C DENDAT21928D DE21928DA DE21928C DE 21928 C DE21928 C DE 21928C DE NDAT21928 D DENDAT21928 D DE NDAT21928D DE 21928D A DE21928D A DE 21928DA DE 21928 C DE21928 C DE 21928C
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DE
Germany
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disks
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disk
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DENDAT21928D
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Original Assignee
A. LAACKE in Göppingen
Publication of DE21928C publication Critical patent/DE21928C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/10Crushing or disintegrating by disc mills with eccentric discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
ADOLF LAACKE in GÖPPINGEN. Neuerung an Scheibenmühlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1882 ab.
In einem auf Säulen ruhenden Gehäuse arbeiten zwei kreisrunde Scheiben A und B von ungleichen Durchmessern horizontal auf einander. Die geometrischen Achsen dieser Scheiben stehen genau vertical, fallen aber nicht zusammen, sondern stehen excentrisch zu einander, Fig. 1, 3 und 5.
In beiden Scheiben, welche von gewöhnlichem oder Hartgufs hergestellt worden, sind concentrische Ringe eingegossen, und die Scheiben erscheinen im Querschnitt, Fig. 1 und 2, an den Mahlflächen sägenartig, nach der Peripherie zu feiner werdend. Die Mahlflächen der Scheiben sind nach den Centren zu hohl, um das zu vermählende Product leichter zu erfassen und vorzubrechen. Der Antrieb der unteren Scheibe B erfolgt vermittelst konischer Räder oder verticaler Riemscheiben durch die Achse C. Der Stift D dient als Mitnehmer. Die obere Scheibe A wird durch Friction der Scheibe B zur Umdrehung gezwungen. Die Scheibe A dreht sich um die Achse E und läuft gegen den Stahlstift F.
Je gröfser die Excentricität der arbeitenden Scheiben zu einander wird, desto gröfser wird die Differenz der Peripheriegeschwindigkeit der Scheiben zu einander, indem die Umdrehungen beider Scheiben gleich, die Diameter aber verschieden sind. Die Scheiben arbeiten dadurch über einander streifend und die eingegossenen Ringe auf den Mahlflächen erzeugen eine fortlaufende Scheerung des zwischen die Mahlflächen gelangenden Productes, wie dieses in Fig. 3 durch ein Diagramm dargestellt ist.
Die Mahlscheiben A und B können sowohl horizontal als vertical gelagert werden und arbeiten mit gleichem Erfolg.
Das zu vermählende Product gelangt aus dem Einschütttrichter durch die Mitte der oberen Scheibe A zwischen die Mahlflächen, Fig. 1. Der Einlafs wird durch Schieber OOO regulirt. Durch die Centrifugalkraft werden die einlaufenden Körper nach der Peripherie zu getrieben und gelangen zuerst, von groben Ringen und dann von den feineren Ringen erfafst und verarbeitet, in das Gehäuse und gleiten durch die Rinne N in Schrot- oder Pulverform ab.
Die Feinheitsgrade des zu vermählenden Productes können auf zwei Arten bestimmt und regulirt werden. Erstens durch das Näherbringen der Scheiben an einander, zweitens durch die mehr oder weniger excentrische Scheibenstellung zu einander. Die erste Art der Verstellung geschieht durch Aufhelfen der Welle C durch den Hebel / mit der Flügelmutter H, Fig. ι; die zweite Art durch einen Stellhebel M, welcher um den Punkt K schwingt und innerhalb der Grenzen PP1 verschiebbar ist und auch fixirt werden kann.
Die Flügelmutter und Schraube L dient zu letzterem Zweck. Der Stellhebel M, Fig. 4 und 5, nimmt die Scheibe A, welche um den Punkt E kreist, bei der Verschiebung mit
und erhält dieselbe in der durch Stellhebel fixirten Stellung zur Scheibe B.
Die Mahlscheiben sind auf beiden Seiten mit eingedrehten Ringen versehen, und zwar auf der einen Seite zum Zwecke des Schrotens oder Vermahlens zu gröberen Pulvern mit Ringen, welche in gröfseren Abständen angeordnet sind, Fig. 2.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Verschiebung und Fixirung der einen Scheibe zur anderen so, dafs die Mahlflächen mehr oder weniger excentrisch auf einander arbeiten, wie dieses beispielsweise durch einen Stellhebel M angeordnet ist, und die dadurch verursachte Bestimmung der Leistung und der Feinheitsgrade des Mahlproductes.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2589307A (en) * 1946-09-30 1952-03-18 Symons Brothers Co Grain cutter
US2689593A (en) * 1950-10-19 1954-09-21 Edgar P Symons Gyratory grain cutter
FR2494135A1 (fr) * 1980-11-19 1982-05-21 Ranks Hovis Mcdougall Ltd Procede et machine a moudre perfectionnee
WO1988004577A1 (fr) * 1986-12-17 1988-06-30 Maeder Linus Procede et dispositif du type broyeur permettant sa mise en oeuvre pour le traitement de produits de subsistance

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