DE219239C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE219239C DE219239C DENDAT219239D DE219239DA DE219239C DE 219239 C DE219239 C DE 219239C DE NDAT219239 D DENDAT219239 D DE NDAT219239D DE 219239D A DE219239D A DE 219239DA DE 219239 C DE219239 C DE 219239C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- globe
- bracket
- meridian
- time
- claw
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 11
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 3
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B19/00—Indicating the time by visual means
- G04B19/22—Arrangements for indicating different local apparent times; Universal time pieces
- G04B19/226—Arrangements for indicating different local apparent times; Universal time pieces three-dimensionally shaped, e.g. terrestrial globes, cylinders and the like
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Instructional Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
k PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 219239 KLASSE 83^.1 GRUPPE
Globusuhr. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1909 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 16. Oktober 1908 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf eine Globusuhr, welche in bekannter Weise aus einer Erdkugel
besteht, die innerhalb eines mit 24-Stundenteilung versehenen Ringes durch ein Uhrwerk
bewegt wird. Die auf einen bestimmten Meridian eingestellte Uhr gibt die Zeit für
diesen Meridian wie eine gewöhnliche Uhr an, wobei es gleichzeitig möglich ist, diejenige
Zeit, welche auf einem anderen Meridian herrscht und den Zeitunterschied zwischen
zwei beliebigen Punkten der Erde überhaupt feststellen zu können.
Gemäß der Erfindung sind nun an einem an der Uhr angeordneten Bügel federnde
Klauen angebracht, welche in entsprechende Vertiefungen eines Teiles des Globus eintreten,
so daß hierdurch der Globus mit dem Uhrwerk einerseits und der genannte Bügel mit
dem Globus andererseits gekuppelt werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 bis 4 veranschaulicht.
Der Sockel α (Fig. 1) umschließt das gewöhnliche Uhrwerk, dessen drehbare Achse b
durch eine Säule c hindurchgeht und ein Zahnrad e antreibt, mit welchem ein anderes
Zahnrad f kämmt. Letzteres sitzt an einem Teile g der Globusachse. Das Rad f treibt
den Teil g und demzufolge den Globus i an. Hierbei tritt eine Klaue k o. dgl. in einen
Einschnitt I des Teiles g, wobei genannte 40
45
Klaue aus einem Stück mit einer Feder j besteht, die in einer Nut des Rades f untergebracht
ist. Der Globus i ist auf der hohlen Welle h mittels eines anderen Teiles m befestigt,
welches an der Stelle des Südpoles auf genannte Achse aufgeschraubt ist. Eine
Kappe η derselben Achse bildet die Unterstützung an dem Nordpol. Eine volle Welle
geht durch den Mittelpunkt der Erde und durch die hohle.Welle h hindurch und ist an
dem Teil f befestigt, welcher einen Arm der Säule c bildet, um dem Globus und der mit
demselben verbundenen Anzeigevorrichtung eine Umdrehung zu erteilen.
An dem äußersten Ende des größeren Armes.^ ist mittels geeigneter Vorrichtungen ein
Ring q befestigt, welcher parallel dem Äquator um den Globus herumgeht und eine Zeiteinteilung
von 24 Stunden — 12 Stunden für den Tag, 12 Stunden für die Nacht ■— aufweist.
Ein Bügel r ist entsprechend der Krümmung des Globus gebogen und zwischen letzterem und dem Äquatorringe q angebracht. Der
Bügel· r ist mit seinen Enden an den Teilen m und η befestigt. Unter bestimmten Umständen
kann der Bügel r unabhängig von der Drehung des Globus verschoben werden,
während für gewöhnlich eine ähnliche Vorrichtung, wie die, welche den Globus mit dem
55
Claims (1)
- Uhrwerk kuppelt, vorgesehen ist, um genannten Bügel r zu derselben Zeit wie den Globus zu verschieben. Genannte Vorrichtung besteht aus einer Klaue s o. dgl., welche aus einem Stück mit einer Feder t besteht (s. Fig. 4). Letztere ist in einer Nut u eines Knopfes ν angebracht, welcher auf die hohle Achse h aufgeschraubt ist. Die Klaue s tritt in eine Einkerbung * des Bügels r ein.ίο Letzterer besitzt weiterhin einen Knopf y, um den Bügel in Übereinstimmung mit irgendeinem bestimmten Meridian des Globus i zu bringen, und schließlich einen Zeiger t, der mit den Einteilungen des Äquatorringes q zusammenwirkt.Die Wirkungsweise ist hierbei folgende:
Man stellt die Uhr für einen beliebigen Meridian, wie beispielsweise den von Paris, ein. Es geschieht dies, indem man mit Hilfe der Klaue an der Feder k den Globus und den Bügel r kuppelt, wenn letzterer mit dem Meridian von Paris zusammenfällt. Hierdurch nimmt der Globus an der Bewegung des Uhrwerkes durch die Klaue der Feder k teil, und die Zeit wird durch den Zeiger t auf dem durch den Äquatorring q gebildeten Zifferblatte in analoger Weise wie durch eine gewöhnliche Uhr angezeigt. Man kann auch ohne weiteres die Zeit feststellen, welche im gegebenen Moment auf einem anderen Meridian vorhanden ist. Hierbei bleibt der Globus mit dem Uhrwerk gekuppelt, und man verschiebt im Drehungssinne des Pfeiles 1 (Fig. 1) mittels des Knopfes y den Bügel r, um letzteren auf denjenigen Meridian einzustellen, für welchen man die Zeit zu wissen wünscht. Die durch den Zeiger t auf dem Äquatorringe angegebene Zeit ist dann die verlangte. Nach ausgeführter Zeitnehmung genügt es, den Bügel r zurückzubewegen, damit eine Kupplung des Bügels mit dem Globus von neuem stattfindet. Es tritt hierbei wieder die Klaue an der Feder s in die Einkerbung x: Die Kupplung erfolgt hierbei zu der richtigen Zeit, gleichgültig, wie lange die Entkupplung der genannten Teile gedauert hat.Mit der Uhr der Erfindung ist es schließlich möglich, die Zeit anzugeben, welche auf einem beliebigen Meridian herrscht, wenn ein anderer beliebiger Meridian als Vergleichungspunkt gewählt wird. Mit anderen Worten: Es kann der Zeitunterschied zwischen zwei beliebigen Punkten der Erdkugel festgestellt werden. Um dieses zu ermöglichen, verschiebt man den Bügel r, wie oben beschrieben, und stellt den Zeiger t auf die für den Vergleich bestimmte Stunde ein. Hierauf entkuppelt man den Globus von dem Uhrwerk und dreht ihn mittels der geriefelten Kopfschraube im Sinne des Pfeiles 1 in der Fig. i, bis derjenige Meridian, dessen Zeit als Basis gewählt ist, mit dem Bügel r zusammenfällt. Hierauf wird der Bügel r auf den Meridian eingestellt, dessen Zeit man zu wissen wünscht. Diese wird alsdann durch den Zeiger t auf dem Äquatorringe q angezeigt.Die beschriebenen Kupplungsvorrichtungen weisen jede eine Klaue auf, welche derart ist, daß eine Entkupplung nur eintritt, wenn man entweder den Bügel r oder den Globus in der durch den Pfeil 1 angegebenen Richtung dreht. Wenn man andererseits aus irgendwelchem Grunde den Globus in umgekehrter Richtung dreht, um von neuem den Globus mit dem Uhrwerk zu kuppeln, erfolgt letzteres in dem Moment vollkommen selbsttätig, wo das Rad f, welches stets unter dem Einfluß des Uhrwerkes steht, die Klaue k gegenüber der Kerbe I des Teiles g bringt. Die Kupplung erfolgt also in dem richtigen Augenblick, so daß eine besondere neue Einstellung der Uhr überflüssig ist.Die Uhr läßt sich dadurch sehr vereinfachen, wenn das Zahnrad f auf der hohlen Welle h aufgekeilt und der Bügel r bis zum Zeiger r verkürzt wird.Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c H :Globusuhr, bestehend aus einer durch ein Uhrwerk bewegten Erdkugel und einem mit 24-Stundenteilung versehenen festen Ring, dadurch gekennzeichnet, daß am Globustriebrad (f) und an der Globusschraube (v) federnde Klauen angebracht sind, die in entsprechende Vertiefungen (I, x) des Globus (i, g) und des Meridianbügels (r) eintreten, um einerseits den Globus mit dem Uhrwerk und andererseits den Bügel (r) mit dem Globus kuppeln oder entkuppeln zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219239C true DE219239C (de) |
Family
ID=480388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219239D Active DE219239C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219239C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE882225C (de) * | 1950-08-06 | 1953-07-06 | Hans Wolfgang Eduard Mager | Globusuhr |
| DE917936C (de) * | 1950-08-19 | 1954-09-16 | Hans Wolfgang E Mager | Einrichtung zum Ablesen der Standard- und Ortszeiten fuer alle Punkte der Erde |
| DE1167752B (de) * | 1958-03-19 | 1964-04-09 | Ulrich Brueckner | Zeitanzeigegeraet, insbesondere Weltzeituhr |
| DE1181136B (de) * | 1958-06-26 | 1964-11-05 | Ulrich Brueckner | Zeitanzeigegeraet in Form einer Globus-weltzeituhr |
-
0
- DE DENDAT219239D patent/DE219239C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE882225C (de) * | 1950-08-06 | 1953-07-06 | Hans Wolfgang Eduard Mager | Globusuhr |
| DE917936C (de) * | 1950-08-19 | 1954-09-16 | Hans Wolfgang E Mager | Einrichtung zum Ablesen der Standard- und Ortszeiten fuer alle Punkte der Erde |
| DE1167752B (de) * | 1958-03-19 | 1964-04-09 | Ulrich Brueckner | Zeitanzeigegeraet, insbesondere Weltzeituhr |
| DE1181136B (de) * | 1958-06-26 | 1964-11-05 | Ulrich Brueckner | Zeitanzeigegeraet in Form einer Globus-weltzeituhr |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4011968A1 (de) | Anzeigemodul fuer ein uhrwerk | |
| DE219239C (de) | ||
| EP0322511B1 (de) | Datumsanzeige | |
| EP1962154B1 (de) | Anzeigemechanismus für astronomische Daten in Uhren | |
| DE60201352T2 (de) | Ablaufanzeigevorrichtung für uhren | |
| DE2141014C3 (de) | Schaltanordnung für ein Kalenderuhrwerk mit Anzeigeeinrichtungen für die Tagesdaten und die Wochentage | |
| DE102007011594B4 (de) | Zentrale Datumsvorrichtung | |
| DE628280C (de) | Schaltuhr, insbesondere fuer Rundfunkgeraete | |
| DE1548144A1 (de) | Datum-Anzeigeeinrichtung fuer Uhren | |
| DE174418C (de) | ||
| DE2939822C2 (de) | Mit einem Uhrwerk betriebene 24-Stunden-Uhr in Form einer Sonnenuhr | |
| DE10104066B4 (de) | Mechanik für eine Uhr | |
| DE304554C (de) | ||
| DE363695C (de) | Selbsttaetige Stellvorrichtung an Zeigern fuer 24-Stunden-Uhren | |
| DE346677C (de) | Schaltuhr | |
| DE68149C (de) | Weckuhr mit 24Stündiger Auslösung | |
| DE539249C (de) | Weckeruhrwerk | |
| DE44971C (de) | Vorrichtung zur Darstellung und Ermittelung der Tag- und Nachtlängen für alle Punkte der Erde | |
| DE304553C (de) | ||
| AT73918B (de) | Mittlere Sonnenzeit und Sternzeit gleichzeitig angebende Uhr. | |
| DE270817C (de) | ||
| DE629937C (de) | Uhr zum Anzeigen verschiedener Ortszeiten | |
| DE536705C (de) | Einrichtung zur UEbertragung der Angaben eines auf einem Schiff Gelagerten Kreiselkompasses mit Hilfe eines groben und Feinen UEbermittlers | |
| DE333412C (de) | Rueckstellvorrichtung fuer den Minuten- und Stundenzeiger eines mit einem Geschwindigkeitsmesser kombinierten Zeitanzeigers | |
| DE223952C (de) |