DE219207C - - Google Patents

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DE219207C
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Germany
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burner
gas
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conical insert
acetylene
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DENDAT219207D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0089Gas burners for illumination using acetylene as a fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4-g. GRUPPE
GEORGES DUCHAUX in PARIS.
Bunsenbrenner für Acetylengas. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Intensiv-Bunsenbrenner zu Leucht- und Heizzwecken für Acetylen, welcher gekennzeichnet ist durch die Verbindung des Mischrohres einerseits mit einer Saugkammer, in der zwecks mehrfacher Luftzuführung über einer flachen, die Gasaustrittsöffnung enthaltenden Düsenplatte ein nach oben kegelförmig verlaufender Einsatz gelagert ist, andererseits mit einem Brennerkopf mit
ίο ringförmiger Gasaustrittsöffnung, die durch einen umgekehrt kegelförmigen, mit einem Sieb verbundenen Einsatz in der Brennerkopfmündung gebildet wird.
Die gekennzeichneten Einzelteile sind an sich bei Glühlichtbrennern für Steinköhlengas bekannt; die Erfindung besteht daher in der Vereinigung der genannten Teile bei einem Glühlichtbrenner für Acetylengas.
Auf der Zeichnung veranschaulicht
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt durch den Brenner;
Fig. 2 und 3 sind Darstellungen von Einzelteilen.
Der Brenner besteht aus einer Gasdüse 1, die mit einem vorstehenden Rande 2 und einem äußeren und einem inneren Gewinde 3 bzw. 4 versehen ist. Diese Gasausströmungsöffnung 6 ist in einer dünnen Scheibe 5 angebracht, so daß der Gasstrom in einem flachen Strahl ausströmt. Die Scheibe ist leicht auswechselbar und kann unter Umständen etwas breiter ausgeschlagen werden, wenn die Gasaustrittsöffnung 6 etwa mit Rücksicht auf den in der Gasleitung herrschenden Druck zu groß geworden sein sollte. Die Düse 1 wird mit dem Gewinde 3 in das Brennerrohr 8 gegen das Einsatzstück 7 eingeschraubt, welches ebenfalls im Rohr 8 befestigt ist. Dieses konische Einsatzstück 7 ist unten mit Lufteintritts-Öffnungen 9 versehen, so daß die Luft rings um den Rand der Scheibe 5 einströmt und im Innenraum des konischen Einsatzstückes 7 eine lebhafte Durchmischung erfährt. Bei ihrem Einströmen durch die Öffnungen 9 wird der durch die Öffnungen 6 zufließende Gasstrom heftig in das Innere der Düse hineingerissen, ohne hierbei an seiner lebendigen Kraft merklich einzubüßen. Im Innern des Einsatzstücks 7 wird in der bei Glühlichtbrennern für Steinkohlengas bekannten Weise ein luftarmes Gemisch erzeugt, welches durch das Einsatzstück 7 in das Mischrohr 8 geführt wird.
Die aufsteigende Säule des luftarmen Acetylengemisches bewirkt beim Austritt aus dem kegelförmigen Einsatzstück 7 das Mitreißen einer zusätzlichen Luftmenge von unten rings um die Ausmündung der Düse 7 herum. In dem Teil 10 des Mischrohres 8 wird eine Pressung des Gemisches hervorgerufen. Auf diese Pressung folgt im erweiterten Teile des Brennerrohres 8 eine Ausdehnung, so daß eine innige Mischung zwischen Luft und Gas stattfindet. Das Gasgemisch strömt alsdann durch einen Rost 12, welcher von einem Ring getragen wird, der sich wiederum auf Zacken 13 stützt. Der Ring ist so angebracht, daß eine Erhitzung durch die Gasverbrennung ausge- , schlossen ist. Er wird in der bei Glühlichtbrennern für Steinkohlengas bekannten Weise von einem umgekehrten Kegel 14 überdeckt, der bei 15 mit dem Ring verschraubt ist.
Diese Verschraubung wird mittels einer am Ring angebrachten Brücke bewirkt, welche den Rost trägt. Der Kegel 14 hat in bekannter Weise an seinem oberen Teile Zacken 16, so daß er an allen Stellen gleich weit vom Rande des Brennerrohres absteht. 17 ist eine Einsenkung, in welcher der Glühstrumpfträger befestigt werden kann.
Auf seinem äußeren Umfang ist das Brennerrohr mit einem Bund 18 versehen, auf welchen das Lampenglas aufgesetzt werden kann.
Der zum Betriebe mit Acetylen bestimmte Brenner hat hauptsächlich den Vorzug, daß er ein inniges Vermischen von Gas und Luft herbeiführt; das bei vielen Acetylenbrennern eintretende Rußen des Glühstrumpfes ist vollständig ausgeschlossen.
Endlich gestattet der Brenner die Verwendung von Acetylen ohne vorherige Spannungsminderung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bunsenbrenner für Acetylengas, gekennzeichnet durch die Verbindung des Mischrohres einerseits mit einer Saugkammer, in der zwecks mehrfacher Luftzuführung über einer flachen, die Gasaustrittsöffnung enthaltenden Düsenplatte ein nach oben kegelförmig verlaufender Einsatz (7) gelagert ist, andererseits mit einem Brennerkopf mit ringförmiger Gasaustrittsöffnung, die durch einen umgekehrt kegelförmigen, mit einem Sieb (12) verbundenen Einsatz in der Brennerkopfmündung gebildet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT219207D Expired DE219207C (de)

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DE219207C true DE219207C (de) 1900-01-01

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