DE218902C - - Google Patents

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DE218902C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/16Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being only of turbine type
    • F01K7/18Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being only of turbine type the turbine being of multiple-inlet-pressure type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
218902 KLASSE 14 c. GRUPPE
RICHARD SCHULZ in BERLIN.
Es ist bekannt, für Schiffsbetrieb Hauptdampfturbinen mit ausschaltbaren Vorturbinen zu benutzen und letztere für mittlere und kleinere Leistungen, die ebenfalls möglichst wirtschaftlich ausfallen sollen, mitarbeiten zu lassen. Man benutzt hierfür eine oder mehrere ausschaltbare Vorturbinen, und unter Umständen schließt man sie von der Mitarbeit durch besondere Absperrorgane (Ventile, Schieber usw.) aus, die außerhalb des Turbinengehäuses hinter jeder Vorturbine liegen. Dabei sind außer den Absperrorganen noch besondere Rohrverbindungen, die den Dampf vom einen Turbinenkörper nach dem andern führen, und entsprechende Verkleidungen dieser Rohre nebst Ventilen erforderlich.
Um den Aufbau tunlichst wenig zu überladen und den Dampf auf dem kürzesten Wege vom einen Turbinenkörper zum nächsten
so strömen lassen zu können, sind gemäß der Erfindung die hinter einem oder mehreren ausschaltbaren Turbinenkörpern vorgesehenen Absperrschieber angeordnet, die den Dampfdurchgang vom einen zum anderen Turbinenkörper abzusperren gestatten innerhalb des Turbinengehäuses.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch eine derartige Einrichtung und
Fig. 2 eine Oberansicht mit Schnitt der freigelegten Laufkränze.
Im dargestellten Beispiel sind durch eine Leitscheibe d1 getrennt in demselben Gehäuse g zwei ausschaltbare Vorturbinen A und B angenommen. Erstere enthält in gedrängter Anordnung zwei Turbinenkörper a und b mit partieller Beaufschlagung zwischen ihrer zugleich den Deckel des Turbinengehäuses g bildenden Leitscheibe d und der Leitscheibe d1 der Vorturbine B. Statt zweier Turbinenkörper könnte man in der Vorturbine nur einen oder auch mehr als zwei anordnen. Jeder könnte nur einen oder mehrere Laufkränze haben.
An der Leitscheibe d1 befindet sich ein Kanal u, in dessen eine Längswand die Leitkanäle der Vorturbine B ausmünden. Diesem Kanal u kann durch Ventil 2 Dampf aus dem Rohre r zugeführt werden. Mit dem Ventil 2 ist durch Rohr r1 das Einlaßventil 1 der Vorturbine A verbunden.
An der jenen Leitkanälen gegenüberliegenden Längswand des Kanals u der Leitscheibe d1 ist ein Absperrschieber s angeordnet, der die Vorturbine B gegen die Vorturbine A, wenn diese auszuschalten ist, abzusperren gestattet. Der Schieber s kann, wie dargestellt, ein Gitterschieber oder ein gewöhnlicher Schieber mit längerem Hub sein, der seinen Sitz auf dem den Leitkanälen der Vorturbine B zugekehrten Schieberspiegel t hat.
. Ist der Schieber s geöffnet, so kann der Dampf auf dem kürzesten Wege, also unter Vermeidung von Druck Verlusten, vom Turbinenkörper b nach der Vorturbine B strömen, und dadurch wird der Grad der Wirtschaftlichkeit erhöht. Dabei nimmt der Schieber s an der Leitscheibe d1 nicht viel mehr Raum ein, als der Fall wäre, wenn man die Einrichtung ohne Rücksicht auf Ausschaltbarkeit der Vorturbine A träfe. Fig. 2 zeigt den Schieber in
Offenstellung. Seine Bewegung kann, wie dargestellt, mittels Spindel mit Schnecke ν oder auf andere Weise erfolgen.
Wird behufs Ausschaltens der Vorturbine A der Schieber s geschlossen, so wird auch das Ventil ι geschlossen und dafür das Ventil 2 geöffnet. Alsdann strömt der Dampf aus dem Kanal u durch die Leitkanäle der Leitscheibe d1 in die Vorturbine B und drückt den Schieber
ίο derart auf den Schieberspiegel t, daß gegen die Vorturbine A vollkommene Absperrung vorhanden ist.
Je nach den Anforderungen, die gestellt werden, kommt der Schieber s unter Anwendung der bekannten ausschaltbaren Vorturbinen in einer Dampfturbine für wirtschaftlichen Betrieb an einer oder mehreren Stellen zur Anwendung, je nachdem es sich um kleinere Leistungen oder um mittlere und kleine Leistungen handelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Regelvorrichtung für mit ausschaltbaren Vorturbinen arbeitende Schiffsdampfturbinen, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter jeder oder mehreren ausschaltbaren Vorturbinen bzw. Turbinenkörpern vorgesehenen Absperrschieber innerhalb des Turbinengehäuses angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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