DE218373C - - Google Patents
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- DE218373C DE218373C DENDAT218373D DE218373DA DE218373C DE 218373 C DE218373 C DE 218373C DE NDAT218373 D DENDAT218373 D DE NDAT218373D DE 218373D A DE218373D A DE 218373DA DE 218373 C DE218373 C DE 218373C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G21/00—Details of weighing apparatus
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)
Description
Gruppe SXXdsl.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42/. GRUPPE
An selbsttätigen Wagen, bei denen außer der Anzahl der Entleerungen des Kippgefäßes
auch noch zum Zwecke der Feststellung der Übergewichte die Größe der Ausschläge des
Wagebalkens registriert wird, sind Vorrichtungen bekannt, die die Einwirkung der lebendigen
Kraft des in die Lastschale einfallenden Wägegutes und der herabsinkenden Lastschale
dadurch beseitigen, daß einem mit
.o dieser verbundenen Gliede ein quer zur Sinkrichtung
beweglicher Anschlag in den Weg gestellt wird, der nach seiner Beseitigung die Lastschale von neuem mit der Anfangsgeschwindigkeit
Null herabsinken läßt. Bei dieser Einrichtung aber besitzt die Lastschale bei . Beendigung ihres Weges ' bis zur Gleichgewichtslage
wiederum eine lebendige Kraft, die das Ergebnis der Wägung beeinträchtigt. Andererseits sind bei Brückenwagen Vorrichtungen
bekannt, durch die eine übermäßige Beschleunigung der herabsinkenden Brücke durch Einschaltung einer Bremse vermieden
wird. Wollte man diese Einrichtung bei Wagen der hier in Rede stehenden Art anwenden, so
würde das Schließen der Einlaufklappe, das von dem Beginne des Herabsinkens der Lastschale
abhängig ist, verzögert werden.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, bei der die Lastschale zwar zu-
o nächst, nämlich bis zum Schließen der Einlaufklappe,
frei herabsinkt, bei der dann aber die lebendige Kraft vernichtet und die weitere
Senkung der Lastschale in die Gleichgewichts-35
lage durch eine Regelungsvorrichtung gemäßigt wird.
Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig. ι dargestellt.
Mit der bekannten Verschlußklappe c, die geschlossen gezeichnet ist, steht ein mit
einem Windrade w versehenes Laufwerk I so
in Zusammenhang, daß bei offener Stellung der Klappe c das Laufwerk mit seiner Schleife e
an einem mit der Klappe c verbundenen Stift i festgestellt, ist. Sobald aber die Klappe c sich
nach Vollendung der Füllung auf bekannte Weise schließt, beginnt das Laufwerk unter
dem Eigengewichte seiner Teile seinen Lauf, und mit ihm senkt sich eine Gabel t1 mit gebremster
Geschwindigkeit. Die lebendige Kraft der herabsinkenden Lastschale wird dadurch vernichtet, daß ein mit ihrem Gehänge g verbundener
Anschlag d auf die untere Begrenzung der Gabel t1 schlägt. Diese Gabel aber
ist selbst im Herabsinken begriffen, und ihre Geschwindigkeit wird durch das Laufwerk und
den Windflügel w geregelt. Die weitere Senkung der Lastschale α findet also mit einer
hierdurch verminderten Geschwindigkeit statt.
Es ist erwünscht, das Kippen der Lastschale nach dem Schließen der Klappe c so
lange zu verzögern, bis das Einspielen in die Gleichgewichtslage und die zur selbsttätigen
Registrierung der Verwiegung nötigen Bewegungen vollendet sind. Diese Verzögerung
kann man dadurch herbeiführen, daß man die Auslösung des das Kippen der Lastschale verhindernden
Hebels 0 in an sich bekannte^
Weise nicht unmittelbar von der Einlaufklappe, sondern durch das Laufwerk I herbeiführen
läßt, beispielsweise unter Vermittlung des Gestänges n, des Gewichtshebels h, des Winkelhebeis
s und des mit dem Zahnsektor t verbundenen beweglichen Anschlages t2.
Fig. 2 zeigt in einer Teilfigur ein Beispiel dafür, wie die Abwärtsbewegung der Gabel i1,
statt durch Gewicht, und die Regelung der
ίο Geschwindigkeit, statt durch ein Windrad,
durch einen mechanischen Antrieb bewirkt werden können. Die Gabel t1 ist hier mittels
der Stange b an einem schwingenden Hebel f aufgehängt, der sich mittels einer Rolle Z"1
auf eine exzentrisch gelagerte Scheibe k stützt. Diese wird mittels eines Schneckenrades und
einer Schnecke m von einer Riemscheibe p angetrieben,
die von zwei Losscheiben q und q1
begrenzt, ist. Ein diese Scheiben bedienender
ao Riemenrücker mit Kippgewicht wird mittels der Führungsrolle r1 und des Hebels r2 von
einer Kurvenbahn, r aus gesteuert, die mit der exzentrisch umlaufenden Scheibe k verbunden
ist und außerdem von der Klappe c aus durch eine Steuerstange u mit Langschlitz beeinflußt
wird. '
In der Stellung nach Fig. 2 ist die Klappe c offen, und die Gabel i1 nimmt ihre höchste
Stellung ein, weil die Rolle f1 des Hebels f
auf derjenigen Stelle des Umfanges der exzentrischen Scheibe k ruht, die den größten Halbmesser
besitzt. Der Riemen liegt auf der Losscheibe q; der Schneckenantrieb m ist also
in Ruhe. Fällt die Klappe c zu, so zieht sie die Stange u herab, der Riemenrücker gelangt
in die Mittellage und führt den Riemen auf die Festscheibe p. Der Schneckentrieb m läuft
um, und die exzentrische Scheibe k läßt den Hebel f und mit ihm die Stange b und die
Gabel t1 herabsinken. Diese Bewegung wird dadurch begrenzt, daß die Rolle r1, die
während des Bewegungsvorganges durch den kreisförmigen Teil der Führungsbahn in Ruhe
gelassen wurde, zum Schlüsse durch die Wirkung des nach links strebenden Kippgewichtes
des Riemenrücker in die Ausbuchtung gerät, wodurch das Kippgewicht zum Umschlagen
gebracht, der Riemen auf die Losscheibe q1 gelegt und der Schneckentrieb m wieder stillgelegt
wird. 5c
Wird nach Entleerung der Wage die Klappe c in bekannter Weise selbsttätig wieder geöffnet,
so hebt die Stange u den Hebel r2 wieder an,
so daß, da diese Bewegung durch das Anschlagen der Rolle r1 an die Kreisbahn r begrenzt
wird, der Riemen auf die Festscheibe p gerät, die Scheibe k und die Kurvenbahn sich also
so lange drehen, bis durch den Eintritt der Rolle r1 in die Ausbuchtung der Kurvenbahn
r der Riemen wieder auf die Losscheibe q 6c gelegt, der in Fig. 2 dargestellte Zustand wieder
hergestellt und die Bewegung beendet wird.
Auch hier kann das Kippen der Lastschale von der Bewegung der Gabel t1 oder eines mit
ihr zusammenhängenden Teiles abhängig ge- 6j macht werden.
Ebenso wie ein Windrad und der mechanische Antrieb können auch andere bekannte
Mittel zur Regelung der Bewegung der Gabel t1, z. B. ein Luft- oder Wasserkolben, benutzt 7c
werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Regelung der Sink- 7; geschwindigkeit der Lastschale an selbsttätigen
Wagen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schließen der Zulauf klappe (c) ein Anschlag (Gabel t1) in Gang gesetzt
wird, dessen Geschwindigkeit durch eine 8 c beliebige Regelungsvorrichtung begrenzt
wird und durch den die herabsinkende Lastschale aufgefangen und mit ebenfalls
gemäßigter Geschwindigkeit bis zur Gleichgewichtslage herabgelassen wird. . 8;
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung der Geschwindigkeit
des Anschlages (V-) eine mechanische Antriebsvorrichtung dient, mit
der eine exzentrische, umlaufende Scheibe gc (k) zur Steuerung des Anschlages (P-) und
eine Kurvenbajm (r) zur Begrenzung der Bewegung der Antriebsvorrichtung verbunden
ist, während die Einrückung der Antriebsvorrichtung durch die Absperr- 9; klappe (c) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218373C true DE218373C (de) |
Family
ID=479602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218373D Active DE218373C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218373C (de) |
-
0
- DE DENDAT218373D patent/DE218373C/de active Active
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