DE217404C - - Google Patents

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DE217404C
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Germany
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shovel
bolt
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incision
head
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G3/00Attaching handles to the implements
    • B25G3/02Socket, tang, or like fixings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45«. GRUPPE
VALENTIN SCHMID in NEUHAUSEN, Schweiz und AUGUST von OW in BÜSINGEN, Baden.
Werkzeug (Gabel, Schaufel).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1908 ab.
Es sind bereits Gartengeräte und Schanzwerkzeuge bekannt, welche mit einem beweglichen Schaufelblatt versehen sind, das in verschiedenen Winkelstellungen zum Stiel festgestellt werden kann, um das Gerät sowohl als Schaufel als auch als Haue verwenden zu können. Desgleichen sind schon an Stelle von Schaufelblättern Gabeln verwendet werden , um die Verwendung eines derartigen
ίο Werkzeuges als Gabel oder Rechen bzw. Karst zu ermöglichen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun ein neuartiges Gartengerät, welches als Schaufel, Spaten, Haue, Stechgabel, Wurfgabel oder Karst eingestellt und demzufolge für alle vorkommenden Gartenarbeiten verwendet werden kann. Die Erfindung hat hauptsächlich den Zweck, für solche Personen, die den Gartenbau als Nebenbeschäftigung betreiben, ein Gerät zu schaffen, das die bisher gebräuchlichen, für die verschiedenen Arbeiten notwendigen Einzelgeräte5 in einem einzigen Werkzeug vereinigt, um die Anschaffungskosten zu vermindern.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes durch
Fig. ι teilweise im Schnitt und teilweise in Seitenansicht dargestellt, während
Fig. 2 einen Einzelteil im Schnitt veranschaulicht und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. ι zeigt.
Am unteren Ende eines Stieles α ist eine Hülse b befestigt, in welcher in bekannter Weise ein Riegel c verschiebbar angeordnet ist; letzterer steht unter dem Einflüsse einer Schraubenfeder d, welche den Riegel im Eingriff mit einem mit Einschnitten e1, e2, e3 versehenen abgerundeten, annähernd kugelförmigen Kopf e einer Schaufel f hält.
Der Riegel c kann dem Drucke der Feder d entgegengesetzt vermittels einer durch einen Schlitz g der Hülse b greifenden Kopfschraube bewegt und außer Eingriff mit den Einschnitten e1, e2, e3 des Kopfes e gebracht werden. Der Schlitz g ist durch eine Platte i überdeckt, um das Eindringen von Staub und Schmutz zu verhüten. Die Schaufel f ist um einen Bolzen k, welcher in der Hülse b lösbar befestigt ist, drehbar. Auf dem unteren Ende der Hülse δ ist eine zweite Hülse I (Fig. 2) verschiebbar und mittels einer Kopfschraube m feststellbar angeordnet, und zwar derart, daß sie den Kopf e überdeckt und verhindert, daß Staub und Schmutz in die Hülse δ eindringen kann.
Diese Hülse hat den weiteren Zweck, den Bolzen, der, wie Fig. 3 zeigt, einfach durch den Kopf β gesteckt wird, gegen Herausfallen zu sichern, so daß er nach Zurückschieben der letzteren leicht herausgenommen werden kann. Die Hülse / ist mit einem Einschnitt I1 versehen, um dieselbe auch über den Kopf der Schaufel bzw. der Gabel schieben zu können, wenn dieselbe sich in der Lage II befindet.
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Claims (1)

  1. Bei der in Fig. ι mit vollen Linien gezeichneten Stellung der Schaufel f, in welcher der Riegel c in den Einschnitt e1 eingreift, eignet sich das Gerät -als Spaten.-. ·■. . . Wenn das Gerät äls: Wurfschaufel benutzt werden soll, -so wird die Kopf schraube h ein wenig gelöst und der Riegel c vermittels' derselben außer Eingriff mit dem Einschnitt e1 -gebracht, so daß die ,Schaufel in die durch
    ίο strichpunktierte Linien angedeutete Stellung I gedreht und in einem stumpfen Winkel zum · Stiel α eingestellt werden kann. Nach Loslassen der Schraube h schnappt der Riegel c unter dem Einflüsse der Feder d in den Einschnitt ß2 und sichert die Schaufel , in ihrer Lage. Um ein unbeabsichtigtes Lösen des Riegels zu verhüten, wird die Schraube h wieder angezogen.
    Soll das Gerät als Hacke dienen, wird die Schaufel nach Lösen, des Riegels d in die strichpunktierte Stellung IΓ gedreht, in' welcher der Riegel mit dem Einschnitt e? in Eingriff
    gelangt. ' \. _ . .
    Das Gerät kann auch mit einer (nicht gezeichneten) Gabel ausgerüstet werden, welche an Stelle der Schaufel f eingesetzt wird, und welche einen gleichen Kopf besitzt wie die Schaufel f. Die letztere wird nach Herausnehmen des Bolzens k entfernt, damit die Gabel eingesetzt werden kann. In der Stellung I bildet die Gabel eine Stechgabel zum Umgraben der Erde, in der Stellung II eine Wurfgabel (Mist- oder Heugabel) und endlich jn der Stellung III einen Karst oder Rechen.
    I Um das Auswechseln der Schaufel zu erleichtern,-kann ■ im oberen Ende des Stielesa ein Schraubenzieher untergebracht sein.
    ■ Patent-Anspruch:
    Gartengerät mit einem auswechselbaren, um einen Bolzen drehbaren und feststellbaren Werkzeug (Gabel, Schaufel), dadurch gekennzeichnet, daß über den Be- ; festigungsttolzen, dei; durch den Kopf des Werkzeugs und -dje Löcher im Stielende 'hindurchgesteckt ist, eine auf dem Stielende gleitende Hülse geschoben wird, die einerseits den Drehbolzen gegen Herausfallen sichert und andererseits das Gelenk gegen Staub und Schmutz schützt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT217404D Active DE217404C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157110B (de) * 1962-01-17 1963-11-07 Paul Braune Klappspaten mit Pickel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1157110B (de) * 1962-01-17 1963-11-07 Paul Braune Klappspaten mit Pickel

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