DE217280C - - Google Patents
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- DE217280C DE217280C DENDAT217280D DE217280DA DE217280C DE 217280 C DE217280 C DE 217280C DE NDAT217280 D DENDAT217280 D DE NDAT217280D DE 217280D A DE217280D A DE 217280DA DE 217280 C DE217280 C DE 217280C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J1/00—Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis
- C10J1/213—Carburetting by pyrolysis of solid carbonaceous material in a carburettor
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- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24 e. GRUPPE
FRITZ DANNERT in BERLIN.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein neues Verfahren zur Karburierung von Wassergas
und anderen Gasen. Dieses Verfahren gehört zu jener Gruppe, welche das Karburieren
und Fixieren der Gase im Generator anstreben.
Bisher nur wurden die überhitzten Karburierdämpfe nur in eine bestimmte Zone eingeführt,
was den Nachteil hat, daß zur
ίο Fixierung der schwererflüchtigen Öle eine
höhere Temperatur nötig ist, als zu derjenigen der mit ihnen verbundenen flüchtigeren Bestandteile.
Daraus ergibt sich, daß man, um einigermaßen wirtschaftlich zu arbeiten, die Einführungsstelle in die Kohlensäule in eine
verhältnismäßig heiße Zone verlegen muß, die immer zu heiß ist, als daß nicht die leicht
flüchtigeren Bestandteile zersetzt würden.
Nach der Erfindung wird nun das Karburiermittel ohne jede zwangläufige Führung an
derjenigen Stelle zur Mischung und Fixierung gebracht, wo seine Dämpfe oder Gase infolge
der hohen Gastemperaturen im Ofen entstehen, also die aus den Karburiermitteln bei
niedrigeren Temperaturen flüchtigen und wertvolleren Bestandteile treten aus ihrer Gasentwicklungsstelle
heraus und direkt mit dem Wassergas in Berührung, und da das letztere in allen Phasen zunächst Lösungsmittel, aber
auch heißer als die Zusatzgase ist, so tritt eine Fixierung ein, wie sie technisch verlangt
wird.
Ein diesem Verfahren dienender Ofen bietet bezüglich der Karburiervorrichtung die denkbar
einfachste und bequemste Anordnung. In Wahrheit dient der Generatorschacht selbst
als Ölgasretorte, nur mit dem Unterschied, daß eine Berieselung direkt beheizter Wände
und dadurch die Gefahr einer Graphitierung tunlichst vermieden wird.
In der Zeichnung ist ein zur Ausführung des Verfahrens bestimmter Ofen dargestellt.
Es bezeichnet h die Ausmauerung, g die Luft-, i die Dampf-, e die Gas- und f die Rauchgaseleitung.
In der Ausmauerung h sind Aussparungen, Kästen oder Schächte b vorgesehen,
welche nach dem Ofenschacht α zu offen sind. In diese Schächte hinein ragen
von oben herunter Ölverteiler möglichst großer Oberfläche, beliebiger Form, welche das öl
durch Syphon d zuerteilt erhalten. Diese Verteiler können auswechselbar angeordnet sein
und zum Beispiel aus Kettenbündeln c bestehen, welche dieselbe Rolle spielen, wie die
zentral angeordneten ölverteiler in der ölgasretorte.
Nur unterscheidet sich der sich hier abspielende Vorgang von dem der ölgasretorte
vorteilhaft dadurch, daß die Beheizung der Karburiermittel auf dem Verteiler in der
Hauptsache durch die Temperatur des Wassergases erfolgt und jede Dampf- oder Gasart,
weil sie an ihrer Entstehungsstelle ins Wassergas übergeht, keine Veranlassung zur Graphitierung
findet, da die zu hoch erhitzte ölgasretortenwand
hier fehlt, die zu bestreichen ja auch die leichter flüchtigen Bestandteile der öldämpfe sonst gezwungen sind.
Da das Wassergas den Ofen mit etwa 200 bis 250° verläßt, und eine Temperatur von
bis etwa 10000 in der Oxydationszone besitzt, so ist eine nach oben in der Temperatur abnehmende
Gasbeheizungssäule gegeben, welche in Anrechnung der zur Verdampfung oder Gasüberführung der Karburiermittel nötigen
Temperaturabgabe jedem Verdampfungsbedürfnis der einzelnen ölbestandteile ohne unnötige
Zersetzung derselben, gerecht wird. Was an Resten in die Kohlensäule gelangt, verbrennt beim nächsten Hochblasen, soweit
es nicht als Methan dem Gas vorher zugute kommt. Die Oberfläche der ölverteiler steht
natürlich in bestimmtem Verhältnis zur Ofentemperatur und der verlangten Ölmenge. Am
vorteilhaftesten wirkt dieses Verfahren, wenn man mit nicht zu hohen Kohlensäulen arbeitet.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche: aoι. Verfahren zur Karburierung von Wassergas und anderen Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß man die verdampfenden oder sich in ölgas umsetzenden Bestandteile der Karburiermittel ihren Verdampfungstemperaturen entsprechend in verschiedene Höhen des Vergasungsschachtes austreten läßt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Wassergas den Entstehungsort der öldämpfe oder Gase umspülen läßt.
- 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Generatorwand, nach dem Ofenschacht zu, offene Schächte, Kästen usw. angeordnet sind, in denen sich Karburiermittelverteüer befinden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217280C true DE217280C (de) |
Family
ID=478600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217280D Active DE217280C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217280C (de) |
-
0
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