DE21722C - Kombinirte Schleif- u. Riffelmaschine - Google Patents

Kombinirte Schleif- u. Riffelmaschine

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DE21722C
DE21722C DENDAT21722D DE21722DA DE21722C DE 21722 C DE21722 C DE 21722C DE NDAT21722 D DENDAT21722 D DE NDAT21722D DE 21722D A DE21722D A DE 21722DA DE 21722 C DE21722 C DE 21722C
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Germany
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roller
lever
ratchet wheel
grinding
fork
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DENDAT21722D
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deutsche werkzeugmaschinen - fabrik vormals sondermann & stier in Chemnitz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B3/04Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings wherein non-plane surfaces are worked
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B2700/00Machines, apparatus, tools or accessories for artistic work
    • B44B2700/02Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B2700/025Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings for engraving a surface of revolution

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Maschine dient zum Abschleifen, und zum Riffeln, von Neuem der Hartgufswalz'en 'für die Schrotwalzenstühle nach erfolgtem Stumpfwerden der Riffelung, wozu bis jetzt zwei verschiedene, diesem Zweck entsprechende Maschinen nöthig waren. Die Fig. 1 und 2 zeigen die Maschine, eingerichtet zum Schleifen, die Fig. 3 und 4, eingerichtet zum Riffeln.
Sie besteht aus dem eisernen Bett a mit selbstthätig traversirendem und umsteuerndem Schlitten b, auf welchem die Lager c c zur Aufnahme der zu bearbeitendat Walzen d sitzen. Der Antrieb erfolgt von einsp· Deckenvorgelege aus einerseits nach der Stufenscheibe e und von da durch die Riemscheiben / und g nach der Schmirgelscheibe h, £Ü|(ererseits nach der Riemscheibe i auf der Welle k, von welcher aus die zu schleifende Walze durch die Stirnräder / und m eine der Schmirgelscheibe h entgegengestetzt rotirende Bewegung erhält. Die Spindel 11, auf welcher das Stirnrad m sitzt, ist hohl, zum Einlegen des einen Walzenzapfens, der von drei Schrauben 0 gefafst und durch welchen dann die Walze in Drehung versetzt wird. Die Lager der Walzenzapfen haben Scharnierdeckel, und umlegbare Befestigungsbügel zum bequemen Auswechseln der Walzen. Die Schmirgelscheibe h ist nur senkrecht gegen die Walzenachse und zwar durch die Schraubenspindel p verstellbar, während die Walze selbstthätig an der Schmirgelscheibe vorübergeführt und dadurch glatt und gerade geschliffen wird. Die selbstthätige Umsteuerung wird durch zwei auf dem Schlitten b verstellbare Anschläge q bewirkt, die den Hebel r auf der Welle ί nach ijder einen oder anderen Richtung umlegen; während dieses Umlegen erfolgt, wird das auf derselben Welle ί sitzende Zahnsegment t, Fig. 6, und der gezahnte Gewichtshebel u gedreht, der, sobald er seine labile Gleichgewichtslage überschreitet, den Gabelhebel υ durch den einen der beiden Anschlagstifte zurückschlägt und die Klauenmuffe, die bis zu diesem Zeitpunkt eingerückt bleibt, in die entgegengesetzte Klaue überführt, worauf der Schlitten umkehrt. Mittelst des Radbolzens w, Fig. 6, kann der Schlitten auch von Hand , auf dem Bett verstellt werden.
Soll die Maschine zum Riffeln dienen, so wird das Stirnrad m von der hohlen Spindel η abgenommen und die letztere selbst so weit vorgezogen, dafs der Hebel χ zwischen die Köpfe y des Schlittens b auf dieselbe aufgesteckt werden kann; an Stelle des Stirnrades m kommt jetzt die Schneckenradtheilvorrichtung, bestehend aus dem auf der Spindel festen Schneckenrade ζ und dem lose auf derselben sitzenden Gabellager A. Die Führung B für die an dem Hebel χ sitzende Kugel wird, dem gewünschten Drall der Riffelung entsprechend, schräg eingestellt und der Anschlag C für die Riffeltheilung je nach der Riffelschräge und der Walzenlänge fixirt. Nachdem nun noch das Schmirgelscheibengehäuse D abgehoben, der Support E an dessen Stelle gesetzt, sowie das der verlangten Riffelzahl entsprechende Sperrrad E angesteckt ist, kann das Riffeln beginnen.
Das Schneckenrads hat 50 Zähne; sollen auf

Claims (1)

  1. einer Walze 400 Riffeln erzeugt werden, so bekommt das Sperrrad F acht Zähne, wodurch bei einem Zahn Fortschaltung des Sperrrades F die Walze um '/400 des Umfanges fortgedreht wird. Diese Fortschaltung bewirkt ein gabelförmiger Ansatz am Winkelsperrhebel G, in welchen sich der Stift des Anschlages C einlegt und den Sperrhebel G beim Weitergang des Schlittens b zurückhält und um seine Achse so viel verdreht, dafs das Sperrrad um einen Zahn fortgeschaltet wird.
    Patenτ-AnspRucη:
    Eine combinirte Schleif- und Riffelmaschine, charakterisirt durch:
    i. die Construction des selbstthätig traversirenden und für Rück- und Vorgang selbstthätig umsteuernden Schlittens zur Vorüberführung der zu bearbeitenden Walze an den zwei feststehend angeordneten Werkzeugen, (Schmirgelscheibe und Hobelsupport), die je nach Bedarf zum Schleifen oder Riffeln leicht ausgewechselt werden können, bestehend aus Zahnsegment t, dem gezahnten Gewichtshebel u und dem Gabelhebel ν mit dem seine Verlängerung nach unten einschliefsenden Anschlag;
    die nach Fertigstellung einer Riffel, bei erfolgtem Rückgang der Walze zur Wirkung kommende selbstthätige Schneckenradtheilvorrichtung A, die mit der Walzenachse schwingt und bei der durch Aufstecken verschiedener Sperrräder jede durch 50 theilbare Riffelzahl hergestellt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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