DE217229C - - Google Patents

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DE217229C
DE217229C DENDAT217229D DE217229DA DE217229C DE 217229 C DE217229 C DE 217229C DE NDAT217229 D DENDAT217229 D DE NDAT217229D DE 217229D A DE217229D A DE 217229DA DE 217229 C DE217229 C DE 217229C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/06Means for illuminating specimens
    • G02B21/08Condensers
    • G02B21/10Condensers affording dark-field illumination

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

3(ahez-(icf)cn §'a\'o\ ι [any tb.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 Λ. GRUPPE
OSKAR HEIMSTÄDT in WIEN.
Spiegelkondensor für Ultramikroskope.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1908 ab.
In der Zeitschrift f. wissenschaftl. Mikr. u. f. mikr. Technik XXIV, Heft 3, ist ein sogenannter Wechselkondensor für Dunkelfeldbeleuchtung beschrieben, welcher gestattet, von der Dunkelfeldbeleuchtung schnell zur Beleuchtung mit durchfallendem Licht überzugehen. Bei demselben ist das sammelnde Element für die Beleuchtung im dunklen Felde (Kegelstumpf) getrennt von den Elementen,
ίο welche das Strahlenbündel zur gewöhnlichen Beleuchtung liefern. Äußerlich macht sich dies dadurch bemerkbar, daß die vorgeschaltete Sammellinse einen größeren Durchmesser hat als der Kegelstumpf. Man braucht in diesem Falle für beide Beleuchtungsarten zusammen mindestens drei Elemente (Kegelstumpf oder Spiegellinse und zwei Linsen); demgegenüber besteht die vorliegende Erfindung darin, daß die vorschaltbare Sammellinse um so viel kleiner ist als die Spiegellinse, daß den Strahlen, welche zur Dunkelfeldbeleuchtung dienen, der freie Durchgang erhalten bleibt. Bei dieser Anordnung sind nur zwei Elemente notwendig. Außerdem wird es auch ermöglicht, dem Beleuchtungssystem für durchfallendes Licht eine hohe Apertur, gleich der des Dunkelfeldbeleuchtungssystems, zu geben, während bei der früheren Anordnung diese durch den kleinen Durchmesser der aüfgekitteten Linse beschränkt war.
Eine zweckmäßigere Einrichtung wird dadurch geschaffen, daß man Linse und Blende auf einem vor der Spiegellinse vorübergleitenden Schieber oder auf einer runden, revolverartigen Scheibe anbringt. Die Scheibe oder der Schieber muß außerdem noch eine Durch-45
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lochung von der Größe des Abschliffes der Spiegellinse aufweisen, um auch die gewöhnliche Spiegelbeleuchtung anwenden zu können.
Fig. ι der Zeichnung stellt die Spiegellinse in Verbindung mit der vorgesetzten Linse, und ihre Wirkungsweise dar. Die Spiegellinse ist mit s bezeichnet, mit I die vorgeschaltete Linse, und d ist der durch Immersion mit der Spiegellinse verbundene Objektträger. Den Strahlengang zeigen die mit Pfeilspitzen versehenen Linien an.
Fig. 2 stellt einen Schnitt durch die Spiegellinse in Verbindung mit der Wechselvorrichtung dar. Der Metallstreifen b, c, in Fig. 3 in der Aufsicht gezeichnet, ist hierbei seitlich verschiebbar, so daß die öffnungen a, f und g nacheinander vor die Spiegellinse s treten können. Wird der Metallstreifen nach rechts geschoben, so befindet sich die öffnung a mit der Dunkelfeldblende m vor der Spiegellinse s. Der Beleuchtungsapparat wirkt als Kondensor für Dunkelfeldbeleuchtung. Ist die Stellung des Metallstreifens die in der Zeichnung dargestellte, wobei sich die öffnung/" mit der Linse I vor dem Spiegel befindet, so wirkt die Einrichtung als Beleuchtungsapparat für durchfallendes Licht. Die Linse I kann dabei von einer in die öffnung f gefaßten Glasplatte getragen werden oder sich in einer Metallfassung befinden, die durch Spreizen von den Rändern der Öffnung f getragen wird. Befindet sich die öffnung g vor der Spiegellinse, so hat man einfache Spiegelbeleuchtung durch den planparallelen Glaskörper der Spiegellinse hindurch. In der Fig. 2 stellt h den Mikroskopspiegel, i eine zum Zwecke der schiefen
Beleuchtung seitlich verschiebbare Irisblende vor.
Es verändert das Wesen der Erfindung nicht, wenn die Spiegellinse eine parabolische und die vorgesetzte Linse eine hyperbolische Krümmung erhält, zu dem Zwecke, den Kugelgestaltsfehler zu beseitigen oder in geringen Grenzen zu halten.
Werden die Linse I und die Blendungen für to durchfallende und Dunkelfeldbeleuchtung von einer revolverartigen, drehbaren Scheibe getragen, so kann die Anzahl der Blendungen vermehrt werden. Es können mehrere Dunkelfeldblenden von verschiedenen Durchmessern angebracht werden, um die Bestrahlung ultramikroskopischer Objekte nach Belieben ändern zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:!
    Spiegelkondensor für Ultramikroskope, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sammellinse abwechselnd mit der Dunkelfeldblende vor die Spiegellinse geschaltet wird, und daß die vorgeschaltete Sammellinse um so viel kleiner ist als die Spiegellinse, daß den Strahlen, welche zur Dunkelfeldbeleuchtung dienen, der freie Durchgang erhalten bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2661658A (en) * 1948-07-19 1953-12-08 Ass Elect Ind Optical system for increasing the working distances of microscope objectives
DE969366C (de) * 1951-05-26 1958-05-22 Siemens Reiniger Werke Ag Spiegelsystem mit asphaerischen Flaechen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2661658A (en) * 1948-07-19 1953-12-08 Ass Elect Ind Optical system for increasing the working distances of microscope objectives
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