DE682091C - Reflexloser Handaugenspiegel - Google Patents

Reflexloser Handaugenspiegel

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DE682091C
DE682091C DEB179340D DEB0179340D DE682091C DE 682091 C DE682091 C DE 682091C DE B179340 D DEB179340 D DE B179340D DE B0179340 D DEB0179340 D DE B0179340D DE 682091 C DE682091 C DE 682091C
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DE
Germany
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mirror
hand
concave mirror
reflexless
eye
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Expired
Application number
DEB179340D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Theobald Graff
Karl Martin
Paul Tietze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUSCH EMIL AG OPTISCHE IND
Original Assignee
BUSCH EMIL AG OPTISCHE IND
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/12Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for looking at the eye fundus, e.g. ophthalmoscopes
    • A61B3/1208Multiple lens hand-held instruments

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

  • Reflesloser Handaugenspiegel Die Erfindung geht aus von einem reflexlosen Handaugenspiegel, bei dem ein Bild des Augenhintergrundes von einem Hohlspiegel erzeugt wird, und bei dem zwischen Hohlspiegel und Okular ein Planspiegel 0. dgl. vorgesehen ist.
  • Bei dem Versuch, die Vergrößerung eines derartigen Geräts, die in der Regel vier- bis fünfmal beträgt, auf diejenige Höhe zu steigern, die bei den üblichen, einfachen, nichtreflexlosen Augenspiegeln mit aufrechtem Bild vorhanden ist (etwa fünfzehnmal), entstanden dadurch erhebliche Sdwieiigkeiten, daß die Achse des Strahlenbündels vor und nach der Ablenkung am Hohlspiegel des bekannten Geräts einen erheblichen Winkel von etwa 260 einschließt, so daß die Güte der Abbildung bei der genannten VergröBerung von etwa fünfzehnmal nicht mehr ausreichend war.
  • Außerdem zeigte es sich, daß das Gerät größer und länger ausgeführt werden müßte.
  • Eine Verlängerung des Geräts ist aber sehr unerwünscht, da hierdurch dessen Wendigkeit beim m Gebrauch beeinträchtigt wird. Zur Behebung bzw. Vermeidung der genannten Mängel ist bei einem reflexlosen Handaugenspiegel der eingangs angegebenen Art nach der Erfindung ein weiterer Planspiegel zwischen dem untersuchten Auge und dem Hohlspiegel vorgesehen, und beide Planspiegel sind nahe der optischen Achse des Hohlspiegels auf zwei gegenüberliegenden Seiten derselben angeordnet. Auf diese Weise ist es möglich, den Winkel zwischen den Achsen des ein-und austretenden Strahlenbündels am Hahlspiegel auf einen Bruchteil des bisherigen Wertes herabzudrücken und damit die obengenannte Bildverschlechterung zu vermeiden.
  • Da beim Erfindungsgegenstand der im Strahlengang an zweiter Stelle stehende Planspiegel dicht beim Okular angeordnet ist, so entsteht das vom Hohlspiegel entworfene Bild des Augenhintergrundes etwa in der Mitte zwischen dem Hohlspiegel und diesem Planspiegel, wodurch ein störender Einfluß leuchtender Staubteilchen auf den Spiegeln vermieden wird. Die Anordnung gemäß der Erfindung ermöglicht es außerdem, dem Augenspiegel eine so kurze und wendige Form zu geben, daß er auch in dieser Hinsicht den gewöhnlichen, nichtreflexfreien Augenspiegeln nicht nachsteht.
  • Eine Strahlenführung, wie sie beim Erfindungsgegenstand vorliegt, ist bereits für Fernrohrsysteme bekannt. Diese Fernrohre konnten jedoch keine Anregung und Lehre zur Verbesserung der reflexlosen Augenspiegel von der Art des Erfindungsgegenstandes geben, da die Gründe, die hierbei zu der Anordnung nach der Erfindung geführt haben, nämlich die Erzielung einer etwa fünfzehnmaligen Vergrößerung unter Wahrung einer handlichen Form des Geräts, bei der Entwicklung der erwähnten Fernrohre keine Rolle spielen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Mit b ist das Auge des Patienten bezeichnet, von dem das Strahlenbündel nach der Erfindung über einen Planspiegel e zum Hohlspiegel a geleitet und von hier über den als Dachkantspiegel ausgebildeten Planspiegel t dem Beobachterauge c zugeführt wird. Als Okular dienen hier die Linsen eines Reltoßscheibenpaares d. Die Beleuchtung des Augenhintergrundes erfolgt in bekannter Weise durch eine Lampe g, deren Licht über die Spiegelt, a und e dem Patientenauge zugeführt wird. Beide Planspiegel e und f sind nach der Erfindung nahe der optischen Achse des Hohlspiegels a auf zwei gegenüberliegenden Seiten derselben angeordnet. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, beträgt der axiale Abstand der Planspiegel e und f vom Hohlspiegel a ein Vielfaches ihres gegenseitigen Abstandes, was zur günstigen Gestaltung des Geräts wesentlich beiträgt.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Reflexloser Handaugenspiegel, bei dem ein Bild des Augenhintergrundes von einem Hohlspiegel erzeugt wird und zwischen diesem Hohlspiegel und dem Okular ein Planspiegel o. dgl. vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Planspiegel zwischen dem untersuchten Auge und dem Hohlspiegel vorgesehen ist und beide Planspiegel nahe der optischen Achse des Hohlspiegels auf zwei gegenüberliegenden Seiten derselben angeordnet sind.
  2. 2. : Reflexloser Handaugenspiegel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale Abstand der Planspiegel von dem Hohlspiegel ein Vielfaches ihres gegenseitigen Abstandes ist.
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