DE128104C - - Google Patents
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- DE128104C DE128104C DENDAT128104D DE128104DA DE128104C DE 128104 C DE128104 C DE 128104C DE NDAT128104 D DENDAT128104 D DE NDAT128104D DE 128104D A DE128104D A DE 128104DA DE 128104 C DE128104 C DE 128104C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01J—MEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
- G01J3/00—Spectrometry; Spectrophotometry; Monochromators; Measuring colours
- G01J3/12—Generating the spectrum; Monochromators
- G01J3/14—Generating the spectrum; Monochromators using refracting elements, e.g. prisms
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Eye Examination Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung,
um Taschenspektroskope mit Skala für verschiedene . Augen so einzustellen, dafs sich dabei das Ergebnifs der Längenmessung
des Spektrums nicht ändert.
Fig. ι zeigt eine. schematische Darstellung
eines der bisher üblichen Taschenspektroskope mit Skala.
Das Auge erblickt durch die Lupe / ein scharfes Bild des Spaltes s, durch die Lupe h
ein scharfes Bild der Skala t. Treten nicht einfarbige, sondern z. B. rothe und blaue Lichtstrahlen
je einer Wellenlänge in den Spalt ein, so werden diese beim Durchgang durch das verkittete geradsichtige Prisma ρ verschieden
abgelenkt; die rothen Strahlen r werden nach oben, die blauen Strahlen b werden nach unten
abgelenkt. Die Mittel- oder Hauptstrahlen des rothen und des blauen Strahlenbündels schneiden
sich in dem Punkte O. Auf der Netzhaut des beobachtenden Auges entstehen ein scharfes
rothes Spaltbild R und ein scharfes blaues Spaltbild B. Die Skala t besitzt durchsichtige
Theilstriche auf undurchsichtigem Grunde. Die beiden durch eine weifse Lichtquelle beleuchteten
Theilstriche u bezw. ν werden an den Stellen R bezw. B der Netzhaut scharf abgebildet.
Läfst man nach einander Strahlen verschiedener bekannter Wellenlänge eintreten und
beobachtet, mit welchem Skalentheil jede Linie zusammengesehen wird, so kann man für jeden
Skalentheil die zugehörige Wellenlänge praktisch aufzeichnen. Läfst man dann Strahlen in den
Spalt eintreten, deren Wellenlänge man nicht kennt, so kann man ihre Wellenlänge aus der
gezeichneten Curve bestimmen, wenn man die Lage der Linie im Skalenbilde beobachtet.
Damit nun verschiedene Augen, z. B. ein weitsichtiges und ein kurzsichtiges Auge, Spektrum
und Skala scharf sehen, wird bei den bisherigen Taschenspektroskopen mit Skala die Entfernung s I des Spaltes von der zugehörigen
Lupe Z, sowie die Entfernung th der Skala von der zugehörigen Lupe h geändert.
Hierbei bleibt die Lage der Mittelstrahlen r und b offenbar ungeändert, mithin auch der
Abstand R B der beiden auf der Netzhaut entworfenen Spaltbilder. Dagegen wird z. B.
beim Nähern der Skala der Abstand der auf der Netzhaut entworfenen Bilder der Skalentheile
wund ν wesentlich gröfser als R B. Wird z. B. u ν in die Lage ul r1 gebracht, so schneiden
sich die von u1 und v1 ausgehenden Strahlen
in h unter einem erheblich gröfseren Winkel; demzufolge ist auch das Bild von u1 v1 auf
der Netzhaut wesentlich gröfser als das Bild von u v.
Für verschiedene Augen liegen also bei dem bisher bekannten Instrument im Allgemeinen
die Theilstriche an wesentlich verschiedenen Stellen des Spektrums. Dadurch wird die
Messung der Wellenlänge im Spektrum ganz illusorisch.
Bei dem neuen Instrument (Fig. 2 und 3) ist in derselben Weise wie bei bekannten optischen
Instrumenten eine excentrische Scheibe a mit mehreren Linsen angebracht, welche durch
Drehen der Scheibe einzeln vor die Austritts-
öffnung des Instrumentes gebracht werden können; die Linsen haben verschiedene Brennweite
und der Beobachter kann immer eine Linse finden, welche ihm Spalt und Skala
deutlich zeigt. Beim Vorschalten verschiedener Linsen bleibt sowohl der Winkelabstand zweier
Spektrallinien, kurz die Länge des Spektrums, als auch der Winkelabstand zweier mit den
Linien zusammenfallender Skalentheile, kurz die Länge der Skala, constant, da die von den
Skalentheilen u bezw. ν kommenden Mittelstrahlen
stets mit den rothen bezw. blauen Strahlen r bezw. b zusammenfallen und auf
dieselbe Stelle der Netzhaut gelangen.
Das neue Instrument hat gegenüber den oben erläuterterten früheren Taschenspektroskopen
auch den Vorzug gröfserer Einfachheit.
Die dort nöthige schwierige mechanische Vorrichtung
zur Verschiebung von Spalt und Skala fällt hier weg.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Taschenspektroskop mit seitlich am Prisma gespiegelter Skala, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Reihe verschieden scharfer, auf einer drehbaren excentrischen Scheibe oder in ähnlicher Weise angeordneter Linsen durch Drehen der Scheibe oder auf ähnliche WTeise vor die Austrittöffnung des Instrumentes gebracht werden können, so dafs verschiedene Augen Spektrum und Skala scharf einstellen können und bei der Einstellung die scheinbare Länge von Spektrum und Skala constant bleibt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE128104C true DE128104C (de) |
Family
ID=396652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT128104D Active DE128104C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE128104C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2431734A (en) * | 1944-04-24 | 1947-12-02 | Theodore A Cutting | Adjustable folding spectroscope |
-
0
- DE DENDAT128104D patent/DE128104C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2431734A (en) * | 1944-04-24 | 1947-12-02 | Theodore A Cutting | Adjustable folding spectroscope |
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