DE217112C - - Google Patents

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DE217112C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/18Cisterns empty when not in action, e.g. with pressure tanks, with swivel-mounted cisterns
    • E03D1/183Cisterns empty when not in action, e.g. with pressure tanks, with swivel-mounted cisterns with bell or tube siphons

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

cjiaiocZ'tiCnC'i'l· c ή- bei
C
I141CJ
6 rl
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85 h. GRUPPE
FERDINAND KRAUS und JOSEF KRAUS jr. in NEUSZ. '
Bei Nichtgebrauch wasserfreie, mit dem Abortsitz oder -deckel gekuppelte Heberspülvorrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine bei Nichtgebrauch wasserfreie, mit dem Abortsitz oder -deckel gekuppelte Spülvorrichtung, deren Schwimmerventil durch Gewichtsbelastung geschlossen gehalten wird und sich dadurch vom Bekannten unterscheidet, daß der Schwimmerarm des beschwerten Zuflußventils zwischen diesem und dem Schwimmer derartig mit dem Spülkastenhebel verbunden
ίο und am Schwimmerende so gestützt ist, daß das Ventil bei Belastung des Sitzbrettes oder Aufklappen des Deckels sich hebt und beim Steigen des Schwimmers sich wieder senkt.
Die vorstehende Ventilsteuerung zeichnet sich durch Einfachheit und sichere Wirkung aus.
Fig. ι zeigt den Spüler vor oder nach Gebrauch des Abortes, Fig. 2 bei Benutzung mit geöffnetem Zuflußventil und Fig. 3 vor der Spülung.
Das Wassereinlaßventil besteht aus einem mit Führungsleisten versehenen Röhrchen a, das von einer runden Hülse b, die an den Kanten der vorerwähnten Leisten Führung hat, umgeben ist. Der Mantel b trägt eine zur Abdichtung dienende Gummischeibe c und ist an der Außenseite mit einem dem Leitungsdruck entsprechenden Gewicht d belastet. Der Schwimmerarm e trägt einerseits den Ventilmantel b und andererseits die Schwimmerkugel f, ist bei χ durch die Kette g an dem Spülkastenhebel h aufgehängt und am Schwimmerende gestützt. Die übrige Einrichtung des Spülers entspricht der eines gewöhnlichen Glockenspülkastens. An dem Hebel h ist.ein Gegengewicht i angebracht, zum Zwecke, die Glocke k außer Benutzung hochzuhalten.
Wird bei Belastung" des Sitzbrettes oder Hochklappen des Deckels die mit dem Hebel h verbundene Stange m gehoben, so wird durch die Drehung des Doppelhebels h einerseits die Glocke k auf den Boden gesenkt und andererseits der Schwimmerarm e und mit diesem der Ventilmantel b ein wenig hochgezogen, wodurch sich also der Abfluß schließt, der Zufluß öffnet und das Wasser in den Kasten strömt. Nachdem das Wasser eine bestimmte Höhe überschritten hat, beginnt der Schwimmer f zu steigen, wodurch der Hebelarm 1 gehoben, der Hebelarm 2 gesenkt, infolgedessen der Mantel b wieder heruntergelassen und somit das Zuflußventil vermittels des um den Ventilmantel gelegten Gewichtes d zur Verhütung des Überlaufens geschlossen wird. Bei Entlastung des Sitzbrettes oder Schließen des Deckels wird die Glocke k durch das Gegengewicht i wieder gehoben, wodurch sich der Kasten zwecks Spülung entleert. Der Zufluß wird bei der Senkung des Schwimmerhebels e in die ursprüngliche Lage geschlossen gehalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Nichtgebrauch wasserfreie, mit dem Abortsitz oder -deckel gekuppelte Heberspülvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmerarm (e) des beschwerten Zuflußventils (b) zwischen diesem und dem Schwimmer (f) so mit dem Antriebsgegestänge verbunden und am Schwimmerende so gestützt ist, daß das Ventil (b) bei Belastung des Sitzbrettes oder Aufklappen des Deckels sich hebt und beim Steigen des Schwimmers (f) sich wieder senkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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