DE216910C - - Google Patents
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- DE216910C DE216910C DENDAT216910D DE216910DA DE216910C DE 216910 C DE216910 C DE 216910C DE NDAT216910 D DENDAT216910 D DE NDAT216910D DE 216910D A DE216910D A DE 216910DA DE 216910 C DE216910 C DE 216910C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D21/00—Machines or devices for shearing or cutting tubes
- B23D21/04—Tube-severing machines with rotating tool-carrier
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 216910 KLASSE 49«.- GRUPPE
OTTO ZELLER in BIELEFELD.
Das vorliegende Schaltwerk bezweckt, bei Werkzeugmaschinen mit um das Werkstück
kreisenden Werkzeugen den Vorschub der Werkzeuge durch Schaltorgane herbeizuführen,
welche durch Anschlagen gegen verstellbare Bögen . am Maschinengestell gedreht werden.
Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung sollen die Nachteile vermieden werden,
welche dem bekannten Schaltwerk anhaften,
ίο bei dem die Schaltbögen schräg zur Drehachse
des die Schaltorgane und Werkzeuge : tragenden Ringes verstellbar sind, während
die Ausschläge der Schaltorgane in zu dieser Achse parallelen Ebenen erfolgen. Bei dem
bekannten Schaltwerk sind die Schaltorgane um die den Vorschub der Werkzeuge bewirkenden
Spindeln drehbar, weshalb das Anschlagen an die Bögen in einer zu den Ausschlägen
selbst senkrechten Ebene erfolgt.
Die Berührung der Schaltorgane mit den Bögen erfolgt also nur in einem Punkte. Ein
verhältnismäßig ' geringer Druck zwischen Schaltorgan und Bogen bewirkt demnach
schon hohe Flächendrucke, weshalb das Anwendungsgebiet
dieses Schaltwerkes ein beschränktes ist. Innerhalb einer Ausschlagsperiode ändert sich gleichzeitig die senkrecht
zu dem' Ausschlag und parallel zuf Vorschubspindel
liegende Ebene stetig in ihrer Lage derart, daß ihre Entfernung von dieser Spindel-
. achse sich vergrößert, weshalb der Schnitt- - punkt der benannten drei Ebenen während
eines Schaltvorganges sich stetig von der Drehachse des Ringes entfernt, die Berührungslinie
des Schaltorganes mit den Bögen also exzentrisch zu dieser Drehachse verläuft. Zur
Erreichung verschieden großer Ausschläge der Schaltorgane müssen den Bögen verschieden
große Schrägstellungen erteilt werden. Die schräge Ebene ändert demnach ihren Neigungswinkel
zur Drehachse des Ringes, so daß zu ■ jedem Ausschlag eine besondere, nicht mit
einer früheren zusammenfallende Berührungslinie zwischen Schaltorgan und Bögen gehört.
Infolge der auch bei mäßigen Drücken eintretenden hohen . Flächenpressungen arbeiten
sich durch die rasche Abnutzung die erwähnten Berührungslinien rinnenartig in den Bögen
ein. Kommen . die Berührungslinien nahe aneinander zu liegen, so muß ein Überschieben
des Materials von einer Rille in die andere stattfinden, wodurch wieder die Stetigkeit
des .Schaltvorganges beeinträchtigt wird. Weder durch Anwendung von Rollen, noch durch
besondere Form der Anschläge usw. können die erwähnten Übelstände beseitigt werden,
das bekannte Schaltwerk bleibt auf niedrige Drücke immer beschränkt.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Schaltwerk beseitigt diese Beschränkung vollständig.
Die Ebenen, in denen die Ausschläge der · Schaltorgane und die Verstellung der ;
Bögen erfolgt, sind senkrecht zur Drehachse des die Schaltorgane und Werkzeuge tragenden
Ringes. Die Drehung der Schaltorgane erfolgt ■in einer hierzu senkrechten Ebene. Da für den
Berührungsfall erstere beiden Ebenen . zusammenfallen, ist die Schnittlinie der Ebenen
stets eine Gerade, welche parallel zur Drehachse des Ringes liegt. Die Berührungsfläche
bleibt immer die gleiche und ändert sich weder während einer Ausschlagsperiode, noch während
verschieden großer Verstellung der Bögen. Das Gleiten in radialer Richtung ist dabei
vollständig beseitigt, weshalb die Anwendung von Rollen als Anschläge statthaft ist, so daß
ein reines Wälzen in den Berührungsflächen der Anschläge mit den Bögen stattfindet.
Für große Drücke braucht man nur. die Länge der Anschläge bzw. Rollen entsprechend
zu wählen, um die Flächenpressungen auf das erforderliche Maß zu verringern. Tritt im'
Laufe der Zeit eine fühlbare Abnutzung der
ίο Berührungsflächen ein, so ist dies ohne Nachteil
für die Schaltung, da dieselben hierbei ■ ihre ursprüngliche Form nicht ändern.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Schaltwerk ist in Fig. ι und 2 in Verbindung
mit einer Werkzeugmaschine dargestellt.
An einem festen Gestell f. sind die Schaltbögen
k, i um die Bolzen f, g drehbar angeordnet und' mittels der Handräder t und der
Schraubenspindel ν verstellbar. . In dem Gestell j>
ist der Ring 'q drehbar, der Querschienen r trägt, aufweichen die die Werkzeuge tragenden
Schlitten s mittels der Schraubenspindeln b verschiebbar sind. Durch die Kegelräder d, e
sind diese mit dem Schaltorgan c verbunden.
Letzteres ist in bekannter Weise mit doppeltem Sperrwerk versehen, so daß bei einer Drehung
um die Achse w im Sinne des Uhrzeigers z. B. die Kegelräder d, β nicht mitgedreht werden,,
also die Werkzeugschlitten ü nicht verschoben werden, während bei entgegengesetzter Drehung
die Mitnahme der Kegelräder d, e und demnach auch der Vorschub der Werkzeugschlitten s
erfolgt. Die Schaltorgane c tragen um die Bolzen k, I drehbare Rollen m, n. Verstellt
man nun den Schaltbogen k nach innen, so daß seine innere Gleitfläche sich dem Mittelpunkte
0 ständig nähert, so trifft beim Drehen des Ringes q im Sinne des Uhrzeigers die
Rollern auf diese Gleitfläche, wodurch die Verdrehung
des Schaltorganes c aus Stellung I in Stellung II erfolgt. Stellt' man ebenso den
Bogen i nach außen, so daß seine äußere Gleitfläche sich stetig vom Mittelpunkt 0 entfernt,
so trifft beim Weiterdrehen des Ringes q
.45 die Rolle η auf die Gleitfläche, und das Schaltorgan
c erhält um seine Achse w eine entgegengesetzte Drehung wie oben. Durch diese wird
es aus Stellung II wieder in die Anfangsstellung I übergeführt. Dieser Vorgang wiederholt sich
bei jedem Umlauf des Ringes q und bewirkt so die allmähliche Verschiebung der Werkzeugschlitten
s. Wie ersichtlich, erfolgt das Auftreffen der Rollen m, η auf die Gleitflächen
der Bögen h, i unter sehr spitzem, nur wenige Grade betragendem Winkel, so daß auch
bei großen Geschwindigkeiten eine fühlbare Stoßwirkung nicht eintritt. Infolgedessen ist
; das Schaltwerk für die Anwendung auch der
höchsten Schnittgeschwindigkeiten vorzüglich geeignet. Zwischen den Rollen m, η und den
Gleitflächen der Bögen h, i findet das Anliegen stets auf der ganzen Länge der Rollen statt,
wobei die Gleitflächen imfaier parallel zu den Drehachsen 0 bzw. w liegen. Infolgedessen
können achsiale Verschiebungen zwischen den Rollen und den Gleitflächen nicht auftreten,
weshalb nur rollende Reibung stattfinden kann. Dieser Umstand gestattet die Zulässigkeit
hoher Flächenpressungen zwischen den Rollen m, η und den Gleitflächen der Bögen h, i,
ohne daß das gute und gleichmäßige Arbeiten des Schaltwerks beeinträchtigt wird.
In manchen Fällen, wie im vorliegenden, ist es vorteilhaft, den einen Bogen i nach
unten zu legen. Dieses ist ohne weiteres zulässig, da die Gleitfläche dieses Bogens nach
außen liegt, also gegen Auffallen und Liegenbleiben der Späne vollkommen gesichert ist.
Außer den geschilderten periodischen Vorschüben, deren Mindestgröße durch die Zahnteilung
der Sperräder bedingt ist, lassen sich auch beliebig kleinere dadurch erzielen, daß
man das jeweilige Zurückdrehen des Organs c in seine Anfangslage ausschaltet; indem man
den Bogen i in seine innerste Lage bringt, so daß die Rolle η stets frei vorübergleiten
kann. Es ist ersichtlich, daß darin, wenn man den Bogen h bei jedem Umlauf des Ringes q
jedesmal etwas weiter nach innen verstellt, ebenso eine jedesmalige geringe Drehung des go
Schaltorgans c und ein entsprechend kleiner Vorschub der Werkzeuge bewirkt wird. Hierdurch
lassen sich den Werkzeugen die zum Ansetzen eines neuen Schnittes erforderlichen
geringen Vorschübe durch Verstellung des Bogens h allein bequem erreichen und braucht
eine Ermäßigung der Umlaufszahl des Ringes q daher nicht stattzufinden. Damit der Arbeiter
die Bedienung des Schaltwerkes unter gleichzeitiger Beobachtung des arbeitenden Werkzeuges
vornehmen kann, sind die Handräder t unmittelbar an seinem Randorte angebracht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schaltwerk' für Werkzeugmaschinen, insbesondere Abstechmaschinen, mit um das Werkstück kreisenden Werkzeugen, deren Vorschub durch Schaltorgane erfolgt, die durch Anschlagen gegen verstellbare Bögen am Maschinengestell gedreht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Bögen (h, i) und der Ausschlag der Schaltorgane ■(c) in 'zur Drehachse (0) des die Werkzeuge tragenden Ringes (q) senkrechten Ebenen erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216910C true DE216910C (de) |
Family
ID=478268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216910D Active DE216910C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216910C (de) |
-
0
- DE DENDAT216910D patent/DE216910C/de active Active
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