DE216865C - - Google Patents

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DE216865C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/02Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying bars or equivalent members which interconnect heads rotating about horizontal axes, e.g. of rotary-drum type
    • A01D78/04Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying bars or equivalent members which interconnect heads rotating about horizontal axes, e.g. of rotary-drum type the tine-carrying members moving obliquely or at right angles to the direction of travel of the machine

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

fil
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
£ 216865-KLASSE 45 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1908 ab.
Die Erfindung betrifft einen Trommelheuwender, der gleichzeitig auch zum Zusammenrechen des Heues Verwendung finden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß die Trommel, deren Rechenbalken gelenkig an den Trommelscheiben befestigt sind, so in eineniRohrgestell gelagert ist, daß sie nach beiden Seiten hin unter verschiedenen Winkeln eingestellt werden kann, wobei sich die entsprechenden Tragarme teleskopartig verschieben. Wesentlich ist auch der Umstand, daß in jeder. Stellung des Traggestelles die Rechen die entsprechende Arbeitsstellung einnehmen. Bei bekannten Einrichtungen ähnlicher Art ist die Trommel zwar auch schon in der Schräglage einstellbar angeordnet, doch kann sie in diesem Falle nur nach der einen Seite hin verstellt werden, so daß wohl das Wenden.des Heues, nicht aber auch das Zusammenrechen desselben möglich ist.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgeg"enstand in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des neuen Gerätes, während die Fig. 2 dasselbe in Oberansicht veranschaulicht. Die Fig. 3 bis 7 lassen verschiedene Einzelheiten erkennen.
Wie aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist an dem zwischen den Rädern 1 gelagerten Rahmengestell 2 eine Querstrebe 3 befestigt, deren Enden über die Radspuren hinaus verlängert sind und zwei teleskopartig ausziehbare Rohre 4 tragen. Diese Rohre 4 laufen nach hinten zusammen und sind im Punkt 5 gelenkig miteinander verbunden, während zur Unterstützung derselben ein frei bewegliches Stützrad 6 dient. Die Befestigung der Rohre 4 an der Querstrebe 3 ist gleichfalls eine gelenkige, so daß die Rohre nach beiden Seiten hin gedreht werden können. Werden dieselben beispielsweise in die in Fig. 2 strichpunktiert gezeichnete Lage gebracht, so wird das eine Rohr eine Verkürzung, das andere hingegen eine Verlängerung erfahren.
Um die Rohre in der ihnen erteilten Lage zu sichern, können die einzelnen Rohrschüsse durch Steckschlüssel 7 miteinander gekuppelt werden. Außerdem dienen Flügelmuttern 8, die an der Querstrebe 3 sitzen, zur Feststellung der Gelenkverbindungen.
Das beschriebene Rohr gestell dient als Tragrahmen für die Rechen, die unterhalb der Rohre in vierarmigen Kreuzen 9 drehbar gelagert sind.
Hierbei ist die Lagerung der Rechen so gewählt, daß bei jeder Stellung der Tragrohre 4 die Rechenzinken in bekannter Weise senkrecht herabhängen. Zu diesem Zweck sind die an den Armkreuzen 9 angeordneten Lager 10 als Gelenklager ausgebildet, und zwar sitzen diese Lager 10 drehbar auf festen Zapfen Ii der Armkreuze 9. Jedes einzelne Lager hat drei Zapfen, wovon die mit 12 und 13 bezeichneten in derselben Längsachse liegen und zur Aufnahme der gegabelten Enden 14 des Rechenbalkens 15 dienen. Auf dem Rechenbalken 15 sind die Zinken 16 drehbar gelagert, und zwar sind dieselben an ihren oberen Enden winkelförmig abgebogen und mit Nasen 17 durch entsprechende Bohrungen einer Schiene 18 geführt (Fig. 3 bis 7). Die Enden der letzteren ruhen beiderseits in Zapfen 19 der Lager 10.
Die Schiene 18 hat einen doppelten Zweck, einerseits verhindert sie das Durchstoßen der
Zinken, während sie andererseits dazu be-, stimmt ist, bei jeder Einstellung der Trägrohre 4 die Zinken 16 so zu drehen, daß sie die Arbeitsstellung einnehmen. Eine zweite mit 20 bezeichnete Schiene ist zur weiteren Sicherung der Zinken bestimmt, und die Krampen .21 geben der Schiene 18 eine sichere Führung. Werden nun die Tragrohre 4 aus der Mittelstellung (Fig. 2) in die strichpunktiert ge- kennzeichnete Lage gebracht, so werden sich die einzelnen Rechenbalken um ihre Zapfen 12, 13 drehen, gleichzeitig wird aber durch die Zapfen 19, die außerhalb des Drehmittels der Zapfen 12, 13 liegen, eine Zugwirkung in der Schiene 18 entstehen, d. h. die Schiene 18, in welche die Nasen 17 der einzelnen Zinken eingreifen, wird sich verschieben und eine. Verdrehung der Zinken herbeiführen. Die ganze Lagerung der Zinken ist so gewählt, daß dieselben bei jeder Stellung der Tragrohre 4 die richtige Arbeitslage einnehmen. Die senkrechte Führung der Zinken 16 wird dadurch ermöglicht, daß sich die Lager 10 um die Zapfen 11 drehen können, d. h. infolge des Eigengewichtes der Zinken werden die Rechenbalken stets so gedreht, daß die Zinken in die senkrechte Lage pendeln.
Die in Fig. 1 dargestellte Lage der Rechen, die ihren Antrieb durch die Zahnräder 22, 23 und 24 erhalten, entspricht derjenigen, welche dieselben beim Transport des Gerätes einnehmen. Hierbei ist es empfehlenswert, den unteren Rechenbalken zu drehen, so daß die Zinken nicht auf den Boden stoßen. Soll nun das Gerät zum Zusammenrechen des Heues benutzt werden, so werden die Rechen durch Drehen der Rohre 4 in die in Fig. 2 strichpunktiert gekennzeichnete Lage gebracht.
Bei diesem Vorgang erfolgt unter Vermittlung der Zapfen 19 und der Schienen 18 die selbsttätige Einstellung der Zinken 16 (Fig. 6). Soll dasselbe Gerät zum Wenden des Heues Verwendung finden, dann wird das Rechensystem in die entgegengesetzte Stellung gebracht, in welchem Falle wiederum durch die Zapfen 19 und die Schiene 18 eine Verdrehung der Zinken erfolgt (Fig. 7).

Claims (2)

: ,. Patent-Ansprüche:
1. Trommelheuwender mit in der Schräglage einstellbarer Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel, deren Rechenbalken gelenkig an den Trommelscheiben angeordnet sind, in einem nach beiden Seiten ausschwenkbaren, aus teleskopartig .ineinander schiebbaren Rohren bestehendem Gestell (4) gelagert ist, so daß die Maschine in der einen Schräglage als Heuwender, in der anderen als Heurechen wirkt.
2. Trommelheuwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenbalken gegabelt sind und beiderseits auf zwei diametral einander gegenüberliegenden Zapfen (12,13) der Lager (10) drehbar sitzen, während die Rechenzinken (16) winklig abgebogen sind und mit diesen abgebogenen Enden (17) in Bohrungen der an auf Zapfen (19) der Lager (10) angeordneten Schienen (18) eingreifen, so daß die Schienen (18) beim seitlichen Ausschwingen der Rechenbalken infolge der Anordnung der Zapfen (19) zu dem Drehmittel der Zapfen (12, 13) verschoben werden . und dadurch eine Verdrehung der Rechenzinken bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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