DE216865C - - Google Patents
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- DE216865C DE216865C DENDAT216865D DE216865DA DE216865C DE 216865 C DE216865 C DE 216865C DE NDAT216865 D DENDAT216865 D DE NDAT216865D DE 216865D A DE216865D A DE 216865DA DE 216865 C DE216865 C DE 216865C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/02—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying bars or equivalent members which interconnect heads rotating about horizontal axes, e.g. of rotary-drum type
- A01D78/04—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying bars or equivalent members which interconnect heads rotating about horizontal axes, e.g. of rotary-drum type the tine-carrying members moving obliquely or at right angles to the direction of travel of the machine
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
fil
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
£ 216865-KLASSE 45 c. GRUPPE
Die Erfindung betrifft einen Trommelheuwender, der gleichzeitig auch zum Zusammenrechen
des Heues Verwendung finden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß die Trommel, deren Rechenbalken gelenkig an den Trommelscheiben
befestigt sind, so in eineniRohrgestell gelagert ist, daß sie nach beiden Seiten hin
unter verschiedenen Winkeln eingestellt werden kann, wobei sich die entsprechenden Tragarme
teleskopartig verschieben. Wesentlich ist auch der Umstand, daß in jeder. Stellung
des Traggestelles die Rechen die entsprechende Arbeitsstellung einnehmen. Bei bekannten Einrichtungen
ähnlicher Art ist die Trommel zwar auch schon in der Schräglage einstellbar angeordnet,
doch kann sie in diesem Falle nur nach der einen Seite hin verstellt werden, so daß
wohl das Wenden.des Heues, nicht aber auch das Zusammenrechen desselben möglich ist.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgeg"enstand in einer Ausführungsform dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des neuen Gerätes, während die Fig. 2 dasselbe
in Oberansicht veranschaulicht. Die Fig. 3 bis 7 lassen verschiedene Einzelheiten erkennen.
Wie aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist an dem
zwischen den Rädern 1 gelagerten Rahmengestell 2 eine Querstrebe 3 befestigt, deren
Enden über die Radspuren hinaus verlängert sind und zwei teleskopartig ausziehbare
Rohre 4 tragen. Diese Rohre 4 laufen nach hinten zusammen und sind im Punkt 5 gelenkig
miteinander verbunden, während zur Unterstützung derselben ein frei bewegliches Stützrad 6 dient. Die Befestigung der Rohre 4
an der Querstrebe 3 ist gleichfalls eine gelenkige, so daß die Rohre nach beiden Seiten
hin gedreht werden können. Werden dieselben beispielsweise in die in Fig. 2 strichpunktiert
gezeichnete Lage gebracht, so wird das eine Rohr eine Verkürzung, das andere hingegen
eine Verlängerung erfahren.
Um die Rohre in der ihnen erteilten Lage zu sichern, können die einzelnen Rohrschüsse
durch Steckschlüssel 7 miteinander gekuppelt werden. Außerdem dienen Flügelmuttern 8,
die an der Querstrebe 3 sitzen, zur Feststellung der Gelenkverbindungen.
Das beschriebene Rohr gestell dient als Tragrahmen für die Rechen, die unterhalb der
Rohre in vierarmigen Kreuzen 9 drehbar gelagert sind.
Hierbei ist die Lagerung der Rechen so gewählt, daß bei jeder Stellung der Tragrohre 4
die Rechenzinken in bekannter Weise senkrecht herabhängen. Zu diesem Zweck sind die
an den Armkreuzen 9 angeordneten Lager 10 als Gelenklager ausgebildet, und zwar sitzen
diese Lager 10 drehbar auf festen Zapfen Ii der Armkreuze 9. Jedes einzelne Lager hat
drei Zapfen, wovon die mit 12 und 13 bezeichneten in derselben Längsachse liegen und zur
Aufnahme der gegabelten Enden 14 des Rechenbalkens 15 dienen. Auf dem Rechenbalken
15 sind die Zinken 16 drehbar gelagert,
und zwar sind dieselben an ihren oberen Enden winkelförmig abgebogen und mit Nasen 17
durch entsprechende Bohrungen einer Schiene 18 geführt (Fig. 3 bis 7). Die Enden der
letzteren ruhen beiderseits in Zapfen 19 der Lager 10.
Die Schiene 18 hat einen doppelten Zweck, einerseits verhindert sie das Durchstoßen der
Zinken, während sie andererseits dazu be-, stimmt ist, bei jeder Einstellung der Trägrohre
4 die Zinken 16 so zu drehen, daß sie die Arbeitsstellung einnehmen. Eine zweite mit
20 bezeichnete Schiene ist zur weiteren Sicherung der Zinken bestimmt, und die Krampen
.21 geben der Schiene 18 eine sichere Führung. Werden nun die Tragrohre 4 aus der Mittelstellung (Fig. 2) in die strichpunktiert ge-
kennzeichnete Lage gebracht, so werden sich die einzelnen Rechenbalken um ihre Zapfen 12,
13 drehen, gleichzeitig wird aber durch die Zapfen 19, die außerhalb des Drehmittels der
Zapfen 12, 13 liegen, eine Zugwirkung in der Schiene 18 entstehen, d. h. die Schiene 18, in
welche die Nasen 17 der einzelnen Zinken eingreifen,
wird sich verschieben und eine. Verdrehung der Zinken herbeiführen. Die ganze Lagerung der Zinken ist so gewählt, daß dieselben
bei jeder Stellung der Tragrohre 4 die richtige Arbeitslage einnehmen. Die senkrechte
Führung der Zinken 16 wird dadurch ermöglicht, daß sich die Lager 10 um die Zapfen
11 drehen können, d. h. infolge des Eigengewichtes
der Zinken werden die Rechenbalken stets so gedreht, daß die Zinken in die senkrechte Lage pendeln.
Die in Fig. 1 dargestellte Lage der Rechen, die ihren Antrieb durch die Zahnräder 22, 23
und 24 erhalten, entspricht derjenigen, welche dieselben beim Transport des Gerätes einnehmen.
Hierbei ist es empfehlenswert, den unteren Rechenbalken zu drehen, so daß die Zinken nicht auf den Boden stoßen. Soll nun
das Gerät zum Zusammenrechen des Heues benutzt werden, so werden die Rechen durch
Drehen der Rohre 4 in die in Fig. 2 strichpunktiert gekennzeichnete Lage gebracht.
Bei diesem Vorgang erfolgt unter Vermittlung der Zapfen 19 und der Schienen 18 die
selbsttätige Einstellung der Zinken 16 (Fig. 6). Soll dasselbe Gerät zum Wenden
des Heues Verwendung finden, dann wird das Rechensystem in die entgegengesetzte Stellung
gebracht, in welchem Falle wiederum durch die Zapfen 19 und die Schiene 18 eine
Verdrehung der Zinken erfolgt (Fig. 7).
Claims (2)
1. Trommelheuwender mit in der Schräglage einstellbarer Trommel, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trommel, deren Rechenbalken gelenkig an den Trommelscheiben angeordnet sind, in einem nach
beiden Seiten ausschwenkbaren, aus teleskopartig .ineinander schiebbaren Rohren
bestehendem Gestell (4) gelagert ist, so daß die Maschine in der einen Schräglage
als Heuwender, in der anderen als Heurechen wirkt.
2. Trommelheuwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenbalken
gegabelt sind und beiderseits auf zwei diametral einander gegenüberliegenden Zapfen (12,13) der Lager (10) drehbar
sitzen, während die Rechenzinken (16) winklig abgebogen sind und mit diesen abgebogenen
Enden (17) in Bohrungen der an auf Zapfen (19) der Lager (10) angeordneten
Schienen (18) eingreifen, so daß die Schienen (18) beim seitlichen Ausschwingen
der Rechenbalken infolge der Anordnung der Zapfen (19) zu dem Drehmittel
der Zapfen (12, 13) verschoben werden . und dadurch eine Verdrehung der
Rechenzinken bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216865C true DE216865C (de) |
Family
ID=478228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216865D Active DE216865C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216865C (de) |
-
0
- DE DENDAT216865D patent/DE216865C/de active Active
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