DE21685C - Neuerungen an einer selbstthätig und stetig wirkenden Schmiervorrichtung für Dampfmaschinen - Google Patents
Neuerungen an einer selbstthätig und stetig wirkenden Schmiervorrichtung für DampfmaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
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- F16N7/30—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Zusatz-Patent zu No. 15050 vom 31. December 1880.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. August 1882 ab. Längste Dauer: 30. December 1895.
Die Zeichnung zeigt eine mit den Neuerungen versehene Schmiervorrichtung, montirt
auf einem für Lokomotiven bestimmten Hahn. Die Neuerungen bezwecken bessere Führung
des oberen Einlafsventils, indem dieselbe nicht wie früher von unten, sondern von oben, und
zwar durch die mit dem Ventilsitz ein Stück bildende Hülse F erzielt wird, ferner Brauchbarmachung
für alle Spannungen, so dafs die Vorrichtung auch für Gebläsecylinder, Luftleere etc.
angewendet werden kann; sodann ist das gegen Abkühlung schützende innere Gefäfs U mit einem
ringförmigen oberen Bodenansatz Z72 versehen, um auch von oben her die Abkühlung so viel
wie möglich zu vermeiden, während die Regulirspindel R in ihrem unteren Theil rund gestaltet
und mit ihrem oberen Vierkant Rx in dem Ventilkörper V geführt ist. Das Ventil
kann sich somit völlig frei bewegen und aufser durch den Dampfdruck noch durch das mit
Schraubengewinde versehene Handrädchen P festgehalten bezw. bei Luftleere am Niedersinken
verhindert werden. Die Spindel R ist bei R1 mit Gewinde versehen und findet in dem Einsatzrohr
Hx ihre Mutter, während der Ansatz ZT2
der Spindel dazu dient, ein zu festes Einpressen der Spindelspitze B zu verhindern. Dieser Ansatz
ist so eingestellt, dafs in kaltem Zustande ein Oelaustritt nicht stattfindet, dies jedoch in
beschränktem Mafse bei Erwärmung und Ausdehnung der einzelnen Theile geschieht, zu
welchem Zweck die Spindel aus Eisen oder Stahl hergestellt wird, so dafs durch die verschiedene
Ausdehnung der Metalle ein _ möglichst geringer Verbrauch an Schmiermittel gesichert
ist, falls der Maschinist das Oeffnen versäumt haben sollte.
Durch diese Abänderung der Regulirspindel wird aufserdem noch der Vortheil erzielt, dafs
das Reguliren nur einmal stattfindet und somit das obere Einlafsventil V geöffnet und geschlossen
werden kann, ohne dafs vorher die Stellung der Regulirspindel R verändert werden müfste. Dies
geschieht durch Lösen und Festziehen des oberen Handrädchens P, wodurch das Ventil V von
selbst sinkt und sich hebt.
Will man die Vorrichtung füllen, so wird der darin befindliche gespannte Dampf nach Schlufs
des Ventilhahnes A durch Anziehen des Handrädchens D und· Abheben des Kegels E von
seinem Sitz abgelassen, wobei der Dampf durch die Oeffnung i austritt.
Der Dampf wird durch das Rohr M eingeleitet und drückt alsdann das in die Kammer N
gelangende Schmiermittel durch die Rohre O nach der Maschine. Es ist deshalb auch ein
in Bezug auf die Schmierstellen tiefer liegender Ort zur Aufstellung verwendbar und die Zugänglichkeit
erleichtert.
Das Zweigstück Z ist für Zwillingsmaschinen und für Lokomotiven anwendbar, jedoch dort
nicht nöthig, wo die Abzweigung nach links und rechts sich unterhalb der Maschine ausführen
läfst.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:Als Neuerungen an der unter No. 15050 geschützten Schmiervorrichtung:
ι. Abänderung des oberen Verschlusses, indem der Deckel die Ventilführung und deren Sitz gleichzeitig aufnimmt. - 2. Der ringförmige obere Boden £/2 am inneren Behälter U.Die Construction der Spindel R mit rundem Schaft, Gewindetheil Ji2, Ansatz Rs und oberem, in den Ventilkörper V fassenden Vierkant R1.Die Verbindung des Ventils V mit dem Handrädchen P und dem Vierkant Rx der Spindel R.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE21685C true DE21685C (de) |
Family
ID=298361
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT21685D Active DE21685C (de) | Neuerungen an einer selbstthätig und stetig wirkenden Schmiervorrichtung für Dampfmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE21685C (de) |
-
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