DE128702C - - Google Patents

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DE128702C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00Liquid cooling
    • F01P3/12Arrangements for cooling other engine or machine parts
    • F01P3/14Arrangements for cooling other engine or machine parts for cooling intake or exhaust valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 46 c. /f
Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Ausströmventil für grofse Gasmaschinen, welches dadurch vom Drucke der Gase im Arbeitscylinder ganz oder theilweise entlastet ist, dafs der Ventilkegel sich nach oben hin in einen cylindrischen Theil verlängert, welcher durch den Deckel des Ausströmventilgehäuses hindurchgeführt ist, so dafs auf dem Querschnitt desselben nur der Atmosphärendruck lastet.
■ Ein Ventilkörper mit derartig vergröfserter Oberfläche würde aber zu Selbstzündungen Anlafs geben, wenn er nicht wirksam gekühlt würde. Der einfache Abschlufs des hohlen Ventilkörpers nach oben hin und der Anschlufs desselben an eine Wasserleitung, wie derselbe bei bekannten Ventilen ausgeführt ist, würde jedoch eine unvortheilhafte Vermehrung der Masse des Ventils durch das im Ventilkörper enthaltene Wasser bewirken, wodurch bei Eröffnung und beim Schliefsen des Ventils starke Beanspruchung des Gestänges und des Ventilkörpers auftreten, die zu starkem Verschleifs und Brüchen führen.
Es wird daher ein freier Wasserspiegel im Ventilkörper erhalten, welchen man bis zu derjenigen Höhe hinaufreichen läfst, bis zu welcher eine Kühlung des Ventilkörpers überhaupt nöthig ist, da ja der obere Theil des Ventils in dem gekühlten Deckel sitzt und daher weder sehr heifs wird noch zu Selbstzündungen Anlafs geben kann. Von bekannten gekühlten Ausströmventilen unterscheidet sich das den Gegenstand der.Erfindung bildende Ventil dadurch, dafs es gleichzeitig entlastet istj, während jene nicht entlastet sind. Zudem wäre die Kühlvorrichtung jener Ventile bei diesem entlasteten Ventil mit grofsem Hohlraum gar nicht anwendbar; denn das durch den Schaft eintretende Wasser tritt unmittelbar durch Löcher in der unteren Wand des Ventilkörpers wieder aus; es kann sich also nur ein Wasserspiegel bilden, der soeben die untere Wand des Ventilkörpers bedeckt, während der gröfste Theil des Hohlraumes des Ventils ungekühlt bleibt.
Fig. ι zeigt eine einfache Anordnung dieses Ventils. Auf dem Ventilkegel α ist ein oben offener cylindrischer Aufsatz b befestigt, der über den Deckel des Ausströmventilgehäuses hinausreicht und in diesem, durch Kolbenringe dichtend, geführt wird. Wenn das Ausströmventil direct im Cylinderkopf sitzt, so bildet das »Ausströmventilgehäuse« den Cylinderkopf. Durch Rohr c fliefst in den hohlen Ventilkörper beständig Kühlwasser, dessen Spiegel auf irgend eine Weise auf einer nahezu gleichbleibenden Höhe erhalten wird. Man kann dies z. B. dadurch erreichen, dafs man stets nur so viel Wasser zuführt, als jeweilig verdampft; man kann auch, wie in der Figur dargestellt, den Ventilstift als Ueberlauf ausbilden, indem man ihm eine centrale Bohrung und Wasserabflufslöcher giebt, die in den Ausströmkanal (Fig. 1) oder unterhalb des Gehäuses ins Freie (Fig. 2) münden.
Fig. 2 zeigt eine etwas geänderte Ausführungsform, bei welcher der Ventilkegel α und der Aufsatz b- aus einem Stück angefertigt sind

Claims (1)

  1. und gleichzeitig in den so gebildeten hohlen Ventilkörper ein als Wasserverdränger wirkender Cylinder e eingesetzt ist. Auf diese Weise wird nur der schmale, hohle, cylindrische Theil zwischen dem Aufsatz b und dem Verdränger e mit Kühlwasser angefüllt, so dafs nur eine sehr kleine Wassermasse mitbewegt zu werden braucht. Der Wasserzuflufs erfolgt durch die beiden Rohre c im unteren Theile des Hohlraumes , um die Sitzfläche des Ventils am stärksten zu kühlen; der Verdränger ist in diesem Falle als Ueberlauf ausgebildet.
    Fig. 3 zeigt eine Abänderung der vorigen Anordnungen in der Weise,· dafs der Verdrängercylinder über den Rand des Ventilkörpers hinaus verlängert ist; dadurch kann der Ventilkörper selbst als Ueberlauf ausgebildet werden. Das Kühlwasser tritt durch Rohr c in den hohlen Ventilschaft, von diesem durch Bohrung/ in den Raum zwischen Verdränger und Ventilkörper und läuft aus letzterem in die Auffangrinne g über.
    Paten τ-Ansprüche:
    Entlastetes gekühltes Ausströmventil für Gaskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs in dem hohlen Führangscylinder (b) des Ventils '(a) auf einer geeigneten Höhe ein Wasserspiegel durch offenen Ueberlauf unterhalten wird, zum Zwecke, eine innere Kühlung des Ventils bei geringer Wasserbelastung des Ventilkörpers zu erzielen.
    Ein Ausströmventil nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen in den Führungscylinder (b) eingesetzten Wasserverdränger fej, welcher als Ueberlauf ausgebildet sein kann, zum Zwecke, das Wassergewicht weiter zu verringern.
    Ein Ausströmventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der Verdränger^ über die Oberkante des Führungscylinders (b) hinaus verlängert ist, so dafs der Führungscylinder den Ueberlauf für das durch die hohle Ventilspindel zugeführte Wasser bildet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin, cedruckt in der Reichsdruckerei.
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