DE216832C - - Google Patents
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- DE216832C DE216832C DENDAT216832D DE216832DA DE216832C DE 216832 C DE216832 C DE 216832C DE NDAT216832 D DENDAT216832 D DE NDAT216832D DE 216832D A DE216832D A DE 216832DA DE 216832 C DE216832 C DE 216832C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H1/00—Toothed gearings for conveying rotary motion
- F16H1/02—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
- F16H1/04—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members
- F16H1/12—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes
- F16H1/16—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes comprising worm and worm-wheel
- F16H1/166—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes comprising worm and worm-wheel with members rotating around axes on the worm or worm-wheel
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H55/02—Toothed members; Worms
- F16H55/10—Constructively simple tooth shapes, e.g. shaped as pins, as balls
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gears, Cams (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■. .- M 216832 ~ KLASSE 47h. GRUPPE
Schneckengetriebe mit Rollenschneckenrad. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schneckengetriebe mit Rollenschneckenrad, bei welchem
durch eine neue Anordnung der Zahnrolle die Zahnreibung den bisherigen Getrieben dieser
Art gegenüber erheblich vermindert werden soll. Der Zweck der Rollenschneckenräder geht
. dahin, die gleitende Reibung der gewöhnlichen Zahnräder dadurch in rollende Reibung überzuführen,
daß an Stelle der Schneckenradzähne
ίο Zahnrollen treten, die sich an der Schnecke abwälzen.
Die Reibungsarbeit setzt sich hierbei zusammen aus der rollenden Reibung infolge
der Abwälzung der Zahnrollen und aus der Zapfenreibung der letzteren. Um.die Zapfenreibung
möglichst gering zu machen, ist man zum Teil dazu übergegangen, die Zahnrolle auf
Kugeln zu lagern. Allein einen wesentlich größeren Einfluß auf die Reibungsarbeit als die
Zapfenreibung übt die Art der Abwälzung der Zahnrollen auf der Schneckenfläche aus. Wenn
hier rollende Reibung stattfinden soll, so muß
sich die Rolle an der Schneckenfläche in der augenblicklichen Richtung der letzteren abwälzen.
Dies ist in Fig. 1 schematisch dargestellt, wobei α die Zahnrolle bedeutet, d den
Berührungspunkt von Zahnrolle und Schnecke und b die Richtung der Schneckenfläche in
diesem Punkt. Eine theoretische Untersuchung des Erfinders hat nun gezeigt, daß bei den bisherigen
Schneckengetrieben, bei denen die Rollenachse und die Schneckenachse sich in der Mittellage
der Zahnrolle rechtwinklig schneiden, die Schneckenlinie sich auf der Zahnrolle nicht in
Richtung ihrer Rollbewegung abwälzt. Es bilden vielmehr, wie Fig. 2 zeigt, die Tangente c
an die Zahnrolle und die Richtung b der Schneckenlinie im Berührungspunkt mit der'
Zahnrolle einen gewissen Winkel α.. Es setzt sich infolgedessen die Wälzungsarbeit am Umfang
der Zahnrolle zwischen den beiden benachbarten Punkten d und r zusammen aus
der rein rollenden Reibung auf dem Weg d s und der gleitenden Reibung auf dem Weg r s,
wenn d s r ein rechtwinkliges Dreieck ist.
Die gleitende Reibung kann nun dadurch klein gehalten werden, daß man den Winkel
zwischen Rollentangente und Schneckenflächentangente beseitigt oder wenigstens nach Möglichkeit
vermindert. Dies geschieht dadurch, daß man die Zahnrolle, von ihrer Mittellage ausgehend, nicht mehr wie bisher zentral in
die Schnecke eingreifen läßt, sondern ihre Achse gegen die Radebene neigt oder aus der auf der
Radachse senkrechten Schneckenächsenebene versetzt oder zugleich neigt und versetzt.·
In der Zeichnung zeigt die als Aufriß Und
Grundriß anzusehende Doppelfig. 3 den üblichen zentralen Eingriff des Rollenzahns in die
Schnecke. Die Doppelfig. 4 bis 7 dagegen zeigen verschiedene Anordnungen der Zahnrolle im
Sinne der Erfindung. In den Fig. 3 bis 6 ist die Schnecke als Globoidschnecke, in Fig. 7
als zylindrische Schnecke gedacht. Die Herstellung geschieht in der Weise, daß die
Schneckenkanäle durch einen dem späteren Rollenzahn entsprechenden Fräser aus einem
Vollkörper ausgefräst werden, wobei Fräser- und Schneckenkörper so gegeneinander bewegt werden,
wie sich später das Schneckenrad und die. Schnecke gegeneinander bewegen sollen. Der
Drehungssinn der Schnecke und der Zahnrolle bzw. des Fräsers ist in der Zeichnung durch
Pfeile gekennzeichnet und der Schneckenkörper in den Fig. 3 bis 6 nur gestrichelt angegeben,
um die gegenseitige Lage der Schneckenflächentangente und der Zahnrollentangente deutlicher
hervortreten zu lassen. Die Zahnrolle ist in den Fig. 1 bis 6 außen gewölbt gedacht und der
Einfachheit halber vorausgesetzt, daß nur die mittlere Zone der Rolle mit der Schnecke in
Berührung tritt. Man erhält so durch Unter-ίο suchung des Mittelkreises der Rolle bereits ein
volles Bild über die Art des Wälzungsvorganges von Fräser bzw. Zahnrolle und Schnecke.
In den Fig. 3 bis 6 bedeuten die Linien 1, 2, 3, 4, 5 verschiedene Lagen des Rollenzahns,
als Schnitte der Mittelebene der Zahnrolle mit . der Mittelebene des Rollenschneckenrades gedacht
; b ist die zugehörige Richtung der Schneckenfläche und c die Richtung der Rollentangente
im gemeinschaftlichen Berührungspunkt d beider; α ist der Winkel zwischen b
und c; die Rollenachse ist mit nt bezeichnet.
Es ist stets nur derjenige Berührungspunkt der Zahnrolle in Betracht gezogen, der in Frage
kommt, wenn die Schnecke in dem mit Pfeil bezeichneten Sinn umgedreht wird, wobei sich
das Schneckenrad in dem ebenfalls durch Pfeil bezeichneten Sirin mitdreht.
Bei der Ausführung mit zentralem Eingriff der Rolle nach Fig. 3 projiziert sich im Grundriß
die Rollentangente c im Berührungspunkt d von Rolle und Schnecke in die Strecken 1,2,3,4;
im Aufriß liegt ihre Projektion bei der eingezeichneten mittleren Lage der Zahnrolle in
einer senkrechten. DieTangenteSderSchneckenfläche
im Berührungspunkt d mit der Rolle sowie . dieser Punkt selbst bestimmt sich durch Zusammensetzung
der Geschwindigkeiten des Punktes d als Punkt der Schnecke und als
Punkt des Schneckenrades unter der Berücksichtigung, daß die Richtung b Tangente an den
Rollenkörper sein muß. Es zeigt sich nun, daß der Winkel zwischen b und c ein sehr erheblicher ist, und zwar ist er am größten in der
Mittellage der Zahnrolle, um von hier aus nach rechts und links kleiner zu werden.
Bei der Ausführungsform der Fig. 4 ist die Zahnrolle α von der Ausführungsform der Fig. 3
ausgehend unter Beibehaltung ihres Mittelpunktes und ihres Berührungspunktes mit der
Schneckenfläche so. gedreht, daß die Rollentangente c übergeht in die Schneckenflächentangente
δ. Hierbei erhält die Rollenachse bei der Mittellage der Rolle im Aufriß die Neigung β
mit der Schneckenradebene und geht im Grundriß im Abstande f am Mittelpunkt k des
Schneckenrades vorbei. Es zeigt sich nun, daß von der Nullage 1 ausgehend der Winkel zwischen
Schneckenflächentangente b und Rollentangente c nach der Mittellage 2 zu größer, sodann
aber wieder kleiner wird, um für die Lage 4 wieder auf 0 zurückzugehen.
Man hat also hier bereits eine erhebliche Ver-, minderung der Reibungsarbeit.
Eine stärkere Verminderung der Reibungsarbeit ergibt die Ausführungsform der Fig. 5,
bei der. die Zahnrolle so angeordnet ist,, daß ihre Achse um die Strecke g von der auf der
Radachse senkrechten Schneckenachsenebene entfernt liegt, wobei gleichzeitig im Grundriß
die Rollenachse m im Abstand h am Mittelpunkt
k des Schneckenrades vorbeigeht. Bei den beiden Lagen 2 und 4 der Zahnrolle gehen
hier Rollentangente und Schneckenflächentangente ineinander über. In der mittleren Lage 3 ■.
ist die Schneckenflächentangente b nach rechts und in den beiden Endlagen 1 und 5 nach links
gegen die Rollentangente verdreht. Der Winkel zwischen Schneckenflächentangente und Rollentangente
hält sich aber durchweg auf geringem Maß. '
Noch etwas geringer w,ird die Reibungsarbeit bei der Ausführungsform der Doppelfig. 6. Hier
befindet sich der Mittelpunkt der Zahnrolle um die Strecke y von der auf der Radachse
senkrechten Schneckenachsenebene entfernt, die Rollenachse m ist im Aufriß unter dem Winkel γ
gegen die Radebene geneigt und geht im Grundriß im Abstand t am Radmittelpunkt k vorbei.
Bei den Lagen 2 und 3 gehen Rollentangente c und Schneckenflächentangente b ineinander
über; in den Lagen 1, 4 und 5 bilden sie nur kleine Winkel gegeneinander. Die günstigste
Neigung und Versetzung der Rollenachse be-, stimmt sich in jedem Fall aus den Größenverhältnissen
des Schneckengetriebes.
Bei der Ausführungsform der Doppelfig. 7 greifen die am Schneckenradkörper u drehbar
gelagerten Zahnrollen ν seitlich in die Schnecke w ein. Die Verminderung der Zahnwälzungsarbeit
im Sinne der Erfindung wird dadurch hervorgerufen, daß die Achse m der Zahnrolle in deren
Mittellage 1 nicht wie bei den bisherigen Schneckengetrieben dieser Art die Schneckenachse
senkrecht schneidet, sondern um das Stück χ an der Schneckenachse vorbeigeht. An
Stelle der Versetzung der Rollenachse kann natürlich auch eine Neigung derselben gegen
die Schneckenradebene treten oder eine Ver- ' Setzung und Neigung zugleich, wodurch sich
die Ausführungsform der Fig. 7 den Ausführungsformen der Fig. 4 und 6 nähert.
Je nach dem Verwendungszweck und dem zulässigen Kostenaufwand wird man sich bei
der Auswahl des Getriebes an die eine oder andere der beschriebenen Ausführungsformen
anschließen, wobei auch die Verwendbarkeit für den Rückwärtslauf in Berücksichtigung gezogen
werden muß. Beim Rücklauf tritt die Zahnrolle «mit einem dem Punkt d ungefähr gegenüberliegenden
Umfangspunkt mit der Schneckenfläche in Berührung. Die Wälzungsarbeit der
Zahnrolle wird hier am größten bei der Aus-
führungsform der Fig. 5, etwas geringer bei der Ausführungsform der Fig. 6 und am geringsten
bei der Ausführungsform der Fig. 4. Allerdings ist auch hier die Wälzungsarbeit beim Rücklauf
immer noch größer als bei der Ausführungsform der Fig. 3, bei welcher beim Vor-.
und Rücklauf eine gleich große Reibungsarbeit zu überwinden ist.
An Stelle der gewählten Schneckenformen können ohne Beeinträchtigung des Erfindungsgedankens auch gewöhnliche Schnecken angewandt
werden, soweit Rollenschneckenräder sich überhaupt an solche anpassen lassen.
Berücksichtigt man, daß durch die Erfindung die Wälzung der Zahnrolle an der Schnecke für die eine Drehrichtung des Schneckengetriebes in nahezu rollende Bewegung übergeführt wird, so ergibt sich hieraus, daß Rolle und Schnecke sich nur noch auf einer kurzen Linie,oder fast nur noch in einem Punkt zu berühren brauchen, ähnlich wie die Kugeln bei Kugellagern, während bei der schrägen Abwälzung zur Verhinderung schädlicher Abnutzung die Berührungslinie ziemlich läng gehalten werden mußte. Die hieraus sich ergebende Verringerung der Abmessung der Rollenhöhe und der übrigen Getriebeteile bildet einen wesentlichen Vorteil der Erfindung, der überall da angewendet werdenwird, wo das Getriebe andauernd in derselben Richtung treibend zu wirken hat, oder wo nur ausnahmsweise ein Rücklauf oder eine Bremsung des Getriebes zu erwarten steht.
Berücksichtigt man, daß durch die Erfindung die Wälzung der Zahnrolle an der Schnecke für die eine Drehrichtung des Schneckengetriebes in nahezu rollende Bewegung übergeführt wird, so ergibt sich hieraus, daß Rolle und Schnecke sich nur noch auf einer kurzen Linie,oder fast nur noch in einem Punkt zu berühren brauchen, ähnlich wie die Kugeln bei Kugellagern, während bei der schrägen Abwälzung zur Verhinderung schädlicher Abnutzung die Berührungslinie ziemlich läng gehalten werden mußte. Die hieraus sich ergebende Verringerung der Abmessung der Rollenhöhe und der übrigen Getriebeteile bildet einen wesentlichen Vorteil der Erfindung, der überall da angewendet werdenwird, wo das Getriebe andauernd in derselben Richtung treibend zu wirken hat, oder wo nur ausnahmsweise ein Rücklauf oder eine Bremsung des Getriebes zu erwarten steht.
Claims (5)
1. Schneckengetriebe mit Rollenschneckenrad, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks
Verminderung der Zahnreibung der Winkel zwischen Rollentangente. und Schneckenflächentangente
im Berührungspunkt der Rolle und Schnecke vermindert oder beseitigt wird.
2. Schneckengetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenachse
gegen die Radebene geneigt ist.
3. Schneckengetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenachse
gegen die auf der Radachse senkrechte Schneckenachsenebene versetzt ist.
4. Schneckengetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenachse
die in den Patentansprüchen 2 und 3 angeführten Merkmale in sich vereinigt.
5. Schneckengetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Schneckenrädern
mit seitlich eingreifenden Rollen (Fig. 7) die Rollenachse in der Mittellage gegen die zur Radachse parallele Schneckenachse
versetzt ist. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216832C true DE216832C (de) |
Family
ID=478203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216832D Active DE216832C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216832C (de) |
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0
- DE DENDAT216832D patent/DE216832C/de active Active
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