DE216396C - - Google Patents

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DE216396C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/68Window bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE ZId. GRUPPE
lichtdurchlässiger Abschlüsse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1908 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zusammensetzen von Glastafeln zur Herstellung feuersicherer, lichtdurchlässiger Abschlüsse, unter Verwendung einer Einfassung aus längs und quer durchgehenden Metallstäben, an denen die Glastafeln besonders gesichert sind. Es sind bereits eiserne Fenster bekannt, bei denen die Glasscheiben, in deren Stoß das Fenstergerippe bildende Bandeisenstreifen eingeführt sind, einerseits durch aus den Streifen abgebogene Lappen und andererseits durch Vorsteckstifte gehalten werden. Diese Anordnung eignet sich jedoch nicht für die Verbindung von kleinen Gläsern zu größeren lichtdurchlässigen, als feuersicherer Abschluß benutzbaren Flächen oder Platten, da ein derartiger Abschluß einerseits zu schwer ausfallen würde und andererseits dem Durchdringen der Flamme bei Bränden nicht vorbeugen kann, weil die Stoßfugen der einzelnen Fenstergläser nicht feuersicher abgedichtet sind. Nach dem vorliegenden Verfahren werden nun die Glastafeln durch in deren Stoß eingesetzte Bindelaschen am Gerippe des Ab-Schlusses befestigt, welch letzteres aus Metallstäben besteht, die über den Stoß der Glastafeln gelegt sind. Auf diese Weise sind sämtliche Teilfugen des Abschlusses genügend feuersicher gedichtet, um das Durchtreten einer Flamme wirksam zu verhindern, und andererseits ist infolge der eigenartigen Befestigungsmittel ein unerwünschtes Lösen des Verbandes selbst bei großer Hitze nicht zu befürchten.
Ein Ausführungsbeispiel eines nach vorliegendem Verfahren hergestellten Abschlusses ist auf der Zeichnung in Fig. 1 in Ansicht dargestellt ; Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1; Fig. 3 ist der gleiche Schnitt einer anderen Ausführungsform; Fig. 4 zeigt in zwei Ansichten die zur Sicherung der Glastafeln an den Metallstäben dienenden Bindelaschen.
Bei Ausführung des Verfahrens wird in der Weise vorgegangen, daß in einen Metallrahmen a zunächst eine Reihe nebeneinanderliegender Glastafeln b eingesetzt wird. An die durch die frei liegenden Enden der Tafeln gebildete Kante werden dann die in Fig. 4 dargestellten, aus einem beiderseitig aufgeschlitzten Blechstreifen bestehenden Bindelaschen β in gewissen Abständen voneinander angesetzt,· und. zwar so, daß unterhalb der Glastafel der eine der in Fig. 4 wagerecht gezeichneten Lappen e1 greift, die senkrechten Lappen e2 also nach oben stehen. An die Reihe I wird dann die nächste Reihe II der Glastafeln angesetzt, ebenfalls so, daß die anderen Lappen e1 unter die Tafeln greifen. Die senkrecht stehenden Lappen e2 werden dann auseinandergebogen, so daß ein mit beiden Enden in gegenüberliegende Seiten des Metallrahmens α eingreifender oder an diesem befestigter, über den Stoß der beiden Glastafelreihen geführter Metallstab c in die auseinandergebogenen Lappen ea
der Bindelaschen eingelegt werden kann. Diese Lappen werden dann zusammengebogen und auf diese Weise die Glastafeln an den Metallstäben gesichert.
Die so hergestellte Verbindung kann durch Verlöten oder Aufbringen eines galvanischen Niederschlages auf Bindelaschen und Metallstäbe sowie auf die Kreuzungsstellen der letzteren noch besonders gesichert werden.
ίο Eine erhöhte Widerstandsfähigkeit eines so hergestellten Abschlusses gegen Druck läßt sich dadurch erreichen, daß zu beiden Seiten der Glasscheiben über den Stoß sich kreuzende Metallstäbe c1 und c2 gelegt werden (Fig. 3), wobei die mit e1 bezeichneten Lappen ebenfalls umgebogen werden und die Stäbe c1 umgreifen. Eine besondere Sicherung durch Verlöten oder Galvanisieren der Verbindungsstellen kann dann gegebenenfalls auch hier stattfinden, also auf beiden Seiten des Metallgerippes.
An den Kreuzungspunkten der Metallstäbe sind zur Erzielung einer glatten Sprosse in die Stäbe selbst Vertiefungen anzubringen, welche das genaue Anpassen ermöglichen.
Durch das Anordnen der ungeteilten Längsund Querstäbe ist ein Auseinanderfallen der Gläser erst dann möglich, wenn die Metallsprossen selbst schmelzen.

Claims (2)

Paten t-An Sprüche:
1. Verfahren zum Zusammensetzen von Glastafeln zur Herstellung feuersicherer, lichtdurchlässiger Abschlüsse, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Stoß der Glastafeln beiderseitig aufgeschlitzte Blechstreifen (e) gezogen und über den Stoß durchgehende, an dem Rahmen befestigte Metallstäbe (c, d) gelegt werden, worauf die Schenkel der Blechstreifen (e) wechselseitig um die Metallstäbe und auf der Rückseite der Glastafeln flanschartig umgebogen oder an die Stäbe angebogen wer-
. den.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Glasscheiben über den Stoß sich kreuzende Metallstäbe (c, d) gelegt werden, um welche nach Befestigung der Stäbe am Rahmen die Schenkel der Blechstreifen (e) gebogen werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4722386A (en) * 1987-04-23 1988-02-02 General Kinematics Corporation Casting core shakeout

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4722386A (en) * 1987-04-23 1988-02-02 General Kinematics Corporation Casting core shakeout

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