DE216375C - - Google Patents

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DE216375C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B27/00Control, indicating, or safety devices or systems for composing machines of various kinds or types
    • B41B27/02Systems for controlling all operations
    • B41B27/10Systems for controlling all operations with direct control of all operations by input of recorded or stored information

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 α. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1908 ab.
Beim Schriftsetzen gibt es Fälle, in denen ein bestimmtes Satzelement gleichzeitig mit allen oder nur mit gewissen sich häufig wiederholenden anderen Satzelementen gesetzt werden muß. Dies liegt z. B. vor bei gesperrtem Satz. In diesem Falle muß nach jedem Schriftzeichen ein Haarspatium gesetzt werden. Ebenso muß bei dem Ausschließen einer Zeile, welche nicht voll genug gesetzt werden
ίο kann, zu sämtlichen Wortzwischenräumen ein Spatium hinzugefügt werden. Bei der Herstellung des Schriftsatzes mittels Registerstreifens wird in der Regel für jedes so zu setzende Spatium ein besonderes Lochsymbol auf dem Registerstreifen hergestellt. Für den Setzer, der den Streifen locht, ist diese Arbeit sehr zeitraubend, da er z. B. bei gesperrtem Satz für jeden Buchstaben zwei Tasten, die Buchstabentaste und die Haarspatientaste, anschlagen muß. Das nachträgliche Ausschließen der Zeile durch Einfügen von Spatien in die Wortzwischenräume ist bisher beim Setzen mittels Registerstreifens . nicht ausgeführt worden. Infolgedessen war die Ausschlußmöglichkeit der Setzmaschine beschränkt auf denjenigen Betrag, auf welchen sich die zum Trennen der Wörter dienenden Satzelemente durch die in der Setzmaschine vorhandenen Einrichtungen erweitern lassen. Bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen war also die größte Ausschlußweite durch die maximale Breite der Keilspatien gegeben.
Die Erfindung bietet ein Verfahren, welches sowohl bei der Herstellung von gesperrtem Satz als auch bei dem sogenannten Nachspationieren, d. h. dem nachträglichen Ausfüllen der Zeiledurcli Vergrößerung der Wortzwischenräume, Verwendung finden kann. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß in denjenigen Fällen, in denen Sperrsatz hergestellt werden oder ein.Nachspationieren stattfinden soll, eine Vorrichtung eingeschaltet wird, welche selbsttätig durch die Einwirkung der betreffenden Lochsymbole, die dem Buchstaben oder dem Wortzwischenraum entsprechen, das Setzen eines Zusatzspatiums bewirkt. Es findet dabei außer dem Setzen der Letter oder des Spatiums gleichzeitig, das Setzen eines Spatiums statt. Beide Tätigkeiten können nach Belieben des den Streifen herstellenden Setzers eingeschaltet werden. Dabei sind die beiden Hauptfälle der Anwendung dieser Erfindung zu unterscheiden. Bei der Herstellung von Sperrsatz hat der Setzer vor Beginn des gesperrten Satzes ein Lochzeichen auf dem Registerstreifen zu lochen, welches später in der Setzmaschine die Einschaltung der Vorrichtung zum Setzen der sogenannten Haarspatien nach jedem Schriftzeichen bewirkt. .
Bei dem Nachspationieren kann der Setzer die Notwendigkeit einer Vergrößerung der Wortzwischenräume erst dann erkennen, wenn er eine Zeile nahezu fertig gesetzt oder den entsprechenden Teil des Streifens gelocht hat. Auch in diesem Falle ist ein Lochzeichen notwendig, um eine Einrichtung auszulösen, welche bei jedem Wortzwischenraum das Setzen eines Zusatzspatiums bewirkt. Dieses Lochzeichen muß in der Setzmaschine vor Be-
ginn des Setzens der betreffenden Zeile zur Wirkung kommen. Das kann in folgender Weise erreicht werden;, z. B. dadurch, daß der ι Setzer das betreffende Lochzeichen vor die Löcherreihe, welche die zu ergänzende Zeile darstellt, auf dem Streifen anbringt; hierbei ist der Streifen mit dem Anfang zuerst in die Setzmaschine einzuführen. Wird das Lochzeichen hinter die Löcherreihe gesetzt, für die
ίο es Gültigkeit haben soll, so muß der Streifen entweder rückwärts durch die Setzmaschine laufen oder es muß eine besondere Vorrichtung vorhanden sein, auf welche dieses Lochzeicheir früher wirkt, als das Setzen der zu ergänzenden.Zeile anfängt.
Es sei hier der Einfachheit wegen angenommen, daß der Streifen entweder vorwärts durch die Maschine läuft und das Ergänzungszeichen vor- der Zeile steht, oder daß der Strei- fen rückwärts durch die Setzmaschine läuft und das Zeichen hinter der Zeile gelocht wird. Beim Nachspationieren gilt in allen Fällen die Wirkung des Zeichens nur für die Dauer des Setzens einer Zeile und muß nach Schluß dieser Zeile wieder aufgehoben werden.
Nachstehend ist eine Vorrichtung zur Anwendung dieses Verfahrens auf eine durch einen R.egisterstreifen gesteuerte Matrizensetz- und Zeilengießmaschine beschrieben.
Es wird angenommen, daß die Magazinsperrungen der Maschine durch die Vermittlung von Elektromagneten mit Hilfe des Registerstreifens gesteuert werden. Es ist ferner vorläufig angenommen, daß es sich nur um das Nachfüllen oder Ergänzen zu kurz gesetzter Zeilen durch Vergrößerung der Wortzwischenräume handelt. Die dazu erforderliche Anordnung ist aus der Fig. 1 ersichtlich. Es ist 1 eine Stromquelle, 2 ein Elektromagnet, weleher in passender Weise das Setzen derjenigen Elemente bewirkt, die normal die Wortzwischenräume herstellen (Keilspatien). Die Verteilung des Stromes an diese Magnete wie an alle übrigen Elektromagnete, welche zum Bewegen der Magazinsperrung dienen, kann mit Hilfe bekannter Vorrichtungen erfolgen. Zu den Elektromagneten, welche von dem Registerstreifen aus direkt gesteuert werden, gehört auch der Elektromagnet 3, welcher eine Schaltvorrichtung steuert. Letztere dient zur Einschaltung der Elektromagneten 4 und 5. Der Elektromagnet 4 wirkt auf die Sperrung des Magazinkanals, der die Spatien zur Vergrößerung der Wortzwischenräume, d. h. zum Nachspationieren, enthält. Die Verbindung dieser Elektromagnete ist folgende:
Parallel zu dem Elektromagneten 2 ist ein Elektromagnet 5 geschaltet, dessen Stromkreis jedoch so lange geöffnet ist, solange der Elektromagnet 3 nicht in Tätigkeit tritt. Wenn das letztere geschieht, so zieht dieser Elektromagnet seinen Anker 6 an; dieser legt sich auf die Spitze, einer Säule 7 und schließt dadurch einen Kontakt. Der Anker 6 wird durch die Wirkung einer kleinen Rolle 8, welche an einer Feder 9 drehbar befestigt, ist, in seiner jeweiligen Lag"e gesichert. Die Säule 7 ist an dem Träger 10 des Elektromagneten 3 und des Ankers 6 isoliert befestigt. Sie ist andererseits verbunden mit einer Zuleitung zum Elektromagneten 2. Die andere Zuleitung des Elektromagneten 2 ist direkt verbunden mit dem Elektromagneten 5. Ferner besteht eine Verbindung zwischen dem Elektromagneten 5 und dem Träger 10 des Elektromagneten 3 und des. Ankers 6. Wird der Elektromagnet 3 durch die Wirkung eines Löchsymbols auf den Registerstreifen erregt, so wird der Kontakt zwischen dem Anker 6 und der Säule 7 geschlossen und bleibt auch geschlossen, wenn die Wirkung des Elektromagneten 3 aufgehört hat. Sobald ein Strom durch die Zuleitungen zu dem Elektromagneten 2 fließt, wird auch der Elektromagnet 5 erregt und zieht den Anker π an. Der Kern des E|ektromagneten 5 und der Anker 11 sind in einem Träger 12 gelagert. Oberhalb des Elektromagneton 5 befindet sich der Träger 13 eines Elektromagneten 14. Der Träger 13 ist vom Träger 12 elektrisch isoliert. Der Anker des Elektromagneten 14 bildet einen um die Achse 15 drehbaren Winkelhebel mit den beiden Armen 16 und 17. ' Auf dem Arm 17 befindet sich eine Feder 18, deren freies Ende durch einen Haken 19 am Ende des Armes 17 in seiner Bewegung begrenzt wird. Oberhalb der Feder 18 ist eine Kontaktschraube 20 angeordnet, welche von dem Träger 13 elektrisch isoliert ist. Eine Feder 21 ist bestrebt, den Winkelhebel 16, 17 so zu drehen, daß sich die Feder 18 gegen die Spitze der Kontaktschraube 20 legt und hier einen Kontakt schließt. Die Drehung des Hebels 16, 17 wird durch den Anker 11 des Elektromagneten 5 verhindert; denn in der Ruhestellung des Ankers 11 legt sich der Hebel 16 gegen die Spitze des Ankers 11. Sobald der Elektromagnet 5 erregt und der Anker 11 angezogen wird, kann der Winkelhebel 16, 17 dem Zuge der Feder 21 folgen, und der Kontakt zwischen der Feder 18 und der Schraube 20 wird geschlossen. Jedoch besteht jetzt eine Unterbrechung zwischen den Hebeln 11 und 16, deren Spitzen sich nicht mehr berühren. Beim Aufhören der Erregung des Elektromagneten 5 legt sich der Anker 11 vor die Spitze des Armes 16. Auf diese Weise wird zwischen dem Anker 11 und dem Winkelhebel 16, 17 ein Kontakt hergestellt, der weiterhin zur Folge hat, daß der Elektromagnet 4 sowie der Elektromagnet 14 erregt werden. Diese Stromverbindung kommt auf folgende Weise zustande:
Eine Stromquelle 25 ist einerseits verbunden mit dem Träger 12 und dadurch mit dem Anker 11 des Elektromagneten 5 und andererseits mit der Spule eines Elektromagneten 4, welcher die Auslösung von Zusatzspatien bei Wortzwischenräumen bewirken soll. Der Elektromagnet 4 ist weiterhin verbunden mit dem Elektromagneten 14, und von hier führt die Leitung des Stromes zur Kontaktschraube 20.
Der Stromkreis ist nur geschlossen, wenn der Winkelhebel 16, 17 gleichzeitig in Kontakt steht mit der Schraube 20 und dem Anker 11.
In der Ruhelage ist der Kontakt zwischen der
• Schraube 20 und der Feder 18 geöffnet. Sobald der Elektromagnet 5 erregt wird und durch die Anziehung seines Ankers 11 den Winkelhebel 16, 17 freigibt, wird der Kontakt zwischen der Schraube 20 und der Feder 18 geschlossen. Hierdurch ist nunmehr die Verbindung zwischen dem Anker 11 und dem Winkelhebel 16, 17 unterbrochen, da der Anker 11 so tief herabgezogen wird, daß er den Arm iö nicht mehr berührt. Der Stromschluß zwischen dem Anker 11 und dem Arm 16 tritt ein, sobald der Elektromagnet 5 den Anker 11 ■ losläßt. Dieser wird dann von einer Feder 22 gegen die Spitze des Armes 16 gedrückt. Infolge des nun zustande kommenden Stromes wird der Elektromagnet 4 und der Elektromagnet 14 erregt. Der letztere zieht den Winkelhebel 16, 17 in seine Ruhelage zurück und öffnet dadurch die. Verbindung zwischen der Kontaktschraube 20 und der Feder 18, so daß der Strom in den Elektromagneten 4 und 14 wieder unterbrochen wird. Gleichzeitig legt sich der Anker 11 wieder vor die Spitze des Armes 16, und die Anfangslage der Einrichtung ist wieder hergestellt. In dem Stromkreis der Elektromagneten 4 und 14 können nötigenfalls noch weitere Einrichtungen eingeschaltet werden, welche z. B. eine Verzögerung in der Bewegung des Papierstreifens hervorrufen können, um die für das Setzen des Zusatzspatiums erforderliche Zeit zu gewinnen.
Die Elektromagnete 5, 4 und 14 treten bei jedem Setzen eines Keilspatiums, also bei jeder Erregung des Elektromagneten 2, in Tätigkeit, solange der Kontakt zwischen dem Anker 6 und der Säule 7 geschlossen bleibt.
Die Unterbrechung dieses Kontaktes erfolgt zweckmäßig nach jeder Beendigung des Setzens einer Zeile. Dabei kann der Anker 6 entweder mechanisch oder durch einen besonderen Elektromagneten 24, welcher dem Elektromagneten 3 gegenübersteht, in seine Anfangslage zurückgeführt werden.
Die beschriebene Vorrichtung kann auch zur Herstellung von Sperrsatz verwendet werden. Dabei ist der Elektromagnet 5 in die gemeinschaftliche Zuleitung zu sämtlichen Schriftzeichenelektromagneten einzuschalten, jedoch so, daß er im Ruhezustande durch eine besondere Schaltvorrichtung kurzgeschlossen ist. Fig. 2 zeigt eine Anordnung, welche diesem Zweck entspricht. Ein Teil der Figur zeigt eine bekannte Stromverteilungseinrichtung, welche dazu dient, mittels der Lochungen eines Registerstreifens einen elektrischen Strom so zu steuern, daß bestimmten Loch-Symbolen entsprechend bestimmte Schriftzeichenelektromagnete 29 erregt werden. Die Einrichtung erhält ihren Strom von einer Stromquelle ia. Die Löcher des Registerstreifens wirken unmittelbar oder mittelbar auf die Schalter'30 ein und bewirken mit Hilfe dieser Schalter und der Hilfsschalter 31 in bekannter Weise die Verteilung" des elektrischen Stromes. Von der Stromquelle ia aus führt eine gemeinschaftliche Leitung 32 zu der Kontaktsäule 7a der Schaltvorrichtung, welche die Herstellung von gesperrtem Satz veranlassen soll. Vor der Kontaktsäule 70 verzweigt sich die Leitung 32, und eine Abzweigung 33 führt zu dem Elektromagneten 50. Von diesem aus führt ferner eine Leitung 34 zu der Leitung 35, mit welcher sämtliche Schalter 30 verbunden sind. Die Leitungen 34 und 35 sind außerdem mit dem Körper Ίοα der Schaltvorrichtung verbunden. Der Anker 6a dieser Schaltvorrichtung, welcher mit dem Körper ioa leitend verbunden ist, liegt im Ruhezustand an der Säule Ja an. Hierbei wird die Verbindung zwischen der Leitung. 32 und 35 kurzgeschlossen, so daß der Elektromagnet Se keinen Strom erhalten kann. In der dargestellten Arbeitsstellung des Ankers 6a . ist die direkte Verbindung zwischen der Säule Ja und dem Körper ioa unterbrochen, so daß ein elektrischer Strom, welcher durch die Leitung 32 zu irgendeinem der Schriftzeichenelektromagnete 29 gelangt, gleichzeitig die Spule ζα passieren muß. Er setzt dabei dieHebel na und i6a, ija in der schon beschriebenen Weise in Tätigkeit und schaltet für eine kurze Zeit in die Elektromagnete 4a und I4a ein. Der Elektromagnet 4" wirkt auf die Auslösevorrichtung eines Magazins, welches die zur Herstellung von Sperrsatz erforderlichen Spatien enthält. Nach jeder Erregung eines der Schriftzeichenelektromagnete 29 wird der Elektromagnet 4° in Tätigkeit gesetzt und löst infolgedessen ein Spatium aus, so' daß nach jedem gesetzten Schriftzeichen ein Spatium gesetzt und demnach gesperrter Satz hergestellt wird. Dies dauert so lange, als sich, der Anker 6a in der Arbeitsstellung befindet. Die Elektromagnete 3a und 24a können in derselben WTeise von dem Registerstreifen beeinflußt werden, wie die Schriftzeichenelektromagnete 29. Wenn ein den Elektromagneten 3® beeinflussendes Lochsymbol des Registerstreifens auf die Vorrich-
tung einwirkt, so beginnt die selbsttätige Herstellung von Sperrsatz und dauert so lange, bis ein anderes Lochsymbol des Registerstreifens auf den Elektromagneten 24" einwirkt und den Anker 6a in die Ruhestellung" zurückbringt.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Steuern von Setzmaschinen mittels Registerstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Zusatzlochsymbol des Registerstreifens die Einschaltung einer Vorrichtung" veranlaßt wird, die bewirkt, daß an der Setzmaschine bei bestimmten Lochsymbolen (Lettern-Symbole, Spatiensymbole) außer der durch diese bedingten Tätigkeit (Lettern- oder Matrizensetzen, Spatiensetzen) eine weitere Tätigkeit (Einfügen von Haarspatien, Nachspationieren) eintritt, ' die bis zum Ausschalten der Vorrichtung durch ein weiteres Zusatzlochsymbol stattfindet.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei welcher die Auswahl der Schriftzeichen nach den Lochkombinationen des Registerstreifens durch verteilte elektrische Stöme erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen von den Zusatzlochkombinationen zu steuernden Elektromagneten (3) mittels einer Schaltvorrichtung zu den die normale Setztätigkeit (Lettern- oder Matrizensetzen, Spatiensetzen) veranlassenden Elektromagneten (29, 2) ein zweiter Elektromagnet (5> Sa) geschaltet wird, der die weitere Tätigkeit (Einfügen von Haarspatien, Nachspationieren) herbeiführt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfselektromagnet (5, 5a), welcher mit den Elektromagneten (29, 2) des Setzmechanismus verbunden wird, das Schließen zweier, in dem die zusätzliche Tätigkeit steuernden Stromkreis hintereinander liegender, elektrischer Kontakte veranlaßt, von denen der eine geschlossen wird, wenn der Magnet (5a, 5) in Tätigkeit tritt, und der andere, wenn der Magnet (sa, 5) seinen Anker (na, 11) losläßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (11) des Iiilfselektromagneten (5) in seiner Ruhelage die Bewegung eines Kontakthebels (16, 17) . sperrt, der durch Anziehung des Ankers (11) frei wird und dem Zuge einer Feder (21) folgend einen Kontakt (18, 20) schließt, während gleichzeitig eine Stromunterbrechung durch das Aufhören der Berührung zwischen dem Ankerhebel (11) und dem Kontakthebel (16, 17) stattfindet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis des die zusätzliche Tätigkeit vermittelnden Elektromagneten (4) ein weiterer Elektromagnet (14) eingeschaltet ist, der das Hebelsystem (16, 17), welches die Schließung" dieses Stromkreises veranlaßt, in die Ruhelage zurückführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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