DE2162874B2 - Einrichtung zum Kleben eines Scheitelstreifens aus Kautschuk auf einen Wulstring für Luftreifen - Google Patents
Einrichtung zum Kleben eines Scheitelstreifens aus Kautschuk auf einen Wulstring für LuftreifenInfo
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Description
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klebt werden, ohne daß auf den Scheitelstreifen stö- und der Führungsrolle g einklemmt und ihn dem Rei-
rende äußere Kräfte ausgeübt werden und ohne daß fenwulstring r zuführt.
Handarbeit erforderlich ist. Hierdurch wird ein we- Die Führungsrolle g wird, wenn sie mit dem Rei-
sentlicher Beitrag zur automatischen Herstellung von fenwulstring r in Berührung kommt, wie in F i g. 2 c
Luftreifen geleistet. 5 dargestellt, in Richtung entgegen der Zuführrichtung
Ferner läßt sich mit der Einrichtung nach der Er- des Scheitelstreifens s gedreht, um das schief abgefindung
der zwischen den antreibbaren Rollen lie- schnittene Ende /" des Scheitelstreifens s zum Berührgende
Abschnitt des Reifenwulstringes durch Nieder- punkt zwischen der Führungsrolle g und dem Reifendrücken
der Druckrolle in der Krümmung konstant wulstring r zurückzuführen und dadurch das schief
halten, d. h. unabhängig von der Rundheit und der io abgeschnittene Ende ΐ des Scheitelstreifens s gegen
Korrektheit der Reifenwulstringuniwicklung korrigie- den gekrümmten Abschnitt des Reifenwulstringes r
ren. anzudrücken. Darauf läuft die Führungsrolle g frei
Die Erfindung wird im folgenden an Hand sehe- um, und ein Halte- und Führungsglied b wird freige-
matischer Zeichnungen an einem Ausführungsbei- geben, wodurch eine unbehinderte Zufuhr des Schei-
spiel näher erläutert. Es zeigt 15 telstreifens s längs dem äußeren Umfang des Reifen-
F i g. 1 einen einen Reifenwulstring enthaltenden wulstringes r ermöglicht wird (F i g. 2 d). Zu beiden
Abschnitt eines Luftreifens, Enden des gekrümmten Abschnitts des Reifenwulst-
F i g. 2 a bis 2 h schematische Schnitte durch die ringes r, dessen Krümmung korrigiert wird, ist eine
wesentlichen Teile einer Einrichtung zur Erläuterung Vorrichtung α zum Abtasten der Ankunft des schräg
der aufeinanderfolgenden Arbeitsschritte beim Ar- 20 abgeschnittenen Endes Γ des Scheitelstreif ens s, der
beiten mit der Einrichtung, auf den Reifenwulstring r aufgeklebt ist, mit einem
F i g. 3 a eine Frontansicht einer Einrichtung, Luftfühler am einen Ende des Abschnitts und am an-
F i g. 3 b eine Seitenansicht der Einrichtung nach deren Ende des Abschnitts eine Schneidvorrichtung c
F i g. 3 a, zum Schneiden des Scheitelstreifens s vorgesehen
Fig. 4 a eine Frontansicht der Anordnung der 25 (Fig. 2e).
Vorrichtung zum Zuführen von Reifenwulstringen Zuerst sind die Druckrolle ρ und die eventuell vor-
und von Scheitelstreifen, gesehenen mitlaufenden Rollen / und f von dem Rei-
F i g. 4 b und 4 c Draufsichten auf Einzelheiten in fenwulstring r in eine in F i g. 2 a gezeigte Stellung
F i g. 4 a, zurückgezogen. Die Führungsrolle g und die Greif-
F i g. 5 a eine Frontansicht einer Anordnung zum 30 rolle t, die das schief abgeschnittene Ende i des
Abgeben von Reifenwulstringen, Scheitelstreifens s zwischen sich halten und fördern,
F i g. 5 b und 5 c Ansichten von Teilen der Vor- sind unterhalb des gekrümmten Abschnittes des Rei-
richtung nach F i g. 5 a, fenwulstringes r angeordnet, welcher zwischen den
F i g. 6 a eine Frontansicht einer Vorrichtung zum antreibbaren Rollen d und d' liegt. Die Schneidvor-
drehbaren Unterstützen der Reifenwulstringe, 35 richtung c nimmt ihre Ruhestellung ein.
F i g. 6 b eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Darauf wird der Reifenwulstring r auf die Rollen d
F i g. 6 a, und d' aufgegeben, wie in F i g. 2 a dargestellt, und
F i g. 7 a eine Frontansicht der Vorrichtung zum die Druckrolle ρ und die eventuell vorgesehenen mit-Drücken
des Scheitelstreifens gegen einen Reifen- laufenden Rollen /und f werden mit dem Reifenwulstwulstring,
40 ring r gemäß Fig. 2b in Berührung gebracht, um
F i g. 7 b eine teilweise geschnittene Draufsicht auf den gekrümmten Abschnitt des Reifenwulstringes r
die Vorrichtung nach F i g. 7 a, zwischen den Rollen d und d' niederzudrücken und
F i g. 8 a eine Frontansicht der Vorrichtung zum dadurch Krümmungsunregelmäßigkeiten des ge-
Abtasten der Ankunft des vorderen Endes des auf krümmten Abschnittes des Reifenwulstringes r zu
den Reifenwulstring geklebten Scheitelstreifens, 45 korrigieren.
F i g. 8 b eine teilweise geschnittene Ansicht der Anschließend wird der Schwinghebel / aufwärts
Vorrichtung nach F i g. 8 a, geschwenkt, um die Führungsrolle g längs der ge-
Fig. 9 a eine Frontansicht der Schneidvorrichtung krümmten Fläche des Halte- und Führungsgliedes ft
zum schiefen Abschneiden des Scheitelstreifens und mittels eines mit der Führungsrolle g verbundenen
F i g. 9 b eine Seitenansicht der Schneidvorrichtung 50 Reibrades w zu schwenken. Das Reibrad w ist an
nach F i g. 9 a. eine gekrümmte Fläche e des Halte- und Führungs-
Ein Reifenwulstring r ist auf einem Paar von an- gliedes b angedrückt, um die Greifrolle t um ihre
treibbaren Rollen d und d' (F i g. 2 a) angeordnet. eigene Achse und längs des Umfanges der Führungs-
Gegen den gekrümmten Abschnitt des Reifenwulst- rolle g zu drehen, wodurch das schief abgeschnittene
ringes r, der zwischen den Rollen d und d' liegt, 55 Ende/ des Scheitelstreif ens s in eine Lage nahe dem
sind eine Druckrolle ρ und gegebenenfalls mitlau- Berührpunkt zwischen dem Reifenwulstring r und
fende Rollen / und f leicht angedrückt, um die der Führungsrolle g gebracht wird (F i g. 2 c).
Krümmung des gewölbten Abschnittes des Reifen- Die Führungsrolle g dient dazu, das schief abge-
wulstringes r zu korrigieren (F i g. 2 b). schnittene Ende i des Scheitelstreifens s auf den äu-
Nahe dem gekrümmten Abschnitt des Reifenwulst- 60 ßeren Umfang des Reifenwulstringes r, insbesondere
ringes r, dessen Krümmung korrigiert werden soll, auf den äußeren Umfang des zwischen den Rollen d
ist ein Schwinghebel I angeordnet, der an seinem vor- und d' liegenden gekrümmten Abschnitts des Reifenderen
Ende eine Führungsrolle g trägt. Die Füh- wulstringes r, unter der Wirkung der nach oben gerungsrolle
g ist so angeordnet, daß sie aufwärts und richteten Kraft des Schwinghebels I anzukleben,
abwärts bezüglich des Reif enwulstringes r bewegt 65 Die Greifrolle t wird seitlich vom Berührungswerden kann. Ferner ist eine Greifrolle t vorgesehen, punkt zwischen der Führungsrolle g und dem Reifendie, wenn sie mit der Führungsrolle g in Kontakt ist, wulstring r ferngehalten, wie F i g. 2 c zeigt,
einen Scheitelstreifen s aus Kautschuk zwischen sich Das schief abgeschnittene Ende i des Scheitelstrei-
abwärts bezüglich des Reif enwulstringes r bewegt 65 Die Greifrolle t wird seitlich vom Berührungswerden kann. Ferner ist eine Greifrolle t vorgesehen, punkt zwischen der Führungsrolle g und dem Reifendie, wenn sie mit der Führungsrolle g in Kontakt ist, wulstring r ferngehalten, wie F i g. 2 c zeigt,
einen Scheitelstreifen s aus Kautschuk zwischen sich Das schief abgeschnittene Ende i des Scheitelstrei-
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fens s kann auf den äußeren Umfang des Reifenwulst- Die Einrichtung umfaßt einen Rahmen 1, der an
ringes r mittels der Adhäsion des Scheitelstreifens s seiner Vorderseite die antreibbaren Rollen d und d'
aus Kautschuk an einer Kautschuk-Gewebe-Wick- trägt, welche über einen nicht dargestellten Riemenlung
oder -umhüllung des Reifenwulstringes r anhaf- trieb von einem Elektromotor 2 angetrieben werden,
ten. Zu diesem Zweck können Bindemittel verwendet 5 Die Druckrolle ρ und die eventuell vorgesehenen
werden. mitlaufenden Rollen /, f, welche zum leichten
Darauf wird das Halte- und Führungsglied b un- Niederdrücken des gekrümmten Abschnittes des Reiwirksam,
wie in Fig. 2d dargestellt ist. Das Reib- fenwulstringesr zwischen den Rollend und d' dierad
w wird von der gekrümmten Fläche e des Halte- nen, sind an einem Stützrahmen 3 drehbar gelagert,
und Führungsgliedes b getrennt, um eine freie Dre- io Dieser Stützrahmen 3 kann auf- und abwärts bewegt
hung der Führungsrolle g zu ermöglichen. Die an- werden und ferner rückwärts geneigt werden. Es ist
schließende Drehung der Rollend und d' führt den eine Einstellschraube4 vorgesehen, mittels der die
dem aufgeklebten vorderen Ende Ϊ folgenden Ab- Druckrolle ρ bezüglich des Stützrahmens 3 auf- und
schnitt des Scheitelstreifens s längs des äußeren Um- abwärts bewegbar und einstellbar ist.
fanges des Reifenwulstringes r durch den Zwischen- 15 Der Rahmen 1 trägt an seiner Vorderseite etwa in raum zwischen der Rolle d und dem Reifenwulst- der Mitte ein Führungsrad 5 zum Führen des Scheiring r, wodurch dieser Abschnitt auf den Reifen- telstreifens s, der beispielsweise in einem nicht dargewulstringr gedrückt und auf dem letzteren aufge- stellten Extruder geformt ist, und eine Greifrolle 6. klebt wird (F i g. 2 d). Das Führungsrad 5 und die Greifrolle 6 sind drehbar
fanges des Reifenwulstringes r durch den Zwischen- 15 Der Rahmen 1 trägt an seiner Vorderseite etwa in raum zwischen der Rolle d und dem Reifenwulst- der Mitte ein Führungsrad 5 zum Führen des Scheiring r, wodurch dieser Abschnitt auf den Reifen- telstreifens s, der beispielsweise in einem nicht dargewulstringr gedrückt und auf dem letzteren aufge- stellten Extruder geformt ist, und eine Greifrolle 6. klebt wird (F i g. 2 d). Das Führungsrad 5 und die Greifrolle 6 sind drehbar
Wenn das vordere aufgeklebte Ende i' des Scheitel- 20 an einem Träger 7 gelagert, dessen Eingangsseite mit
Streifens s etwa den halben Umfang des Reifenwulst- einem Paar von Führungen 8 versehen ist. Die Führinges
r zurückgelegt hat, beginnt der Schwinghe- rungsrolle g ist drehbar am einen Ende der gegabelbel/
zusammen mit der Führungsrolle g abwärts zu ten Arme des Y-förmigen Schwinghebels / gelagert,
schwenken, bis die Führungsrolleg ihre in Fig. 2e der mit seinem oberen Ende am Rahmen 1 angelenkt
gezeigte zurückgezogene Stellung erreicht hat. Da- as ist. Das Ende des äußeren gegabelten Arms des
nach erreicht das Ende Ϊ des Scheitelstreif ens s den Schwinghebels Z wirkt mit dem Ende eines Armes
Luftfühler der Vorrichtung α. Zu diesem Zeitpunkt eines Kniehebels 9 zusammen, der schwenkbar am
nimmt die Schneidvorrichtung c ihre angehobene Rahmen 1 angelenkt ist. Das Ende des anderen Arms
Stellung ein, in der sie zum Durchführen eines des Kniehebels 9 wird mittels eines Drucknockens 10
Schneidvorgangs bereit ist. 30 angetrieben, der ebenfalls am Rahmen 1 gelagert ist.
Wenn das Ende i' des Scheitelstreifens s zusammen Der Kniehebel 9 ist mittels einer Feder 11 stets in
mit dem Reifenwulstring r eine Umdrehung gemacht Anlage an dem Drucknocken 10 gehalten,
hat und an der Rolle d' vorbeigelaufen ist, fühlt der Das Halte- und Führungsglied b, welches die Füh-
hat und an der Rolle d' vorbeigelaufen ist, fühlt der Das Halte- und Führungsglied b, welches die Füh-
Luftfühler, der nahe der Rolle d' und quer zur Bewe- rungsrolle g zum freien Drehen nur dann veranlaßt,
gungsrichtung des Endes ϊ des Scheitelstreif ens s an- 35 wenn die Führungsrolle g sich nahe dem Reif enwulstgeordnet
ist, die Ankunft des Endes i" und gibt ein ring r befindet, ist mit einem abgebogenen AbSignal
ab, welches die Rollen d und d' für eine Zeit- schnitt am Rahmen 1 angelenkt und kniehebelartig
spanne anhält, die dem zeitlichen Abstand der in geformt, wobei sein vertikaler Arm an seiner Vorder-Fig.2e
und in Fig.2f gezeigten Stellungen ent- seite die gekrümmte Flächee aufweist. Das freie
spricht. 40 Ende des horizontalen Arms des Halte- und Füh-
Darauf wird die in der angehobenen Stellung be- rungsgliedes b wirkt mit einem hydraulischen Zylinfindliche
Schneidvorrichtung c betätigt, um den zwi- der 13 zusammen, der schwenkbar an einem Träger
sehen der Rolle d und der Führungsrolle g befindli- 12 angelenkt ist, um den vertikalen Arm von der
chen Abschnitt des Scheitelstreifens s durchzuschnei- Führungsrolle g zu trennen,
den (F i g. 2 f). 45 Um die Schneidvorrichtung c aufwärts und ab-
den (F i g. 2 f). 45 Um die Schneidvorrichtung c aufwärts und ab-
Die Schneidposition ist so gewählt, daß das hintere wärts zwischen der Führungsrolle g und der Rolle d
Ende des Scheitelstreifens s gerade mit dessen vorde- zu bewegen, sind die Schneidvorrichtung c und ihr
rem Ende ϊ zusammenfällt. hydraulischer Zylinder 14 an einem Stützrahmen 15
Die Schneidvorrichtung c wird darauf abwärts in angeordnet, der mittels horizontaler Glieder 16 an
ihre Ruhestellung bewegt, und das hintere Ende i" 5° einem Arm 17 angeordnet ist. Der Stützrahmen 15
des Scheitelstreifenss hängt von der Rolled herab, ist mit seinem unteren Ende über einen hydrauliwie
in F i g. 2 g dargestellt ist. Darauf werden die sehen Zylinder 19 mit einer Konsole 18 verbunden.
Rollen d und d' wieder betätigt, um den Scheitelstrei- In F i g. 4 ist eine Vorrichtung zum Zuführen von
Rollen d und d' wieder betätigt, um den Scheitelstrei- In F i g. 4 ist eine Vorrichtung zum Zuführen von
fen s zuverlässig und vollständig auf den Reifenwulst- Reifenwulstringen r nacheinander und zum kontinuring
r aufzukleben, wie in F i g. 2 h dargestellt ist. 55 ierlichen Zuführen des Scheitelstreifens s zu den RoI-Anschließend
werden die Rollen d und d' angehal- len d und d' gezeigt.
ten, und die Druckrolle ρ und die eventuell vorhan- Der Rahmen 1 umfaßt einen Stützrahmen 22, des-
denen mitlaufenden Rollen f und /' werden wieder in sen Halteträger 21 benachbart dem Rahmen 1 anihre
zurückgezogenen Stellungen gemäß F i g. 2 a be- geordnet und zum Halten des Reifenwulstringes r bewegt.
Darauf wird der Reifenwulstring r von den 60 stimmt sind. Die Halteträger 21 sind an ihren Ab-Rollen
d, d! entfernt, und ein neuer Reifenwulstring r gäbe- und Aufnahmeseiten mit hydraulischen Pufwird
auf diese aufgegeben. Dann werden die be- fern 23 und 24 versehen, die als Anschläge für die
schriebenen Arbeitsgänge zum Aufkleben des Schei- Reifenwulstringe r dienen. Der Stützrahmen 22 ist
telstreifens s auf den Reifenwulstring r wiederholt. mit einer geneigten Rutsche 25 zum Führen der Rei-
Es soll nun eine konstruktive Ausführung der an 65 fenwulstringe r versehen. Zwischen dem Stützrahmen
Hand der Fig.2a bis 2h prinzipiell beschriebenen 22 und der geneigten Rutsche 25 ist ein hydrauli-Einrichtung
an Hand der F i g. 3 bis 9 beschrieben scher Zylinder 27 angeordnet, der einen Anschlag 26
werden. so betätigen kann, daß dieser aus dem Boden der ge-
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neigten Rutsche 25 nach oben fährt, um den äußeren nach einer nachfolgenden Behandlung zu einer
Umfang des Reifenwulstringes r von demjenigen des Weiterverarbeitungsstation gefördert,
nächstfolgenden Reifenwulstringes r zu trennen. Der Wenn die Reifenwulstringe r' zeitweilig zwischen-
so abgetrennte Reifenwulstring r ist von dem Puffer gelagert werden sollen, werden sie Seite an Seite ne-
24 gehalten und also auch vom äußeren Umfang 5 beneinander auf dem Aufhänger 55 aufgehängt. Dar-
des nachfolgenden Reifenwulstringes r getrennt ge- auf wird der Kettenförderer 54 schrittweise vorwärts
halten. bewegt, um so das Lagern einer größeren Anzahl von
Der Grund der geneigten Rutsche 25 besteht aus Reifenwulstringen r' zu ermöglichen,
einer Rollenkette 28 zur Erleichterung der Zuführbe- Um einen neuen Reifenwulstring r auf die Rollen d
wegung der Reifenwulstringer längs der geneigten io und d' aufzugeben, müssen die Druckrolle ρ und die
Rutsche 25. eventuell vorgesehenen mitlaufenden Rollen / und /'
An einer Seitenwand der geneigten Rutsche 25 aus der Stellung zurückgezogen werden, in der sie
sind Träger 29 und 30 vorgesehen, die mit einem mit dem Reifenwulstring r in Berührung stehen. Zu
Führungsgurt 31 und einem Führungsrad 32 verse- diesem Zweck ist der auf- und abwärts bewegbare
hen sind. Der Führungsgurt 31 dient zum kontinuier- 15 und rückwärts neigbare Stützrahmen 3 an seiner
liehen Zuführen des aus einem Extruder h extrudier- Rückseite mit rückwärtigen Armen 56 versehen, die
ten Scheitelstreifens s über das Führungsrad 32. Der symmetrisch angeordnet sind, und wie in F i g. 6 dar-
Führungsgurt 31 ist über Rollen 35, 36 geführt, von gestellt, nach unten ragen. Jeder rückwärtige Arm 56
denen die Rolle 35 mittels eines Riementriebes 33, ist an seiner Vorderseite und seiner Rückseite mit
34 angetrieben ist. 20 einem Paar von Rädern 57 und 58 versehen, die auf
Der Scheitelstreif en s hängt zwischen dem Füh- am Rahmen 1 angeordneten Gleitbahnen 59 und 60
rungsgurt 31 und dem Führungsrad 32 gemäß drehbar sind. Der Stützrahmen 3 weist in seiner vor-
F i g. 4 a durch. Mit 37 und 38 sind Zuführvorrich- deren Mitte außerdem einen Vorschubschlitten 61
tungen für den Führungsgurt 31 und das Führungs- auf, dessen Einstellschraube 4 zur Einstellung der
rad 32 bezeichnet. 25 vertikalen Stellung eines Gleitstückes 62 dient, an
In F i g. 5 ist eine Vorrichtung zum Aufgeben und derem unteren Ende die Druckrolle ρ drehbar an-
Abgeben des Reifenwulstringes r gezeigt, mit der geordnet ist. Der Stützrahmen 3 kann eventuell zu-
Reifenwulstringe r auf den Stützrahmen 22 nach sätzlich mit getriebenen Rollen / und/'versehen sein,
F i g. 4 a aufgegeben und davon entnommen werden die auf je einer Seite der Druckrolle ρ gelagert sind,
können. Der Rahmen 1 hat an seinem Oberteil Trä- 3° Die Gleitbahn 59 ist von vertikalen Wänden und
ger 39 und 40, die zur linken und rechten Seite des von gekrümmten Wänden gebildet, die vom oberen
Rahmens 1 ragen. An den Trägern 39 und 40 sind Ende der vertikalen Wände rückwärts gekrümmt
schwenkbar ein Paar von parallelen Lenkern 41 und sind. Die Gleitbahn 60 ist von einer in vertikaler
42 angeordnet, deren freie Enden untereinander mit- Richtung langgestreckten Öffnung gebildet. Wenn
tels einer Stange 43 verbunden sind, die an ihren En- 35 der Stützrahmen 3 aufwärts bewegt wird, wird er zu-
den ein Paar von Reifenwulstringträgern 44 und 45 nächst so lange vertikal nach oben bewegt, bis das
trägt. Rad 58 im oberen Ende der Gleitbahn 60 ankommt.
Zwischen einem am Rahmen 1 befestigten Arm 46 Danach wälzt sich das Rad 57 längs der gekrümmten
und einem der Lenker 42 ist ein hydraulischer Schie- Wand der Gleitbahn 59 ab, um den Stützrahmen 3 in
ber 47 angeordnet, der die parallelen Lenker 41 und 40 eine in F i g. 6 b strichpunktiert dargestellte Lage zu
42 synchron schwenken kann. bringen. In dieser Lage ist die Druckrolle ρ derart
In F i g. 5 b ist der Reifenwulstringträger 44 oder zurückgezogen, daß sie die Aufgabe des Reifenwulst-
45 im einzelnen gezeigt. Die Stange 43 ist an ihrem ringes r nicht behindert.
unteren Ende mit einem Aufhänger 48 versehen, an Um den Stützrahmen 3 aufwärts zu bewegen, ist
dem schwenkbar ein Paar von Backen 49 und 50 an- 45 eine Übertragungsstange 64 vorgesehen, deren oberes
geordnet ist, die über ein Gestänge 51 einen Reifen- Ende schwenkbar mit der Welle 63 des Rades 57
wulstring r einklemmen können, wenn ein hydrauli- verbunden ist. Mit dem unteren Ende der Übertrascher
Zylinder 52 betätigt wird. Der hydraulische gungsstange 64 ist lösbar ein U-förmiges Verbin-Zylinder
52 ist an einem mit der Stange 43 verbun- dungsglied 65 verbunden, dessen unteres Ende an
denen Arm 53 angeordnet. 50 einer Kurbel 66 angelenkt ist. Die Kurbel 66 ist mit
Der an dem Stützrahmen 22 ankommende Reifen- einer Kurbelwelle 67 verbunden, die ihrerseits die
wulstring r und der Reifenwulstring r', der mit einem Verbindung mit einem von dem Elektromotor 2 nach
Scheitelstreifen s beklebt ist, werden mittels der Bak- F i g. 3 a angetriebenen Getriebe 68 in Verbindung
ken 49 und 50 der Reifenwulstringträger 45 und 44 steht.
in die in F i g. 5 a strichpunktiert dargestellten Lagen 55 Zwischen dem oberen Ende der Übertragungsüberführt.
Wenn der Schieber 47 betätigt wird, so stange 64 und dem oberen Ende des Verbindungsdaß
sein mit dem Lenker 42 verbundenes Ende in gliedes 65 ist eine Druckfeder 69 angeordnet, die
die ausgezogen dargestellte Lage zurückbewegt wird, zum leichten Andrücken der Druckrolle ρ gegen den
wird der Reifenwulstringr auf die Rollend und d' Reifenwulstringr dient. Das Getriebe 68 steht mit
aufgegeben, während der mit dem Scheitelstreifen s 60 dem Elektromotor 2 über einen nicht dargestellten
beklebte Reifenwulstring r' von den Rollen d und d! Riementrieb in Verbindung, der zeitweilig die Kurentnommen
wird, belwelle 67 in den ausgezogen und strichpunktiert
Der mit dem Scheitelstreif en s beklebte Reifen- dargestellten Stellungen des Stützrahmens 3 in den
wulstring r' wird auf einen Aufhänger 55 an einem F i g. 6 a und 6 b anhält.
Kettenförderer 54 aufgehängt, dessen Kette nahe 65 Die Führungsrolle g zum Führen des Scheitelstrei-
dem Reifenwulstringträger 44 in dessen unbeladener fens s unter Druck längs des Reifenwulstringes r, der
Position vorbeiläuft. Der Reifenwulstring r wird so- von den Rollend und d' getrieben wird, ist fest mit
mit entweder zu einem Zwischenlager gefördert oder einer Trommel 74 verbunden, welche über Kugella-
9 10
ger 73 auf einer Achse 72 gelagert ist (F i g. 7 b). Die gebnis, daß die mit dem Zahnrad 79 einstückigen
Achse 72 ist am freien Ende des Y-förmigen Vorsprünge 83 und 88 zusammen mit dem Hebelarm
Schwinghebels / befestigt, der mittels eines Nadella- 84 in den ersten Quadranten der Führungsrolle g be-
gers 71 auf einer Achse 70 schwenkbar gelagert ist, wegt werden. Die genannten Bauteile sind in
die von dem Rahmen 1 vorsteht (F i g. 7 b). 5 F i g. 7 b sämtlich im Schnitt zu sehen.
Die Trommel 74 ist an einem Ende im Durchmes- Bei dieser Bewegung der Führungsrolle g gegen
ser erweitert, um das Reibrad w zu bilden, das gegen den Reifenwulstring r ist das vordere Ende Ϊ des
die gekrümmte Räche des Halte- und Führungs- Scheitelstreif ens s zwischen dem Reif enwulstring r
gliedesfe gedrückt ist. Die Fläche e ist mit einem und der Greifrolle t gehalten und in eine Lage zwi-
Reibmaterial beschichtet. io sehen den Reifenwulstring r und die Führungsrolle g
Das Halte- und Führungsglied b ist mit einem gezogen. Hierbei wird die Greifrolle t in eine Stellung
Lagerabschnitt 75 über ein Nadellager 77 schwenk- zurückgezogen, wo sie die Berührung zwischen dem
bar auf einer vom Rahmen 1 wegragenden Achse 76 Reifenwulstring/· und der Führungsrolleg nicht beunterstützt.
Der Lagerabschnitt 75 des Halte- und hindert. Danach wird die Führungsrolle g aus der
Führungsgliedes b ist mit einer Querstange 78 verse- 15 Stellung, in der sie durch das Halte- und Führungshen,
so daß das Halte- und Führungsglied b kniehe- glied b gesteuert wird, freigegeben und kann nachfolbelartig
gestaltet ist. Das freie Ende der Querstange gend den Scheitelstreifens sanft führen. Sogar beim
78 ist an den hydraulischen Zylinder 13 angelenkt. Zurückziehen der Führungsrolle g von dem Reif en-
Die Trommel 74 kann frei um die Achse 72 dre- wulstring r werden keine schädlichen Reibkräfte auf
hen, wenn die Führungsrolle g und das Halte- und 20 den Scheitelstreifen 5 übertragen.
Führungsglied b nicht vom Reibrad w betätigt wer- In den F i g. 8 a und 8 b ist ein Teil einer Stütz-
den. Sobald der hydraulische Zylinder 13 betätigt ist, platte 91 gezeigt. Die Stützplatte 91 ist an ihrem
um die Führungsrolle g gegen den Reif enwulstring r einen Ende mit einem Langloch 91' und an ihrem
zu drücken, wird die Trommel 74 auf der gekrümmten anderen Ende mit einem Luftfühler versehen. Der
Fläche e des Halte- und Führungsgliedes b abgewälzt. 25 Luftfühler umfaßt ein Paar Arme 92, die beidseitig
Die Trommel 74 ist an ihrem äußeren Umfang mit des Scheitelstreifens s angeordnet sind. F i g. 8 a und
einem Zahnrad 79 versehen, das zwischen der Füh- 8 b zeigen die Lage des Scheitelstreifens 5, dessen
rungsrolle g und dem Reibrad w angeordnet ist und vorderes Ende i' auf den Reifenwulstring r aufgeklebt
drehbar auf einem Kugellager 80 gelagert ist. Das ist, wenn dieses durch den Luftstrahl zwischen einer
Zahnrad 79 wirkt mit einem Zahnsegment 82 zusam- 30 Düse und einem Abtastkanal hindurchgelaufen ist
men, das am Ende des Lageransatzes des Schwenk- und die Abtastung also stattgefunden hat.
hebeis Z befestigt ist. Vom äußeren Umfang des Der Luftfühler umfaßt eine Düse 93, die einen Zahnrads 79 ragt radial ein Vorsprung 83 weg, an über einen nicht gezeigten Schlauch, der von einer dem schwenkbar das eine Ende eines Hebelarms 84 Luftquelle zu einem Lufteinlaßstutzen 93' Luft zuangelenkt ist. Nahe dem freien Ende des Hebelarms 84 35 führt, gespeiste Luft ausstößt. Der von der Düse 93 ist die Greifrolle t angeordnet, die in Berührung mit ausgehende Luftstrom ist zu einem Druckaufnahmeder Führungsrolle g bringbar ist und über ein Kugel- stück 94 geführt und dann über einen Auslaßstutzen lager 85 drehbar auf einer Achse 86 abgestützt ist. 94' und einen nicht gezeigten Schlauch zu einem Zwischen dem freien Ende des Hebelarms 84 und nicht gezeigten Druckmeßgerät geführt, das das Voreinem Vorsprung 88 ist eine Feder 87 angeordnet, 40 handensein oder NichtVorhandensein des Scheitelweiche die Greifrolle t am äußeren Umfang der Füh- Streifens s auf dem Reifenwulstring r fühlt,
rungsrolle g hält. Es besteht die Gefahr, daß der Luftfühler vor An-
hebeis Z befestigt ist. Vom äußeren Umfang des Der Luftfühler umfaßt eine Düse 93, die einen Zahnrads 79 ragt radial ein Vorsprung 83 weg, an über einen nicht gezeigten Schlauch, der von einer dem schwenkbar das eine Ende eines Hebelarms 84 Luftquelle zu einem Lufteinlaßstutzen 93' Luft zuangelenkt ist. Nahe dem freien Ende des Hebelarms 84 35 führt, gespeiste Luft ausstößt. Der von der Düse 93 ist die Greifrolle t angeordnet, die in Berührung mit ausgehende Luftstrom ist zu einem Druckaufnahmeder Führungsrolle g bringbar ist und über ein Kugel- stück 94 geführt und dann über einen Auslaßstutzen lager 85 drehbar auf einer Achse 86 abgestützt ist. 94' und einen nicht gezeigten Schlauch zu einem Zwischen dem freien Ende des Hebelarms 84 und nicht gezeigten Druckmeßgerät geführt, das das Voreinem Vorsprung 88 ist eine Feder 87 angeordnet, 40 handensein oder NichtVorhandensein des Scheitelweiche die Greifrolle t am äußeren Umfang der Füh- Streifens s auf dem Reifenwulstring r fühlt,
rungsrolle g hält. Es besteht die Gefahr, daß der Luftfühler vor An-
Die zurückgezogene Stellung der Führungsrolle g kunft des Scheitelstreifens s falsch betätigt wird, und
ist durch ausgezogene Linien in F i g. 7 a dargestellt, zwar auf Grund von Unrundheit des Reif enwulstrin-
und die Stellung, in der die Führungsrolle g in Be- 45 ges r und auf Grund von unsachgemäßen Umwickeln
rührung mit dem Reif enwulstring r steht, durch oder Umhüllen des Reif enwulstringes r. Solche
strichpunktierte Linien. F i g. 7 b zeigt die in F i g. 7 a Falschbetätigung des Luftfühlers wird durch leichtes
mit strichpunktierten Linien gezeichnete Seilung. Niederdrücken der Druckrolle b gegen den ge-
In der zurückgezogenen Stellung der Führungsroi- krümmten Abschnitt des Reifenwulstrings r, der zwi-Ie
g, die mit ausgezogenen Linien in F i g. 7 a darge- 50 sehen den Rollen d und d' liegt, vermieden, weil
stellt ist, befindet sich die Greifrolle t im zweiten durch dieses Niederdrücken die Krümmung des geQuadranten
der Führungsrolle g. Das Betätigungs- krümmten Abschnitts des Reifenwulstringes r konende
89 des Kniehebels 9, das gemäß F i g. 3 a mit stant gehalten wird.
dem Drucknocken 10 zusammenwirken kann, wirkt In den F i g. 9 a und 9 b ist die Schneidvorrichmit
einem Loch 90 in dem Y-förmigen Schwinghe- 55 tung c dargestellt, die eine Schere mit Scherenhebeln
bei / zusammen, um diesen im Uhrzeigerdrehsinn, in 97 umfaßt, deren untere Enden schwenkbar an
F i g. 7 a gesehen, mittels der Feder 11 in eine strich- einem Gliederpaar 96 angelenkt sind. Dieses Gliederpunktierte Lage zu schwenken. Während dieser Be- paar 96 wird durch den hydraulischen Zylinder 14
wegung des Schwinghebels / wird die Führungsrolle g betätigt, der an dem Stützrahmen 15 abgestützt ist.
längs der gekrümmten Fläche e des Halte- und Füh- 60 Die Scherenhebel 97 sind um eine Achse 98
rungsgliedes b abgewälzt, und das Zahnrad 79 wird in schwenkbar, die am Stützrahmen 15 befestigt ist und
Eingriff mit dem Zahnsegment 82 gebracht und folg- von einer Feder 99 umgeben ist, welche zum Schlielich
längs diesem ebenfalls abgewälzt, mit dem Er- ßen der Scherenhebel 97 dient.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zum Kleben eines Scheitelstreifens aus Kautschuk auf einen Wulstring für Luftreifen, die eine Vorrichtung zum Antrieb und zur Unterstützung des Reifenwulstrings mit zwei außerhalb seines Umfangs und voneinander im Abstand angeordneten Rollen und mindestens einer zwischen diesen Rollen und innerhalb des Umfangs des Reifenwulstrings angeordneten Druckrolle und eine Vorrichtung zum Andrücken des Scheitelstreifens an den Reifenwulstring mit einer Führungsrolle zum Zuführen des anzuklebenden Scheitelstreifens zum Reifenwulstring, einer mit der Führungsrolle zusammenwirkenden Greifrolle sowie einer Betätigungsvorrichtung mit einem Halte- und Führungsglied zum Bewegen der Führungsrolle aus einer ersten, gegen den Reifenwulstring angedrückten Stellung in eine zweite, davon zurückgezogene Stellung aufweist, wobei die Führungsrolle nach Anlage an dem Reifenwulstring frei drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die außerhalb des Umfanges des Reifenwulstringes (r) angeordneten Rollen (d, d') antreibbar sind und die Druckrolle (p) frei mitläuft, der Scheitelstreifen (s) zwischen der Greifrolle (i) und der Führungsrolle (g) festklemmbar und die Greifrolle (t) dabei um die in ihrer zweiten Stellung befindliche Führungsrolle (g) auf dieser abwälzbar herumschwenkbar ist, die Führungsrolle (g), während ihrer Bewegung in die erste Stellung entgegen der Förderrichtung des Scheitelstreifens (s) antreibbar ist, in Drehrichtung des Reifenwulstringes (r) vor der Führungsrolle (g) eine Vorrichtung (α) zum Abtasten der Ankunft des Anfangs des Scheitelstreifens (s) angeordnet ist und ein zwischen der Greifrolle (t) und der Führungsrolle (g) einerseits und einer der Rollen (d) und dem Reifenwulstring (r) andererseits eingespannter Abschnitt des Scheitelstreifens (s) durch eine Schneidvorrichtung (c) schräg durchtrennbar ist.Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Kleben eines Scheitelstreifens aus Kautschuk auf einen Wulstring für Luftreifen, die eine Vorrichtung zum Antrieb und zur Unterstützung des Reifenwulstringes mit zwei außerhalb seines Umfanges und voneinander im Abstand angeordneten Rollen und mindestens einer zwischen diesen Rollen und innerhalb des Umfanges des Reifenwulstringes angeordneten Druckrolle und eine Vorrichtung zum Andrücken des Scheitelstreifens an den Reifenwulstring mit einer Führungsrolle zum Zuführen des anzuklebenden Scheitelstreifens zum Reifenwulstring, einer mit der Führungsrolle zusammenwirkenden Greifrolle sowie einer Betätigungsvorrichtung mit einem Halte- und Führungsglied zum Bewegen der Führungsrolle aus einer ersten, gegen den Reifenwulstring angedrückten Stellung in eine zweite, davon zurückgezogene Stellung aufweist, wobei die Führungsrolle nach Anlage an dem Reifenwulstring frei drehbar ist.Zur Schilderung des Standes der Technik und zur Entwicklung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe wird auf F i g. 1 Bezug genommen.Bei der Herstellung von Luftreifen ist es bekannt, Reifenwulstringe r jeweils aus einem Drahtbündel zur Verstärkung des Reifenwulstes zu verwenden. Der Reifenwulstring r wird einer Behandlung durch Umwickeln oder Überdecken unterzogen und von einer Karkassenlage y umgeben, die sowohl mit ihrem inneren Umfang als auch mit ihren Seitenflächen um den Wulstring r gefaltet ist. Um die gefalteten Enden y' der Karkassenlage y parallel zum Außenrand desίο Reifenwulstringes r zu machen, ist das Ende y' der Karkassenlage y in zwei Schritten gebogen, so daß die Haftbindung zwischen dem Reifenwulstring r und der Karkassenlage y bezüglich der Beanspruchung, der die Karkasse ausgesetzt wird, recht schwach wird. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist ein ringförmiger Hohlraum ν dreieckigen Querschnitts von der Karkassenlage y geformt, und deren umgefaltetes Ende y' ist mit einem Gummiring ζ ausgefüllt, der auf den äußeren Umfang des Wulstringes r aufge-ao klebt ist. Dieser Gummiring ζ wird als Versteifungsring oder Füllring bezeichnet, wenn die Erstreckung des erwähnten ringförmigen Hohlraumes ν in radialer Richtung des Reifens groß ist, oder als Scheitelstreifen, wenn die Erstreckung des Hohlraums ν in radialer Richtung des Reifens gering ist.Bisher war es gängige Praxis, den Scheitelstreifen von Hand auf den Reifenwulstring r zu kleben. Dies hatte zur Folge, daß Luftreifen nicht zuverlässig und effektiv in automatischer und serienmäßiger Produktion hergestellt werden konnten, ohne daß unerwünschte Probleme infolge der von Hand auszuführenden Arbeitsgänge auftraten.Es ist bereits eine Einrichtung der eingangs beschriebenen Art bekannt (USA.-Patentschrift 1 890 952), bei der der Scheitelstreifen auf einen von einem Reifenwulstring wegstehenden konischen Ring geklebt werden kann. Bei dieser Einrichtung geschieht das Ankleben des Anfangs des Scheitelstreifens, das Abschneiden des Scheitelstreifens auf eine dem Umfang des konischen Ringes entsprechende Länge sowie das Ankleben des abgeschnittenen Endes des Scheitelstreifens von Hand.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der ein Scheitelstreifen aof den äußeren Umfang eines Reifenwulstringes vollständig automatisch geklebt werden kann.Zur Lösung dieser Aufgabe ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die außerhalb des Umfanges des Reifenwulstringes angeordneten Rollen antreibbar sind und die Druckrolle frei mitläuft, der Scheitelstreifen zwischen der Greifrolle und der Führungsrolle festklemmbar und die Greifrolle dabei um die in ihrer zweiten Stellung befindliche Führungsrolle auf dieser abwälzbar herumschwenkbar ist, die Führungsrolle während ihrer Bewegung in die erste Stellung entgegen der Förderrichtung des Scheitelstreifens antreibbar ist, in Drehrichtung des Reifenwulstringes vor der Führungsrolle eine Vorrichtung zum Abtasten der Ankunft des Anfangs des Scheitelstreifens angeordnet ist und ein zwischen der Greifrolle und der Führungsrolle einerseits und einer der Rollen und dem Reifenwulstring andererseits eingespannter Abschnitt des Scheitelstreifens durch eine Schneidvorrichtung schräg durchtrennbar ist.Mit der Einrichtung nach der Erfindung kann der weiche und empfindliche Scheitelstreifen auf den Reifenwulstring sanft, verläßlich und wirksam aufge-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP45113587A JPS4913507B1 (de) | 1970-12-19 | 1970-12-19 |
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|---|---|
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1971
- 1971-12-15 US US00208237A patent/US3787263A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1971-12-18 IT IT32599/71A patent/IT944118B/it active
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