DE216232C - - Google Patents
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- DE216232C DE216232C DENDAT216232D DE216232DA DE216232C DE 216232 C DE216232 C DE 216232C DE NDAT216232 D DENDAT216232 D DE NDAT216232D DE 216232D A DE216232D A DE 216232DA DE 216232 C DE216232 C DE 216232C
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- 239000010985 leather Substances 0.000 claims description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B15/00—Machines for sewing leather goods
- D05B15/02—Shoe sewing machines
- D05B15/04—Shoe sewing machines for lock-stitch work
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorschubvorrichtung für Doppelsteppstich-Ledernähmaschinen
zum Doppeln von Schuhen, d. h. Annähen der Laufsohle an den Rand des Schuhes.
Die Erfindung besteht darin, daß der Vorschub
durch einen in die Tischplatte eingelassenen zylinderförmigen Reifen erfolgt. Dieser
ist zweckmäßig in einer exzentrisch zum ίο Schleifenfänger liegenden Ringnut gelagert und
wird mittels eines von umlaufenden Rollen o. dgl. wippend bewegbaren Hebels zeitweise
achsial gehoben und durch Anschlag eines wagerecht beweglichen Hebels um die Stich-15.
länge vor- und zurückgedreht.
Auf der Zeichnung ist die Vorschubvorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Maschine im Längsschnitt,
Fig. 2 den Kopf der Nähmaschine und
Fig. 3 eine Vorderansicht von Fig. 2.
In dem Gestell 65 der Maschine ist die Antriebswelle 10 gelagert, welche die Nadelführungsstange 5 mittels eines exzentrisch an der Scheibe 8 der Welle 10 befestigten Zapfens 9 bewegt, der in einen wagerechten Schlitz einer mit der Nadelführungsstange 5 verbundenen Leiste 7 eingreift. Die Nadelführungsstange 5 besitzt Schlitze 66, in denen die an dem Nadelhalter 2 sitzenden Rollen 6 geführt werden, der um einen an Lagerarmen 3 befestigten Zapfen 4 drehbar ist.
Fig. ι die Maschine im Längsschnitt,
Fig. 2 den Kopf der Nähmaschine und
Fig. 3 eine Vorderansicht von Fig. 2.
In dem Gestell 65 der Maschine ist die Antriebswelle 10 gelagert, welche die Nadelführungsstange 5 mittels eines exzentrisch an der Scheibe 8 der Welle 10 befestigten Zapfens 9 bewegt, der in einen wagerechten Schlitz einer mit der Nadelführungsstange 5 verbundenen Leiste 7 eingreift. Die Nadelführungsstange 5 besitzt Schlitze 66, in denen die an dem Nadelhalter 2 sitzenden Rollen 6 geführt werden, der um einen an Lagerarmen 3 befestigten Zapfen 4 drehbar ist.
In einer Bohrung 24 des Nähmaschinentisches ist der von einer Stichplatte bedeckte
Schleifenfänger wagerecht gelagert. Die Bewegung des Schleifenfängers erfolgt durch
einen Treiber am Kopf einer mit einem Zahnrad 21 ausgerüsteten Welle 22, welche von
dem an einem Arme des Schwinghebels 19 sitzenden Zahnsektor 20 gedreht wird. Auf
dem freien Arme des um den Zapfen 30 schwingenden Hebels 19 ist eine Muffe 18 gelagert
, welche mittels eines Zapfens 17 mit einem Arme 16 der von der Hauptwelle 10
angetriebenen senkrechten Welle 15 gekuppelt ist.. Durch diese Vorrichtung wird dem
Schleifenfänger eine oszillierende Bewegung erteilt.
■Der Vorschub des Werkstückes erfolgt hierbei
durch einen in die Tischplatte eingelassenen zylinderförmigen Reifen 26, der in einer
exzentrisch zum Schleifenfängerlager angeordneten Ringnut gelagert ist, in der der Reifen
abwechselnd um das jeweilige Maß der Stichlänge vor- und zurückgedreht und vor Beginn
der ersteren Bewegung in achsialer Richtung gehoben wird.
Der untere Rand des Reifens 26 ist mit einem schmalen Arme 26^ und einer breiten
Platte 26* ausgerüstet und durch einen in der Verlängerung der Ringnut liegenden Schlitz
hindurch in den Hohlraum des Gestellfußes geführt. An die untere Schmalseite des Armes
26a greift unter Zwischenlagerung einer ■
Friktionskugel 27 ein um den wagerechten Zapfen 29 schwingender und am vorderen verbreiterten
Ende mit einer Zugfeder 35 verbundener doppelarmiger Hebel 28, dessen gabelförmiges Hinterende zwei Rollen 31 trägt,
welche bei jeweiliger Umdrehung der Welle 15 von zwei an der Unterseite der bundartigen
Ausladung 32 eines Rohres 68 sitzenden Vor-
Sprüngen 34 beeinflußt werden. Dieses über die Welle 15 geschobene und mittels eines
Stiftes 33 .mit ihr verbundene Rohr 68 hat an der Umfangsfläche seiner unteren Ausladung
32 einen Daumen 46, welcher einen um den Zapfen 30 schwingenden doppelarmigen
Hebel 45 derartig beeinflußt, daß er an einen mit der Platte 26* verbundenen Arm
angreifend die Hin- und Herdrehung des Reifens 26 jedesmal um die Weite eines Stiches
der Naht veranlaßt.
Die Stich weite kann dabei durch eine Einstellschraube 'während des Ganges der Maschine
in an sich bekannter Weise geregelt werden.
Im Zusammenhang mit dieser Hin- und Herdrehung des Reifens 26 erfolgt unter dem
Einfluß des schwingenden Hebels 28 gleichzeitig die abwechselnde Auf- und Abwärtsbewegung
des Reifens, wodurch eine an seinem oberen Rand befindliche Stahlspitze 44 zeitweilig
in die Sohle des zu vernähenden Werkstückes eingedrückt und dieses bei dem alsdann
sofort um das Maß der Stichweite erfolgenden Vorschübe des Reifens zur Teilnahme
an dieser Bewegung veranlaßt wird.
Der Vorteil dieser Einrichtung besteht darin, daß der Vorschub nicht durch eine geradlinige,
mit mehr oder weniger Zähnen versehene Fläche, sondern durch eine kreisförmig
gebogene, daher der Kurvenlinie der Sohlennaht sich leichter anpassende, wesentlich nur
in einem Punkte angreifende Fläche vermittelt wird, wobei diese Fläche während der ganzen
Dauer der Vorwärtsbewegung stets parallel dem zu vernähenden Stoffe in ihrer gehobenen
Lage weitergeführt wird.
Die Bildung der Naht vollzieht sich alsdann in bekannter Weise dadurch, daß der
jedesmal seitens der Nadel durch die aufeinanderliegenden Lederlagen gebrachte Oberdraht ·
in der Schleifenfängerlagerbohrung des Tisches zur Bildung einer Schleife veranlaßt wird,
durch welche . der Schleifenfängcr mit dem Unterdraht geführt wird, nachdem durch den
Greiferhaken des' Schleifenfängers der Oberfaden über einen Stift des Schleifenfängerlagers
gelegt und von diesem gehalten wird, worauf mit -Rückgang der Nadel und Anzug des Oberdrahtes ein Stich gebildet ist.
Zum Festhalten des Werkstückes während des Nähens dient ein aus einem doppelarmigen,
um den Bolzen 4 schwingenden Hebel bestehender Drückerfuß 11 (Fig. 2), dessen
Vorderende durch eine an sein Hinterende angreifende Feder 12 niedergedrückt wird.
Dieser Drückerfuß 11 (Fig. 3) wird beim jeweiligen Vorschub des Schuhwerks um eine Stichlänge
von einer Stange 67 gelüftet, welche mit', dem kurzen Arme eines Winkelhebels 14
verbunden ist, dessen längerer Arm bei jeder Umdrehung der Hauptwelle 10 durch einen an
der Scheibe 8 angebrachten Zapfen 13 einmal seitlich ausgeschwungen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorschubvorrichtung für Ledernähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der . Vorschub durch einen in die Tischplatte eingelassenen zylinderförmigen Reifen (26) 70-erfolgt, der zweckmäßig in einer exzentrisch zum Sehleifenfänger angeordneten Ringnut gelagert ist und mittels eines von umlaufenden Rollen (31) wippend bewegbaren Hebels (28) zeitweise achsial gehoben und durch Ausschlag eines wagerecht beweglichen Hebels (45) um die Stichlänge vor- und zurückgedreht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE216232T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216232C true DE216232C (de) |
Family
ID=5828109
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212485D Active DE212485C (de) | |||
| DENDAT216232D Active DE216232C (de) |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212485D Active DE212485C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE216232C (de) |
| FR (2) | FR367206A (de) |
-
0
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-
1906
- 1906-06-16 FR FR367206A patent/FR367206A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE212485C (de) | |
| FR7083E (de) | |
| FR367206A (fr) | 1906-10-24 |
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