DE216207C - - Google Patents

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DE216207C
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clamping device
grinding wheel
chuck plate
glass
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/006Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding hollow glassware, bottles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 216207-KLASSE 67a. GRUPPE
in MARCINELLE.
Gläsersclileifmaschine mit einer die Werkstücke selbsttätig zentrierenden Klemmvorrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. September 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Gläserschleifmaschine, bei welcher eine selbsttätig wirkende Klemmvorrichtung zum zentrischen Festhalten der Gläser vorgesehen ist.
Von den bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß infolge der festen Lagerung von Schleifrad und einer Klemmvorrichtung in besonders einfacher und sicher wirkender Ausführung an einem gemeinsamen Gehäuse die Erschütterungen der Maschine auf die eigentliche Arbeitsvorrichtung ohne Einfluß bleiben, so daß das Brechen von Gläsern auf ein Mindestmaß zurückgeführt wird.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist Fig. ι eine Ansicht und Fig. 2 ein senkrechter Schnitt durch die Maschine. Fig. 3 zeigt die Anordnung der Klemmvorrichtung. Die selbsttätige Schleifmaschine für Gläser besteht aus einer Guß platte, in der Aussparungen für z. B. sechs gleiche Schleif vorrichtungen vorgesehen sind. Jede derselben besteht aus einer Futterplatte a, einer Spindel b, einem Antriebskonus c und einer Klemmvorrichtung d. Die Achse ruht auf zwei Kugellagern e und f und die Futterplatte α in einem Kugellager g. Die Feder für den Kupplungskonus c legt sich gegen ein Kugellager h an. Alle sich drehenden Teile sind nach Möglichkeit staubdicht abgeschlossen.
Die sechs gleichgebauten Vorrichtungen werden von einer gemeinsamen Achse aus angetrieben, die auf einem Ende eine lose und eine feste Scheibe trägt und unterhalb jeder Spindel mit einer Reibscheibe k versehen ist. Mittels eines kleinen Handhebels I (Fig. 1) kann man den Kupplungskonus c senken, der dann von einer Feder m gegen die Reibscheibe k angedrückt wird. Die Futterplatte trägt in einer um ein geringes oval geformten Vertiefung eine auf gleiche Weise geformte Schleifscheibe, die einfach in die Vertiefung eingedrückt wird. Durch diese Form wird eine gegenseitige Verdrehung der beiden Scheiben verhindert. Auf die Rückseite des Glases wird eine Bleiplatte oder ähnliches gelegt, um dasselbe mit geringem Druck gegen die Schleifscheibe anzudrücken.
Die Klemmvorrichtung (Fig. 3) besteht aus Winkelhebeln J1 nx, r2 n2, r3 na, die in ihrer Bewegung voneinander abhängig gemacht sind durch Stangen S1, S2. An einem Punkte χ eines Winkelhebels greifen Gegengewichte eines Pedals mittels einer über Rollen geführten Kette an. Wenn die Kette an dem Punkt χ zieht, so schließt sich die Klemmvorrichtung selbsttätig und faßt das Glas, und zwar in der Weise, daß dasselbe zum Mittelpunkt der Schleifscheibe gebracht und hier an drei Punkten von den zweckmäßig mit Kautschuküberzügen bekleideten Hebeln festgehalten wird. Wird auf das Pedal getreten, so werden die Gegengewichte angehoben und dadurch wir-
kungslos, wobei dann durch eine Feder r, die wieder an einem Winkelhebel angreift, die Klemmvorrichtung sich löst. · . '
Die Arbeitsweise der Vorrichtung verläuft wie folgt:
Zuerst tritt man auf das nicht dargestellte Pedal, um die Klemmvorrichtung zu öffnen, dann wird das Glas auf die Schleifscheibe aufgelegt, die sich beständig dreht, worauf das ίο Pedal losgelassen wird, so daß sich die Klemmvorrichtung unter dem Einfluß der Gegengewichte schließt, worauf das Glas auf geeignete Weise belastet wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gläserschleifmaschine mit einer die Werkstücke selbsttätig zentrierenden Klemmvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht angeordnete, an ihrem oberen Ende die Scheifscheibe in einer Futterplatte (a) tragende Spindel, die ausrückbar durch ein Kegelreibungsgetriebe angetrieben wird, in einem fest in einer Aussparung · einer Gußplatte eingesetzten Gehäuse umläuft und dieses die festen Drehachsen der die Klemmvorrichtung (d) bildenden, durch Stangen ^s1, S2) in ihrer Bewegung ' voneinander abhängig gemachten Winkelhebel (V1 Ji1, r2 M2, rs n3) trägt, so daß die Gläser, in an sich bekannter Weise über der sich drehenden Schleifscheibe mit nach unten gekehrtem, zu schleifendem Rande festgehalten werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Futterplatte (a) und die von ihr aufgenommene Schleifscheibe oval ausgebildet sind, um eine gegenseitige Verdrehung zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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