DE216207C - - Google Patents
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- DE216207C DE216207C DENDAT216207D DE216207DA DE216207C DE 216207 C DE216207 C DE 216207C DE NDAT216207 D DENDAT216207 D DE NDAT216207D DE 216207D A DE216207D A DE 216207DA DE 216207 C DE216207 C DE 216207C
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- Germany
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- clamping device
- grinding wheel
- chuck plate
- glass
- machine
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- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 11
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
- B24B19/006—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding hollow glassware, bottles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 216207-KLASSE 67a. GRUPPE
in MARCINELLE.
Gläsersclileifmaschine mit einer die Werkstücke selbsttätig zentrierenden Klemmvorrichtung.
Die Erfindung betrifft eine Gläserschleifmaschine, bei welcher eine selbsttätig wirkende
Klemmvorrichtung zum zentrischen Festhalten der Gläser vorgesehen ist.
Von den bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß infolge der festen Lagerung von Schleifrad und einer Klemmvorrichtung in besonders einfacher und sicher wirkender Ausführung an einem gemeinsamen Gehäuse die Erschütterungen der Maschine auf die eigentliche Arbeitsvorrichtung ohne Einfluß bleiben, so daß das Brechen von Gläsern auf ein Mindestmaß zurückgeführt wird.
Von den bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß infolge der festen Lagerung von Schleifrad und einer Klemmvorrichtung in besonders einfacher und sicher wirkender Ausführung an einem gemeinsamen Gehäuse die Erschütterungen der Maschine auf die eigentliche Arbeitsvorrichtung ohne Einfluß bleiben, so daß das Brechen von Gläsern auf ein Mindestmaß zurückgeführt wird.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine Ausführungsform
der Erfindung, und zwar ist Fig. ι eine Ansicht und Fig. 2 ein senkrechter
Schnitt durch die Maschine. Fig. 3 zeigt die Anordnung der Klemmvorrichtung. Die selbsttätige
Schleifmaschine für Gläser besteht aus einer Guß platte, in der Aussparungen für z. B.
sechs gleiche Schleif vorrichtungen vorgesehen sind. Jede derselben besteht aus einer Futterplatte a, einer Spindel b, einem Antriebskonus c
und einer Klemmvorrichtung d. Die Achse ruht auf zwei Kugellagern e und f und die
Futterplatte α in einem Kugellager g. Die Feder für den Kupplungskonus c legt sich
gegen ein Kugellager h an. Alle sich drehenden Teile sind nach Möglichkeit staubdicht
abgeschlossen.
Die sechs gleichgebauten Vorrichtungen werden von einer gemeinsamen Achse aus angetrieben,
die auf einem Ende eine lose und eine feste Scheibe trägt und unterhalb jeder Spindel mit einer Reibscheibe k versehen ist.
Mittels eines kleinen Handhebels I (Fig. 1) kann man den Kupplungskonus c senken, der
dann von einer Feder m gegen die Reibscheibe k angedrückt wird. Die Futterplatte
trägt in einer um ein geringes oval geformten
Vertiefung eine auf gleiche Weise geformte Schleifscheibe, die einfach in die Vertiefung
eingedrückt wird. Durch diese Form wird eine gegenseitige Verdrehung der beiden Scheiben
verhindert. Auf die Rückseite des Glases wird eine Bleiplatte oder ähnliches gelegt, um
dasselbe mit geringem Druck gegen die Schleifscheibe anzudrücken.
Die Klemmvorrichtung (Fig. 3) besteht aus Winkelhebeln J1 nx, r2 n2, r3 na, die in ihrer
Bewegung voneinander abhängig gemacht sind durch Stangen S1, S2. An einem Punkte χ
eines Winkelhebels greifen Gegengewichte eines Pedals mittels einer über Rollen geführten
Kette an. Wenn die Kette an dem Punkt χ zieht, so schließt sich die Klemmvorrichtung
selbsttätig und faßt das Glas, und zwar in der Weise, daß dasselbe zum Mittelpunkt der
Schleifscheibe gebracht und hier an drei Punkten von den zweckmäßig mit Kautschuküberzügen
bekleideten Hebeln festgehalten wird. Wird auf das Pedal getreten, so werden die
Gegengewichte angehoben und dadurch wir-
kungslos, wobei dann durch eine Feder r, die wieder an einem Winkelhebel angreift, die
Klemmvorrichtung sich löst. · . '
Die Arbeitsweise der Vorrichtung verläuft wie folgt:
Zuerst tritt man auf das nicht dargestellte Pedal, um die Klemmvorrichtung zu öffnen,
dann wird das Glas auf die Schleifscheibe aufgelegt, die sich beständig dreht, worauf das
ίο Pedal losgelassen wird, so daß sich die Klemmvorrichtung
unter dem Einfluß der Gegengewichte schließt, worauf das Glas auf geeignete Weise belastet wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Gläserschleifmaschine mit einer die Werkstücke selbsttätig zentrierenden Klemmvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht angeordnete, an ihrem oberen Ende die Scheifscheibe in einer Futterplatte (a) tragende Spindel, die ausrückbar durch ein Kegelreibungsgetriebe angetrieben wird, in einem fest in einer Aussparung · einer Gußplatte eingesetzten Gehäuse umläuft und dieses die festen Drehachsen der die Klemmvorrichtung (d) bildenden, durch Stangen ^s1, S2) in ihrer Bewegung ' voneinander abhängig gemachten Winkelhebel (V1 Ji1, r2 M2, rs n3) trägt, so daß die Gläser, in an sich bekannter Weise über der sich drehenden Schleifscheibe mit nach unten gekehrtem, zu schleifendem Rande festgehalten werden.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Futterplatte (a) und die von ihr aufgenommene Schleifscheibe oval ausgebildet sind, um eine gegenseitige Verdrehung zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216207C true DE216207C (de) |
Family
ID=477640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216207D Active DE216207C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216207C (de) |
-
0
- DE DENDAT216207D patent/DE216207C/de active Active
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