DE2161978C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE2161978C2
DE2161978C2 DE2161978A DE2161978A DE2161978C2 DE 2161978 C2 DE2161978 C2 DE 2161978C2 DE 2161978 A DE2161978 A DE 2161978A DE 2161978 A DE2161978 A DE 2161978A DE 2161978 C2 DE2161978 C2 DE 2161978C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
row
write
driver circuit
conductor
column
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2161978A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2161978A1 (de
Inventor
George Wilmer Colts Neck N.J. Us Dick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
AT&T Technologies Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AT&T Technologies Inc filed Critical AT&T Technologies Inc
Publication of DE2161978A1 publication Critical patent/DE2161978A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2161978C2 publication Critical patent/DE2161978C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/12Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by switched stationary formation of lamps, photocells or light relays
    • H04N3/125Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by switched stationary formation of lamps, photocells or light relays using gas discharges, e.g. plasma
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G3/00Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes
    • G09G3/20Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes for presentation of an assembly of a number of characters, e.g. a page, by composing the assembly by combination of individual elements arranged in a matrix no fixed position being assigned to or needed to be assigned to the individual characters or partial characters
    • G09G3/22Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes for presentation of an assembly of a number of characters, e.g. a page, by composing the assembly by combination of individual elements arranged in a matrix no fixed position being assigned to or needed to be assigned to the individual characters or partial characters using controlled light sources
    • G09G3/28Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes for presentation of an assembly of a number of characters, e.g. a page, by composing the assembly by combination of individual elements arranged in a matrix no fixed position being assigned to or needed to be assigned to the individual characters or partial characters using controlled light sources using luminous gas-discharge panels, e.g. plasma panels
    • G09G3/288Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes for presentation of an assembly of a number of characters, e.g. a page, by composing the assembly by combination of individual elements arranged in a matrix no fixed position being assigned to or needed to be assigned to the individual characters or partial characters using controlled light sources using luminous gas-discharge panels, e.g. plasma panels using AC panels
    • G09G3/296Driving circuits for producing the waveforms applied to the driving electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Treiberschaltung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Matrix-adressierte Systeme finden insbesondere zur Ver­ ringerung des Aufwandes für die erforderlichen Treiber­ schaltungen Verwendung, d. h. sie tragen zur Verringerung der Größe und Kosten des Gesamtsystems bei, beispielsweise bei Speichern und Anzeigevorrichtungen. Zeilen- und Spaltenleiter bilden dabei eine Koordinatenanordnung von Zellen (Matrixanordnung). Jede Zelle wird durch koinzidente Treibsignale angewählt, welche an die die Zelle definierenden Zeilen- und Spaltenleiter ange­ legt werden.
Obwohl Matrix-adressierte Systeme den für Treiber­ schaltungen erforderlichen Aufwand reduzieren, sind die Kosten für viele Anwendungsfälle noch zu hoch, so z. B. in Systemen, welche hohe Spannungen oder -ströme oder auch Treibsignale wechselnder Polarität erfordern. Dieses Problem ist bei Gasentladungs-/Plasma-Anzeige­ vorrichtungen besonders akut, bei denen die Anzeige- oder Bildwiedergabe durch eine lichtemittierende Entladung eines gasförmigen Mediums unter Verwendung von Impulsen wechseln­ der Polarität erfolgt.
Bekannte Treiberschaltungen für Plasma-Anzeigevorrichtungen weisen Impulstransformatoren z. B. der in der DE-OS 20 21 622 beschriebenen Art auf, die nach dem gegenwärtigen Stand der Technik jedoch nicht in Form integrierter Schaltungen hergestellt werden können.
Es ist bekannt, daß der für Treiberschaltungen erfor­ derliche Aufwand weiter verringert werden kann, indem so­ genannte Tandem-Zugriffsmatrizen verwendet werden, bei denen ein Paar von Primärmatrizen zur Anwahl von Zeilen- und Spaltenleitern einer größeren Sekundärmatrix verwendet wird. Solche Anordnungen benötigen jedoch häufig Koppel­ schaltungen, die ihre Vorteile wieder verringern, und zwar insbesondere im Fall einer Transformator- oder Verstärker­ kopplung zwischen den Matrizen.
Bekannt ist auch schon eine Treiberschaltung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 (DE-OS 20 21 302), die jedoch ebenfalls noch einen höheren Aufwand an Bauelementen erfordert.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Treiberschaltung für eine Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart weiterzubil­ den, daß der schaltungsgemäße Aufwand weiter verringert ist.
Die Lösungen der Aufgabe sind in den Ansprüchen 1 und 2 angegeben, wobei Anspruch 2 auf das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 der DE-OS 20 21 302 zurückgeht. Eine Weiterbildung der Lösung gemäß Anspruch 2 ist Gegenstand des Anspruchs 3.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeich­ nung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Ansicht eine Gasentladungs- Anzeigevorrichtung mit einer Treiberschaltung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der Anzeigevorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel der erfindungsge­ mäßen Treiberschaltung.
Die in Fig. 1 dargestellte Gasentladungs-Anzeigevorrichtung (Plasma-Anzeigevorrichtung) 50 weist eine Koordinatenanordnung von Zellen auf, die von auf dielektrischen Unterlagen an­ geordneten Zeilenleitern R 1 bis R 4 und Spaltenleitern C 1 bis C 4 definiert sind. Die schichtförmigen Unterlagen aus dielektrischem Material sind im gegenseitigen Abstand angeordnet. Zwischen den beiden Schichten befindet sich ein gasförmiges Medium.
Bekanntlich wird bei Plasma-Anzeigevorrichtungen ein elektrischer Entladungsdurchbruch des gasförmigen Mediums an den angewählten Zellen zum Er­ zeugen von Bildern ausgenutzt. Wenn ein elektrisches Feld an eine Zelle mit einer von der Druck-Abstandskennlinie des gasförmigen Mediums bestimmten Durchbruchsfeldstärke V b ange­ legt wird, so findet innerhalb des Gases ein Entladungsdurchbruch statt, der bei geringer Strom­ dichte zu einer Lichtemission führt. Durch den Entladungsdurch­ bruch und den sich daraus ergebenden Stromfluß wird Ladung an den dielektrischen Oberflächen der Zelle gespeichert. Die ge­ speicherte Ladung wirkt der Spannung an der Zelle entgegen und erreicht rasch einen Wert, bei dem die wirksame Spannung zu niedrig wird, um die Entladung auf­ recht zu erhalten, wodurch die Entladung ge­ löscht wird. Die gespeicherte Ladung bildet also eine Zelle mit Speicher.
In Betrieb wird ein von einer Stützwechselspannungsquelle (Quelle) 20 geliefertes Stützsignal wechselnder Polarität von einer Steuer­ schaltung 80 über die Zeilen- und Spaltenleiter R 1-R 4 bzw. C 1-C 4 an jede Zelle geleitet. Im wesentlichen eine Hälfte des Stützsignals wird über eine Leitung 21 zu Zeilentreibern 30 und die andere Hälfte entgegengesetzter Polarität über eine Leitung 22 zu Spaltentreibern 40 geleitet. Das von der Quelle 20 an jede Zelle gelieferte Stützsignal hat eine niedrigere Spannung als die Durchbruchsspannung V b ; die Spannung des Stütz­ signals kann in der Größenordnung der halben Durchbruchsspannung liegen, wie in Fig. 2 dargestellt ist.
Das Adressieren der einzelnen Zellen er­ folgt unter Verwendung herkömmlicher Adressier- oder Abtastmetho­ den, wie diejenigen, die aus der Fernseh­ technik bekannt sind. Die adressierten Zellen werden jeweils in Abhängigkeit von durch Schreib-Löschschaltungen 81, 82 unter Steuerung von der Steuerschaltung 80 zugeführten Eingangssigna­ len zum Schreiben oder Löschen von Information selektiv erregt oder entregt. Eine adressierte Zelle wird bei­ spielsweise von einem Schreibimpuls in Form von koinzidenten Signalen eingeschaltet oder erregt an die die Zelle definierenden Zeilen- und Spaltenleitern angelenkt werden. Der Schreibimpuls hat eine ausreichende Amplitude, um einen Durchbruch des gasförmigen Mediums an der adressierten Zelle momentan hervor­ zurufen, wobei ein Stromfluß unter Speicherung von Ladung an den benachbarten dielektrischen Oberflächen hervorgerufen wird. Die gespeicherte Ladungsmenge wird in erster Linie von der während des Druchbruchs an der Zelle wirksamen Spannung bestimmt und liegt im Falle des beschriebenen Ausführungsbeispiels in einer Größenordnung, die der halben Durchbruchsspannung entspricht. Während der nach­ folgenden Halbperioden des Stützsignals ruft die an den dielek­ trischen Oberflächen der Zellen gespeicherte La­ dung in Kombination mit der an den Zellen wirksamen Stützsig­ nalspannung einen periodischen Durchbruch des Gases an den Zellen hervor, wobei Licht in Form von impulsförmigen Entladungen emittiert wird.
Andererseits wird eine zuvor adressierte Zelle durch Anlegen eines Löschimpulses an die die Zelle definierenden Zeilen- und Spaltenleiter ausgeschaltet, wobei der Löschimpuls die in der Zelle gespeicherte Ladung abführt oder löscht. Der Löschimpuls reicht aus, um zusammen mit der gespeicher­ ten Ladung einen sofortigen Druchbruch des gasförmigen Mediums an der adressierten Zelle hervorzurufen, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Der sich ergebende Stromfluß entfernt die gespeicherte Ladung von den dielektrischen Oberflächen der Zelle, so daß so lange keine weitere Entladung an der Zelle auf­ tritt, bis ein weiterer Schreibimpuls angelegt wird.
Wie oben erwähnt, weist die bei Plasma-Anzeigevorrichtungen übliche Zeilen- und Spaltenschreiberschaltung Impulstransformatoren auf, welche Hochspannungs-Stützsignale wechselnder Polarität liefern und die zum Schreiben und Löschen benutzten Zeilen- und Spalten-Wählimpulse trennen. Bei der vorliegenden Anordnung sind die Impulstransformatoren durch Zeilen- und Spaltentreiber 30 bzw. 40 (Treiberschaltungen) ersetzt, die in Form von als integrierte Schaltungen herstellbaren, kompakten und billigen An­ ordnungen ausgeführt sind. Im besonderen weist bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform jeder Zeilentreiber 30 eine Ladungs­ speicherdiode 301, einen Transistor-Wählschalter 302 und einen Lastwiderstand 303 auf. In ähnlicher Weise weist jeder Spalten­ treiber 40 eine Ladungsspeicherdiode 401, einen Transistor-Wähl­ schalter 402 und einen Lastwiderstand 403 auf.
Es sei entsprechend der Darstellung in Fig. 2 angenommen, daß die Plasma-Anzeigevorrichtung 50 symmetrisch um 0 Volt betrieben wird. Daher haben die Zeilentreiber 30 und Spaltentreiber 40 im wesentlichen identischen Aufbau und gleiche Betriebsweise, mit der Ausnahme, daß ihre Polaritäten einander entgegengesetzt sind, so daß die baulichen Einzelheiten nur für einen Treiber be­ schrieben zu werden brauchen. Im folgenden wird die Betriebs­ weise des mit dem Zeilenleiter R 1 verbundenen Zeilentreibers 30 als Beispiel beschrieben. Wenn der Anteil des Stützsignals mit positiver Polarität (der im folgenden als positives Stützsig­ nal bezeichnet wird) von der Quelle 20 über die Leitung 21 am Zeilentreiber 30 anliegt, so wird über die Ladungsspeicher­ diode 301 eine Spannung an den Lastwiderstand 303 und damit an den Zeilenleiter R 1 angelegt. Während dieser Stromleitung in Durchlaßrichtung wird eine Ladungsmenge in der Ladungsspeicherdiode 301 gespeichert, die grundsätzlich von der Amplitude des positiven Stützsignals, dem Lastwiderstand 303 und der Minoritätsträger-Lebensdauer der Ladungsspeicherdiode 301 abhängig ist.
Demgemäß hat die Ladungsspeicherdiode 301 während des unmittelbar folgenden negativen Anteils des Stützsignals der Quelle 20 (im folgenden als negatives Stützsignal bezeichnet) zeitweilig einen niedri­ gen Widerstand, bis die gespeicherte Ladung verbraucht ist. Nach dem Abfluß der gespeicherten Ladung erhält die Ladungsspeicherdiode 301 erneut ihren hohen Widerstand, d. h. sie wird in Sperrichtung vorgespannt. Die Ladungsspeicherdiode 301 bleibt in ihrem Zu­ stand hohen Widerstandes, in welchem sie ein getrenntes An­ legen von Schreib- oder Löschimpulsen an gewählte Leiter er­ möglicht, bis der nächste Zyklus positiver und negativer Stütz­ signale erscheint. Auf diese Weise bildet die Ladungsspeicher­ diode 301 einen Leitungsweg niedrigen Widerstandes für die positiven und negativen Stützsignale und stellt einen hohen Widerstand für die Schreib- und Löschimpulse dar.
Die effektive Dauer des an den Zeilenleiter R 1 vom Zeilentreiber 30 angelegten negativen Stützsignals richtet sich nach der bei der Übertragung des positiven Stützsignals in der Ladungsspeicherdiode 301 ge­ speicherten Ladung. Daher ist die Minoritätsträger-Lebensdauer der Ladungsspeicherdiode 301 vorzugsweise so gewählt, daß die von hier bestimmte Dauer des negativen Stützsignals im wesentlichen gleich der Dauer des positiven Stützsignals ist. In alternativer Ausführungsform können jedoch auch zwei verschiedene Lastwiderstände für die positiven und negativen Stützsignale anstelle des gemeinsamen Lastwiderstandes 303 verwendet werden, wobei deren relative Werte so gewählt sind, daß im wesentlichen symmetrische Stütz­ signale hervorgerufen werden. Die entsprechenden Stützsignale können durch eine mit einem Stützsignal-Lastwiderstand in Reihe geschalteten Diode, die in der gleichen Richtung wie die Ladungs­ speicherdiode 301 gepolt ist, auf die geeigneten Lastwiderstände eingestellt werden.
Ein bestimmter Leiter, z. B. der Zeilenleiter R 1, wird mit einem über eine Leitung X 1 von der Schreib-Lösch-Schaltung 82 an die Basis des Transistor-Wählschalters (Schalter) 302 angelegten Signals ausgewählt oder adressiert. Der Schalter 302 wird dabei momentan von seinem normalerweise nicht-leitenden Zustand in einen leitenden Sättigungszustand geschaltet, wobei eine Quelle 305 zum Zeilenleiter R 1 durchgeschaltet wird. Die Quelle 305 ist für unterschiedliche Zeitintervalle mit dem Zeilenleiter R 1 verbunden, was davon abhängig ist, ob ein Schreib- oder Löschbetrieb erwünscht ist, wobei die Zeitintervalle von dem Signal auf der Leitung X 1 gesteuert werden.
Ein anderer Weg zur Gewinnung der Stützsignale wechselnder Pola­ rität besteht darin, jeweils positive und negative Quellen vorzusehen, welche über eine Treiberschaltung mit einem Paar entgegengesetzt gepolter schnell schaltender Dioden anstelle der Ladungsspeicherdiode 301 und dem Lastwiderstand 303 an die Plasma-Anzeigevorrichtung ankoppelbar sind. Dieses Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend im einzelnen in Verbin­ dung mit Fig. 3 beschrieben. Unter Bezugnahme auf die in Fig. 1 dargestellten Zeilentreiber 30 sei noch darauf hingewiesen, daß die Ladungsspeicherdiode 301 und der Lastwiderstand 303 durch ein Diodenpaar ersetzt werden können, die an den Zeilen­ leiter R 1 angeschaltet und entgegengesetzt gepolt sind. Eine Diode des Diodenpaars führt die positiven Stützsignale und die andere Diode die negativen Stützsignale zum Zeilenleiter R 1. Daher weist in diesem Fall der Zeilentreiber 30 nur ein Paar von Dioden in Y-Schaltung und einen mit dem Zeilenleiter R 1 verbundenen Schalter 302 auf.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 werden als Schalter Transistoren 302 und 402 jeweils für jede einzelne Zeile und Spalte verwendet. Die Anzahl der erforderlichen Transistoren kann in vielen Anwendungsfällen beträchtlich dadurch verringert werden, daß die Zeilentreiber 30 und die Spaltentreiber 40 in ent­ sprechenden Wählmatrizen angeordnet werden, welche die Ver­ wendung passiver Wählelemente ermöglichen. So können bei­ spielsweise die Zeilentreiber für Plasma-Anzeige­ vorrichtungen mit 128 Zeilen in einer 8 x 16-Wählmatrix unter Verwendung von 24 Transistoren anstelle der 128 Transistoren in der An­ ordnung gem. Fig. 1 angeordnet werden. Eine alternative Aus­ führungsform der Treiberschaltung in Form einer Wählmatrix ist in Fig. 3 gezeigt, bei der die oben erwähnte Y-geschaltete Dioden-Treiberanordnung Verwendung findet.
Eine Zeilen-Auswählmatrix 700 weist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 eine Koordinatenanordnung von Treibern 300 auf, welche generell den Zeilentreibern 30 nach Fig. 1 entsprechen. Stützsignalquelle 200 nach Fig. 3 entspricht generell der Quelle 20 in Fig. 1 und weist positive und negative Quellen auf, welche die ent­ sprechenden positiven und negativen Stützsignale auf zugehörigen Leitungen 210, 211 liefern. Die positiven Stützsignale werden über die Leitung 210, 300 und die negativen Stütz­ signale über die Leitung 211 zu den Treibern 300 geleitet. In ähnlicher Weise werden positive und negative Stützsignale über zugehörige Leitungen 220 und 221 den Spalten-Treibern (nicht gezeigt) zugeführt, welche in einer Spalten-Auswählmatrix ähnlich der Zeilen-Auswählmatrix 700 angeordnet sind.
Jeder Treiber 300 weist eine Wähleinrichtung 312 und ein Paar entgegengesetzt gepolter Dioden 310 und 311 auf, die mit einem zugehörigen Zeilenleiter R 1 bis R 4 verbun­ den sind. Die über die Leitung 210 und Dioden 361 zugeführten positiven Stützsignale werden über die Dioden 310 in den zugehörigen Treibern 300 an die einzelnen Zeilenleiter R 1 bis R 4 weitergeleitet. In ähnlicher Weise werden die über die Leitung 211 durch Dioden 351 zugeführten negativen Stützsignale über die Dioden 311 in den Treibern 300 zu den einzelnen Zeilenleitern weitergereicht.
Die Wähleinrichtung 312 in den Treibern 300 ist eine Ladungsspeicherdiode. Es ist jedoch leicht einzusehen, daß andere bekannte Wähl-Matrixeinrichtungen in den Treibern 300 verwendet werden können. Die als Ladungsspeicherdiode ausgebil­ dete Wähleinrichtung 312 ist normalerweise, d. h. in Abwesenheit von Adressiersignalen der Schreib-Lösch-Schaltung 820 in Sperr­ richtung vorgespannt. Der Sperrichtungsstrompfad für die mit dem Zeilenleiter R 1 verbundene Ladungsspeicherdiode 312 kann beispielsweise von einer Quelle 342 über einen Widerstand 343, die Ladungsspeicherdiode 312, die Diode 311 im Treiberschal­ ter 300, die Diode 351 und einen Widerstand 355 nach Erde ver­ laufen.
Die Schreib-Löschvorgänge sind zweiphasige Operationen, wobei die Wähleinrichtungen in der Anordnung nach Fig. 3 verwendet werden. In der ersten Phase wird der besondere Treiber 300 für einen gewählten Zeilenleiter adressiert und Ladung in der Ladungsspeicherdiode des zugehörigen Treibers gespeichert. Wenn beispielsweise ein Schreib- oder Löschimpuls an den Zeilenleiter R 1 angelegt werden soll, so gibt die Schreib-Lösch-Schaltung 820 unter Steuerung der Steuerschaltung 80 Adressiersignale auf Matrix- Adressenleitungen RX 1 und RY 1. Die Adressensignale sind so ge­ wählt, daß Strom in Durchlaßrichtung durch die Diode 312 fließt, wobei der Stromweg über die Adressenleitung RY 1, die Diode 371, die Diode 310, die Ladungsspeicherdiode 312 und die Diode 365 zur Adressenleitung RX 1 verläuft.
Während der unmittelbar nachfolgenden zweiten Betriebsphase gibt ein Schreib-Lösch-Impulsgenerator 500 einen Schreib- oder Löschimpuls über eine Leitung 555 an jeden Treiber 300. Der Impuls ist so gerichtet, beispielsweise in Fig. 3 posi­ tiv verlaufend, daß er die Ladungsspeicherdioden in jedem Treiber 300 in Sperrichtung vorspannt. Die während der ersten Operationsphase adressierte Ladungsspeicherdiode 312 in dem einen Treiber 300 ist jedoch durch die in ihr gespeicherte Ladung in Durchlaßrichtung vorgespannt, so daß der Schreib- oder Löschimpuls zum ausgewählten Zeilenleiter R 1 durch­ gelassen wird. Eine nach dem Durchgang des Schreib-Löschimpulses durch die Ladungsspeicherdiode 312 verbleibende Restladung bricht durch normale Rekombination vor dem nächsten Schreib-Lösch-Zyklus praktisch zusammen. Das Abführen einer Restladung wird durch das nachfolgende negative Stützsignal unterstützt. Wenn in einem be­ sonderen Anwendungsfall eine schnellere Ladungsabführung erfor­ derlich ist, kann in alternativer Ausgestaltung z. B. eine geschaltete Klemmschaltung verwendet werden, welche den Widerstand 355 überbrückt.
Ein besonderer Vorteil dieser zweiphasigen Betriebsweise unter Verwendung von Ladungsspeicherdioden-Wähleinrichtungen besteht darin, daß eine Schaltung niedriger Spannungsbelastung zum Adressieren und Auf­ laden der Wähleinrichtungen verwendet werden kann, wobei der Schreib-Lösch-Impulsgenerator 500 zum Erzeugen von Schreib- und Lösch-Treibimpulsen hoher Spannung für die Zeilenleiter der Plasma-Anzeige­ vorrichtung benutzt wird. Selbstverständlich sollte die Schreib-Lösch-Schaltung von den Schreib-Lösch-Impulsen und den Stützsignalen hoher Spannung z. B. durch Unter­ brechen der an die Matrix führenden Leitungen während derjeni­ gen Zeitintervalle getrennt sein, in welchen die Signale hoher Spannung geliefert werden.

Claims (3)

1. Treiberschaltung für eine Gasentladungs-Anzeige­ vorrichtung mit matrixförmig angeordneten, über Zeilen- und Spaltenleiter ansteuerbaren Anzeigezellen, einer Quelle zur Abgabe von positiven und negativen Stützsignalen, und einer Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Schreib- und Lösch­ impulsen, mit einer wenigstens eine Diode enthaltenden Halb­ leiterschaltung zur Ankopplung der Stützsignale und in Abhängigkeit von Adressensignalen der Schreib- und Lösch­ impulse an die Zeilen- und Spaltenleiter, dadurch gekennzeichnet,
daß die Quelle (20) die positiven und negativen Stützsignale auf jeweils einer gemeinsamen Ausgangsleitung (21; 22) an die den Zeilen- bzw. Spaltenleitern (R 1-R 4; C 1-C 4) zuge­ ordneten Treiberschaltungen (30; 40) liefert,
daß jede Treiberschaltung (30; 40) je eine zwischen die gemein­ same Ausgangsleitung (21; 22) und den jeweiligen Zeilen- bzw. Spaltenleiter (R 1-R 4; C 1-C 4) angeschlossene Ladungs­ speicherdiode (301; 401) enthält,
daß in jeder Treiberschaltung (30; 40) zur Zuführung der Schreib- und Löschimpulse ein Transistor (302; 402) mit seiner Hauptstrecke zwischen einer ebenfalls in der jeweiligen Treiberschaltung (30; 40) angeordneten Spannungsquelle (305; 405) und dem jeweiligen Zeilen- bzw. Spaltenleiter (R 1-R 4; C 1-C 4) liegt und dessen jeweilige Steuerelektrode die Adressiersignale zuge­ führt sind.
2. Treiberschaltung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, bei der die Quelle die positiven und die nega­ tiven Stützsignale auf jeweils einer getrennten Ausgangs­ leitung gemeinsam an die den Zeilen- bzw. Spaltenleitern zugeordneten Treiberschaltungen liefert, dadurch gekennzeichnet, daß die Treiberschaltungen (30; 40) je zwei gegenseitig gepolte Dioden aufweisen, die mit je einem Anschluß gemeinsam an dem zugeordneten Zeilen- bzw. Spaltenleiter (R 1-R 4; C 1-C 4) liegen und deren andere Anschlüsse mit der einen bzw. der anderen Ausgangsleitung verbunden sind, und daß in jeder Treiberschaltung (30; 40) zur Zuführung der Schreib- und Löschimpulse ein Transistor (302; 402) mit seiner Hauptstrecke zwischen einer Span­ nungsquelle (305; 405) und dem jeweiligen Zeilen- bzw. Spaltenleiter (R 1-R 4; C 1-C 4) liegt und dessen Steuer­ elektrode die Adressiersignale zugeführt sind.
3. Treiberschaltung nach dem Oberbegriff des An­ spruchs 2, bei der die Treiberschaltung (300) je zwei ent­ gegengesetzt gepolte Dioden (310, 311) enthält, die mit einem ihrer Anschlüsse an dem zugeordneten Zeilenleiter (R 1-R 4) bzw. Spaltenleiter und mit dem anderen Anschluß an der einen bzw. anderen Ausgangsleitung (210; 211) liegen, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Treiberschaltung (300) zur Zuführung der Schreib- und Löschimpulse eine Ladungs­ speicherdiode (312) zwischen den jeweiligen Zeilenleiter (R 1-R 4) oder Spaltenleiter und die Schaltungsanordnung (820) zur Erzeugung der Schreib- und Löschimpulse ge­ schaltet ist (Fig. 3).
DE19712161978 1970-12-16 1971-12-14 Treiberschaltung für Bildwiedergabevorrichtung Granted DE2161978A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US9875470A 1970-12-16 1970-12-16

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2161978A1 DE2161978A1 (de) 1972-07-06
DE2161978C2 true DE2161978C2 (de) 1987-06-04

Family

ID=22270742

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712161978 Granted DE2161978A1 (de) 1970-12-16 1971-12-14 Treiberschaltung für Bildwiedergabevorrichtung

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3689912A (de)
BE (1) BE776781A (de)
CA (1) CA957043A (de)
DE (1) DE2161978A1 (de)
FR (1) FR2118646A5 (de)
GB (1) GB1374614A (de)
IT (1) IT943270B (de)
NL (1) NL7117195A (de)
SE (1) SE378149B (de)

Families Citing this family (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3754230A (en) * 1970-12-21 1973-08-21 Raytheon Co Plasma display system
JPS542116B1 (de) * 1971-06-26 1979-02-02
US3944875A (en) * 1971-08-10 1976-03-16 Fujitsu Limited Gas discharge device having a function of shifting discharge spots
JPS5314893B2 (de) * 1971-09-18 1978-05-20
GB1425421A (en) * 1972-01-31 1976-02-18 Hitachi Ltd Photosensor driving system
US3976912A (en) * 1972-02-23 1976-08-24 Owens-Illinois, Inc. Electrical supply system and method for improving the operating characteristics of gaseous discharge display panels
US3778674A (en) * 1972-04-14 1973-12-11 Sperry Rand Corp D. c. gas discharge display apparatus with pulse train memory sustaining potential
US3823394A (en) * 1972-06-28 1974-07-09 Owens Illinois Inc Selective control of discharge position in gas discharge display/memory device
US3942161A (en) * 1972-06-28 1976-03-02 Owens-Illinois, Inc. Selective control of discharge position in gas discharge display/memory device
JPS535790B2 (de) * 1973-08-03 1978-03-02
US4058814A (en) * 1976-03-29 1977-11-15 Gould, Inc. Electrographic writing system with diode switching assembly
US4077033A (en) * 1976-09-13 1978-02-28 Control Data Corporation Plasma display drive circuit and method
US4128901A (en) * 1977-08-17 1978-12-05 Owens-Illinois, Inc. Ground-reference power supply for gas discharge display/memory panel driving and addressing circuitry
JPH0736567B2 (ja) * 1989-03-17 1995-04-19 株式会社日立製作所 パルス信号の伝送方法、パルス信号の伝送装置及びパルス信号の伝送に適した半導体スイツチ

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2995682A (en) * 1960-01-28 1961-08-08 Sylvania Electric Prod Switching circuit for use with electroluminescent display devices
US3559190A (en) * 1966-01-18 1971-01-26 Univ Illinois Gaseous display and memory apparatus
US3500075A (en) * 1966-11-02 1970-03-10 Gen Electric Bipolar pulse generating circuits
US3538380A (en) * 1967-11-15 1970-11-03 Itt Electroluminescent display unit including discharge path
US3573542A (en) * 1968-03-28 1971-04-06 Control Data Corp Gaseous display control
US3590315A (en) * 1969-04-28 1971-06-29 Westinghouse Electric Corp Panel display switch having a source of priming voltage
US3671938A (en) * 1969-05-02 1972-06-20 Bell Telephone Labor Inc Gaseous display device
US3614739A (en) * 1969-05-02 1971-10-19 Owens Illinois Inc Integrated driving circuitry for gas discharge panel

Also Published As

Publication number Publication date
GB1374614A (en) 1974-11-20
FR2118646A5 (de) 1972-07-28
NL7117195A (de) 1972-06-20
DE2161978A1 (de) 1972-07-06
SE378149B (de) 1975-08-18
CA957043A (en) 1974-10-29
IT943270B (it) 1973-04-02
BE776781A (fr) 1972-04-17
US3689912A (en) 1972-09-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2054779C3 (de) Bilddarstelleinrichtung mit einer Matrix aus Flüssigkristall-Elementen
DE1817510C3 (de) Monolithischer Halbleiterspeicher mit Speicherzellen aus Transistoren
DE2161978C2 (de)
EP1174882A1 (de) MRAM-Anordnung
DE2712537A1 (de) Speicherwerk
DE2332643C2 (de) Datenspeichervorrichtung
DE1449631A1 (de) Schaltungsanordnung zur synchronen Betaetigung stromgesteuerter elektrischer Einrichtungen
CH621657A5 (de)
DE2021622A1 (de) Bildwiedergabevorrichtung
DE2302137B2 (de) Leseschaltung zum zerstörungsfreien Auslesen dynamischer Ladungs-Speicherzellen
DE2620749A1 (de) Matrixspeicher aus halbleiterelementen
DE2320073A1 (de) Eingabe- und treiberanordnung fuer gasentladungs-anzeigetafel
DE2805665A1 (de) Treiberschaltung fuer plasmaanzeigetafeln
DE2049076A1 (de) Kreuzpunkt Matnxgedachtnis
DE1524900A1 (de) Bistabile Schaltungsanordnung mit zwei Transistoren
DE1032010B (de) Ferroelektrische Speichermatrix fuer elektronische Rechenanlagen und Daten verarbeitende Maschinen
DE1132749B (de) Ferroelektrische Matrix
DE3044963C2 (de) Schaltungsanordnung zur Ansteuerung einer Anzeigevorrichtung
DE2416297A1 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zum betrieb einer gaaentladungs-anzeigetafel
DE1499853A1 (de) Cryoelektrischer Speicher
DE2132364C3 (de) Schaltungsanordnung zur Abgabe eines Stromimpulses an jeweils eine bestimmte Treiberleitung eines eine Vielzahl von Treiberleitungen enthaltenden Magnetkernspeichers
DE1574656A1 (de) Waehleinrichtung fuer die Ansteuerung eines Speichers mit Lese- und Schreibimpulsen
DE2348984A1 (de) Anordnung mit feldeffekttransistoren
DE2303786C3 (de) Mehrstufiges Speicherregister
DE1222981B (de) Einrichtung zur Steuerung mehrerer Schreib- bzw. Leseorgane eines magnetischen Speichers

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: AT & T TECHNOLOGIES, INC., NEW YORK, N.Y., US

8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: BLUMBACH, P., DIPL.-ING., 6200 WIESBADEN WESER, W.

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition