DE2160458B2 - Auf oder in einer Sichtscheibe angeordnete Antenne, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Auf oder in einer Sichtscheibe angeordnete Antenne, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine auf oder in einer Sichtscheibe angeordnete Antenne, insbesondere für
Kraftfahrzeuge, bestehend aus Antennenleitern, von denen sich die die UKW-Antenne bildenden Antennenleiter
im mittleren Teil der Sichtscheibe im wesentlichen in vertikaler Richtung erstrecken und der die LM K-Antenne
bildende Antennenleiter parallel zum Sichscheibenrand zumindestens entlang eines horizontalen Teiles
des Scheibenrandes angeordnet ist, wobei beide Antennen über ein einziges Verbindungselement mit
dem Empfänger verbunden sind und wobei die die beiden Antennen bildenden zwei Antennenleiter im
ι·. Bereich der Sichtscheibe miteinander verbunden sind und die Geometrie des parallel zum Sichtscheibenrand
angeordneten Antennenleiters derart gewählt ist, daß die Phasenlage der von beiden Antennenleitern im
UKW-Bereich bei der für die Abstimmung gewählten . Frequenz abgegebenen Spannung am Verbindungspunkt weitgehend miteinander übereinstimmen.
Eine solche Antenne ist im Hauptpatent 21 45 968 beschrieben.
Eine nach dem Hauptpatent konstruierte Antenne . vermag noch nicht alle Störstrahlungen auszuschalten,
insbesondere nicht die vom Kraftfahrzeug selbst ausgehende Störstrahlung, die besonders stark durch die
die Windschutzscheibe einfassenden Teile der Karosserie abstrahlt und damit unmittelbar auf die auf der
• Sichtscheibe angeordnete Antenne zur Einwirkung kommt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Antenne nach dem
Hauptpatent so weiter zu bilden, daß die vom Kraftfahrzeug selbst erzeugte Störenergie von der auf
■'» der Sichtscheibe befindlichen Antenne ferngehalten
wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe gibt es grundsätzlich zwei unter sich gleichwertige Möglichkeiten.
Die eine Möglichkeit besteht erfindungsgemäß darin, daß zusätzlich zu den Antennenleitern im Bereich der
Einfassung der Scheibe ein umlaufender, in sich geschlossener, elektrischer Leiter angeordnet und in
einem Material mit hohem dielektrischen Verlustfaktor
eingebettet bzw. in deren unmittelbarer Nachbarschaft angeordnet ist und daß der elektrische Leiter mit einem
störspannungsfreien Punkt des Kraftfahrzeuges verbunden ist
Die zweite Lösungsmöglichkeit, die dieser ersten Lösungsmöglichkeit gleichwertig ist, unterscheidet sich
von dieser ersten Lösungsmöglichkeil nur dadurch, daß
der elektrische Leiter nicht mit einem störspannungsfreien Punkt des Kraftfahrzeuges verbunden ist,
sondern mit einem mit solchen Störspannungen behafteten Punkt des Kraftfahrzeuges derart, daß die
vom geschlossenen elektrischen Leiter im Bereich der Scheibeneinfassung ausgehenden Störsignale in der
Frequenz gleich mit und in der Phasenlage entgegengesetzt zu den von der Karosserie ausgehenden
Störsignale sind.
Es ist ohne weiteres erkennbar, daß durch die Anordnung eines umlaufenden, in sich geschlossenen
elektrischen Leiters im Bereich der Einfassung der Scheibe eine Abschirmung der auf der Scheibe
befindlichen Antenne gewährleistet ist, die jedoch nur dann wirksam ist, wenn die auf diesen Leiter
einstrahlende Störenergie an eine geeignete Stelle abgeleitet bzw. vernichtet wird.
Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Antenne sind in den Ansprüchen 2 bis 7 gekennzeichnet
Anhand der Abbildungen wird die Erfindung näher erläutert Von den Abbildungen zeigt
F i g. 1 bis 3 verschiedene Ausführungsformen für die
erfindungsgemäße Abschirmung bei Verwendung einer Antennenscheibe aus Verbundsicherheitsglas,
F i g. 4 bis 6 verschiedene Ausführungsformen für die erfindungsgemäße Abschirmung bei Verwendung einer
Antennenscheibe aus Einscheibensicherheitsglas,
Fig.7 eine mit einer Abschirmleitung versehene
Antennen-Windschutzscheibe in perspektivischer Darstellung,
F i g. 8 eine in einem Fahrzeug eingebaute Antennen-Windschutzscheibe
mit Kompensation der im Schirmring auftretenden Störspannungen, und
F i g. 9 ein Ausführungsbeispiel für die Kompensation der Störspannungen in schematischer Darstellung.
In F i g. 1 ist eine Windschutzscheibe 1 aus üblichem Verbundsicherheitsglas dargestellt. Die Windschutzscheibe
t ist mit Hilfe des umlaufenden Gummiprofiles 2 an der Karosserie 3 befestigt. Auf der zum Wageninnern
weisenden Oberfläche der Verbundglasscheibe sind ein oder mehrere Antennenleiter 4 angeordnet. Diese
Antennenleiter4 sind vorzugsweise auf die Glasscheibe
aufgedruckte und anschließend eingebrannte Leitstreifen aus einer druckfähigen elektrisch leitenden Zusammensetzung.
Sie sind mit einem Anschlußelement 5 versehen. Von dem Anschlußelement 5 führt die
Zuleitung 6, vorzugsweise als Seele des Koaxkabels 9, zum schematisch dargestellten Rundfunkempfänger 7.
In dem Gummiprofil 2 ist ein endloser Draht 8 aus einem Metall mit guter Leitfähigkeit, wie Kupfer, eingebettet.
Dieser Draht 8 stellt die erfindungsgemäße Schirmleitung dar. Er nimmt einen großen Teil des elektromagnetischen
und des elektrischen Feldes auf, das durch die Störströme und die Störspannungen innerhalb des
Karosseriebleches um dieses herum entsteht, und andernfalls auf die Antennenleiter 4 überkoppeln würde.
Die Schirmleitung 8 ist in der Nähe des Anschlußelementes 5 mit dem Mantel des Koaxkabels 9 verbunden.
Der Mantel des Koaxkabels 9 ist am Gehäuse des Rundfunkempfängers 7 angeschlossen. Selbstverständlich
kann die Schirmleitung S statt über den Mantel des Koaxkabels 9 auch Ober eint separate Leitung an einen
störspannungsfreien Punkt angeschlossen werden.
Bei der in Fig.2 dargestellten Ausführungsform ist
wiederum eine aus Verbundsicherheitsglas bestehende Windschutzscheibe 10 auf der zum Wageninnem
weisenden Oberfläche mit einem oder mehreren Antennenleitern 4 versehen. Die Windschutzscheibe
sitzt ebenfalls in einem umlaufenden Gummiprofil 12, mit dessen Hilfe sie an der Karosserie 3 befestigt ist Die
Abschirmung wird in diesem Fall durch einen unmittelbar auf der Windschutzscheibe 10 sitzenden
umlaufenden Leitstreifen 18 vorgenommen. Der Leitstreifen 18 besteht aus dem selben Material wie die
Antennenleiter 4 und wird im gleichen Arbeitsgang wie diese aufgebracht Es ist ein durchgehender geschlossener
Ring am Rande der Windschutzscheibe, und ist etwa so breit wie der von dem Profilgummi 12 überdeckte
Randbereich, Es ist somit ebenso wie die in F i g. 1 dargestellte Schirmleitung 8 weitgehend unsichtbar.
Lediglich im unteren Teil ist in der Mitte eine kleine Stichleitung 19 nach oben aus dem Bereich des
Profilgummis 12 herausgeführt Am Ende dieser Stichleitung sitzt das Anschlußelement 21, das den
gleichen Aufbau haben kann wie das Anschlußelement 5 für die Antennenleiter. An das Anschlußelement 21 ist
wiederum der Mantel des Koaxkabels 22 angeschlossen, der mit dem Gehäuse des Rundfunkempfängers 7
verbunden ist.
Wie bereits erwähnt, werden die durch die Erdung des Schirmringes 8 bz.w. 18 gegebenenfalls nicht beseitigten
Ströme innerhalb des Schirmringes dadurch mehr oder weniger stark gedämpft, und somit wenigstens teilweise
unschädlich gemacht, daß die normalerweise für das Profil 2 bzw. 12 verwendeten Materialien mit einem
hohen Verlustfaktor behaftet sind. Falls eine noch höhere Dämpfung gewünscht wird, können hierfür
geeignete Materialien ausgewählt, und gegebenenfalls zwischen die Schirmleitung und die Einfassung zwischengeschaltet
werden.
F i g. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung bei Verwendung einer Antennenscheibe aus
Verbundsicherheitsglas. Bei dieser Ausführungsform sind die Antennenleiter 24 metallische Drähte, die in die
thermoplastische Klebeschicht 25 der Windschutzscheibe eingebettet sind. Die Windschutzscheibe ist mit Hilfe
der Klebemasse 26 mit dem Karosserieblech 27 verbunden. Durch die auf der Außenseite vorgesetzte
Zierleiste 28 wird die Befestigung der Windschutzscheibe verdeckt. Am Rande der Windschutzscheibe sitzt
innerhalb der thermoplastischen Klebeschicht 25 ein umlaufender, in sich geschlossener Leitstreifen 29,
beispielsweise eine einige Millimeter breite Metallfolie. Über die Leitung 30 ist der Leitstreifen 29 mit einem
störspannungsfreien Punkt am Gehäuse des Rundfunkempfängers verbunden.
Die in Fig.4 dargestellte Ausführungsform der Abschirmung entspricht im wesentlichen der Ausführungsform
gemäß Fig. 1. Jedoch besteht die Windschutzscheibe 31 aus Einscheibensicherheitsglas, d. h.
vorgespanntem Glas. Die Antennenleiter 32 sitzen wiederum auf der zum Wageninnern weisenden
Oberfläche. Sie sind aufgedruckte Leitstreifen, die im Zuge des Biege- und/oder des Vorspannprozesses in das
Gi.-.s eingebrannt wurden. Mit 33 ist das Anschlußelement für die Zuleitung zum Empfänger bezeichnet. Die
Windschutzscheibe 31 sitzt in dem umlaufenden Gummiprofil 34, das seinerseits auf dem Karosserieblech
35 befestigt ist. Innerhalb des Gummiprofils 34 ist
der umlaufende Leiter 36 eingebettet. Der Leiter 36 ist mit dem Mantel des Koaxkabels 37 verbunden.
Auch bei der in F i g. 5 dargestellten Ausführungsform ist eine Windschutzscheibe 38 aus Einscheibem;icherheitsglas
in einem Gummiprofil 39 angeordnr.t, das seinerseits an dem Karosserieblech 40 befestigt ist. Die
Antennenleiter 41 sind mit der Seele des Koaxkabels 42 verbunden. Entlang dem Rand der Windschutzscheibe
38 ist ein umlaufender Abschirmring 43 auf der Glasoberfläche aufgebracht. Er besteht vorzugsweise ι
aus demselben Material wie die Antennenleiter 41, und ist im gleichen Arbeitsgang wie diese aufgebracht und in
die Oberfläche eingebrannt. Über eine Stichleitung 44 ist der Abschirmring 43 mit dem Anschlußelement 45
verbunden, das seinerseits an dem Mantel des >, Koaxkabels 42 angeschlossen wird.
Bei der in Fig.6 dargestellten Ausführungsform schließlich wird bei einer Windschutzscheibe 46 aus
Einscheibensicherheitsglas mit aufgedruckten Antennenleitern 47 die Abschirmung wiederum durch eine .n
unabhängig von der Windschutzscheibe angeordnete Abschirmleitung 48 vorgenommen. Die Abschirmleitung
48 ist innerhalb der Klebemasse 49 angeordnet, mit deren Hilfe die Windschutzscheibe an dem Karosserieblech
50 befestigt ist. Der Anschluß der Antennenleiter und der Abschirmleitung erfolgt wie bei den voraufgehenden
Ausführungsbeispielen.
Selbstverständlich sind neben den dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen weitere Abwandlungen
und Kombinationen möglich, bei denen ebenfalls ·. von dem Grundgedanken der Abschirmung Gebrauch
gemacht wird.
In Fig. 7 ist eine Windschutzscheibe 51 in perspektivischer Darstellung wiedergegeben, die mit Antennenleitern
und einer Abschirmleitung versehen ist. Die Antennenleiter sind aufgedruckte Leitstreifen, die auf
der dem Wageninnern zugewandten Oberfläche sitzen. Sie bestehen aus dem T-förmigen Mittelleiter 52 und
dem rahmenförmigen Teil 53. Der rahmenförmige Teil 53 verläuft parallel zum Rand der Windschutzscheibe, κ.
und zwar im Abstand von größenordnungsmäßig einigen Zentimetern. Gerade dieser rahmenförmige Teil
53 der Antennenleiter ist es, der wegen seiner verhältnismäßig geringen Entfernung zu den Metallteilen
der Karosserie den Störfeldern besonders ausge- ι. setzt ist. Sämtliche Antennenleiter sind mit dem
Anschlußelement 54 verbunden. Entlang dem Rand der Windschutzscheibe ist ein mehrere Millimeter breiter
Streifen 55 aus demselben Material wie die Antennenleiter aufgebracht. Dieser Streifen 55 bildet einen ·■>
geschlossenen Ring. Die Stichleitung 56 verbindet den Streifen 55 mit dem Anschlußelement 57.
Wie weiter oben erwähnt, kann der Schirmring mit einem spannungsfreien Punkt des Fahrzeuges verbundun
werden. Eine weitere Verbesserung der Entstörwirkung erzielt man, wenn man den Schirmring mit einem
Punkt des Fahrzeuges verbindet, der ebenfalls eine Spannung mit den gleichen Frequenzanteilen wie die
Störspannung auf der Scheibeneinfassung aufweist, jedoch mit einer Phasenlage, die gegenüber derjenigen
auf der Scheibeneinfassung um et wa 180° gedreht ist.
Ein Punkt des Fahrzeuges, der die für die Kompensation geeigneten Störspannungen enthält, läßt sich mit
geeigneten Hilfsmitteln meist ohne allzu große Schwierigkeiten finden. Falls jedoch die Hauptstörquelle
bekannt ist, kann man die Kompensationsspannung an dieser selbst abnehmen. In Fig.8 und 9 ist z.B. die
Kompensation der Störspannungen durch Verbindung mit der Störspannungsquelle selbst dargestellt. Der auf
der Windschutzscheibe 60 sitzende Schirmring 61 wird mittels der Leitung 62 mit einem Punkt 63 auf dem
Motorblock 64 verbunden. Falls der Punkt 63 Spannungen der gleichen Größe und Frequenzen, und
entgegengesetzter Phasenlage wie die Störspannungen auf der Scheibeneinfassung aufweist, erübrigt sich die
Zwischenschaltung eines weiteren elektrischen Gliedes.
In aller Regel sind jedoch die für eine gute Kompensation erforderliche Bedingungen nicht vollständig
erfüllt. Es genügt dann, wenn man auf der Störspannungsquelle oder in deren Nähe einen Punkt
auswählt, der die gleichen Frequenzanteile wie die Störspannung auf der Scheibeneinfassung enthält. Die
übrigen Bedingungen, nämlich entsprechende Spannungshöhe und entgegengesetzte Phasenlage, lassen
sich durch die Zwischenschaltung eines elektrischen Gliedes 66 erreichen. Dieses elektrische Glied 66 enthält
für die Phasenkorrektur phasendrehende Glieder wie Reaktanzen, Reaktanzschaltungen oder aktive Phasenumkehrstufen.
Da breitbandige Korrekturglieder mit konstanter Phasendrehung aufwendig sind, kann sich
die Anwendung mit ausreichendem Erfolg auf das wesentliche Störfrequenzband beschränken.
Das elektrische Glied 66 umfaßt in aller Regel eine Induktivität, eine Kapazität und/oder einen ohmschen
Spannungsteiler als Koppelungsglied. Dieses Koppelungsglied dient einerseits dazu, die Kompensationsspannung auf die erforderliche Höhe zu beschränken,
kann jedoch andererseits gleichzeitig zur Phasenkorrektur mitbenutzt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Auf oder in einer Sichtscheibe angeordnete
Antenne, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus Antennenleitern, von denen sich die die
UKW-Antenne bildenden Antennenleiter im mittleren Teil der Sichtscheibe im wesentlichen in
vertikaler Richtung erstrecken und der die LM IC-Antenne bildende Antennenteil parallel zum Sichtscheibenrand
zumindestens entlang eines horizontalen'Teiles des Scheibenrandes angeordnet ist, wobei
beide Antennen über ein einziges Verbindungselement mit dem Empfänger verbunden sind und wobei
die die beiden Antennen bildenden zwei Antennenleiter im Bereich der Sichtscheibe miteinander
verbunden sind und die Geometrie des parallel zum Sichtscheibenrand angeordneten Antennenleitcrs
derart gewählt ist, daß die Phasenlage der von beiden Antennenleitern im UKW-Bereich bei deri'ür
die Abstimmung gewählten Frequenz abgegebenen Spannung am Verbindungspunkt weitgehend miteinander
übereinstimmen, nach Patent 21 4-5 9(58, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu
den Antennenleitern (52, 53) im Bereich der Einfassung der Sichtscheibe (51) ein umlaufender, in
sich geschlossener elektrischer Leiter (55) angeordnet und in einem Material mit hohem dielektrischen
Verlustfaktor eingebettet bzw. in dessen unmittelbarer Nachbarschaft angeordnet ist und daß der
elektrische Leiter (55) mit einem störspannungsfreien Punkt des Kraftfahrzeuges verbunden ist.
2. Auf oder in einer Sichtscheibe angeordnete
Antenne, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus Antennenleitern, von denen sich die die
UKW-Antenne bildenden Antennenleiter im mittleren Teil der Sichtscheibe im wesentlichen in
vertikaler Richtung erstrecken und der die LM IC-Antenne bildende Antennenteil parallel zum Sichtscheibenrand
zumindestens entlang eines horizontalen Teiles des Scheibenraudes angeordnet ist, wobei
beide Antennen über ein einziges Verbindungselement mit dem Empfänger verbunden sind und wobei
die die beiden Antennen bildenden zwei Antenntnleiter im Bereich der Sichtscheibe miteinander
verbunden sind und die Geometrie des parallel zum Sichtscheibenrand angeordneten Antennenleiters
derart gewählt ist, daß die Phasenlage der von beiden Antennenleitern im UKW-Bereich bei der für
die Abstimmung gewählten Frequenz abgegebenen Spannung am Verbindungspunkt weitgehend miteinander
übereinstimmen, nach Patent 21 45 9t>8, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den
Antennenleitern (52, 53) im Bereich der Einfassung der Sichtscheibe (51) ein umlaufender, in sich
geschlossener elektrischer Leiter (55) angeordnet und daß der elektrische Leiter (55) mit einem mit
solchen Störspannungen behafteten Punkt des Kraftfahrzeuges derart verbunden ist, daß die vom
geschlossenen elektrischen Leiter (55) im Bereich der Einfassung der Scheibe ausgehenden Störsignale
in der Frequenz gleich mit und in der Phasenlage entgegengesetzt zu den von der Karosserie ausgehenden
Störsignalen sind.
3. Antenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Leiter (55) mit einem
Punkt der Fahrzeugkarosserie verbunden ist, an dem die gleichen Störspannungsfrequenzen wie im
Bereich der Scheibeneinfassung auftreten, jedoch mit einer entgegengesetzten Phasenlage.
4. Antenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Leiter (55) mit einem
ebenfalls mit Störspannungen der gleichen Frequenz behafteten Punkt der Fahrzeugkarosserie verbunden
ist, und daß die Phasenlage der Spannung an diesem Punkt durch eine Reaktanz (66), w>e eine
Kapazität, eine Induktivität, einen Schwingkreis oder einen Phasenschieber, derart gedreht ist, daß
sie zur Phasenlage der Störspannungen im Bereich der Scheibeneinfassung gegensinnig ist.
5. Antenne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei bekannter Hauptstörquelle der
umlaufende Leiter (55) mit einem Punkt der Hauptstörquelle verbunden ist
6. Antenne nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der umlaufende Leiter (55) unmittelbar auf den Rand der Sichtscheibe (51) aufgebracht ist
7. Antenne nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der umlaufende Leiter (55) in die Glasoberfläche der Sichtscheibe (51) eingebrannt ist
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